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Über den Stellenwert der Alternativmedizin

S;tern|enträxne


Momentan steht der nächste Durchbruch in der somatischen Gentherapie bevor

Das ist jetzt off-topic, aber so hoffnungsvoll wie Du sind da wenige Wissenschaftler. Tatsächlich wird es wohl noch eine ganze Zeit dauern, bis das alles halbwegs gut läuft

Soviel ich weiss, gibt es da unter anderem Anwendungsziele in der Behandlung somatischer Speichererkrankungen

_]demQol]ant_


Natürlich ist es noch nicht soweit. Die Frage nach den richtigen Vektoren stellt sich natürlich. Dann die ganzen Probleme, wie zum Beispiel Rekombinationen, antigene Wirkung usw. . Aber ich denke, dass das schon irgendwann was wird.

Bei Mukoviszidosepatienten hatte man mit Liposomen als Vektor schon erste Erfolge in der Nasenschleimhaut.

SDt%erGne#ntrtäne


Ich meinte natürlich lysosomale Speichererkrankungen |-o

_}demo>lxant_


Es sei dir verziehen ;-D

G}nul|ieh


@demolant

Die Schulmedizin baut auf den Naturwissenschafen auf und alles, was sie noch nicht verstehen kann, wird empirisch überprüft und aus diesen Ergebnissen Behandlungen abgeleitet.

Ich möchte mal ein paar Fragen stellen, um darzulegen, das die Schulmedizin keineswegs wissenschaftlich arbeitet.

- Warum gibt es trotz hervorragender Lebensbedingungen(sauberes Wasser, sehr gute Hygiene, ausreichend Nahrung, warme Kleidung, warme Wohnung) dennoch so unglaublich viel chronisch Kranke? Die dürfte es doch gar nicht geben, wenn die Schulmedizin wissenschaftlich arbeiten würde.

- Warum bremst die Schulmedizin Regelsysteme im Körper aus, anstatt Regelsysteme wieder zum Funktionieren zu bringen?

- Warum wird das immunologische Regelsystem bei ganz banalen Infekten mit Antibiotika abgebremst und damit der Nährboden für spätere chronische Krankheiten gelegt?

- Warum werden Entzündungen im Körper nicht zum Abschluß gebracht und ausgeleitet, wie es die Wissenschaft sagt?

- Warum wird mit Cortison der Entzündungsprozess nicht zum Abschluß gebracht und ausgeleitet?

- Warum bekommen MS-Kranke trotz Cortison weiter ihre Schübe?

- Warum bekommt heutzutage fast niemand mehr einen richtigen gesunden Infekt?

- Warum kann die Schulmedizin Chronische Krankheiten nicht heilen?

Die Schulmedizin mag in der "Medikamentenwissenschaft" in sich schlüssig sein. So hemmt z.B. Cortison die Entzündung, keine Frage. Mit Naturwissenschaft hat das aber überhaupt nichts mehr zu tun. Denn dafür müsste Cortison in der Lage sein, die Entzündungsprozesse zum Abschluß zu bringen und auszuleiten und gleichzeitig das immunologische Regelsystem wieder zum Funktionieren zu bringen, sodaß keine weiteren Schübe mehr passieren können. Dazu ist Cortison aber nicht in der Lage, ganz im Gegenteil. Cortison verhindert, das alte fehlgelaufene Infekte zum Abschluß gebracht werden können und chronifiziert damit z.B. die MS-Krankheit. Die Schulmedizin ist in keinster Weise in der Lage alte fehlgelaufene Infekte zu reaktivieren und zum Abschluß zu bringen. Das müsste sie aber um wissenschaftlich zu sein und eine Chance zu haben chronische Krankheiten heilen zu können.

MGark4*6


@demolant

Deine hohe Meinung von der Schulmedizin, deren Fortschritten und "Durchbrüchen" ehrt Dich, nur: vielleicht sind die, die Deiner Meinung nach immer noch in denselben "Grenzen" arbeiten, tatsächlich bereits weiter, immer nach dem Motto: Weniger ist oft mehr und komplexe Zusammenhänge durchschaut manchmal derjenige besser, der weniger und klarere Strukturen vor sich hat. Aber um das zu erkennen, braucht man ein paar Lebensjahre mehr.

