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Über den Stellenwert der Alternativmedizin

a<saxhi1


Der Autor von [[www.uni-heidelberg.de/institute/fak5/igm/g47/baueraxm.htm]] übersieht folgendes: Eine lineare Kausalität gibt es in der Medizin so gut wie gar nicht. Gäbe es sie, dann hätten wir rationale Heilmethoden, d..h., wir hätten Methoden, die zielgenau und maßgeschneidert den Gesundheitszustand eines Kranken wiederherstellen könnten, ohne Nebenwirkungen, oder Therapieversager, ohne wenn und aber.

Die Medizin -egal welcher Denkrichtung - ist eben gerade nicht - wie etwa die Physik oder die Chemie - in der Lage, ein formalistisches Krankheitsmodell vorzuweisen. Wenn ich - als Beispiel aus der Physik etwa - ein Fadenpendel mit der Länge X habe, dann kann ich exakt voraussagen, daß es mit der Periodenlänge y schwingt, ohne wenn und aber! Die "Gleichungen" der Medizin beinhalten mir dagegen zuviele Unbekannte; gebe ich 100 Probanden in einer randomisierten Doppelblindstudie eine phamakologische Substanz, dann reagiert jeder höchst individuell darauf. Genau das aber dürfte nicht resultieren, wäre die Medizin eine Wissenschaft, die vom linear-kausalen Axiom ausgeht. Das Auftreten unterschiedlicher Reaktionen auf ein und dieselbe Substanz widerspricht in eklatanter Weise einem kausalen Krankheitsmodell. Die Causa ist - wenn es unterschiedliche pharmakologische Reaktionen unter den Probanden desselben Krankheitsbildes gibt - doch logischerweise weder widerspruchsfrei noch werden mögliche Moderatorvariablen, welche die unterschiedliche Respondenz erklären, in diesem Modell systematisch erfaßt. Somit ist die Medizin eine Mogelpackung, die lediglich den Anschein vorgaukelt, sie könne alles linear-kausal erklären.

Nehmen wir einmal an, ein Pharmakonzern will ein neues Mittel patentieren lassen. Dann braucht das Unternehmen nur herzugehen und in 1000 verschiedenen Klinken eine randomisierte Doppelblindstudie zu veranlassen. Egal, ob das Mittel nun wirksam ist oder nicht - bei einem Signifikanzniveau von 1% würde das bedeuten, daß aufgrund des alpha-Fehlers mindestens 10 dieser Studien eine statistisch-signifikante Wirksamkeit vorgaukeln würden, die in Wahrheit nicht vorhanden ist! In der Auswahl der statistischen Methoden kann man notfalls auch noch eine gewisse Kreativität walten lassen, um das Ergebnis weiter zu pushen. Aber das ist meist gar nicht nötig; Diese zehn Studien veröffentlicht das Unternehmen anschließend und die restlichen 990 verschwinden im Papierkorb. Niemand kann das kontrollieren, da ja niemand (außer dem Unternehmen selbst) weiß, was da getestet wurde.

Der Unterschied zwischen "Schulmedizin" und "Alternativmedizin" besteht somit grundsätzlich darin, daß Erstere - gleich einer religiösen Sekte - an randomisierte Studien glaubt und Letztere diese fragwürdige Methodik erst gar nicht für sich beansprucht - abgesehen von einigen Sektierern auf der Seite der Alternativmedizin, die krampfhaft die Wirksamkeit der Homöopathie "beweisen" wollen. "Beweise" kann ich in der Mathematik antreten, die Medizin ist nicht der geeignete Ort hierfür. In der Medizin ist es nach meiner Erfahrung wesentlich effizienter, sich lediglich an den Fakten zu orientieren und sich

1. vom Glauben an ein linear-kausales Krankheitsmodell und

2. vom Glauben an die Statistik zu verabschieden.

k$enkoxu


Der Unterschied zwischen "Schulmedizin" und "Alternativmedizin" besteht somit grundsätzlich darin, daß Erstere - gleich einer religiösen Sekte - an randomisierte Studien glaubt

