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Über den Stellenwert der Alternativmedizin

SKternTentrxäne


Aber wenn es so einschlagenden Erfolg gäbe, dann wären Studien total leicht, wesalb das einfach keinen seriösen Eindrck macht!

G)nu l>iexh


@Sternenträne

Aber wenn es so einschlagenden Erfolg gäbe, dann wären Studien total leicht, wesalb das einfach keinen seriösen Eindrck macht!

Hallo Sternenträne,

wie bereits gesagt, hat die Alternativmedizin keine Lobby und damit keine Geldgeber um teure wissenschaftliche Studien finanzieren zu können. Außerdem sind die wissenschaftlichen Studienstandards für die Symptombehandlung konzipiert worden. Da die Alternativmedizin auf Ursachenbehandlung ausgelegt ist, lassen sich diese Standards nicht auf die Alternativmedizin übertragen.

Chetuxs


Hallo Sternenträne,

nun ja... wenn mir Homöopathie im Einzelfall bis jetzt ohne Studien geholfen hat, brauche ich in Zukunft auch keine.

Wie schon häufig erwähnt ist es legitim für einen Kranken, der vom Arzt mit Schulterzucken "behandelt" wird, in der Homöopathie sein Heil zu suchen; und viele habens auch gefunden.

Wer unbedingt Studien braucht um zum Homöopathen zu gehen, muss entweder warten oder seine Ausgangsposition überdenken.

_|demolaxnt_


Gnulieh

Das in manchen Fällen Antibiotika gerechtfertig sind, siehst du auch so, oder? Ich habe in meinem Leben vielleicht 3 mal Antibiotika genommen und mir ist noch nie aufgefallen, dass die Ärzte, zu denen ich gehe mit Antibiotika um sich schießen. Vielleicht muss man einfach die richtigen Ärzte finden. Ich für meinen Teil geh sowieso sehr spät zum Arzt. Damit meine ich alltägliche Infekte, die jeder mal hat.

Ich halte es übrigens überhaupt keine so gute Idee "alte" Infekte wieder hochkommen zu lassen. Jeder Eingriff in das Immunsystem hat wahrscheinlich Nebenwirkungen zu Folge. Deine Methode wäre sicherlich keine Ausnahme.

Ihre momentane Argumentation, dass die Homöopathie schon vielen geholfen hat, mag vielleicht für euch gelten, ist aber keine Aussage, die uns zeigt, dass die Wirkung von den homöopathischen Mittel direkt stammt, oder mithilfe eines Placebos erklärt werden kann. Demnach ist sie nicht wirklich eine Argumentationsgrundlagen ;-)

Gcnulixeh


@demolant

Das in manchen Fällen Antibiotika gerechtfertig sind, siehst du auch so, oder? Ich habe in meinem Leben vielleicht 3 mal Antibiotika genommen und mir ist noch nie aufgefallen, dass die Ärzte, zu denen ich gehe mit Antibiotika um sich schießen. Vielleicht muss man einfach die richtigen Ärzte finden. Ich für meinen Teil geh sowieso sehr spät zum Arzt. Damit meine ich alltägliche Infekte, die jeder mal hat.

Ich halte es übrigens überhaupt keine so gute Idee "alte" Infekte wieder hochkommen zu lassen. Jeder Eingriff in das Immunsystem hat wahrscheinlich Nebenwirkungen zu Folge. Deine Methode wäre sicherlich keine Ausnahme.

Hallo demolant,

ja, in einigen Fällen ist Antibiotika gerechtfertigt, das sehe ich auch so, nur bei banalen Infekten darf sowas nicht veschrieben werden und das kommt oft vor, woran allerdings der Patient häufig auch eine Mitschuld trägt. Antibiotika ist aber nicht das einzigste Medikament mit dem man das immunologische Regelsystem abbremsen und auf die falschen Gleise führen kann.

Wenn du die durch Medikamente verursachten Fehlsteuerungen des Immunsystems(es gibt zugegebenermaßen auch noch eine andere Ursache für Fehlsteuerungen des Immunsystems) nicht neu aufrollst, hast du keine Chance chronische Krankheiten zu heilen, sondern der Chronifizierungsprozess setzt sich unaufhaltsam fort. Es müssen also die alten nicht abgeschlossenen Infektionsprozesse zum Abschluß gebracht werden. Es gibt keine Alternative dazu. Die einzigsten Nebenwirkungen, die dabei auftreten, sind die, das der Stuhl ziemlich bestialisch und verfault riecht und das Infektionssymptome auftreten. Sind die "eingeheilten" Infekte dann endlich ausgeheilt und ist das immunologische Regesystem wieder auf die richtigen Gleise geführt worden, kann man sich ganz stolz als geheilt betrachten. Ich befürchte, das die Schulmedizin einen Infekt immer noch als Krankheit ansieht. Ich dagegen tendiere eher zur Naturwissenschaft, die einen Infekt als Heilungsprozess des Körpers ansieht, um ein Grossreinemachen im Körper durchzuführen. Über einen akuten Infekt werden übrigens auch alte Infektionsreste(gelber/grüner Schleim) mit über die Schleimhäute rausgebracht. Wird dieser Heilungsprozess permanent mit Medikamenten bombadiert, produziert man viele Chronische Krankheiten. Warum glaubst du wohl, hat niemand mehr einen richtigen gesunden Infekt? Warum dümpeln die Infekte bei den meisten nur noch vor sich hin?

