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Über den Stellenwert der Alternativmedizin

dPerKRocxh


Du wirst nirgends eine Behauptung von mir finden, daß ich die Homöopathie verstehen würde.

Um aber etwas erklären zu können, muss man es vorher erstmal verstanden haben.

Du versuchst hier nichts anderes als zu argumentieren, warum es deiner Meinung nach einen Gott oder einen Weihnachtsmann geben muss.

Der eine glaubt daran und der andere eben nicht. Mit wissenschaflichen Argumenten lassen sich Glaubensfragen aber nun mal ganz sicher nicht beantworten.

Gruss

srchnattRerguxsche


Um aber etwas erklären zu können, muss man es vorher erstmal verstanden haben.

Das gilt genau so für die scheinbar gegen die Homöopathie sprechenden Ansichten. So lange die aber auf Vorurteilen und Unverständnis beruhen, fällt es nicht schwer, sie zu entkräften.

Mit wissenschaflichen Argumenten lassen sich Glaubensfragen aber nun mal ganz sicher nicht beantworten.

Deinen Vergleich mit Glaubensfragen finde ich interessant. Sind es doch gerade die Anhänger des Glaubens, daß die Homöopathie nicht funktioniere, die vermeintlich wissenschaftliche Beweise heranziehen. Nur müssen eben auch die verstanden worden sein, wenn man sie als Argumente benutzen möchte.

twhof7oer


Da bist Du auf einem veralteten Stand des Wissens. Unter anderem wurde am Institut für Statik und Dynamik der Uni Stuttgart unter Leitung von Prof. Kröplin der Unterschied nachgewiesen und sichtbar gemacht. Dazu gab es neben den Veröffentlichungen in der Fachpresse im vergangenen Jahr einen populärwissenschaftlichen Fernsehbericht auf 3sat.

[[http://www.videogold.de/unser-wissen-ist-ein-tropfen/ [[www.videogold.de/unser-wissen-ist-ein-tropfen/]]]]

Hast du dich mal näher über diesen Herrn und seine Forschungsarbeit informiert?

Bitteschön: [[http://www.esowatch.com/index.php?title=Bernd_Kr%C3%B6plin]]

Auch wenn es ein Professor ist, muss es nicht unbedingt stimmen, was er behauptet.

Erst wenn diese neuen Erkenntnisse des Herrn Kröplin in der richtigen (peer-reviewed) "Fachpresse" Anerkennung gefunden hat (wonach es absolut nicht aussieht), kann man von echtem, neuen Wissen sprechen. Das P.M.-Magazin und "populärwissenschaftlichen Fernsehbericht auf 3sat" sind für die Wissenschaft nicht ausreichend. Offenbar hast du einen neuen, deutschen Herrn Benveniste gefunden.

Wo sind die Artikel in Science oder Nature? Wo sind reproduzierbare Ergebnisse von anderen Forschern?

Und selbst wenn das was dran ist, was hat das mit Homöopathie zu tun? Prof. Kröplin hat ausdrücklich abgelehnt, dass sein "Wassergedächtnis" irgendwie zum Wirksamkeitsbeweis der Homöopathie herangezogen werden kann.

Aber das muss wohl so sein. Verquere Eso-Theorien werden mit wissenschaftlich aussehenden "Beweisen" untermauert. Noch ein paar Fachausdrücke, wie Informationen, die irgendwo gespeichert sind, ein "Signal-Rausch-Abstand", der auch in Homöopathie funktioniert, elektromagnetische Induktion, "kosmische Energien", "feinstoffliche Schwingungen", etc. etc. Da wundert sich der Laie und glaubt es am Ende.

Tut mir Leid, aber ich finde das alles so hilflos-lächerlich! Warum können die Esos nicht einfach zugeben, dass alles Hexerei ist? Genau wie Kartenlegen, Astrologie und Kaffeesatzlesen. Würde das etwa dem Umsatz schaden?

Und woher weiß dieser Stoff, dass er dominant bleiben soll?

Irgendwie kommt mir diese Frage bekannt vor. Ich hatte sie auch schon beantwortet.

Da hast du gar nichts beantwortet, nur irgendwelche Behauptungen aufgestellt, nach dem Motto "Friss, oder strib". (Auf deine Behauptung, Homöopathie aus Wasser oder Hundekacke sein Schwachsinn, hatte ich ja schon geantwortet. Hast du wohl übersehen).

Der Stoff "weiß" das nicht. Er ist in diesem Prozeß passiv. Der Homöopath muß wissen, was er vor dem Potenzieren verstärkt, und dann sauber arbeiten, um das Verhältnis beizubehalten.