Falsch. Solche Studien gründen sich auf einem gemeinsamen Konsens, der für jeden nachvollziehbar ist. Was du als "Glaube" bezeichnest, ist das Axiom, auf welchem diese Herangehensweise basiert. Was nun aber das mechanistisch-deterministische Axiom, welches sich an der Naturbeobachtung (und damit der für jeden zugänglichen Realität) orientiert, von dem Axiom der "Alternativmediziner" unterscheidet, ist die Verfifizierbarkeit und die innerwissenschaftliche Selbstregulation. Dadurch ist diese Herangehensweise eben NICHT "religiös" bzw. dogmatisch, da sie sich nicht der Überprüfbarkeit entzieht. Ganz im Gegenteil, sie stellt sich. Ganz anders sieht es hier bei der "Alternativmedizin" aus, die - eben wie bei religiösen Vorstellungen - dazu verdammt ist, sich einer Überprüfung zu entziehen, weil sie auf pure, nichtüberprüfbare Doktrine baut, die einer offenen, naturorientierten Betrachtungsweise widersprechen.

und Letztere diese fragwürdige Methodik erst gar nicht für sich beansprucht - abgesehen von einigen Sektierern auf der Seite der Alternativmedizin, die krampfhaft die Wirksamkeit der Homöopathie "beweisen" wollen.

Ja, ist es nicht ein Witz? Homöopathen würden gern Naturwissenschaftler sein, sind aber nur Glaubensbrüder.

"Beweise" kann ich in der Mathematik antreten, die Medizin ist nicht der geeignete Ort hierfür. In der Medizin ist es nach meiner Erfahrung wesentlich effizienter, sich lediglich an den Fakten zu orientieren...

Schön widersprüchlicher Satz. Ja, wie soll man sich denn an Fakten orientieren wenn nicht anhand von Beweisen?

und sich

1. vom Glauben an ein linear-kausales Krankheitsmodell und

2. vom Glauben an die Statistik zu verabschieden.

Und dann? Dann kann jeder einfach irgendwas behaupten, ohne dafür Rechnung tragen zu müssen? Ein Willkürmedizin wäre die Folge. Diese Willkür kann man ja gut beobachten, wenn man sich mal anschaut, was in der Heilpraktiker-Szene verzapft wird. Angefangen bei geschütteltem Wasser, nach dessen Herstellungstheorie ich eigentlich von Leitungswasser mehr Effekte spüren müsste, über "Bioresonanz"-Unfug, bei dem angeblich "Störfelder" im Körper ausgelöscht werden, bis hin zur "Kraft der Heilsteine". Das ist ja fast wie auf einem Jahrmarkt zu Alchemie-Zeiten.

Und um das mal klarzustellen:

Alle jene, die hier alternativ-esoterischem Blödsinn anhängen, sollten sich mal darüber klar werden, warum sie hier jetzt am Computer sitzen und im Internet surfen können. Oder warum ihre Häuser mit Strom versorgt werden, warum das Flugzeug, mit dem sie in Urlaub fliegen, nicht den Kurs verliert, warum sie im Auto schützende Airbags haben, etc. etc.

Diese Bequemlichkeiten wird von solchen Leuten als Selbstverständlichkeit hingenommen. Und warum existieren diese Bequemlichkeiten? Mit Sicherheit nicht, weil man es unterlassen hätte, mathematisch-naturwissenschaftlich-statistisch vorzugehen. Ohne die naturwissenschaftliche Herangehensweise, bei der sich Menschen über Jahrhunderte hinweg Tag für Tag in unzähligen Kämmerchen und Labors den Kopf zerbrochen haben und ihre Ergebnisse immer wieder neu überprüften und unzähligen Tests unterzogen, würden wir heute noch in einer Steinhütte sitzen und unser Geschäft in einem Erdloch verrichten. Manchmal kommt es mir so vor, als hätten einige den Beginn der Neuzeit verschlafen. Spätestens seit Karl Popper sollte jedem Mensch unserer Zeit klar sein, warum die naturwissenschaftliche Methode zum Goldstandard geworden ist.

m-arxie_cxhrist\ixn


Fakt ist, dass Homöopathie auch bei Kindern und Tieren "funktioniert" (ich rede jetzt nur von Homöopathie, über andere alternative Methoden sage ich nichts), was ein Beleg dafür ist, dass es sich bei der Wirkung nicht um einen Placeboeffekt handeln kann.

Abgesehen davon gibt es mittlerweile nicht wenige Schulmediziner, die zusätzlich klassisch homöopathisch behandeln. Sind diese Schulmediziner dann gleichzeitig Ärzte und Scharlatane?

