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Über den Stellenwert der Alternativmedizin

Keatz)e1


Und woran machst du das fest dass es hilft? Ich meine weil das Fieber sinkt muss es ja nicht mit den Globuli zusammenhängen.

Woran macht man fest, dass Nureflex hilft? Bloß weil das Fieber sinkt muss es noch lange nicht mit dem Löffel Zuckerwasser zusammenhängen.

Bitte, was sind denn das für denkfreie Argumente!

Sowas würde kleinen Kindern ja nicht einmal einfallen.

:-@

HOlo+dyn


Woran macht man fest, dass Nureflex hilft? Bloß weil das Fieber sinkt muss es noch lange nicht mit dem Löffel Zuckerwasser zusammenhängen.

Weil in klinischen Studien bewiesen wurde dass es hilft. Außerdem ist das nicht nur Zuckerwasser sondern Ibuprofen. Tja im gegensatz dazu konnte ein Nachweis dass Glaubuli eine Fiebersenkende Wirkung jenseits des Placeboeffekts haben nicht erbracht werden. Zudem findet man in diesen keinerlei Wirkstoff.

KMatzxe1


Nur weil man nichts findet, bedeutet nicht notwendigerweise, dass nichts vorhanden ist.

d0ruxg


Schon richtig, nur wenn man davon ausgeht, macht die Diskussion keinen Sinn mehr ;-)

s9chnFattgerpgusxche


Hlodyn

Tja im gegensatz dazu konnte ein Nachweis dass Glaubuli eine Fiebersenkende Wirkung jenseits des Placeboeffekts haben nicht erbracht werden. Zudem findet man in diesen keinerlei Wirkstoff.

Welche Studien über die Wirkung homöopathischer Mittel bei Fieber kennst Du denn? Wurden sie doppelverblindet und peer-reviewed?

Da hast Du wohl mal wieder aus dem Bauch heraus ins Blaue geschossen. Dass Du nur an stoffliche Wirkungen glaubst, hast Du ja oft erklärt. Aber wo bleibt die Erklärung dafür, dass trotz eines "Wirkstoffs" in richtiger Dosierung eine Wirkung auch ausbleiben kann?

Abgesehen davon ist Fieber keine Krankheit, die man bekämpfen muss, sondern eine Immunreaktion des Körpers. Es muss nur regulierend gesenkt werden, wenn die Temperatur eine Höhe erreicht, in der sie für den Organismus genau so gefährlich wird wie für die Erreger in ihm, die das Immunsystem damit bekämpft.

s!chnatLter:gus1che


drug

:)^ Diese Diskussionen sind oft schon deshalb unsinnig, weil es auf beiden Seiten um den Glauben geht. Der kann heilen, aber auch die glaubensunabhängige Heilung behindern. Und damit haben beide Seiten immer Recht, wenn sie die entsprechenden Beispiele herauskramen, um daraus allgemeine "Wahrheiten" zu behaupten.

H9lodxyn


Welche Studien über die Wirkung homöopathischer Mittel bei Fieber kennst Du denn? Wurden sie doppelverblindet und peer-reviewed?

Ich habe geschrieben, dass der Nachweis nicht erbracht wurde! Und ja da bin ich mir sogar sicher, dass es dazu keine anständige Studie gibt, denn wäre dieser Nachweis erbracht worden wäre es eine Wissenschaftliche Sensation, weil damit überhaupt das erste mal eine Wirksamkeit von Homöopathischen Medikamenten erbracht worden wäre.

Aber wo bleibt die Erklärung dafür, dass trotz eines "Wirkstoffs" in richtiger Dosierung eine Wirkung auch ausbleiben kann?

Der Mensch ist doch keine Maschine! Klar kommt es vor das ein Medikament nicht anschlägt. Soll das jetzt heissen, weil "stoffliche" Wirkstoffe manchmal eben nicht wirken, funktionieren "nicht-stoffliche"?

w&inneto*u-dAer-Xzweixte


Diese Diskussionen sind oft schon deshalb unsinnig, weil es auf beiden Seiten um den Glauben geht.

Das stimmt eben nicht!

Aus wissenschaftlicher Sicht gilt das Prinzip des Nichtglauenbens!

Ein Medikament muss seine Wirksamkeit gegenüber dem Nichtglauben (also Placebo, zufallsverteilt, doppelblind) nachweisen können, sonst galube ich eben nicht daran.

Der Nutzen aller Alternativmediziner ist die spontane Heilungstendenz der meisten Krankheiten.

Von Voltaire (angeblich?) stammt einer meiner Lieblingssprüche: "Die Kunst des Arztes besteht darin, den Patienten so lange zu amüsieren, bis die Natur ihn heilt"

C^a/oimhxe


Abgesehen davon ist Fieber keine Krankheit, die man bekämpfen muss

Bitte bitte, lieber schnattergusche- sag das einer Mutter die ein krampfendes, bewusstloses Zweijähriges vor sich auf dem Boden liegen hat. Dass Fieber nicht die Krankheit ist, ist klar. Aber manchmal muss das sehr schnell bekämpft werden.

wNinneto-u^-der-Gzweixte


Abgesehen davon ist Fieber keine Krankheit, die man bekämpfen muss, sondern eine Immunreaktion des Körpers. Es muss nur regulierend gesenkt werden, wenn die Temperatur eine Höhe erreicht, in der sie für den Organismus genau so gefährlich wird wie für die Erreger in ihm

Stimme voll zu! Von Zweijährigen war hier bisher nicht die Rede! Außerdem ist der Sonderfall des krampfenden Kleinkindes in der Einschränkung des regulierenden Senkens enthalten. Für einen sonst gesunden Erwachsenen kann man 39°C als Faustregel für die Obergrenze ansetzen.

Cxaoimohve


Außerdem ist der Sonderfall des krampfenden Kleinkindes in der Einschränkung des regulierenden Senkens enthalten

{:( Bitte sag, dass du keine medizinische Ausbildung hast.

In unserer Familie sind wir fieberkrampftechnisch vorbelastet. Die Kinder haben gerade noch ne leicht erhöhte Temperatur mit 37,x und plötzlich liegen sie bewusstlos krampfend im Wohnzimmer. Und wenn man da nicht vorgewarnt ist, eben durch Familienanamnese z.B., senkt man bei einem gesunden Kind das Fieber erst ab 39,5.

wjinne0tou-d&er-zweQitxe


Wo ist der Widerspruch? Ich sprach von gesunden Erwachsenen.

CHaoIimhxe


Dass der "Sonderfall" des krampfenden Kleinkindes in der "Einschränkung des regulierenden Senkens" enthalten ist. Denn das stimmt einfach nicht, es gibt auch heute noch nur sehr, sehr wenige Kinderärzte die Mütter auf die Gefahr eines Fieberkrampfes hinweisen. Und beim Fieberkrampf-vorbelasteten Kind gilt Fieberfreiheit als oberste Priorität- das heißt schon bei sehr geringer Temperaturerhöhung das Fieber senken auf Normalkörpertemperatur.

wuinneto@u-dreor-zwxeite


Es muss nur regulierend gesenkt werden, wenn die Temperatur eine Höhe erreicht, in der sie für den Organismus genau so gefährlich wird wie für die Erreger in ihm

... und dieser zutreffende allgemeine Satz gilt eben für das krampfgefährdete Kleinkind schon bei 37,5° und beim gesunden Erwachsdenen bei 39°.

CCaoim|hge


Ich steh a) nicht so sehr auf Tautologien, b) halte ich nichts von irgendwelchen pauschalen Zahlen. Wenn ich 39°C Fieber hatte, dann bin ich schon völlig am Ende. Ich senke konsequent ab 38,5°C, weil ich weiß, dass es mir mit jedem Zehntel grad sonst zunehmend schlechter geht.

Und mein Wohlbefinden ist mir sehr wichtig.

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