_Xdemo8la$nt_


Moment, mir ist nicht ganz klar, was du mit eingeheiltem Infekt meinst. Könntest du mir das mal erklären?

GJnulVieh


@demolant

Hallo demolant,

mit eingeheilten Infekt meine ich, das gelber/grüner Schleim von den oberen Schleimhäuten runter in die Tiefe rutscht, bis hin zur Organebene. Der Körper versucht natürlich über einen akuten Infekt das zu verhindern und den Mist über die Schleimhäute wieder loszuwerden. Dann gibt es wieder Antibiotika und der Schleim rutscht wieder runter. Der Körper reagiert mit einer gehäuften Infektanfälligkeit um den Mist doch noch loszuwerden, dann wird es wieder mit Antibiotika verhindert. Irgendwann erschöpft sich dann das Immunsystem dabei, den ganzen Mist loszuwerden und man bekommt dann überhaupt keine Infekte mehr und hat stattdessen wunderschöne Entzündungen im Körper die man nie wieder los wird. Autoimmunerkrankte bekommen keine Infekte mehr. Der Infekt ist eingeheilt.

_ade/mol*anxt_


Hmm... ist nicht persönlich gemeint aber irgendwie kommt mir die Erklärung nicht so vor als würden sie wissenschaftlichen Tatsachen entsprechen. Aber ich kann mich auch irren.

Der Körper versucht natürlich über einen akuten Infekt das zu verhindern und den Mist über die Schleimhäute wieder loszuwerden.

Der Schleim ist an für sich nix schlechtes. Das Problem ist weniger das Dasein, sondern die Tatsache, dass sich bakterielle Erreger dort einnisten können. Das macht die bakteriellen Infekte aus und führt zu den bestimmten Symptomen.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass etwas "einheilen" kann. Wie denn auch? Denn entweder die Erreger werden von dem Immunsystem unterdrückt oder das Antibiotika vernichtet die Erreger und der Rest wird vom Immunsystem erledigt. Hierbei hat Antibiotika allerdings störende Nebenwirkungen und das Immunsystem wird nicht beansprucht, wobei es allerdings "trainiert" werden sollte.

Autoimmunerkrankte bekommen keine Infekte mehr.

Autoimmunerkrankte bekommen in erster Linie Infekte, weil das Immunsystem zum Beispiel körpereigene Proteine als fremd ansieht und gegen diese angeht. Dadurch kommt es zu einer höheren Infektanfälligkeit.

_5demol"ant_


Ich habe gerade mal "eingeheilt Infekt" in google eingegeben und siehe da; ich bin auf einer Seite für chinesische Medizin gelandet. ;-D

Da wurde auch die ganze Zeit über das Immunsystem gesprochen ;-D

G#nulLiexh


@demolant

Hallo demolant,

Hmm... ist nicht persönlich gemeint aber irgendwie kommt mir die Erklärung nicht so vor als würden sie wissenschaftlichen Tatsachen entsprechen. Aber ich kann mich auch irren.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Immunologie könnte man auch sehr sehr vereinfacht so formulieren:

Wenn der Infekt über die Schleimhautventile nicht raus darf, sucht er sich Ventile nach innen(Entzündungen) und verselbstständigt sich dort. Dabei legt er ein neues immunologisches Muster an(autoimmun).

Das Thema Immunologie ist übrigens im britischen Unterhaus wissenschaftlich auf 550 Seiten so dargestellt worden, wie ich es in Kurzform erklärt habe.

Der Schleim ist an für sich nix schlechtes. Das Problem ist weniger das Dasein, sondern die Tatsache, dass sich bakterielle Erreger dort einnisten können. Das macht die bakteriellen Infekte aus und führt zu den bestimmten Symptomen.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass etwas "einheilen" kann. Wie denn auch? Denn entweder die Erreger werden von dem Immunsystem unterdrückt oder das Antibiotika vernichtet die Erreger und der Rest wird vom Immunsystem erledigt. Hierbei hat Antibiotika allerdings störende Nebenwirkungen und das Immunsystem wird nicht beansprucht, wobei es allerdings "trainiert" werden sollte.

Doch der Schleim ist etwas Schlechtes solange er im Körper zurückbleibt, weil er Teil des aus 4 Phasen bestehenden Infektionsprozesses ist. Und der ist erst dann abgeschlossen, wenn der Schleim die Schleimhäute verlassen hat. Ansonsten wird das immer ein nicht abgeschlossener Infektionsprozess bleiben, der nachgearbeitet werden muss.