Wenn Ihr, dazu zähle ich auch Sternenträne, mal 40, also 20 Jahre älter seid und Euch dann jemand Eure Statements aus diesem Thread vorlegen würde, möchte ich mal sehen, wie Ihr Eure Beiträge von heute beurteilen würdet. Vielleicht würdet Ihr dann sagen: Mein Gott, wieso habe ich damals die Kenntnisse und Behandlungserfolge der Homoöpathen so falsch eingeordnet.

_2demoulanxt_


Gnulieh

Ich würde deine Fragen zusammenfassend damit beantworten, dass man es einfach nicht besser kann. Natürlich würde jeder Arzt, Pharmakologe ganz einfach einen defekten Stoffwechselmechanismus wieder gerade biegen wollen. Allerdings geht das heutzutage noch nicht überall. Man kann beispielsweise bei der Mukoviszidose nicht einfach den defekten Chloridionenkanal auswechseln. Diese Störung ist in diesem Fall auf ein defektes Gen zurückzuführen. Was bleibt dem Wissenschaftler also für eine Möglichkeit? Entweder er versucht die Ursachen zu bekämpfen, indem er das defekte Gen austauscht oder er versucht die Konsequenzen zu mindern. Er wird versuchen mit Amilorid das elektrochemische Gradient der Zelle aus dem Gleichgewicht zu bringen, dafür allerdings dehydriert das Sekret nicht so stark und man hat eine höher Lebenserwartung. Natürlich gibt es hier massive Nebenwirkungen, aber es ist die Methode, die uns der heutige Stand der Wissenschaft anbietet. Mehr kann man noch nicht machen.

@ Mark 46

Weniger ist oft mehr und komplexe Zusammenhänge durchschaut manchmal derjenige besser, der weniger und klarere Strukturen vor sich hat.

Wenn die Strukturen, allerdings so sehr vereinfacht werden, dass sie der Realität nicht mehr entsprechen können, sind diese nicht viel Wert.

Was in 20 Jahren ist kann ich wirklich nicht sagen, aber ich argumentier aus meinem gegenweärtigen Standpunkt und das zählt. ;-)

GCnul`ieh


Hallo demolant

Ich würde deine Fragen zusammenfassend damit beantworten, dass man es einfach nicht besser kann.

Na siehste.

Damit wäre ja geklärt, das die Schulmedizin keine Behandlungskonzepte anzubieten hat, um die Erkenntnisse der Wissenschaft umsetzen zu können. Damit ist die Schulmedizin unwissenschaftlich.

Die Traditionelle Chinesische Medizin setzt übrigens schon seit fast 3000 Jahren die Erkenntnisse der Wissenschaft gerade was das Thema Immunologie angeht um und hat damit unglaubliche Erfolge bei chronischen Krankheiten.

Ich selber war autoimmunerkrankt mit einer entzündlichen Polyneuropathie. Ich hatte 35 Jahre lang keinen einzigen produktiven Infekt.

Die Naturheilkunde hat einen sehr schönen Satz formuliert wie ich finde, der auf alle Autoimmunerkrankten und auf fast alle Chronisch Kranken zutrifft. Der Satz lautet: Der Infekt ist nicht ausgeheilt, sondern eingeheilt.

Es geht also in der TCM darum, die alten fehlgelaufenen"eingeheilten" Infekte zu reaktivieren und zum Abschluß zu bringen, indem sie über den Darm ausgeschieden werden. Im Laufe der Zeit lernt dann der Körper das gesunde immunologische Muster wieder ganz neu und bekommt auch wieder Infekte. Bei mir hat es 3 Jahre mit der TCM gedauert bis ich meinen 1. Infekt seit 35 Jahren mit gelben Schleimauswurf bekam. Das war wie ein Geburtstag für mich, weil damit klar war, das mein Körper das immunologische Muster nun beginnt wieder neu zu erlernen. Heute habe ich 1-2 knackige Infekte im Jahr und kann aufgrund dessen keine Schübe mehr bekommen.

Gott sei Dank gehen immer mehr deutsche Universitäten Kooperationen mit chinesischen Universitäten ein, um von der Traditionellen Chinesischen Medizin lernen zu können. In meinen Augen ist die TCM der Schulmedizin im Moment um Lichtjahre voraus.

_%demoXlanrt_


Damit wäre ja geklärt, das die Schulmedizin keine Behandlungskonzepte anzubieten hat, um die Erkenntnisse der Wissenschaft umsetzen zu können. Damit ist die Schulmedizin unwissenschaftlich.