Also ist der Homöopath doch der Zauberer, der gezielt den einen Stoff (bzw. dessen "Information") verstärkt und die anderen nicht.

Du wirst nirgends eine Behauptung von mir finden, daß ich die Homöopathie verstehen würde. Dieses gönnerhafte "mach dir nichts draus" kannst Du Dir schenken. Ich habe mich weder eingehend mit der Homöopathie befaßt, noch sie irgendwann selbst erfahren.

Tut mir echt Leid. Da hab ich dich falsch verstanden. Für mich sah es echt so aus, als ob du der Welt die Homöopathie zu erklären versuchst. Ich habe mich mit ihr schon etwas mit der Materie befasst, eher vom rationalen Standpunkt aus. Früher (bevor ich überhaupt wusste, was das ist) hatte ich sogar homöopathische Mittelchen genommen, allerdings ohne Erfolg.

Aber es eh müßig, weiter darüber zu diskutieren. Wenn man fest dran glaubt (weil man durch eigene Anschauung gute Erfahrungen gemacht hat), wird man sich durch abstrakte Argumente nicht vom Gegenteil überzeugen lassen.

sJchnartterg7uschxe


Hast du dich mal näher über diesen Herrn und seine Forschungsarbeit informiert?

Bitteschön: [snip]

Auch wenn es ein Professor ist, muss es nicht unbedingt stimmen, was er behauptet.

Das ist richtig, gilt aber genau so für die Leute von esowatch.com. Sie sind für ihre unsauberen Recherchen und polemischen Falschdarstellungen bekannt, und verstecken sich nicht ohne Grund in der Anonymität. Sie als Informationsquelle heranzuziehen nimmt dem Dialog die Ernsthaftigkeit.

Wenn Kröplins Forschung den wissenschaftlichen Kriterien zuwiderlaufen würde, wäre er wohl kaum noch der Leiter des Instituts. Das würde dem Renommee der Uni schaden.

Aber mal konkret: Was ist an diesen Arbeiten falsch? Außer daß die Ergebnisse nicht jedem einleuchten.

Wo sind reproduzierbare Ergebnisse von anderen Forschern?

Seit Masaru Emoto hat es schon einige gegeben. Nicht zuletzt haben die Versuche, die Informationsspeicherung zu widerlegen, eine indirekte Bestätigung gebracht. Die Absicht beeinflußt bereits das Meßergebnis. Die einen wollen etwas bestätigen, und finden es bestätigt. Die anderen wollen es widerlegen, und finden den vermeintlichen Gegenbeweis. Dem Wasser ist es allerdings egal. Die Frage, warum es sich bei den einen anders verhält als bei den anderen, können auch die Skeptiker nicht beantworten, ohne damit zu bestätigen, was sie widerlegen wollten.

Erst wenn diese neuen Erkenntnisse des Herrn Kröplin in der richtigen (peer-reviewed) "Fachpresse" Anerkennung gefunden hat (wonach es absolut nicht aussieht), kann man von echtem, neuen Wissen sprechen.

Als Deine persönliche Ansicht kann ich damit leben. Für mich ist Wissen bereits vorhanden, wenn die entsprechenden Vermutungen mehrfach und wiederholbar bestätigt worden sind. Es taucht nicht plötzlich aus dem Nichts auf, wenn erst eine unbestimmte Anzahl von Menschen keine diesbezüglichen Zweifel mehr hat.

Und selbst wenn das was dran ist, was hat das mit Homöopathie zu tun?

Es ging um Deine Behauptung, niemand könne Wasser mit Informationen von Wasser ohne Informationen unterscheiden. Es ist relativ einfach, hier einen Dialog selbst über mehrere Seiten nachzulesen. Da stößt man u.a. auch darauf, daß ich nicht pauschal über Wasser und Hundekacke geschrieben hatte, sondern über Leitungswasser und Hundekacke. Allerdings werde ich nicht noch einmal versuchen, den Unterschied zu erklären. ;-)

Aber es eh müßig, weiter darüber zu diskutieren. Wenn man fest dran glaubt (weil man durch eigene Anschauung gute Erfahrungen gemacht hat), wird man sich durch abstrakte Argumente nicht vom Gegenteil überzeugen lassen.

Danke für Deinen Hinweis auf die erfolglose Therapie mit Homöopatika bei Dir. Dadurch wird Deine Ablehnung in der Sache nachvollziehbar. Wir sind uns da inhaltlich näher als Du vielleicht denkst. Ich hatte ähnlichen Mißerfolg mit Medikamenten, die einen sogenannten Wirkstoff enthielten. Dadurch wurde auch in mir der Glauben daran erschüttert. Da die gleichen Medikamente bei anderen Menschen durchaus wirken können, muß es also weitere Faktoren geben. Diese Zusammenhänge versuche ich seit einigen Jahren zu erkennen und verstehen. Ich versuche allerdings nicht, meine Erfahrungen und Ansichten zu verallgemeinern. Denn ich habe auch schon Dinge erlebt, die ich für gar nicht möglich gehalten hatte.

HploNdyn


Ich habs zwar schon in einem anderen Thread geschrieben, würde das hier aber gerne nochmal zur Diskussion stellen. Ich zitieren einen Ausschnitt aus Samuel Hahnemann's Organon. Er beschreibt hier wann Homöopathie NICHT wirkt. Was man also bei einer Behandlung beachten muss. Kursive Anmerkungen sind von mir!

Kaffee, feiner chinesischer und anderer Kräuterthee(Muss man sich beim Frühstück halt einschränken); Biere mit arzneilichen, für den Zustand des Kranken unangemessenen Gewächssubstanzen angemacht (also Bier allgemein. Hopfen ist ja arzneilich wirksam), sogenannte feine, mit arzneilichen Gewürzen bereitete Liqueure (also nicht mal nen Jägermeister darf man sich gönnen), alle Arten Punsch (Kein Glühwein dieses Jahr), gewürzte Schokolade (Freut euch nicht zu früh, Kakao ist arzneilich wirksam...), Riechwasser und Parfümerieen mancher Art (Jetzt weis ich auch warum es auf Esoterikveranstaltungen manchmal müffelt), stark duftende Blumen im Zimmer(Valentinstag fällt demnach auch flach), aus Arzneien zusammengesetzte Zahnpulver und Zahnspiritus. (es gibt mittlerweile Zahncremes, die auf die Bedürfnisse von Glaubulischluckern zugeschnitten sind) Riechkißchen, hochgewürzte Speisen und Saucen, gewürztes Backwerk und Gefrornes mit arzneilichen Stoffen, z.B. Kaffee, Vanille u.s.w. bereitet, rohe, arzneiliche Kräuter auf Suppen, Gemüße von Kräutern, Wurzeln und Keim-Stengeln (wie Spargel mit langen, grünen Spitzen), Hopfenkeime und alle Vegetabilien, welche Arzneikraft besitzen, Selerie, Petersilie, Sauerampfer, Dragun, alle Zwiebel-Arten, u.s.w.; alter Käse und Thierspeisen, welche faulicht sind, (Fleisch und Fett von Schweinen, Enten und Gänsen, oder allzu junges Kalbfleisch und saure Speisen; Salate aller Art), welche arzneiliche Nebenwirkungen haben (also am besten auf Wasser und Brot umsteigen, oder hat sonst noch jemand einen Vorschlag?, sind eben so sehr von Kranken dieser Art zu entfernen als jedes Uebermaß, selbst das des Zuckers und Kochsalzes, so wie geistige, nicht mit viel Wasser verdünnte Getränke (Ich muss mich erst noch von meinem Lachflash erholen, die Ironie ist ja einfach zuuuuu geil); Stubenhitze (Heizung aus!), schafwollene Haut-Bekleidung (Also liebe Ökos, doch Synthetik? Oder lieber Schiesser Feinripp?), sitzende Lebensart in eingesperrter Stuben-Luft (Also jeder Bürojob), oder öftere, bloß negative Bewegung (durch Reiten, Fahren, Schaukeln)(Auto stehenlassen, ÖPNV is auch verboten!), übermäßiges Kind-Säugen (Also liebe Stillmamis entscheidet euch: Wohl des Kindes, oder lieber "wirkung" der Kügelchen?), langer Mittagsschlaf im Liegen (in Betten) (Aufm Sofa ist okay!), Lesen in wagerechter Lage (auch nicht aufm Sofa!), Nachtleben(Also nix mit Weggehen!), Unreinlichkeit (aber wie oben schon gelesen: Kein Deo!), unnatürliche Wohllust (jetzt wirds eng...), Entnervung durch Lesen schlüpfriger Schriften (Playboy muss raus, aber was ist mit dem neuen Unterwäschekatalog von Neckermann? Vorsichtshalber auch raus und alles wo noch ein nackter Mensch zu sehen ist!), Onanism (Omfg, der Sammy gönnt uns ja überhaupt keinen Spaß!)oder, sei es aus Aberglauben, sei es um Kinder-Erzeugung in der Ehe zu verhüten, unvollkommner, oder ganz unterdrückter Beischlaf (Ah man darf also doch, aber nur wenn man dabei nicht wollüstig ist und nicht verhütet! Na da freut sich doch der Herr Ratzinger!); Gegenstände des Zornes, des Grames, des Aergernisses (also ganz normale Gefühle sind nicht gestattet), leidenschaftliches Spiel (Also bitte nur noch leidenschaftslos spielen, oh je ich glaube viele Bundesligaprofis werden Homöopathisch behandelt), übertriebene Anstrengung des Geistes (fällt wohl manchem Esoteriker eher weniger schwer...) und Körpers (wie jetzt? sitzend darf man nicht, aber anstrengen auch nicht!?), vorzüglich gleich nach der Mahlzeit; sumpfige Wohngegend und dumpfige Zimmer (also vor Beginn der Behandlung erst mal Wohnungssituation checken); karges Darben (ah ja und wie nennt man es dann, wenn man eigentlich nur noch Wasser und Brot zu sich nehmen darf?)~ u.s.w. Alle diese Dinge müssen möglichst vermieden oder entfernt werden, wenn die Heilung nicht gehindert oder gar unmöglich gemacht werden soll. Einige meiner Nachahmer scheinen durch Verbieten noch weit mehrer, ziemlich gleichgültiger Dinge die Diät des Kranken unnöthig zu erschweren, was nicht zu billigen ist.

Selbst wenn man annehmen würde, dass Homöopathie wirkt, dann wären da noch diese Ganzen Sachen die diese ja wieder unwirksam machen! Und wehe jetzt kommt einer und sagt, dass er sich an diese Vorschriften gehalten hat... ]:D

t}ho3foexr


Das ist richtig, gilt aber genau so für die Leute von esowatch.com. Sie sind für ihre unsauberen Recherchen und polemischen Falschdarstellungen bekannt, und verstecken sich nicht ohne Grund in der Anonymität. Sie als Informationsquelle heranzuziehen nimmt dem Dialog die Ernsthaftigkeit.

Polemik stimmt (leider, täte der Seite besser, wenn sie etwas neutraler schreiben würden), Falschdarstellung nicht. Die Informationen sind fundiert und durch unabhängige Quellenangaben untermauert. Damit kann sich jeder selbst ein Bild machen.

Wenn du meinst, Falschdarstellungen gefunden zu haben, sag konkret welche! Und gib die Quellen an, die sie widerlegen!

Wenn Kröplins Forschung den wissenschaftlichen Kriterien zuwiderlaufen würde, wäre er wohl kaum noch der Leiter des Instituts.

Diese Vorstellung ist naiv. So einen los zu werden ist nicht so einfach, zumal seine Wasserforschung nichts mit dem Fachbereich seines Instituts zu tun hat.

Seit Masaru Emoto hat es schon einige gegeben.

Du lässt auch keinen Fettnapf aus! :|N Dieser Herr ist wohl einer der größten Spinner auf dem Wassergedächtnisforschungsgebiet. Was bringst du als nächstes? Grander?

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Masaru_Emoto]]

[[http://www.esowatch.com/index.php?title=Masaru_Emoto]]

Wie schwachsinnig muss eine Theorie denn noch sein, damit du an ihr zweifelst?

Für mich ist Wissen bereits vorhanden, wenn die entsprechenden Vermutungen mehrfach und wiederholbar bestätigt worden sind.

Und das ist gelogen! Es wurde nichts bestätigt, niemand hat etwas reproduzieren können. Im Fall von Jaques Benveniste nicht mal er selbst. Trotzdem hat er sein "Wissen" weiter verbreitet und sogar behauptet, Wasserinformationen über Telefon und Internet übertragen zu können. Und dieser Mensch war hochdekorierter Wissenschaftler und sogar ein Institutsleiter! Diesen Fall habe ich ja schon erwähnt, leider du es komplett ignoriert.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Benveniste]]

Da stößt man u.a. auch darauf, daß ich nicht pauschal über Wasser und Hundekacke geschrieben hatte, sondern über Leitungswasser und Hundekacke. Allerdings werde ich nicht noch einmal versuchen, den Unterschied zu erklären. ;-)

Danke. Auf diese "Erklärungen" kann ich echt gut verzichten. Fakt ist, dass "seriöse" Hersteller Mittelchen aus Hundekacke, Wasser, Sonnenschein und Sternenlicht produzieren und sich damit eine goldene Nase verdienen.

@ Hlodyn

Solche Texte von ihrem Oberguru sind den heutigen Homöopathen wohl etwas peinlich. Obwohl solche Tipps sicherlich eher zur Gesundheit beitragen als wirkunslose Glaubulis. Also, liebe Homöos, verzichtet auf "faulichte Thierspeise", alten Käse und schlüpfrige Schriften. Dann könnt ihr die Zuckerkügelchen auch weg lassen.

HKlod4yxn


Schade, dass das hier etwas eingeschlafen ist. Hat keiner was zu Sammy's Text zu sagen?

Für mich ist Wissen bereits vorhanden, wenn die entsprechenden Vermutungen mehrfach und wiederholbar bestätigt worden sind.

Das ist ja eben genau das Problem! Die ganzen Versuche um irgendwelche obskuren pseudowissenschaftlichen Dinge zu "beweisen" sind eben nicht reproduzierbar!

Mal ne ganz andere Frage: Sind Leute die sich alternativ behandeln lassen eigentlich generell Impfgegner (wenn ja warum)? Irgendwie drängt sich mir da leider der Verdacht auf, denn die bekannten Impfgegner sind allesamt Alternativmedizingläubig! Ich frage mich halt, ob das andersrum auch gilt... Gibt es hier eigentlich Impfgegner/kritiker?

s^chinat3terpguscxhe


Die ganzen Versuche um irgendwelche obskuren pseudowissenschaftlichen Dinge zu "beweisen" sind eben nicht reproduzierbar!

Welche Dinge meinst Du mit dieser bereits beurteilenden Pauschalisierung? Die Wasserbilder von Masaru Emoto wurden schon mehrfach reproduziert. Aber weil nicht jeder sie reproduzieren kann, werden auch sie durch Menschen, die sich für wissenschaftliche Denker halten, als obskur und pseudowissenschaftlich abgetan. Daß selbst die Nicht-Reproduzierbarkeit bei einigen eine Bestätigung sein könnte, kommt ihnen gar nicht in den Sinn. Denn daß die Erwartungshaltung des Experimentators das Ergebnis beeinflußt, gehört ja gerade zu den damit verbundenen Thesen.

Ernsthafte Wissenschaftler sind sich dessen bewußt. Sie sprechen deshalb auch nicht von "nicht beweisbar", sondern bestenfalls von "noch nicht bewiesen". Und Abwertungen wie "Spinner" und "schwachsinnig" wird man von ihnen auch nicht hören. Das bleibt den Eiferern vorbehalten.

Auf Deine Frage zu den Impfgegnern wirst Du wahrscheinlich nicht viele Antworten bekommen. Denn Du drängst jeden schon mit der suggestiven Fragestellung in eine Ecke.

... denn die bekannten Impfgegner sind allesamt Alternativmedizingläubig!

Die bekannten Impfbefürworter sind alle schulmedizingläubig. Was nun? Schon sind wir beim Schubladendenken angekommen.

Ich "glaube" an die Schulmedizin. Allerdings nicht fanatisch, so daß ich durchaus auch ihre Grenzen sehen darf. In diesem Faden hatte ich schon früher geschrieben, daß ich den Begriff Alternativmedizin für irreführend halte. Die meisten dieser Verfahren werden auch nicht als Alternative, sondern als Ergänzung gesehen. Um aber alle Möglichkeiten zur Verfügung zu haben, muß man sich von der nach religiösem Vorbild geführten Auseinandersetzung "Schulmedizin oder Alternativmedizin" (Gott oder Teufel) lösen. Erst dann kann man beides miteinander kombinieren und das herausfinden, was gerade hilfreicher ist.

d1eerKocxh


Welche Dinge meinst Du mit dieser bereits beurteilenden Pauschalisierung? Die Wasserbilder von Masaru Emoto wurden schon mehrfach reproduziert.

Von wem und wo kann man das nachvollziehen?

Denn daß die Erwartungshaltung des Experimentators das Ergebnis beeinflusst, gehört ja gerade zu den damit verbundenen Thesen.

Und deswegen gibt es ja auch randomisierte Doppelblindstudien, um genau diesen Einfluss möglichst gering zu halten.

Und genau daran scheitert z.B. die Homöopathie.Sie sprechen deshalb auch nicht von "nicht beweisbar", sondern bestenfalls von "noch nicht bewiesen".

Also wäre ein Wissenschaftler seriös wenn er sagen würde, dass der Beweis, dass der Mensch eigentlich fliegen kann wie Superman oder das Ala der einzig wirklich existierende Gott ist, nur NOCH NICHT erbracht worden ist? Diese Aussage ist eher typisch für die alternativmedizinische Fraktion: Alles ist möglich und sogar alle möglichen Studien stets seriös, solange die Ergebnisse das liefern, was man auch hören will. Ein Homöopath würde eben seine Therapie niemals ernsthaft in Frage stellen. Würde eine Studie aussagen, dass die Homöopathie wirkt oder das ein Wassergedächtnis existiert, dann freuen die sich wie kleine Kinder auf den Weihnachtsmann und verwenden solche Publikationen dementsprechend gerne als Argument in diversen Grundsatzdiskussionen, ohne ggf. dessen Qualität geschweige denn dessen Inhalt je wirklich gelesen zu haben. Behauptet eine Studie das Gegenteil, dann wird häufig von den gleichen Menschen immer sofort das gesamte wissenschaftliche System in Frage gestellt und behauptet, dass man die Wirkung der Homöopathie ja gar nicht wissenschaftlich nachweisen könne oder eben NOCH NICHT.

Und Abwertungen wie "Spinner" und "schwachsinnig" wird man von ihnen auch nicht hören.

Nicht jeder sagt auch immer was er denkt. :=o

Um aber alle Möglichkeiten zur Verfügung zu haben, muß man sich von der nach religiösem Vorbild geführten Auseinandersetzung "Schulmedizin oder Alternativmedizin" (Gott oder Teufel) lösen. Erst dann kann man beides miteinander kombinieren und das herausfinden, was gerade hilfreicher ist.

In einem Punkt gebe ich dir Recht: Es gibt immer eine Therapie, die einer anderen überlegen ist. Und um das herauszufinden wurden moderne wissenschaftliche Methoden in der Medizin entwickelt, und die Evidence Based Medicine ins Leben gerufen. In diesem Zusammenhang wurden auch diverse komplementärmedizinische Therapieformen untersucht. Dabei wurde dann festgestellt, dass diese Methoden, entweder schlechter Wirksam als die bereits in der Hochschulmedizin eingesetzten Therapieverfahren, oder eben nicht besser als eine Scheintherapie sind. Und wo liegt jetzt das Problem? Und wie gesagt, mit den Argumente wie "Studien sind alle gekauft" oder "mit Studien lässt sich die Homöopathie nicht erklären", würdest du dich selbst widersprechen. Schließlich hast du geschrieben:

Die Wasserbilder von Masaru Emoto wurden schon mehrfach reproduziert.

Und das ist bestimmt nicht im Rahmen eines Chemiekurses der 10ten Klasse gemacht worden, oder?

Grüße

H^lodyxn


Die bekannten Impfbefürworter sind alle schulmedizingläubig. Was nun? Schon sind wir beim Schubladendenken angekommen.

Ich beziehe mich tatsächlich nur auf die bekannten wie Tolzin, Hamer, Petrek-Dimmer und Konsorten. Da ist kein einziger dabei, der Alternativmedizin ablehnt!

Ich hoffe halt, dass Menschen die sich alternativ behandeln lassen doch wissen, wann die Hochschulmedizin einfach besser ist. Das mit dem Impfen ist halt ein aktuelles Beispiel.

s@chnuattergGusch$e


Unter den genannten befinden sich Impfbefürworter vielleicht unter "Konsorten". Die anderen sind Impfskeptiker bzw. -gegner. Warum sie Alternativen ablehnen sollten, kann ich nicht nachvollziehen.

Ich hoffe halt, dass Menschen die sich alternativ behandeln lassen doch wissen, wann die Hochschulmedizin einfach besser ist. Das mit dem Impfen ist halt ein aktuelles Beispiel.

Menschen, die sich alternativ behandeln lassen, haben meistens eine erfolglose Odyssee in der Schulmedizin hinter sich. Schon durch das finanzpolitische System der Krankenkassen verliert die nicht an Attraktivität. Alternativen kommen dann zum Zuge, wenn die Ärzte nicht weiterkommen. Es wird aber niemand z.B. die Chirurgie ersetzen können. Ergänzende Verfahren sind vor allem dort gefragt, wo der Mensch für die Schulmedizin nach wie vor eine Black Box ist, und sie auch nur gezielt Rätsel raten kann.

Daß Impfen ein Beispiel dafür ist, daß die Schulmedizin "einfach besser" ist, finde ich nicht. Das trifft auf einige Impfungen zu. Aber ganz sicher nicht auf alle. Das bemerkt man spätestens an der unterschiedlichen, zum Teil sogar gegensätzlichen Sicht der Ärzte selbst. Sie sind diejenigen, die Verantwortung für ihre Patienten übernehmen. Da ist das eigene Wissen und Gewissen wichtiger als fremde Pauschalaussagen.

c\eter&um cexnseo


Ergänzende Verfahren sind vor allem dort gefragt, wo der Mensch für die Schulmedizin nach wie vor eine Black Box ist

