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Über den Stellenwert der Alternativmedizin

dRerm"ogwaxi


Originalton befreundeter Homeopath: "Homeopathy is psychotherapy with a sugar pill at the end".

Dem stimme ich voll und ganz zu, mit dem Zusatz, daß sie den Vorteil hat, psychosomatische Probleme bei Patienten, die davon nicht hören wollen, behandeln zu können, da man ja ein "Medikament" gibt.

Hallo *:)

ja und bei mir at the end wurde das gedäctnis zerfetzt, die imagination, das bildliche denken geht nimmer is wie ein schwarzer film :D

lg

mogwai

S^ilent%-Suxrfer88


@ schnattergusche

mich kritisierst du, weil ich dir keine konkreten Studien vorlege, selber machst du das jetzt aber auich nicht :=o *:)

"aber bis heute steht ein wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit aus"

"Insgesamt belegen über 60 Prozent der bisher weltweit durchgeführten klinischen Studien, dass homöopathische Tropfen und Globuli besonders bei chronischen Erkrankungen helfen – unter anderem bei Allergien, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Hautkrankheiten wie Neurodermitis."

Beide Aussagen aus dem selben Bericht, sehr komisch.

"Das Ergebnis: In "kleinen, weniger guten" Studien zeigten sowohl die Homöopathie als auch die Schulmedizin eher eine Tendenz zur Wirksamkeit. In den "großen, besseren" Untersuchungen erwiesen sich nur noch die Schulmedizin-Präparate als hilfreich, schreiben Egger und seine Kollegen in "The Lancet" (Bd. 366, S. 726). "

[[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,371586,00.html KLICK]]

dann gehe ich mal davon aus, dass es sich bei den 60% größtenteils um "kleine, weniger gute studien" handelt :=o :=o

srchnat tkergeusche


Worauf willst Du eigentlich hinaus? Ich habe eine Studie der Charité konkret benannt, die grundsätzliche Feststellungen getroffen hat. Darüber hinaus kann ich noch weitere Meinungen über andere Studien nennen. Du hast bisher nur letzteres geschafft. Meinungen, aber keine konkrete Studie.

Deine weiteren Behauptungen über Preise und Kosten zeigen, daß Dein Interesse vorrangig in der pauschalen Abwertung liegt. Deshalb wirfst Du wieder Homöopathie und Heilpraktiker in einen Topf, ohne zu beachten, daß homöopathische Mittel genau so in der Schulmedizin verschrieben werden und nicht jeder Heilpraktiker überhaupt etwas verschreibt. Eine Kostenbetrachtung der Schulmedizin fehlt ganz. Denn die würde das Bild erheblich stören. Nur übernehmen da die Kassen die Kosten, also wir alle, so daß es dem Patienten selbst weniger weh tut. Die Einnahmen der Heilpraktiker sind genau so [[http://www.naturheilpraxis-best.de/documents/GebueH.pdf in einer Gebührenordnung]] aufgeführt wie die der Ärzte.

was würden die meisten Heilpraktiker machen, wenn sie ihren Beruf nicht mehr ausüben dürften. Viele von ihnen wären arbeitslos.

Was willst Du mit dieser Feststellung aussagen? Du kannst sie auf jede beliebige Berufsgruppe beziehen, und sie wird immer gleich wahr sein.

U}lmere SpatSz


Zu den wissenschaftlichen Studien:

es scheint verwirrung zu geben, weil sich die STudien teilweise widersprechen. Das liegt glaube ich an der Methodik solcher Studien: da wird immer von einem 95% "Vertrauensintervall" ausgegangen, was aber gleichzeitig heißt, dass jede 20. Studie ein falsches Ergebnis liefert, also z.B. einen Zusammenhang zeigt, wo gar keiner da ist. Bestes Bespiel ist die Geburtenrate in Niedersachen, die über viele Jahre signifikant mit der Anzahl der Störche korreliert war

[[http://www.zeit.de/2006/25/Stimmt-s_P-25_xml]]

Zum Thema Alternativmedizin und deren Wirksamkeit zitiere ich gerne Eckart von Hirschhausen.