Ich kämpfe seit Jahren gegen meine Akne. Diese paart sich mit einigen anderen Symptomen (psychische wie physische). Die Schulmedizin hat kein wirksames Rezept für mich und ich bin überzeugt, dass meine "Wehwehchen" ein Zeichen für ein inneres Ungleichgewicht sind. Ansonsten (denn ich lebe mittlerweile recht gesund) gäbe es ja gar keinen Grund, warum ich krank sein könnte: Eine Krankheit entsteht und bleibt nicht aus dem Nichts, das würde auch der wissenschaftlichen Maxime des Ursache-Wirkungs-Prinzips zuwider laufen.

Morgen habe ich einen Termin bei einer Ärztin zur homöopathischen Erstanamnese. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Sache entwickelt und werde berichten.

m0aalsai


Das ist ein weitverbreitetet Irrtum.

Der Placeboeffekt

funktioniert bei Kindern und Tieren in der Regel ausgezeichnet und weitaus besser als bei "aufgeklärten" bze "mündigen" Patienten!

Grüsse vom Maasai

mGarie-_[chris"tin


Ach so!? Dann erkläre mir doch einmal, wie der Placeboeffekt funktionieren kann, wenn vom Patienten keinerlei Zusammenhang zwischen der Einnahme irgendeines Mittelchens und einer Besserung der Symptome hergestellt werden kann. Placebo beruht auf der Annahme des Patienten, er nehme ein wirksames Mittel ein, die Besserung jedoch erfolgt nur durch den Glauben an die Wirksamkeit. Ein Kind, ein Hund oder ein Pferd können aber nicht an die Wirksamkeit glauben, weil sie überhaupt nicht verstehen, was sie einnehmen bzw. dass die Einnahme im Zusammenhang mit einer Krankheit steht.

mUaadsai


Ganz so simpel ist es nicht!

Der von dir angeführte Mechanismus ist nur einer von vielen. Eine Placebowirkung kann genauso erzeugt werden, wenn der Therapeut von der Wirksamkeit überzeugt ist; gelegentlich spricht man von Superplacebo. Gerade ein Tier ist sehr gut in der Lage, von dir ausgesandte Signale zu empfangen, von denen du nicht einmal weisst, dass du sie sendest. Wenn du nun glaubst, dem Tier ein wirksames Mittel gegen seine Krankheit zu verabreichen, wird das Tier diese Signale empfangen und entsprechend verarbeiten und der Placeboeffekt tritt ein. Wird das gleiche Mittel von einem "neutralen" Probanden verabreicht, der im (Versuchs-)idealfall nicht einmal wissen sollte, was er da tut, tritt dieser Effekt nicht ein. Es gibt gerade auf dem Gebiet der Homöopathie viele Versuche, eine Wirkung jenseits dieses Placeboeffekts nachzuweisen; das ist bis heute nicht gelungen !

Ganz falsch wäre es aber, den Placeboeffekt als "Einbildung" oder "Irreführung" herabzuwürdigen; er ist sehr mächtig und funktioniert in vielen Bereichen des Lebens, nicht nur in der Medizin. Natürlich funktioniert er nicht mehr so gut, wenn man die Mechanismen kennt!

Grüsse vom Maasai

kMenk ou


marie_christin schrieb:

Ach so!? Dann erkläre mir doch einmal, wie der Placeboeffekt funktionieren kann, wenn vom Patienten keinerlei Zusammenhang zwischen der Einnahme irgendeines Mittelchens und einer Besserung der Symptome hergestellt werden kann. Placebo beruht auf der Annahme des Patienten, er nehme ein wirksames Mittel ein, die Besserung jedoch erfolgt nur durch den Glauben an die Wirksamkeit. Ein Kind, ein Hund oder ein Pferd können aber nicht an die Wirksamkeit glauben, weil sie überhaupt nicht verstehen, was sie einnehmen bzw. dass die Einnahme im Zusammenhang mit einer Krankheit steht.

Statistik ist das Zauberwort. Du wirst Heilprozesse ebenso vorfinden, wenn du gar nichts verabreichst. Oder wie Voltaire schon sagte: "Das Geheimnis der Medizin besteht darin, den Patienten zu unterhalten, während die Natur die Krankheit heilt."

