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Unterstützende Mittel bei eingebluteter Zyste gesucht!

SkterwncWhen30 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hoffe dass mir hier jemand vielleicht aus eigener Erfahrung einen Tipp geben kann.

Da ich bei der letzten Periode Ende Dezember komplett zusammen gebrochen bin und sehr starke Schmerzen seitdem hatte, war ich zuerst beim Urologen weil ich auch die Symprome einer BE hatte. Da war alles in Ordnung. Er hat mich sofort zum FA geschickt weil er das Gefühl hatte dass es daher kommt.

Ich habe nur kurzfristig einen Termin bei einem FA bekommen, der neu in der Stadt war und den ich nicht kannte. Er sah eine 4x5 cm große Zyste am rechten Eierstock. Er meinte, es wäre eine eingeblutete Zyste (Hämorrhagische Ovarialzyste), da er von den Symptomen her Endomitriose für nicht wahrscheinlich hielt, wollte er dass ich erst in 3 Monaten wieder komme. Ich habe zwar Schmerzen und es drückt usw., aber ist erträglich also war ich einverstanden.

Vorgestern hatte ich plötzlich für 1,5 Stunden sehr heftige, kaum auszuhaltende Schmerzen. Dann wurde es besser, bin trotzdem nochmal hingefahren. Es hat sich nichts verändert. Er meinte aber wegen Gefahr einer Stieldrehung sollte ich die OP machen lassen und machte mir Angst vor dem Absterben meines Eierstocks. Ich habe aber schon vor der Vollnarke große Angst und bin schon nach einer nur 20-minütigen Darmspiegelung stunden lang nicht mehr hoch gekommen. Naja, da ich zögerte und alles genauer wissen wollte, meinte er dann plötzlich dass er die Wahrscheinlichkeit dass ich eine Stieldrehung hatte für gering hält und nicht glaubt dass das passiert sei und wenn ich will und die Schmerzen eben erträglich sind, dann könen wir noch abwarten ???

So, nun habe ich mich erstmal entschieden mich nicht aufschneiden zu lassen.

Sollte ich noch zu einem anderen FA gehen und ihn das mal einschätzen lassen? Aber ich weiß nicht ob ich da einen Termin bekomme, bei den FÄen hier hat man für Kontrolluntersuchungen eine Wartezeit von 2-3 Monaten!

Außerdem wollte ich gerne etwas Homöopatisches nehmen, um einen Abbau der Zyste zu unterstützen. Ich habe gelesen dass viele positive Erfahrungen mit Globuli gemacht haben und dass andere auch z.B. Schwedenkräuter-Umschläge anwenden, die auch bei dem Abbau helfen.

Beim Homöopathen habe ich auch so irre lange Wartezeiten, aber ich möchte jetzt in der Zwischenzeit schon mal was tun. Ich habe mich heute in eine Apotheke beraten lassen, in der der Apotheker eine Zusatzausbildung hat. Er wollte abereine Haaranalyse machen, Säure-Base-Haushalt regulieren und Darmsanierung und dazu nur unterstützend Globuli nehme, weil er meinte dass insgesamt bei mir alles in Ordnung gebracht werden sollte.

Er meinte aber auch dass bei den niedrigen, frei verkäuflichen Potenzen bei Globuli nichts schlimmes passieren könnte, außer dass sie eben nicht anschlagen.

Ich wollte jetzt trotzdem erstmal etwas nehmen und zumindest versuchen den Abbau der Zyste zu unterstützen und dachte auch mal Apis auszuprobieren oder eben diese Umschläge. Hat damit vielleicht schon jemand Erfahrung gemacht?

Ich würde mich über Antworten oder Tipps, egal welcher Art, freuen weil ich etwas ratlos und ängstlich da stehe.

Antworten
g1ooddsiaxne


Zuallererst würde ich eine 2. Meinung einholen. Diesen Termin beim FA kannst Du ja schon mal vereinbaren, auch wenn Du Wartezeiten hast. Vom vorschnellen Aufschneiden halte ich auch nichts, mir wollten sie früher mal ne Zyste entfernen und als ich paar Monate später wieder zur Kontrolle ging, war sie weg. Einfach so. Also kann sich eine Zyste wieder verdünnisieren...

PSiwix64


Hallo Sternchen,

ich kann dir zwar keine Mittel empfehlen, aber ich kann dir aus eigener Erfahrung (mir musste der Eierstock entfernt werden, wegen einer Stieldrehung) raten: lass es jetzt etwas langsamer angehen. Vermeide ruckartige Bewegungen, viel Bücken oder Sport, bei dem der Bauch belastet wird. Und wenn die Schmerzen wieder stärker werden, gehe sofort zum Arzt.

Syternchqenx30


Huch, habe schon länger nicht mehr reingeschaut.

Dass "normale" Zysten wieder weggehen das hatte ich schon, aber die waren immer nur 2 cm und waren mit klarer Flüssigkeit gefüllt. Diese ist jetzt leider mit Blut gefüllt und viel größer.

Mittlerweile war ich noch bei einem anderen Arzt, der an einem Krankenhaus arbeitet. Leider hat sich in rund 6 Wochen bisher nichts getan, ist kein bisschen kleiner geworden. Aber dieser wollte auch nicht gleich reinschneiden, sondern trotzdem noch abwarten und meinte dass sie eigentlich irgendwann eintrocknen müsste. Er meinte auch dass sie vielleicht vorher platzt und fand das nicht so schlimm. Der andere Arzt erzählte mir dass es lebensgefährlich sein könnte wenn so viel Blut in den Bauchraum käme ??? Ich bin verwirrt!

Ich hatte zwischendurch in einer Nacht so starke Schmerzen dass ich kurz davor war mich aufschneiden zu lassen. Aber seitdem geht es, es drückt und das alles, aber richtige Schmerzen habe ich nicht mehr, also warte ich erstmal. Ja, ich versuche mich zu schonen und nicht schwer zu heben usw..

Manchmal weiß man echt nicht was man denken und machen soll, der eine Arzt machte mir solche Angst dass ich meinen einen Eierstock verlieren würde weil die Gefahr einer Stieldrehung bei 5 cm hoch sei, der andere sieht es eher locker und meinte dass bei Zysten mit 5 cm die Gefahr einer Stieldrehung nicht hoch wäre, meinte sogar dass ich Sex haben könnte...

SLunfjlower_7x3


Letztlich solltest Du nach DEINEN Symptomen gehen – und vielleicht mal ein wenige die Horrorszenarien ausblenden. Der eine Arzt scheint da nicht der feinfühligste zu sein bzw. nicht zu passen, wenn seine Kommentare solche Ängste in Dir auslösen.

Ich habe fast ein Jahr mit einer rd. 5cm großen, eingebluteten Zyste gelebt. Ja, ich merkte sie immer mal wieder, aber sowohl meine Gyn als auch der Krankenhaus-Gyn sagten klar, dass mannicht nur nach Größe, sondern v.a. nach Beschwerden operiert. Mir wurde daher zunächst von einer OP abgeraten.

Klar KANN es zu einer Stieldrehung kommen. Muss aber nicht. DU musst entscheiden, ob Du mit dem Risiko leben willst (und den momentanen Symptomen). Oder eben nicht (= geplante OP).

Ich habe mich dann im Oktober operieren lassen, weil ein großes Myom und eine 2. Zyste hinzukamen. Ich hatte zudem bereits mit 21 eine große Zyste, die mit offenem Bauchschnitt relativ notfallmäßig entfernt werden musste.

Noch zwei Dinge:

1. Eingeblutete Zysten bilden sich NICHT von allein zurück. Der Körper schafft es einfach nicht, das darin befindliche Material abzubauen. Das ist zumindest die Aussage meiner Ärzte. Bei mir war die Zyste übrigens (ohne dass ich weitere Symptome hatte) Hinweis auf eine Endometriose; es sind mehrere Herde gefunden worden im Bauchraum. Große Überraschung für mich.

2. Vergleiche eine Narkose nicht mit dem Zustand nach einer Darmspiegelung. Ich bin nach Darmspiegelungen viel fertiger als nach Vollnarkosen – und ein Grund ist das Abführ-Procedere inkl. Mineralverlust vor der Spiegelung. Außerdem kann und wird man nach einer Narkose entsprechende Medikamente geben, wenn es Nebenwirkungen geben sollte.

Letztlich ist eine geplante OP IMMER sicherer als ein wie auch immer gearteter Notfall-Eingriff.

S)unf`lower_x73


die Gefahr einer Stieldrehung bei 5 cm hoch sei, der andere sieht es eher locker und meinte dass bei Zysten mit 5 cm die Gefahr einer Stieldrehung nicht hoch wäre, meinte sogar dass ich Sex haben könnte...

Mir wurde gesagt, dass man unter 5cm eigentlich gar nicht erst operiert. Zum Thema Sex wurde mir nie irgendwas gesagt...

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