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Über den Stellenwert der Alternativmedizin

M%arky46


@bernie a-74

schiess los mit Deinem Beispiel.

Vg

bLernixe-a74


z.B.

[[http://www.gebaermutterhalskrebs.or.at/]]

Solche "Informationsseiten" werden nicht mehr von Ärzten oder vom Gesundheitsministerium geführt, sondern von top PR-Agenturen.

oder z.B. [[http://www.zecken.at]] Preisfrage: Wer bezahlt die Seite.

NKaturUgesAund


Die UNESCO ist Schirmherrin der Seite. Sie fördert Bildung, Wissenschaft, Kultur, Erziehung usw.

Die empfohlene Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs als Präventionsmassnahme finde ich sicher unsinnig. Doch bin ich mit diesem Gefühl auch immer etwas vorsichtig, weil man vieles einfach nur solange als dumm findet, wie man selber nichts darüber weiss.

bAerni:e-a74


Die UNESCO ist Schirmherrin der Seite.

Was bedeutet dies genau?

MpiTRoLxi


Gebärmutterhalskrebs

Wie ich der Seite entnehme, sterben in Österreich jährlich 180 Frauen an dieser Krankheit.

Das ist natürlich nicht sehr viel. Für das Wohlergehen der Republik Österreich ist diese Zahl irrelevant.

Allerdings für die einzelne Frau ist es eine Katastrophe. Da die Krankheit wenig ansteckend ist, mag doch jede selbst entscheiden, ob sie mit diesem Risiko leben möchte oder sich impfen lässt. Wo ist das Problem? Es gibt viel seltenere Kranheiten, denen man mit viel größerem Aufwand zu Leibe rückt.

Die des Industrielobbyismus unverdächtige taz, hat die Sache hier umfassend beleuchtet.

[[http://www.taz.de/pt/2007/01/04/a0218.1/text]]

M,iRoLxi


Mark46

Ich gehe davon aus, dass jeder Wissenschaftler, der streng wissenschaftlich arbeitet, von vornherein und OHNE jeden Zweifel davon ausgeht, dass jeder andere Wissenschaftler und damit natürlich auch jeder Mediziner, genauso vorgeht und ebenso sorgfältig wie er selbst arbeitet.

Nein, natürlich nicht. So blauäugig sind wir schon lange nicht mehr. Ich muss sicher nicht erst auf die großen Wissenschaftsbetrügerein hinweisen. Auch kleine Nachlässigkeiten, Faulheit oder schlicht intellektuelle Grenzen können verherende Folgen haben. Auch Wissenschaftler sind nur Menschen. Aus diesem Grund hat sich die Wissenschaft auf die Prinzipien der "Guten Laborpraxis" geinigt. Näheres dazu hier:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Gute_Laborpraxis]]

Fazit: Medizin ist eine Wissenschaft? An dieser Aussage dürfen nicht nur kleine Zweifel erlaubt sein;

Medizin ist eine angewandte Wissenschaft, eigentlich mehr ein Handwerk. Seit sie sich jedoch der Naturwissenschaften bedient, sind die Fortschritte dieser wissenschaftlichen Medizin gegenüber der reine Erfahrungsmedizin evident.

Aber im Prinzip hast du recht: Der Arzt verhält sich zum Naturwissenschaftler etwa wie der Hufschmied zum Materialforscher. Medizinische Dissertationen bohren (nicht immer aber häufig) recht dünne Bretter.

Und wie beim Hufschmied, kommt es auch beim Arzt eher auf seine goldenen Hände, als auf auf biochemische Detailkenntnisse an.

Aber! Die medizinische Forschung existiert natürlich trotzdem, nur nicht in der Praxis des niedergelassenen Arztes und in vielen Krankenhäusern auch nicht.

- lebenslange Schäden/Todesfälle durch falsche Medikamenten-gabe bzw. nicht bekannte, gravierende Nebenwirkungen von Medikamenten (darüber gibt es seriöse Schätzungen)

- Behandlungsfehler des ärztlichen und/oder medizinischen Personals mit körperlichen Schäden oder gar Todesfolgen (darüber gibt es ebenfalls Zahlen)

- Krankenhausaufenthalte mit Erkrankungen durch Keime (MRSA und ähnliche; lt. Statistik in der BRD ca. 27-29 % aller Einweisungen (in Holland war die Rate ungefähr genauso

hoch; dort hat man innerhalb von 3 bis 4 Jahren die Zahl auf 1 bis 2 % reduzieren können).