Und hier beginnt nun die Schulmedizin die Naturwissenschaften zu ignorieren. Bakterien haben als Krankheitserreger in der Biologie keinen Platz. Bakterien produzieren keine Gifte, es sei denn sie bekämen keinen Sauerstoff mehr. Bakterien sind ganz im Gegenteil wichtige Helfer um abgestorbenes Gewebe abtragen zu können.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin sind die Witterungseinflüsse Kälte, Nässe, Wind, Trockenheit und Hitze Auslöser für Infekte. Alles was in den Körper reinkommt, ob nun Kälte, Nässe, Wind, Trockenheit oder Hitze, muss über produktiven Schleimauswurf auch wieder raus. Viren und Bakterien spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Autoimmunerkrankte bekommen in erster Linie Infekte, weil das Immunsystem zum Beispiel körpereigene Proteine als fremd ansieht und gegen diese angeht. Dadurch kommt es zu einer höheren Infektanfälligkeit.

Bei Autoimmunerkrankten verwechselst du Infekte mit Schüben. Autoimmunerkrankte bekommen keinen gesunden Infekt mit produktiven Schleimauswurf mehr, sondern stattdessen Schübe. Neue Infekte benutzen nicht mehr die Schleimhäute, sondern die "Ersatzschleimhäute"(Entzündungen).

_pdemAolantx_


Ich werde mich, falls ich irgendwann die Zeit finden sollte, mal mit dem Thema "Abwehrsysteme des Körpers" im Campbell auseinandersetzen. Dann schreibe ich mal etwas zu der Immunologie.

S<tewrsnenWträjne


Und hier beginnt nun die Schulmedizin die Naturwissenschaften zu ignorieren. Bakterien haben als Krankheitserreger in der Biologie keinen Platz. Bakterien produzieren keine Gifte, es sei denn sie bekämen keinen Sauerstoff mehr. Bakterien sind ganz im Gegenteil wichtige Helfer um abgestorbenes Gewebe abtragen zu können.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin sind die Witterungseinflüsse Kälte, Nässe, Wind, Trockenheit und Hitze Auslöser für Infekte. Alles was in den Körper reinkommt, ob nun Kälte, Nässe, Wind, Trockenheit oder Hitze, muss über produktiven Schleimauswurf auch wieder raus. Viren und Bakterien spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Häh?

Ich hab ne Vorlesungseinheit bei nem Naturwissenschaftler (Biologe) über Immunologie

Jetzt frage ich dich: Wie ist das, was du sagst, mit den Erkenntnissen über das angeborene und erworbene Immunsystem vereinbar?

Warum gibt es das angeborene Immunsystem und was tut es deiner Meinung nach? Und jetzt frage ich, was deiner Meinung nach dendritische Zellen und andere tun und warum sie es tun, wenn Peptide an MHC I und II präsentiert werden und was dann die T-Zellen tun! Ja, was machen deiner Meinung nach T-Helfer und T-Cytotoxische Zellen?

Ja, was sagt denn die Naturwissenschaft deiner Meinung nach dazu?

Ich kann übrigens auf Experimente verweisen, die einige der Thesen von mir stützen

(Für alle habe ich natürlich keine Experimente, da ich ja noch kein Immunologe bin und erst das Studium begonnen habe)

Ich hoffe doch stark, keinen Vertreter der Neuen Germanischen Medizin vor mir zu haben ;-)

_ndem2olanxt_


Für alle habe ich natürlich keine Experimente, da ich ja noch kein Immunologe bin und erst das Studium begonnen habe

Du studierst Immunlogie? ;-D

Ich dachte Biomedizin.

S_ternfentrxäne


Du studierst Immunlogie?

Ich dachte Biomedizin.

Und Du scheinst (wie ich) im Nebenfach Klugscheißerei zu studieren! ;-D Aber Immunologie reizt mich schon sehr und als Molekularbiomediziner hätte man auf jeden Fall mehr Ahnung von Immunologie, als als Mediziner, Biologe, oder molekularer Biotechnologe

Wie das mit den Biochemikern aussieht dazu kann ich mich nicht äußern, da ich das Studium nicht genug kenne

Immunologie kann man wohl nicht studieren |-o abe wir müssen es sehhr gründlich behandeln

Gjnu7lieh


@Sternenträne

Hallo Sternenträne,

was hast du denn jetzt für ein Problem. Ich habe geschrieben, das die Witterungseinflüsse Kälte, Nässe, Wind, Trockenheit und Hitze einen Infekt auslösen. Was soll die dumme Aussage von dir, das man dafür kein Immunsystem braucht?

Als angehender Immunologe solltest du das eigentlich wissen, das dafür ein Immunsystem notwendig ist, um die Temperatur im Körper trotz Witterungseinflüsse bei etwa 37 Grad halten zu können.

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