Das ist ntürlich wieder sehr vereinfacht. Wenn ich etwas theoretisch machen kann ist die praktische Umsetzung nochmal was ganz anderes. Du willst doch nicht ernsthaft damit argumentieren, dass etwas unwissenschaftlich ist, wenn der praktische Part erst noch im Laufe der Zeit an theoretische Grundlagen anknüpfen muss. ;-)

Mal ein Beispiel: Nicht jede chemische Verbindung, die ich auf dem Blatt herstellen kann, kann auch wirklich praktisch synthetisiert werden.

Zu TCM kann ich nicht viel sagen, weil ich mich damit noch nicht befasst habe. Meine Kritik gilt primär der Homöopathie. Wie gesagt überleg mal, welche der beiden Methoden größere Fortschritte gemacht haben und die Lebenserwartung haben steigen lassen. Wissenschaftsmedizin oder Homöopathie?

SFte;rne_ntrxäne


Letztlich ist die Frage ja auch, ob etwas hilft oder nicht!

Denn tatsächlich kann der Spruch "Wer heilt, hat Recht" gelten

Damit sind wir an dem Punkt an dem die Frage ist, ob es Studien gibt, die die Wirksamkeit von TCM nachweisen. Wenn dem so ist, dann ist ja schön! Wissenschftlich ist etwas unter anderem, wenn es empirisch messbar ist. Wie die TCM funktioniert (wenn sie funktioniert), das steht noch auf einem anderen Brett. Auch in der Wissenschaftsmedizin kennt man (besonders bei Psychopharmaka) nicht immer die Wirkungsweise, auch wenn man Wirkung nachweisen kann

Ein anderes Beispiel (aus der Immunologie) ist die Autovaccinierung

Auch hier kennt man den Wirkmechanismus nicht genau und dennoch wird sie angewandt, weil sie hilft

Wirksamkeit der TCM mag bewiesen sein! Damit wär sie eindeutig zu akzeptieren! Wirksamkeit der Homöopathie ist aber nicht bewiesen!

Gknulixeh


@demolant

Das ist ntürlich wieder sehr vereinfacht. Wenn ich etwas theoretisch machen kann ist die praktische Umsetzung nochmal was ganz anderes. Du willst doch nicht ernsthaft damit argumentieren, dass etwas unwissenschaftlich ist, wenn der praktische Part erst noch im Laufe der Zeit an theoretische Grundlagen anknüpfen muss.

Hallo demolant,

mit Homöopathie kenne ich mich nicht aus. Ich kenne allerdings die TCM recht gut aus eigener Krankheitserfahrung, durch Arztvorträge und Anlesen.

Nun etwas zur Wissenschaft.

Der gemeinsame Nenner fast aller chronischen Krankheiten sind Entzündungen aufgrund fehlgelaufener Infekte. Es ist zum einen unwissenschaftlich das immunologische Regelsystem bei einem banalen Infekt so abzuwürgen mit z.B. Antibiotika, sodaß Reste des gelben/grünen Schleims von den oberen Schleimhäuten in die Tiefe rutscht und "einheilt". Das hat mit Wissenschaft null zu tun. Zum anderen hat es null mit Wissenschaft zu tun das Endprodukt dieser durch die Schulmedizin provozierten Fehlsteuerung des Immunsystems mit Cortison zu behandeln, weil das nicht zu einer Problemlösung führt, da der gelbe/grüne Schleim damit nicht rauskommt, sondern weiter "einheilt". Zum Thema Immunologie muss man leider sagen, das die Schulmedizin unwissenschaftlich arbeitet. Die Schulmedizin wäre dann wissenschaftlich, wenn sie dem Patienten bei einem banalen Infekt keine Antibiotika verschreiben würde und ihn stattdessen 10 Tage krankschreibt und ihm Hinweise gibt, wie er sich zu verhalten hat(alle Termine absagen, warm halten, ins Bett legen), sodaß das Immunsystem den gelben/grünen Schleim KOMPLETT über die oberen Schleimhäute loswerden kann. Noch besser und noch wissenschaftlicher wäre es, wenn die Schulmedizin Medikamente entwickeln lassen würde, die in der Lage wären, abgesunkene Infekte neu zu aktivieren und zum Abschluß zu bringen und außerdem den Körper in die Lage zu versetzen das immunologische Muster neu zu erlernen.

