» »

Über den Stellenwert der Alternativmedizin

R9alp,h_xHH


??? Ich versteh Dich nicht.. Erst schimpfste über sowas hier

schlimm finde ich so esoterische, selbstüberschätzende ältere frauen, die nach der scheidung und einigen therapien nochmal ne HP ausbildung machen und dann so ne esopraxis als heilpraktiker aufmachen.

Ich versuch zu ergründen, wie es zu sowas kommt - Stichwort Heilpraktiker darf jeder - und dann verteidigst Du die Qualität, die bei vielen vorhanden ist - hab ich nie bezweifelt.

l\amax80


@ ralph

ich glaube wir reden nebeneinander vorbei... ;-)

ich hab bislang noch nicht wirklich herausgefunden, was für eine position du vertrittst.

Wenn Du jemanden mit fundiertem Wissen willst, der weiss, was er tut und warum, dann such Dir einen Arzt, dafür gibt es den Berufsstand. Und es gibt immerhin auch Ärzte, die Akupunktur, Homoeopathie u.a. praktizieren.

und dann wieder:

und dann verteidigst Du die Qualität, die bei vielen vorhanden ist - hab ich nie bezweifelt.

ich glaube, dass wir es beide sehr ähnlich sehen...

es gibt scharlatane...irgendwelche esoterischen frauen...so wie ich es sagte...und es gibt heilprakitker, die gut sind...die ihr ding machen und ne gute qualität haben...man muss nur selbst wissen, dass ein arzt ein gute ausgebildeter mensch ist, der bei bestimmten krankheiten unerlässlich ist...krebs etc.

ich denke, dass die ausbildung zum HP noch viel zu viel spielraum für so scharlatane lässt, wo bei einem medizinschen studium generell besser vorgesorgt wird, da man gefordert wird und man gut sein muss.

ich finds schon strange, dass man für die HP ausbildung grad mal nen hauptschulabschluss braucht..wobei ich denke, dass diese leute meist das pensum gar nicht schaffen.

alles in allem finde ich HPs gut, genauso wie ärzte, jedoch gibts bei beiden kategorien große qualitätsunterschiede...

cBid}alixa


lama80

ich denke, dass die ausbildung zum HP noch viel zu viel spielraum für so scharlatane lässt, wo bei einem medizinschen studium generell besser vorgesorgt wird, da man gefordert wird und man gut sein muss.

sei froh, daß du nicht meinen ex ärzten begegnet bist, die deiner meinung nach "gut sein müßen" und gut vorgesorgt wird.

vorallem mein ex privatinternist der mir 30 flaschen antibiotika in 1 woche in die vene als "therapie gegen speiseröhrenentzündung" reinhaute und mein ex chirug der mir 2 wochen vorher mir eine tolle, nichtsbringende speiseröhrenoperation ermöglichte, die mir nur ca. 15 weitere symtome einbrachte.

heilpraktiker hatten mir vorher zumindest keinen größeren schaden zugefügt vorher, sie wußten meist nur weniger als ich, was die medikamente/kräuter/isopathischen medis anging, aber arbeitsunfähig "therapierte" mich in meiner vergangenheit zumindest keiner von ihnen, das war bei den ärzten schon anders.

ein studium schützt nicht vor schaden.der charakter und die verantwortunsfähigkeit sind mindestens ebensowichtig.

ein heilpraktiker kann bei mangelndem wissen, meist, nur nicht helfen

ein arzt kann bei nicht ausreichendem wissen, schlechter qualität/schlechter arbeit, verantwortungslosigkeit, profitorientierung, schlechtem charakter, viel schaden anrichten, viel mehr und viel größeren schaden, meist, als ein arzt, der schaden ist im gegensatz zum schaden vom HP, meist dauerhaft und gravierend. vorallem in der chirugie.

andererseits genießt ein arzt fast grenzloses vertrauen und ein heilpraktiker nicht, was den nichtguten arzt noch gefährlicher macht.

bUerniie-xa74


dass ein arzt ein gute ausgebildeter mensch ist, der bei bestimmten krankheiten unerlässlich ist... krebs etc.

...ich glaube, du hast keine Ahnung. Ich hatte gerade ein sehr ehrliches Gespräch mit einen Onkologen. (Schulmediziner). Lt. seiner eigenen Aussage ist die schulmedizinische Krebsbehanlung ein "in den Tod begleiten". Dem Patienten das Leben bis dahin so gut wie möglich zu machen und eventuell etwas zu verlängern.

"Heilen" lässt sich ein Krebs in der Regel NUR bei Früherkennung und bei ganz speziellen wenigen Krebsarten.

Ein HP hat eine geringere Ausbildung, ohne Frage.