Er sagt, man könne - wenn es nach den Aussagen der Heilpraktiker und Alternativmediziner geht - eigentlich nichts gesünderes machen, als im Freibad/Hallenbad einen Schluck aus dem Kinderplanschbecken zu trinken - schließlich werden hier zwei propagierte Methoden der ALternativmedizin kombiniert: die Urintherapie und die Homöpopathie... ]:D

slchlna1tter|guscthe


Wenn schon Kabarettisten herhalten müssen, um die Wirksamkeit zu widerlegen, ist mir um die Menschheit nicht mehr bange. Lachen ist die beste Medizin.

Biella"Swan-Cu.llxen


diesen link fand ich zum einlesen sehr hilfreich!

[[http://www.arscurandi.de/homoeopathieheilpraktikerfragen.html#Anchor-00016]]

ich werde mich heute mit der freundin mit der pferdefarm am abend treffen :p>

und mit ihr (besseres fachwissen) über das thema inruhe nochmal sprechen und mein gelesenes hier, mit ihr im gespräch diskutieren! und dann melde ich mich nochmal!

d:erKqo$ch


Hallo Schnattergusche

denn das wurde inzwischen von renommierter Stelle widerlegt: Studie der Charité Berlin: Homöopathie wirkt

Zitat aus deiner Quelle:

Schon nach nur drei Monaten waren die Beschwerden um rund 40 Prozent zurückgegangen, im Mittel bei allen Krankheiten", erklärt Professor Claudia Witt, die den Projektbereich Komplementärmedizin leitet, im einem Interview mit der Zeitschrift "feminin & fit".

1. Ware wirklich ALLE Beschwerden die es auf der Welt gibt gemeint? Gehören dazu auch Unwohlsein, Analjucken, Chakreninhomogenitäten oder quantenphysikalische Miasmenüberstimmulationen (können wirklich übelst beschwerdebehaftet sein)?

2. Ich wusste gar nicht, dass die Zeitschrift "feminin & fit" zur ersten Güteliteratur der medizinischen Fachwelt gehört.

Fazit: Wer den genauen Inhalt einer Studie nicht preisgibt (Was wurde wie festgestellt und wo kann ich die Studie nachlesen?) und wer sich als Wissenschaftler an die "feminin & fit" wenden muss um gehört zu werden, wirkt auf mich doch sehr dubios.

Ein HP braucht natürlich die anatomischen Kenntnisse. Aber er braucht keine Erfahrungen am OP-Tisch in Traumatologie, Kardiologie oder Gefäßchirurgie.

Das braucht ein Medizinstudent auch nicht. Er muss dazu auch nur die theoretischen Hintergründe kennen. Aber wenn du die Theorieausbildung in der Uni mit der späteren praktischen Tätigkeiten im Rahmen der Facharztausbildung gleich setzt, dann kommt man schnell auf eine Ausbildungszeit von 10 bis 12 Jahren.

Und wie lang lernt ein HP-Anwärter noch mal? Wie umfangreich ist denn seine praktische Ausbildung bevor er ohne Aufsicht auf die Menschheit losgelassen werden kann?

Die meisten HP nehmen später an vielen Weiterbildungen teil,

Wovon viele Dinge in ihrer Wirksamkeit sehr fraglich sind. Vielleicht bleiben deshalb die Ärzte weg?

Kmnacxks


Und wie lang lernt ein HP-Anwärter noch mal? Wie umfangreich ist denn seine praktische Ausbildung bevor er ohne Aufsicht auf die Menschheit losgelassen werden kann?

Ich sehe kein 1:1 - Verhältnis von Qualität und Quantität einer Ausbildung.

Da ich mich eher in Musik als in Medizin auskenne, hier mal ein Vergleich. Wenn ich ein bestimmtes Stück immer wieder auf dem Instrument übe und Spaß dabei habe, werde ich es in ein paar Monaten nahezu perfekt spielen (das eine Stück).