LMandLogaorner


@ marie_christin

Die Schulmedizin hat kein wirksames Rezept für mich und ich bin überzeugt, dass meine "Wehwehchen" ein Zeichen für ein inneres Ungleichgewicht sind. Ansonsten (denn ich lebe mittlerweile recht gesund) gäbe es ja gar keinen Grund, warum ich krank sein könnte: Eine Krankheit entsteht und bleibt nicht aus dem Nichts, das würde auch der wissenschaftlichen Maxime des Ursache-Wirkungs-Prinzips zuwider laufen.

Also dürfte folgendes nicht passieren: Eine gesunde, (psychisch wie physisch), schwangere Frau, die während der Schwangerschaft nichts getan hat, was ihrem Ungeborenen schaden könnte, bringt ein (schwer) krankes Kind zur Welt. Wie kann das sein? Können Neugeborene schon ein "inneres Ungleichgewicht" haben?

sNchn=atte_rguscxhe


Das Kind kann mit einer Krankheit zur Welt kommen, die auf genetische Defekte oder Fehlinformationen zurückzuführen sind. Aber Du wirst kaum einen Fall finden, bei dem das Neugeborene erkältet ist oder eine Entzündung hat, also ein "Wehwehchen".

sochnaWttergusXchxe


@ Admin

Ich möchte mal einen Gedanken zum Titel dieses Fadens loswerden. Die Bezeichnung "Alternativmedizin" finde ich unpassend. Gibt es denn eine Alternative zur Medizin? Ich finde, der Begriff "Komplementärmedizin" würde es besser treffen.

djerxKoch


Hallo

Das Kind kann mit einer Krankheit zur Welt kommen, die auf genetische Defekte oder Fehlinformationen zurückzuführen sind.

Dann sind das wahrscheinlich einige der möglichen "Fehlinformationen"?

[[http://www.paediatrie-hautnah.de/archiv/2002/05/ph0205_222.pdf]]

[[http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6telnembryofetopathie]]

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Fetales_Alkoholsyndrom]]

Die Bezeichnung "Alternativmedizin" finde ich unpassend.

Finde ich auch, hat sich aber scheinbar so eingebürgert.

Ich finde, der Begriff "Komplementärmedizin" würde es besser treffen.

Finde ich auch unpassend, schließlich gibt es ja nur eine Medizin, nämlich die, die sich auch nachweisbar bewehrt hat. Alles andere ist entweder Betrug oder gehört zum Wellnessbereich.

Ich würde das, was du als "Komplementärmedizin" bezeichnest, einfach nur NWGUB nennen: "Nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten unwirksamer oder in ihrer Wirksamkeit nicht nachgewiesener Behandlungsversuch" .

Grüße

s/chndatte,rgusxche


Dann sind das wahrscheinlich einige der möglichen "Fehlinformationen"?

Das sind einige Beispiele, und sehr gute. Besonders beim zweiten wird das anschaulich, wenn man die als Träger der Erbanlagen erkannte Nukleinsäure DNA mit den als Virus erkannten Nukleinsäuren vergleicht. Auch sie tragen Informationen, aber "falsche".

Ich würde das, was du als "Komplementärmedizin" bezeichnest, einfach nur NWGUB nennen: "Nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten unwirksamer oder in ihrer Wirksamkeit nicht nachgewiesener Behandlungsversuch" .

Ich weiß nicht, woran Du erkannt hast, was ich als Komplementärmedizin bezeichne, ohne daß ich irgendeine Methode konkret erwähnt habe. Das dürfte aber entscheidend für die Bewertung sein.

Nach Deinem Gesichtspunkt müßten wir auf einen großenTeil der Schulmedizin verzichten. Und das sollte auf keinen Fall das Ziel sein! Es handelt sich um eine empirische Wissenschaft, dere Erfolge auf Erfahrung aufbauen, aber sich nicht für jedes Individuum konkret voraussagen lassen. Wenn nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten durchgeführte Studien belegen, daß medizinische Behandlungsversuche Erfolg haben können oder nicht, dann sollte uns das nicht dazu verleiten, die Medizin zu verteufeln, auch wenn die Wirksamkeit zweifelhaft bleibt. Niemand nimmt Anstoß daran, wenn eine Therapie, die sich als unwirksam gezeigt hat, durch eine neue ersetzt wird. Jedenfalls solange es sich um eine weitere medizinisch bereits anerkannte handelt.

