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Über den Stellenwert der Alternativmedizin

M|onxsti


knuffelstern

Ich behaupte einfach mal, dass man als gebildeter Mensch versteht, dass das Wissen der Menschheit Grenzen hat und wir nicht Antworten auf alle Fragen haben, nicht Lösungen für alle Probleme. Und wenn ich nicht weiß, warum morgen der Regen fällt, dann kann das natürlich ich (siehe Anfang) gewesen sein - oder man akzeptiert einfach, dass es niemand weiß.

Insoweit sind wir uns ja einig. Andererseits weiß ich, dass mir die Alternativmedizin schon oft geholfen hat und immer noch hilft, und zwar nachhaltig und ohne Nebenwirkungen. Ich akzeptiere es einfach.

f!el_is m"arga^rita


Die Phytotherapie zählt meiner Meinung auch zu den alternativen Heilmethoden und da hat mir schon einiges sehr geholfen.

H=ancUa


Wenn du 500mal behauptest, verdünntes Wasser hätte eine Wirkung, dann kann ich nur 500mal entgegnen, dass das nicht stimmt.

Broderick

Ja klar, du sprichst einfach mal allen Menschen das Urteilsvermögen ab, wenn dir die Erfahrungen nicht in den Kram passen.

Behaupte doch mal irgendwas anderes;

Dann müsste ich lügen. :)D

H=axnca


Ich behaupte einfach mal, dass man als gebildeter Mensch versteht, dass das Wissen der Menschheit Grenzen hat und wir nicht Antworten auf alle Fragen haben

Knuffelstern

Das ist doch eine gute Erkenntnis. :)^

Damit können wir das Thema abschließen.

Wir einigen uns darauf, dass wir einfach noch nicht wissen, wie die Homöopathie oder andere Therapien wirken.

B/rod{ericxk


Hanca

Wir einigen uns darauf, dass wir einfach noch nicht wissen, wie die Homöopathie oder andere Therapien wirken.

Wir wissen doch schon sehr lange wie Homöopathie wirkt: Durch den Placeboeffekt.

Wurde das hier nicht schon 500mal erklärt?

Wenn das endlich mal zur Kenntnis genommen würde, könnte man homöopathische Diskussionen tatsächlich endgültig beenden.

B|rod_erick


Hanca

Ja klar, du sprichst einfach mal allen Menschen das Urteilsvermögen ab, wenn dir die Erfahrungen nicht in den Kram passen.

Urteilsvermögen hat nichts mit Erfahrungen zu tun.

Nur mit den Schlußfolgerungen aus Erfahrungen.

Wenn jemand die Erfahrung gemacht hat, dass Freitag den 13. der Blitz eingeschlagen hat, dann hat er, alleine deswegen, noch lange kein schlechtes Urteilsvermögen.

HDanxca


Wir wissen doch schon sehr lange wie Homöopathie wirkt: Durch den Placeboeffekt.

Wenn der Placeboeffekt schwere Krankheiten heilt und zum Teil Operationen erspart, was will man mehr?

Ich bin damit zufrieden. :-D

MSonsxti


Wenn der Placeboeffekt schwere Krankheiten heilt und zum Teil Operationen erspart, was will man mehr?

Ich bin damit zufrieden. :-D

Damit kann man auch zufrieden sein. :)^

BTro+deiri$cxk


Hanca

Wir wissen doch schon sehr lange wie Homöopathie wirkt: Durch den Placeboeffekt.

Wenn der Placeboeffekt schwere Krankheiten heilt und zum Teil Operationen erspart, was will man mehr?

Ich bin damit zufrieden. :-D

Du bist mit dem Placeboeffekt als Therapie zufrieden?

Warum gehst du dann überhaupt noch zu einem richtigen Arzt?

L?iJchtAmHoqri6zonxt


@ Broderick

Du bist mit dem Placeboeffekt als Therapie zufrieden?

Also wenn mir der Placebo-Effekt bei schweren Krankheiten tatsächlich genauso gut helfen könnte wie ein "richtiges" Medikament oder eine Operation, wüsste ich allerdings auch nicht, wieso ich damit nicht zufrieden sein wollen sollte.

Nicht, dass mir das schon passiert wäre, aber so hypothetisch.

M~onstxi


felis margarita

Ja, die Phytotherapie gehört zur Alternativmedizin. Bei Wikipedia ist dazu u.a. folgendes zu lesen:

Neben der Zulassung ist in den EU-Mitgliedstaaten für bestimmte Phytopharmaka ein vereinfachtes Verfahren in Form der "Registrierung als traditionelles Arzneimittel" möglich, wobei der Nachweis der Wirksamkeit auf dokumentierter traditioneller Erfahrung beruht. Dazu muss für das pflanzliche Arzneimittel eine mindestens 30-jährige Erfahrung – davon mindestens 15 Jahre in einem EU-Mitgliedstaat – belegt werden.[6] Die traditionellen Anwendungsmöglichkeiten werden als Liste durch den Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel der EMEA zusammengestellt und veröffentlicht.[7] Die Registrierung als traditionelles Arzneimittel berücksichtigt, dass es in einigen Staaten eine Vielzahl an pflanzlichen Präparaten gibt, die eine lange Tradition und eine hohe Sicherheit aufweisen, deren Wirksamkeit sich aber nur schwer mittels klinischer oder bibliografischer Nachweise belegen lässt. In Deutschland tragen als traditionell registrierte Arzneimittel die Kennzeichnung: "Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist" und "...der Anwender sollte bei fortdauernden Krankheitssymptomen oder beim Auftreten anderer als der in der Packungsbeilage erwähnten Nebenwirkungen einen Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultieren".[

Das mit der Zulassung ist natürlich ein bisschen albern, da man viele Heilpflanzen am Wegesrand, im Wald oder sonstwo sammeln und nutzen kann - sofern man sie (er)kennt.