Ein studierter Musiker weiss sicherlich mehr über das Barockzeitalter und die Lebensdaten von Mozart. Aber mit diesem theoretischen Wissen wird er die Zuhörer nicht glücklicher machen als der Praktiker.

Jetzt übersetzt: Ein Heilpraktiker ist nicht schon deshalb schlechter, weil er kein Latein kann und auch sonst den theoretischen Ballast klein hält.

d*er(Korch


Wenn ich ein bestimmtes Stück immer wieder auf dem Instrument übe und Spaß dabei habe, werde ich es in ein paar Monaten nahezu perfekt spielen (das eine Stück).

Eine normal begabte Person kann auch innerhalb weniger Wochen oder evtl. sogar weniger Tage lernen, eine Gallenblase operativ zu entfernen. Nur deswegen beherrscht er noch lange nicht die umfangreichen und essentiellen Basics der Medizin.

Genau so wenig muss jemand, der das Lied "König von Mallorca" auf der Gitarre fehlerfrei spielen kann, noch lange nicht das Instrument beherrschen, auf dem er gerade spielt.

Jetzt übersetzt: Ein Heilpraktiker ist nicht schon deshalb schlechter, weil er kein Latein kann und auch sonst den theoretischen Ballast klein hält.

1. Ein HeilPRAKTIKER hat keinerlei PRAKTISCHE Ausbildung.

2. Wird im Medizinstudium schon seit geraumer Zeit kein Latein mehr gelehrt. Man hat doch eingesehen, dass es wesentlich wichtigere Schwerpunkte im Studium gibt.

W olfgMang


Aber sag mal! Warum heisst der aber doch "Heilpraktiker"? Ohne praktische Ausbildung müsste er doch eher "Heilunpraktiker" oder "Heiltheoretiker" heissen! *nix kapier*

a~gnexs


Eine normal begabte Person kann auch innerhalb weniger Wochen oder evtl. sogar weniger Tage lernen, eine Gallenblase operativ zu entfernen.

yup, solange es ein "Standardeingriff" ist. Um mit potentiellen Komplikationen klarzukommen, muß man dann Berufsmusiker sein ;-D .

W;olf}ganxg


Eine normal begabte Person kann auch innerhalb weniger Wochen oder evtl. sogar weniger Tage lernen, eine Gallenblase operativ zu entfernen.

Ja, genau! Ich wollte das mal bei meiner Oma üben, klappte aber nicht, denn da hatte schon ein anderer geübt. :°(

dTearKo|ch


Aber sag mal! Warum heisst der aber doch "Heilpraktiker"? Ohne praktische Ausbildung müsste er doch eher "Heilunpraktiker" oder "Heiltheoretiker" heissen! *nix kapier*

Na weil das in der sog. "alternativen Medizin" Gang und Gebe ist: Einer behauptet etwas was sich gut anhört, und alle anderen plappern es anscheinend ohne nachzudenken einfach nach.

yup, solange es ein "Standardeingriff" ist. Um mit potentiellen Komplikationen klarzukommen, muß man dann Berufsmusiker sein ;-D .

Oder man muss, um beim Thema zu bleiben, in medizinischen Fragen Arzt sein.

ULlmer Sxpatz


Hallo Bella,

wundert Dich das, dass ein "Homöopathie-Lehrinstitut" zum Schluß kommt, dass die Sache hilft?

Das ist, als ob ich beim Autohersteller XY anrufe und frage, ob XY gute Autos baut...

[[http://www.europeanhealthjournal.com/index.php?inc=showsingleentry.php&ID=1128948076]]

B&elliaSowan-Cvullexn


dass die Sache hilft?

ulmer spatz-das verstehe ich nichtwie du es meinst)

hab vom gespräch sehr viel im kopf! da mir viel erklärt worden ist!

wenn ich das alles gut zusammen fassen kann schreibe ich hier....

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