Das ist ein eigenartiger Satz, der sich eigentlich selbst widerlegt: Vor 500 Jahren konnten vielleicht 5% der Krankheiten geheilt werden wie heute. 90% aller Heilpraktiken war aus heutiger Sicht alternativ. Es gibt aber kein "nach wie vor". Jahr für Jahr werden neue schulmedizinische Erkenntnisse gewonnen, neue Medikamente auf den Markt gebracht, neue Techniken und Verfahren eingesetzt. Aus dem zitierten Satz leitet sich also ab, daß diese "ergänzenden Verfahren" immer weniger gebraucht werden, daß die Schulmedizin ihnen das Wasser abgräbt, daß sie sich Winkel (und Personen) suchen müssen, zu denen die Schulmedizin noch nicht vorgedrungen ist.

Das bemerkt man spätestens an der unterschiedlichen, zum Teil sogar gegensätzlichen Sicht der Ärzte selbst.

Bei dieser Ausdrucksweise drängt sich einem die Vorstellung auf, daß es eine etwa gleichgroße Anzahl Befürworter und Gegner gibt. Aber wieviel Impfgegner gibt es unter den Ärzten wirklich? 10%? 5%? Und wie haben die bei dieser Überzeugung ihr Studium absolviert? :-o

dwerrKocxh


Menschen, die sich alternativ behandeln lassen, haben meistens eine erfolglose Odyssee in der Schulmedizin hinter sich. Schon durch das finanzpolitische System der Krankenkassen verliert die nicht an Attraktivität. Alternativen kommen dann zum Zuge, wenn die Ärzte nicht weiterkommen. Es wird aber niemand z.B. die Chirurgie ersetzen können. Ergänzende Verfahren sind vor allem dort gefragt, wo der Mensch für die Schulmedizin nach wie vor eine Black Box ist, und sie auch nur gezielt Rätsel raten kann.

Eine Alternative kommt dann zum Zuge, wenn man zwischen zwei nahezu gleichen Möglichkeiten entscheiden kann, also wenn tatsächlich zur Behandlung einer Krankheit X SOWOHL schulmedizinisch ALS AUCH nicht-schulmedizinisch gleichermaßen gut oder schlecht behandelt werden kann. Was du schreibst hat also mit einer Alternative im eigentlichen Sinne, nichts zu tun. Du unterstellst eigentlich nur, dass es Krankheiten gibt in denen ENTWEDER die Schulmedizin ODER die "Alternativmedizin" die bessere Behandlungsform bietet. Dies entspricht jedoch viel mehr einem Glaubensansatz als einer wissenschaftlichen Tatsache. Es gibt nämlich für keine "alternativmedizinische" Therapie eine wissenschaftliche Evidenz die zeigen würde, dass es tatsächlich für bestimmte Krankheitsbilder eine der schulmedizinischen Therapieformen überlegene "alternative" Behandlungsmöglichkeit gibt (die es alleine aus dem Grund auch nie geben kann, da sie nämlich in einem solchen Falle, dann ruck zu einer schulmedizinischen Therapie werden würde.) So ist eine Aussage, "Wenn dir die Schulmedizin nicht helfen kann, dann kann es die "Alternativmedizin", so viel Wert wie die, "Wenn dir die Schulmedizin nicht helfen kann, dann geh doch mal wieder öfters in die Kirche." Es gibt übrigens gerade für letzteres tatsächlich Studien, die eine schwache Vorteil bezüglich der Aufenthaltslänge im Krankenhaus für Patienten gezeigt haben soll, für die regelmäßig gebetet wurde. Da ich den Inhalt dieser Arbeiten jedoch auch nur mehr vom Hören und Sagen kenne , seh das aber bitte nur als Bemerkung am Rande.

Ich gebe dir Recht, das die Schulmedizin bei vielen Krankheiten nicht heilen kann. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass die "Alternativmedizin" dazu fähig ist, diese "Therapielücken" schließen zu können. Es gibt dafür wie bereits geschrieben KEINE WISSENschaftlichen Hinweise , die das seriös belegen könnten.

Daß Impfen ein Beispiel dafür ist, daß die Schulmedizin "einfach besser" ist, finde ich nicht. Das trifft auf einige Impfungen zu. Aber ganz sicher nicht auf alle. Das bemerkt man spätestens an der unterschiedlichen, zum Teil sogar gegensätzlichen Sicht der Ärzte selbst.