Die TCM hat eine Vielzahl solcher Arzneidrogen und Modelle, die dazu in der Lage sind. An der Universität Witten/Herdecke gibt es das TCM-Studienangebot Chinesische Arzneimitteltherapie(Pythotherapie), wo man diese Dinge lernen kann.

GFn_ulieh


@Sternenträne

Letztlich ist die Frage ja auch, ob etwas hilft oder nicht!

Denn tatsächlich kann der Spruch "Wer heilt, hat Recht" gelten

Damit sind wir an dem Punkt an dem die Frage ist, ob es Studien gibt, die die Wirksamkeit von TCM nachweisen. Wenn dem so ist, dann ist ja schön! Wissenschftlich ist etwas unter anderem, wenn es empirisch messbar ist. Wie die TCM funktioniert (wenn sie funktioniert), das steht noch auf einem anderen Brett. Auch in der Wissenschaftsmedizin kennt man (besonders bei Psychopharmaka) nicht immer die Wirkungsweise, auch wenn man Wirkung nachweisen kann

Ein anderes Beispiel (aus der Immunologie) ist die Autovaccinierung

Auch hier kennt man den Wirkmechanismus nicht genau und dennoch wird sie angewandt, weil sie hilft

Wirksamkeit der TCM mag bewiesen sein! Damit wär sie eindeutig zu akzeptieren! Wirksamkeit der Homöopathie ist aber nicht bewiesen!

Hallo Sternenträne,

naja beim Spruch "Wer heilt, hat Recht" wäre ich auch immer sehr vorsichtig. Wenn ich eine Schmerztablette nehme und die Schmerzen sind weg könnte ich ja auch sagen "Wer heilt, hat Recht". Das die Schmerztablette in Wahrheit aber Betrug ist und nur eine Heilung vorgaukelt weiß ich ja in dem Moment noch nicht. Die hinter dem Schmerz liegenden Entzündungen werden ja durch die Schmerztablette überhaupt nicht beeinflusst.

Für die Wirksamkeit der TCM gibt es nur einen dürftigen Bestand an wissenschaftlichen Studien. Es gibt aber gute Gründe, warum sich deutsche Universitäten mit der TCM beschäftigen.

Leider hat die TCM keine Lobby und damit keinen Geldgeber um wissenschaftliche Studien durchführen zu können. Desweiteren scheitern wissenschaftliche Studien an den engen Kriterien. Soweit ich weiss, darf ein Medikament während der wissenschaftlichen Studie in der Zusammensetzung nicht verändert werden. In der TCM werden aber die Arzneidrogen sowohl in der Dosierung als auch in der Zusammensetzung permanent an dem Krankheitsverlauf angepasst und verändert. So wird z.B. die Dosierung der Arzneidrogen zum Ende der chronischen Krankheit immer geringer.

Es müssten Studien entwickelt werden, die auf die besonderen Bedingungen der TCM eingehen. Ich bin mir sicher, das deutsche Universitäten im Bereich der TCM darauf drängen werden, in Kenntnis des Potenzials der chinesischen Arzneidrogen.

Rgalbph_CHH


by Sternenträne: Wirksamkeit der Homöopathie ist aber nicht bewiesen!

- Deine Meinung. Ich kenne eine Menge Leute, die das anders sehen.

C9etmuxs


>

Zitat von Sternenträne:

Wirksamkeit der Homöopathie ist aber nicht bewiesen! <<

hier schließe ich mich Ralph an: es gibt genügend Studien, die Frage ist: WIE ich sie bewerte (!) gemäß dem Wissen: es gibt keine gesunden Menschen, nur welche die noch nicht genügend intensiv untersucht wurden.

Wissenschaftliche Studienstandards sollten somit für den gesamten Medizinbereich gelten.

RLalp!h_HxH


Die Frage wäre noch, warum unbedingt Studien. Wenn ich pro parktizierendem guten Homöopathen zig Patienten vorweisen kann, die erfolgreich therapiert wurden, die z.T. vorher laaange Zeit erfolglos von der klassichen Medizin behandelt wurden, dann sollte das doch reichen. Bzw. man sollte dann als Homöopath lächelnd mit den Schultern zucken, wenn man aufgefordert wird, die Wirksamkeit gefälligst auch noch in Studien zu belegen.

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