Du hattest es aber sehr wahrscheinlich auf die Bereiche bezogen, die ich möglicherweise als komplementär ansehe. Es gibt weitere Studien, die auf der gleichen Grundlage diesen Methoden eine ähnliche Wirksamkeit bescheinigen. Ein Team von Wissenschaftlern von - wenn ich mich richtig erinnere - der Uni Mainz untersucht seit Jahren im Auftrag der UNESCO weltweit Verfahren, die noch nicht schulmedizinisch anerkannt sind. Inzwischen gibt es einen mehrbändigen Katalog darüber. Homöopathie, Akupunktur und Reiki sind nur drei Beispiele, deren Anerkennung wächst. Obwohl sie noch vor wenigen Jahren belächelt wurden. Heute gelten sie als unterstützende (komplementäre) oder heilende Verfahren, die in der ärztlichen Praxis Anwendung finden. Denn letztens entscheidet der Erfolg, und nicht die Erklärbarkeit, die oft mit Wirksamkeit verwechselt wird.

sOcJhnaMttergusxche


Dieser Beitrag und die sich darauf beziehenden Antworten stammen aus [[http://www.med1.de/Forum/Alternativmedizin/480565/12617157/ diesem Faden]] und wurden durch die Moderation hierher verschoben.

@ Silent-Surfer88

Mit Deinen unkonkreten Behauptungen trägst Du leider nichts zur wirklichen Erklärung bei.

Bezieht sich auf [[http://www.med1.de/Forum/Alternativmedizin/480565/12613933/ diesen Beitrag]]

Zahlreiche seriöse Studien belegen, dass Homöopathie nicht über den Placebo Effekt hinaus wirkt.

Sollten das nicht "jüngste wissenschaftliche Studien" werden? Es gibt viele seriöse Studien, die der Homöopathie gute Wirkungen bescheinigen. Denn inzwischen ist auch die Medizin in der Lage, das genauer zu prüfen. Die angebliche Nichtwirksamkeit der Homöopathie wurde meines Wissens seit 2005 nicht mehr behauptet, denn das wurde inzwischen von renommierter Stelle widerlegt: [[http://de.news.yahoo.com/12/20090519/thl-studie-der-charit-berlin-homoeopathi-d343981.html Studie der Charité Berlin: Homöopathie wirkt]]

Weiterhin wurde, unter anderem sogar in der Zeitschrift Ökotest zu lesen, belegt, dass die iris-Diagnostik großer Humbug ist.

Diese Prüfung durch die medizinische Fachzeitschrift Ökotest :-) stammt aus dem Jahre 2006. Inzwischen hat diese Methode auch Einzug in die [[http://www.arztpraxis-stickler.de/irisdiagnostik.html Schulmedizin]] gefunden. Sie ist eines von vielen diagnostischen Verfahren, das sich als hilfreich erwiesen hat, auch wenn es nicht ausreichend ist. Jedes diagnostische Verfahren steht und fällt auch mit dem, der sie anwendet. Das gilt auch für die klassischen Verfahren wie z.B. Röntgenaufnahmen.

Typisch für Heilpraktiker sind Aussagen wie: "Schulmedizin behandelt nur Symptome", "vergiftet den Körper", "Hormonbombe" usw.

Die gleichen Ansichten haben auch Ärzte. Sind sie deshalb typisch für Schulmediziner?

... um sich Heilpraktiker nennen zu dürfen bedarf es nur einen Hauptschulabschluss und einer kurzen sogenannten Ausbildung.

Ob man 20 Monate und mehr als kurze Ausbildung ansieht, muß wohl jeder für sich entscheiden. Am Ende steht eine amtsärztliche Prüfung. Und da wird von schulmedizinischer Seite festgestellt, ob der Prüfling über ausreichendes Wissen verfügt. Denn Wissen wird als wichtiger eingestuft als Ausbildungsdauer oder Vorbildung.

Auch in der größten Herde weißer Schafe fallen die wenigen schwarzen besonders auf.

Bzel/laSwan-Ceullen


Auch in der größten Herde weißer Schafe fallen die wenigen schwarzen besonders auf.

bei heilpraktikern und schulmediziner..... :)^

W9olf,g]ang


die medizinische Fachzeitschrift Ökotest

:-o :-o Ist "Ökotest" eine med. Fachzeitschrift?

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