Wenn man sich diese "impfkritischen" Ärzte aber genauer anschaut (z.B. auf ihren Web-Seiten, etc.), stellt man schnell fest, dass sie erstens zu den "alternativmedizinschen" Ärzten gehören und zweitens in der Regel Bücher verkaufen oder teure Seminare halten, in denen sie das Impfen mit unterschwelligen Aussagen als grundsätzlich falsche, gefährlich und dumme Entscheidung vermitteln. Da kann ich Hodlyns Eindruck durchaus nachvollziehen. Ein Beispiel für diese unterschwellige Beeinflussung der Impfentscheidung durch "Impfkritiker" hast du übrigens selbst gebracht:

Sie sind diejenigen, die Verantwortung für ihre Patienten übernehmen. Da ist das eigene Wissen und Gewissen wichtiger als fremde Pauschalaussagen.

Damit erzeugst du beim Leser unterschwellig den Eindruck, dass alle anderen Ärzte, die FÜR das Impfen sind die Eigenverantwortung der Patienten nicht respektieren würden. Das hinterlässt also bei ihm den Eindruck, dass ein impfbefürwortender Arzt = ein schlechter, da bevormundender Arzt ist. Und wer möchte denn einen Arzt der die Eigenverantwortlichkeit des Patienten nicht schätzt? Das ist eine Pauschalisierung die völlig an der Realität vorbei geht. Mit einer echten Kritik haben Pauschalisierungen aber nun mal überhaupt nichts zu tun.

Hklodxyn


Daß Impfen ein Beispiel dafür ist, daß die Schulmedizin "einfach besser" ist, finde ich nicht. Das trifft auf einige Impfungen zu. Aber ganz sicher nicht auf alle. Das bemerkt man spätestens an der unterschiedlichen, zum Teil sogar gegensätzlichen Sicht der Ärzte selbst.

Welche Imfpungen meinst du denn? Welche sind denn nicht gut? Alle vernünftigen Ärzte halten sich an die Empfehlungen der Stiko.

Ergänzende Verfahren sind vor allem dort gefragt, wo der Mensch für die Schulmedizin nach wie vor eine Black Box ist, und sie auch nur gezielt Rätsel raten kann.

Aber diese Verfahren können noch nicht mal da heilen, wo es für die Hochschulmedizin kein Problem ist! Alternative Verfahren kommen leider auch oft zum Einsatz wo man noch medizinisch helfen könnte. Das ist ja das Schlimme! Ich habe nichts gegen die Hausfrau, die sich gegen Hämatome Arnicaglobuli reinpfeift, oder bei einer Erkältung Bachblüten anwendet. Das sind die Dinge für die alternative Verfahren geeignet sind: Erkrankungen die von selbst auch weggehen! (wer dafür Kohle zum Fenster rauswirft, selber schuld) Wenn es allerdings dann soweit kommt, dass Krebspatienten eine Chemo verweigern und einem Herrn Hamer nachrennen, sorry da hörts echt auf! Besonders wenn Kinder mit hineingezogen werden und diese dann unter Impfverweigerung und Behandlungsverweigerung leiden!

Wie ich immer wieder betonen muss, es gibt absolut keine Beweise, dass irgendein alternatives Verfahren wirksam wäre! Anekdötchen sind eben keine Beweise!

"Wenn dir die Schulmedizin nicht helfen kann, dann geh doch mal wieder öfters in die Kirche." Es gibt übrigens gerade für letzteres tatsächlich Studien, die eine schwache Vorteil bezüglich der Aufenthaltslänge im Krankenhaus für Patienten gezeigt haben soll, für die regelmäßig gebetet wurde. Da ich den Inhalt dieser Arbeiten jedoch auch nur mehr vom Hören und Sagen kenne , seh das aber bitte nur als Bemerkung am Rande.

Das könnte ich sogar in Esoschwurbeltradition "beweisen": Meine Mutter lag monatelang im Koma, die Ärzte gaben ihr eine Überlebenschance von 2-5%. Meine Oma kam aus Österreich um sich um uns zu kümmern. Sie bestand darauf, regelmäßig in die Kirche zu gehen und für meine Mutter zu beten. Tja was soll ich sagen, es ging ihr bald besser und ein paar Monate später konnte sie wieder arbeiten gehen!

Solche Geschichten (diese ist übrigens wahr!) gelten in der Alternativmedizin immer als Beweis. Sorry, aber ich renne trotzdem nicht durch die Weltgeschichte und behaupte, dass wir meine Mutter durch Beten geheilt hätten.

caeteruBm cnensfeo


Das

diese Verfahren können noch nicht mal da heilen, wo es für die Hochschulmedizin kein Problem ist!

halte ich für einen sehr wichtigen Satz! :)^

Welche alternative Praktik könnte z. B. den Einsatz von Antibiotika oder Hormonen ersetzen oder auch nur minimieren?

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