Die Pharmakonzerne profitieren von diesem, z.T. uralten Wissen, denn sehr viele Medikamente basieren auf pflanzlichen Wirkstoffen. Darunter auch das allbekannte Aspirin. Ein besonderes Beispiel ist Cannabis. Dessen krampflösende und appetitanregende Wirkung kennt man schon seit sehr langer Zeit. Die hiesigen Bauern bauen den Hanf in unzugänglichen Schluchten mitunter selbst an und therapieren sich damit. Die Pharmaindrustrie bastelte daraus THC (einer der Wirkstoffe), welcher teuer auf den Markt gebracht wurde, um z.B. ausgewählten neurologisch Kranken Erleichterung zu verschaffen.

Kwnuff%elstoerxn


Damit können wir das Thema abschließen.

Wir einigen uns darauf, dass wir einfach noch nicht wissen, wie die Homöopathie oder andere Therapien wirken.

Nein, eben nicht. Du machst die Schlussfolgerung von der falschen Seite und dann wird's nun mal Unsinn. Man gibt dem Kind nicht erst einen Namen und guckt dann mal, was es eventuell kann oder nicht kann. So funktioniert Wissenschaft nicht. Sowas lernt man in den ersten Semestern jedes naturwissenschaftlichen Studienganges ...

Man entwickelt ja Medikamente und Therapien vom Ansatz her. Sprich, man schaut sich Wirkstoffe z.B. aus der Natur an - isoliert die oder entwickelt ggf. Derivate, um z.B. bestimmte Wirkmuster zu erreichen. Das kennt man vom Morphium. Hier wurde vom natürlich Opiat alle möglichen Derivate abgeleitet, die auch unterschiedliche Wirkstärken und Halbwertszeiten haben. Opiate sind die wichtigsten Schmerzmittel überhaupt.

Ganz im Gegenteil dazu gibt es Medikamente mit Baldrian-Extrakt. Völlig egal ob man 500mg nimmt oder die ganze Packung futtert. Da wird nichts passieren. Wenn man hartnäckige Schlafstörungen hat, weiß man einfach, was wirklich hilft und mit Baldrian wurde noch niemandem geholfen. Und jetzt fängt man an da irgendwie eine Wirkung zu konstruieren. 8-(

Wie gesagt, so funktioniert Medizin nicht. Und alternative Medizin kommt mir immer so vor, als konstruiere man eben diese Wirkung in ein Produkt hinein oder arbeitet mit trivialer Alltagslogik - "Zeolith entzieht dem Körper Giftstoffe" - halt solche Geschichten. Ich finds einfach kurios, wenn zuerst das Medikament da ist und dann irgendwie alle den Grund dafür suchen, dass es angeblich helfen soll ... was macht denn z.B. Chlorella genau? Das gibts überall zu kaufen ... was machst das denn nun genau? Habs hier, gefuttert ... ? Wozu gibts das? ???

SXaNixk


Also mir tun die Leute leid, die meinen, nur mit Chemie vollknallen bringts wirklich...

Aber mitlerweile ist es mir auch egal.

Ich weiss, dass Homöopathie wirkt und wende es für uns an und habe hervorragende Erfahrungen damit gemacht.

Wer das abstereitet, hat es nie probiert.

Aber es war schon immer so: was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht... :_D :_D :_D

H2ancxa


Ich finds einfach kurios, wenn zuerst das Medikament da ist und dann irgendwie alle den Grund dafür suchen, dass es angeblich helfen soll ...

Knuffelstern

So ist es ja nicht.

Hahnemann hat zuerst untersucht, welche Pflanzen, Mineralien usw. wo helfen und dann die Grundstoffe verdünnt und potenziert, um schädliche Nebenwirkungen auszuschließen.

Er hat im Selbstversuch die Arzneimittel überprüft.

K-nufbfe9lsgtern


SaNik

Ich habe ne ganze Tonne von dem Kram hier zu Hause. Kannst alles abholen kommen. Was meinst Du, woher ich weiß, dass es nicht wirkt. Man verbrennt Geld und das wars ...

Hanca

Wir wissen doch beide, dass das Unsinn ist. Wenn man einen Wirkstoff so weit verdünnt wie es die Homöopathie vorsieht, kann man auch Wasser einnehmen. Jeder medizinische Wirkstoff benötigt eine spezifische Wirkmenge, die man natürlich ermitteln muss. Und jede Wirkung ruft auch eine Nebenwirkung hervor. Das ist ein Grundprinzip der Natur: Actio = Reactio. Wenn etwas keine Nebenwirkungen hat, ist immer etwas faul. Das wird Dir so jeder Arzt und Apotheker bestätigen.

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