Wohl war. Da gibt es nichts zu beschönigen oder wegzudsikutieren. Aber das stellt doch die Wissenschaftlichkeit der Medizin nicht in Frage. Medizin wird von Menschen mit all ihren Schwächen und Grenzen gemacht. Erinnere dich an den katastrophalen Ausgang dieser Gentechnik-Studie in GB. Sechs Probanden sind fast gestorben obwohl nach heutigem Kenntnisstand alle alles richtig gemacht haben. Man bemüht sich, aber eine Garantie kann es nicht geben.

Mxarkx46


@MiRoLi

Danke für diese fundierte Beschreibung; Du bist in der Lage, die Strukturen des Medizinbetriebes, dem Du ja zuarbeitest, kritisch darzustellen und zu schildern und damit von Deiner eigenen Postition abzugrenzen. Damit lassen sich jetzt auch Deine manchmal etwas provokanten "Einwürfe" besser einordnen.

Nur das wollte ich mit meinem Beitrag erreichen. *:)

C0e}tuxs


Hallo MiRoLi,

...der andere Faden war thematisch erschöpft.

Frage: hast du -für dich- eine Begründung WARUM kranke Menschen zu einem Alternativmediziner gehen?

M*iRo;Lxi


Hallo Cetus,

ein komplexes Thema, und voller Tretminen ;-).

Aber ich kann's ja mal versuchen:

1.) Wer schulmedizinisch austherapiert ist und den Tod vor Augen hat, greift auch nach dem allerletzten Strohhalm. Das ist verständlich, das ist menschlich, das würde ich evtl. auch so machen |-o

2.) Die moderne Industriegesellschaft in ihrer Rationalität und oft gnadenlosen Effizienz lässt zu wenig Platz für emotionale Zuwendung, auch im Verhältnis von Arzt und Patient. Hierin sehe ich die Stärken Alternativmedizin und auch den Großteil ihrer Erfolge begründet.

3.) Die Merkantilisierung des Gesundheitswesens hat Ausmaße angenommen, die viele Patienten abstoßen. Ärzteverbände, Krakenkassen, Krankenhausträger, Medizintechnik- und Pharmaindustrie drängeln sich wie die Schweine um den Futtertrog, und der Patient fühlt sich irgendwie nur noch als Mittel zum Zweck der Gewinnoptimierung. Die Alternativen aller Couleur verstehen es nun, den Eindruck zu erwecken, sie täten dabei nicht mit. Dazu kann ich nur sagen: lächerlich!

4.) Das Bildungssystem in unserem Lande leistet einer mathematisch-naturwissenschaftlichen Verblödung der Bevölkerung Vorschub (sorry). Sich mit Physik und Chemie auszukennen ist irgendwie uncool. Wenn dann der Homöopath von der Bedeutung der Lebensenergie für den Prozess der Potenzierung spricht, ist das für viele einleuchtender als die Fragwürdigkeit einer Verdünnung in zwölfter Potenz.

5.) Der Mensch in den westlichen Industrieländern hat einfach alles was er braucht und noch viel mehr. Daher genügt es ihm nicht einfach gesund zu werden, sondern er möchte in Schönheit, auf umweltverträgliche Weise, unter Berücksichtigung alter sowie fernöstlicher Heilverfahren ganzheitlich therapiert werden.

Eine Rechtfertigung dafür, fällt mir jetzt auch nicht mehr ein.

Gruß

MiRoLi

CDetuxs


Hallo MiRoLi

Zunächst mal definiere ich "Gesundheit" anders: Gesundheit ist eben mehr als das Fehlen von Krankheit. Die WHO beschreibt es sehr gut.

1.) Wer schulmedizinisch austherapiert ist und den Tod vor Augen hat, greift auch nach dem allerletzten Strohhalm. Das ist verständlich, das ist menschlich, das würde ich evtl. auch so machen

GsD ist das nicht der Alltag an der med. Front. Abzüglich derer, die just in dieser von dir beschriebenen Situation selbst auch von der Hochschulmedizin komplemetär behandelt werden um die noch zu verbleibende Zeit wenigstens qualitativ zu verbessern. Völlig legitim!

2.) Die moderne Industriegesellschaft in ihrer Rationalität und oft gnadenlosen Effizienz lässt zu wenig Platz für emotionale Zuwendung, auch im Verhältnis von Arzt und Patient. Hierin sehe ich die Stärken Alternativmedizin und auch den Großteil ihrer Erfolge begründet.

Dies ist nur eine Teilbeschreibung. Die Entwicklung unseres "Gesundheits(un)wesens" ist hier maßvollst beteiligt! An dessen Entwicklung die Ärzteschaft nicht gänzlich unbeteiligt ist. Mit Einführung der Zulassungsbeschränkung zum Medizinstudium sind sehr Viele, sehr Falsche zugelassen worden. Die "meinHaus-meinPferd-meinBoot" Mentalität war für zu viele Mediziner zur Lebensphilosophie geworden. In dieser Zeit hat sich die psychosomatische Medizin nicht nur nicht fortentwickelt, sondern sie wurde sträflichst vernachlässigt. Diese ausschließlich wissenschaftsorientierte Medizin die du favorisierst, ist ebenfalls daran Schuld. Psychosomatisch Kranke haben auch in Zukunft weiterhin von der Schulmedizin nichts zu erwarten. Alternativmediziner sehen DAS einfach anders, nicht zuletzt zum Wohle und zur Gesundheit ihrer Patienten.

Die Merkantilisierung des Gesundheitswesens hat Ausmaße angenommen, die viele Patienten abstoßen. Ärzteverbände, Krakenkassen, Krankenhausträger, Medizintechnik- und Pharmaindustrie drängeln sich wie die Schweine um den Futtertrog, und der Patient fühlt sich irgendwie nur noch als Mittel zum Zweck der Gewinnoptimierung. Die Alternativen aller Couleur verstehen es nun, den Eindruck zu erwecken, sie täten dabei nicht mit. Dazu kann ich nur sagen: lächerlich!

Zwischen einem merkantilen Arzt und einem merkantilen Industrieunternehmen welches medinische Geräte herstellt sehe ich einen Unterschied!? Nur Naive glauben, dass Alternativmediziner nur altruistischen Ideale verfolgen. Weißt du was eine homöopathische Repertorisation kostet, die Zeit berücksichtigend? Natürlich gibt es aber auch unter ihnen schwarze Schafe, keine Frage. Menschliche Unzulänglichkeit ist kein Privileg für Hochschulmedizin ;-)

4.) Das Bildungssystem in unserem Lande leistet einer mathematisch-naturwissenschaftlichen Verblödung der Bevölkerung Vorschub (sorry). Sich mit Physik und Chemie auszukennen ist irgendwie uncool. Wenn dann der Homöopath von der Bedeutung der Lebensenergie für den Prozess der Potenzierung spricht, ist das für viele einleuchtender als die Fragwürdigkeit einer Verdünnung in zwölfter Potenz.

Dieser Negativpunkt geht tatsächlich an unser Bildungssystem, wie der folgende Link beweist.:

[[http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=2285&nodeid=26]]

Allerdings haben sich auch unsere Pharmaunternehmen nicht nur mit Ruhm bekläckert. Langzeitforschung findet auf Grund des Konkurrenzdruckes nicht statt, Medikamente kommen aus dem gleichen Grund zu früh auf den Markt. Die Nachteile dieser Defizite stehen den Nachteilen der Phytotherapie und der Homöopathie gegenüber.

5.) Der Mensch in den westlichen Industrieländern hat einfach alles was er braucht und noch viel mehr. Daher genügt es ihm nicht einfach gesund zu werden, sondern er möchte in Schönheit, auf umweltverträgliche Weise, unter Berücksichtigung alter sowie fernöstlicher Heilverfahren ganzheitlich therapiert werden.

Ist es nicht eher so, dass der von dir beschriebene Mensch alles das in der Medizin nicht findet und es irgendwo anders sucht?

Die WHO definiert Gesundheit wie folgt:

//Die offizielle Definition von Gesundheit gemäß der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 22. Juli 1946 lautet: "Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen." ("Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.")

Gesundheit könnte man als den störungsfreien Lebensfluss in allen Zellen und Organen definieren, als ein Energiepotential ohne besondere Krankheiten, in geistiger und körperlicher Harmonie, in optimal funktionierender Reaktion und Gegenreaktion mit der Umwelt, als ein immer sich änderndes, vielfältiges Lebensgefühl mit Empfindungen der Frische, der Ausdauer, des Wohlbehagens, der Kraft und Leistungsfähigkeit, mit optimistischem Rüstungsvertrauen, geistiger Kraft und starkem Seelenleben.

Gesundheit ist nichts Starres, sondern voll Dynamik und will täglich erworben, erhalten und gesteigert sein, über Jahre und Jahrzehnte hinaus, bis ins höchste Alter. Gesundheit ist nicht Durchschnitt, sondern gesteigerte Norm und individuelle mögliche Vollleistung, dem Lebensalter entsprechend. Sie ist sichtbar gewordener Wille, ist Willensstärke als Dauerhaftigkeit.//

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheit]]

Alternativmediziner sehen in evidenz basierter Medizin eine Zwangsjacke

MfG C.

myaasa-i


@Cetus

meiner Meinung nach ist die Definition der WHO extrem unbefriedigend! Mir kommt es eher so vor, als habe man sich dabei auf einen sehr billigen Kompromiss verständigt, dem vorderhand jeder zustimmen wird, mit ein bisschen Nachdenken jedoch kommt man ins Grübeln. Nach der WHO-Definition wäre nämlich Krankheit die Regel und Gesundheit lediglich ein theoretisches nie erreichbares Nirvana. Ausserdem kannst du auf diese Art und Weise nahezu jede Gefühlsregung, jede Befindlichkeitsstörung, ja sogar jedes kritische Denken zur Krankheit erklären, damit schaffst du natürlich einen unglaublichen Markt und einen immensen Handlungsbedarf - nicht zuletzt für die WHO! Ich finde, so einfach darf man es sich nicht machen.

Grüsse vom Maasai

C%etuxs


Hallo maasai,

du stimmst mir aber doch zu, dass "Gesundheit" mehr als das Fehlen von "Krankheit" ist.

MfG C.

m2a]asxai


Selbstverständlich!

Aber mit solch einer flachen Beschreibung sollte man sich nicht abspeisen lassen. Es haben sich schon viele kluge Köpfe dieselben darüber zerbrochen, wie "Gesundheit" zu definieren sei, wobei es eine allgemein gültige Definition wohl nicht geben kann. Es wird wohl irgendwie darauf hinauslaufen, dass jemand als gesund zu bezeichnen ist, der (abhängig vom Lebensalter, seinem sozialen Umfeld und entsprechend seinen persönlichen Glücksvorstellungen) sein Leben so gestalten kann, dass es für ihn befriedigend ist. Demzufolge gäbe es sicher "gesunde" arme Blinde, aber auch "kranke" Reiche, denen organisch nichts fehlt.

Übrigens: nicht nur "Alternativmediziner" (ich weiss nicht, was das ist) stehen der evidenz-basierten Heilslehre skeptisch gegenüber!

Grüsse vom Maasai

C.etuxs


Übrigens: nicht nur "Alternativmediziner" (ich weiss nicht, was das ist) stehen der evidenz-basierten Heilslehre skeptisch gegenüber!

schön zu lesen...

Alternativmediziner: hier benutze ich einfach mal die "handelsübliche" Assoziation; denn ich kenne auch keine "Schulmedizin". Aber wir wissen beide was damit gemeint ist.

Die Medizinväter haben sich aber 1948 beim "Genfer Gelöbnis" ziemlich nahe an die WHO Definition angelehnt

//Ich gelobe feierlich mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen;

Ich werde meinen Lehrern die Achtung und Dankbarkeit erweisen, die ihnen gebührt;

Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben;

Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein; Ich werde die mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren;

Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten;

Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein;

**Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung;

Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden;**

Dies alles verspreche ich feierlich, frei und auf meine Ehre.//

Zugegeben; auch DAS hört sich bei dem Hintergrund des aktuellen 'Gesundheitswesens' ziemlich indifferent an, aber mir scheint, dass nicht hochschulmedizinische Verfahren -egal ob Diagnose oder Therapie- vehement bekämpft werden, weil hierin ein nicht unerhebliches pekuniäres Pontential liegt.

Vor 30 Jahren hat sich keiner daran gestört, dass Homöopathie zum Beispiel keine naturwissenschaftlichen Nachweise liefern konnte. Aber das Geld ist bei Leistungsträger knapper geworden; Patienten gewöhnen sich mehr oder weniger langsam daran für ihre Gesundheit/Krankheit Eigenmittel aufzubringen. Das zur Zeit bestehende GKV-Honorarsystem für Ärzte polarisiert genau diese Ärzte in Gegner oder Befürworter nicht wissenschaftlicher Verfahren. Zu vermerken ist aber, dass die Gegner ihre wissenschaftliche Nachweisbarkeitsforderung mehr und mehr aggressiver fordern.

Irritierend sind tatsächlich diese Begriffe wie: Alternativmedizin, Komplementärmedizin, Naturheilkunde, Erfahrungsheilkunde, Ganzheitsmedizin, unkonventioneller Medizin, Paramedizin usw.

Aber auch wissenschaftliche Hochschulmedizin ist nicht so homogen wie ihre Vertreter sie gerne in solchen Diskussionen haben möchten. Wissenschaft ist eben nicht nur das was Wissen schafft, sondern auch Irritationen mit vielen Interpretationsfreiheiten.

Mir soll mal ein Vertreter dieser reinen Hochschulmedizin einen medizinischen Alltag erklären.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Patienten erst NACH den erfolglosen Besuchen bei mehreren 'Schulmedizinern' sich der 'Alternativmedizin' zuwenden.

Der Grundsatz WER HEILT HAT RECHT lässt sich eben nicht aus den Angeln heben.

MfG C.

C$etuvs


maasai,

"Gesundheit" lässt sich desshalb nur idealistisch umschreiben, weil sie nicht existiert. Ein nicht erreichbarer, trotzdem erstrebenswerter Zustand also.

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