Dafür hat er einen höheren Erfolgsdruck Ergebnisse zu liefern (Patient zahlt ja selber)

Ein Arzt hingegen hat keinen Erfolgsdruck dich gesund zu machen. Weder finanziell noch soziologisch. Er muss keinerlei Verantwortung übernehmen bei Nebenwirkungen.

leama8x0


@ bernie

es gibt aber sicherlich auch genügend menschen, die den krebs mit chemo und der klassischen schulmedizin überstanden haben...das darf man nicht vergessen...gute sachen werden immer unter den tisch gekehrt.

und an sowas wie ne B17-Therapie mit Blausäure glaube ich nicht...

mittlerweile hat man bemerkt, dass hochkonzentriertes intravenös gespritztes vitamin C eine neue alternative richtung sein kann...

das wird im moment getestet...und wird sicherlich bei erfolg auch in der schulmedizin eingesetzt werden...

c^idaxlia


also ich werde mir demnächst das buch über b17 und den aprikosenkernen holen, künstliches hochdoziertes intravenös vitamin c ist schon seit langem bekannt.........

l`amak8x0


@ cidalia

ich weiss, dass es schon seit den 70ern bekannt ist...es wurden damals nur falsche versuchsreihen durchgeführt...und zu dem zeitpunkt noch als wirkungslos deklariert...

sie führen aber jetzt richtige tests durch...bislang wüsste ich nicht, dass VC als krebstherapie schulmedizinisch anerkannt wird...

b17 ist extrem umstritten...ob ne wirksamkeit wirklich vorhanden ist, konnte noch nicht nachgeprüft werden.

ich finde es schon extrem seltsam, sich mit blausäure zu behandeln...ist immerhin ein gift...15 kerne auf einmal können einen töten...

c/idalixa


ich habe das buch über die aprikosenkerne noch nicht gekauft

was ist das für ein medikament/therapie mit der blausäure?

lramax80


@ cidalia

hier mal ein link von wikipedia (ja ich weiß...wiki halt...aber als vorabinfo geeignet):

[[http://de.wikipedia.org/wiki/B17-Therapie]]

kau das zeug, falls du dir das buch kaufst, nicht ohne irgendeinen heilpraktiker, der sich damit auskennt...

R"adlgph_HxH


by Bernie-a74"Heilen" lässt sich ein Krebs in der Regel NUR bei Früherkennung und bei ganz speziellen wenigen Krebsarten.

Immerhin oder? Mein Vater hatte Krebs, vor knapp 20 Jahren. Er ist operiert worden und erfreut sich seither bester Gesundheit, bei einer Krebsart, die zu den häufigsten Todesursachen überhaupt gehört. Glaube nicht, daß das ohne OP mit Alternativen Methoden auch so wäre.

Ein Arzt hingegen hat keinen Erfolgsdruck dich gesund zu machen. Weder finanziell noch soziologisch. Er muss keinerlei Verantwortung übernehmen bei Nebenwirkungen.

Ich kenne eine Menge Ärzte, meine Frau, meinen Bruder, meine Schwägerin in Spe und diverse derer Freunde. Glaube mir, Du tust vielen sehr Unrecht, wenn Du glaubst, die Genesung ihrer Patienten wäre ihnen weniger wichtig, nur weil es finanziell keine Rolle spielt. Wenn mal der erste Mensch sterbend oder tot vor Dir liegt und Du nichts tun kannst, dann weisst Du warum.

b0erni+e-;a7x4


Ralph, du hast vollkommen recht. Die Chirugie ist bei Krebs sicherlich eine der unumstrittensten Behandlungsmethoden.

Ich habe eine Jubiläumsschrift der Habichtswaldklinik zu Hause, da stehen schon sehr viele (in meinen Augen sehr sinnvolle) ergänzende alternativmedizinische Behandlungsmethoden bei Krebs drinnen. (Teilweise mit doch nicht zu geringen wissenschftlichem Hintergrund) z.B. Hyperthermie oder Stärkung des Immunsystemes und des MALT.

Und ich kenne selber viele Ärzte (Onkel, Cousine, viele wirklich viele Freunde, darunter auch ein guter Onkologe). Auch in diesem Punkt muss ich dir recht geben, bei den gegebenen Rahmenbedingungen sind die Ärzte eigendlich eh sehr ehrlich.

Was ich allerdings fordere ist ein erfolgsorientiertes Entlohnungssystem. Ein Arzt der den Patienten schnell gesund macht verdient wenig, ein Arzt der seinen Patienten krank hält verdient viel. Das ist sehr ungerecht.

RoalpRh_YHH


Das Entlohnungssystem kann man das kaum dem Arzt anlasten. Und es geht langsam in die Richtung, die Dir vorschwebt. Genau das wird mit Fallpauschalen angestrebt, Gewinnmaximierung bei erfolgreicher schneller Behandlung, keine Gewinne, wenns dauert. Auf der Strecke bleiben Kliniken und Ärzte mit überdurchschnittlich vielen chronisch Kranken.

Niedergelassene Ärzte sind ohnehin auf zufriedene Patienten angewiesen, die wiederkommen.

Clet-uxs


Hallo Bernie,

soviel ich weiß kannst du zu einem Arzt mit der Zusatzbezeichnung "Arzt f. Naturheilkunde" gehen.

Axbo


Alternativmedizin, kritisch betrachtet

hallo an all Kontahenten,

schon lange verfolge auch die die Diskussionen mit den unterschiedlichsten Ansichten und aber auch Erfahrungen.

Vielleicht hilft diese Ausführung und Beschreibung, einige Ungereimtheiten und Missverständnisse auszuräumen.

[[http://home.arcor.de/paralex/content/]]

auch im Web unter PARALEXX zu finden

Grüsse

Abo

_ dem&olAantx_


Abo

Ziemlich interessante Seite! Danke schön :)^

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Alternativmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH