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Über den Stellenwert der Alternativmedizin

H5anca


Vielleicht waren es aber auch Fehldiagnosen, bzw. der Versuch der Geldmacherei von den Tierärzten.

Miri80 ich hatte für beide Hunde schon einen OP-Termin.

Daran hätte der Augenarzt insgesamt mit Nachsorge ca. 1000 Euro verdient (ich hatte einen Kostenvoranschlag bekommen).

Als er mir bestätigt hat, dass bei beiden Hunden das jeweilige Auge wieder gesund war, hat er ziemlich viel Geld "verloren".

Und das war ein Augenspezialist mit entsprechenden Untersuchungsmöglichkeiten.

Die Behandlung bei der Homöopathin hat mich pro Hund 5 Euro gekostet.

mOiri8x0


Sag ich ja. Klingt auf jeden Fall nicht ganz koscher für mich.

Kpnuf~fels;tern


Für mich, für Menschen in meinem Umfeld und für die Tierärzte, die die Heilungen bei den Kontrolluntersuchungen bestätigt haben, ist das objektiv. Die Tierärzte waren nicht die Behandler, sondern Beobachter.

Diese Erfahrung bekommt dann für diese Menschen Allgemeingültigkeit, wenn sie wiederholt werden kann.

Wenn es nur für eine bestimmten Kreis von Leuten Gültigkeit hat, ist ja nicht allgemeingültig. "Allgemeingültig" heißt für alle Menschen - so, dass man es auch publizieren und lehren kann.

Es gibt in der Homöopathie keine Mittel gegen bestimmte Krankheiten.

Es wird das Mittel herausgesucht, welches die Selbstheilung anregt.

Geh doch einfach mal zu einem richtigen klassischen Homöopathen.

Bei mir sitzt leider das Geld nicht so locker und ich bin durchaus gebildet genug, um auch sowas zu verstehen und zu erlernen. Und irgendwo wird es ja sicher Material dazu geben ...

HWancxa


miri80

Sag ich ja. Klingt auf jeden Fall nicht ganz koscher für mich.

":/ Was sagst du? Das verstehe ich jetzt nicht.

H)ancxa


Knuffelstern wir fangen wieder an uns im Kreis zu drehen.

Wenn es nur für eine bestimmten Kreis von Leuten Gültigkeit hat, ist ja nicht allgemeingültig. "Allgemeingültig" heißt für alle Menschen - so, dass man es auch publizieren und lehren kann.

In diesen Kreis kann jeder eintreten, der sich mit der Homöopathie befasst.

Jeder kann eigene Erfahrungen sammeln, damit kann er sich objektiv eine Meinung bilden.

Außerdem ist die Homöopathie eine Lehre, in der man sich ausbilden lassen kann.

Bei mir sitzt leider das Geld nicht so locker und ich bin durchaus gebildet genug, um auch sowas zu verstehen und zu erlernen. Und irgendwo wird es ja sicher Material dazu geben ...

Eine Ausbildung in der Homöopathie dauert auf jeden Fall 2-3 Jahre um die Grundkenntnisse zu erlangen.

Und dann ist man Anfänger. Nach der Ausbildung stellen die Anfänger ihre Fälle in einem Arbeitskreis vor, damit sie Rat von den Erfahrenen bekommen. Das kannst du natürlich machen.

Eine umfassende homöopathische Behandlung kostet um die 100 Euro.

Damit kommst du schneller ans Ziel.

MConxsti


knuffelstern

Wenn es nur für eine bestimmten Kreis von Leuten Gültigkeit hat, ist ja nicht allgemeingültig. "Allgemeingültig" heißt für alle Menschen - so, dass man es auch publizieren und lehren kann.

So ein Unsinn! Damit behauptest Du, dass die Allopathie allen gleich hilft und natürlich auch bei allen die gleichen Nebenwirkungen hat. Nehmen wir mal Schmerzmittel, z.B. das NSAR Voltaren oder das Opioid Tramal. Beide wirken bei mir NULL, haben aber massive Nebenwirkungen. Bei vielen Rheuma-Basistherapien und anderen Medikamenten erlebte ich das gleiche.

KbnuffeOlstxern


So ein Unsinn! Damit behauptest Du, dass die Allopathie allen gleich hilft und natürlich auch bei allen die gleichen Nebenwirkungen hat. Nehmen wir mal Schmerzmittel, z.B. das NSAR Voltaren oder das Opioid Tramal. Beide wirken bei mir NULL, haben aber massive Nebenwirkungen. Bei vielen Rheuma-Basistherapien und anderen Medikamenten erlebte ich das gleiche.

Die Wirkung von Opiaten und Diclofenac in Frage zu stellen ist schon sehr abenteuerlich! Aber gut, soll jeder an seinen eigenen Gott glauben. Und ich habe nirgends behauptet, dass Medikamente bei allen gleich wirken. Nachdem ein Arzneimittel aber geprüft und zugelassen ist, liegt eine dokumentierte, erwartbare Wirkung vor. Diese ist natürlich von vielen Faktoren abhängig, wie Metabolismus, Körpermasse, Vorerkrankungen, etc. und variiert logischerweise.

Opiate z.B. bedienen sich ja dem natürlichen, körpereigenen Mechanismus von Schmerzlinderung und docken an den Opiodrezeptoren an. Das ist ein lebensnotwendiger Vorgang, denn die Opiodrezeptoren vermitteln wichtig Dinge im Körper und Opiate basieren ja lediglich auf dieser Funktion. Wenn man da jetzt generell bei allen Opiaten, wie Morphium, Heroin etc. keine Wirkung hat, dann liegt da ein arger Defekt vor - ich weiß gar nicht, ob das überhaupt möglich ist - dann würden ja sämtliche Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin ja nicht mehr richtig funktionieren ... ":/

Soll mir aber auch egal sein ... is ja nicht mein Problem. *:)

BhrodSer0ick


Hanca

Jeder kann eigene Erfahrungen sammeln, damit kann er sich objektiv eine Meinung bilden.

Kann man nicht.

Man nimm etwas ein, danach gehts einem besser oder schlechter oder genausogut.

Diese drei Optionen gibts ausnahmslos bei jedem Mittel. Egal ob wirksam oder unwirksam.

Daraus kann man sich keine objektive Meinung bilden.

Das ginge nur bei großer Probandenzahl und doppeltblindem Vergleich mit Placebo.

Und was da dann wirklich objektiv rauskommt, wurde ja schon oft genug dargelegt.

KVnuff^e9ls<terxn


Eine Meinung kann immer nur subjektiv sein. Und eine Beobachtung kann nur dann objektiv sein, wenn sie messbar erfasst wird. Vor allem sind auch reproduzierbare Dinge wichtig. Bigfoot und Nessie soll es auch geben, konnte nur niemand reproduzieren.

HTajnxca


Eine Meinung kann immer nur subjektiv sein. Und eine Beobachtung kann nur dann objektiv sein, wenn sie messbar erfasst wird. Vor allem sind auch reproduzierbare Dinge wichtig.

Knuffelstern

Die Behandlungsergebnisse waren sichtbar und messbar bei meinen Hunden.

Sie sind auch reproduzierbar.

Die Veterinärhomöopathin Frau Dr. Nowotzin behandelt seit 20 Jahren Nutztiere.

Sie behandelt auch erfolgreich Augenerkrankungen, die keineswegs als harmlos bezeichnet werden können.

"Ja, natürlich und mit sehr gutem Erfolg sagt und zeigt die erfahrene Veterinärhomöopathin Frau Dr. Nowotzin in diesem Seminar.

Von "simpler" Konjunktivitis, über Hornhautverletzung, ulzerativer Keratitis, Erkrankungen der inneren Teile des Auges: Glaukom, Katarakt, Blutungen in die innere Augenkammern, bis hin zu Erkrankungen des Nervus opticus werden die verschiedenen Krankheitsbilder diagnostisch differenziert und die jeweiligen homöopathischen Medikamente je nach Causa: ob aufgrund von Verletzung, von Infektion oder ob dem Ganzen eine Stoffwechselstörung unterliegt, unterschieden und vermittelt.

Sie werden es sehen – alle Formen von Pathologie am Auge können selbstverständlich homöopathisch sehr erfolgreich behandelt werden."

[[https://www.cavallo.de/klassische-homoeopathie-augenerkrankungen-homoeopathisch-erfolgreich-behandeln-%e2%80%93-geht-das-ueberhaupt.449455.233219.htm]]

Meine Homöopathin hat auch alle Hauterkrankungen heilen können, ebenso alle Prostatabeschwerden bei älteren Hunden und vieles andere mehr. Immer wieder und wieder.

Haancxa


Daraus kann man sich keine objektive Meinung bilden.

Das ginge nur bei großer Probandenzahl und doppeltblindem Vergleich mit Placebo.

Und was da dann wirklich objektiv rauskommt, wurde ja schon oft genug dargelegt.

Broderick so langsam wird mir das wieder zu lächerlich.

Du kannst ja gerne eine randomisierte Placebo-kontrollierte Studie durchführen.

Mir persönlich reichen die sichtbaren Erfolge bei meinen Tieren.

Maon:sti


knuffelstern

Dies sind Deine Worte:

"Allgemeingültig" heißt für alle Menschen

Allgemeingültigkeit bestünde gemäß Deiner Definition, wenn in einer Studie alle Probanden (= 100%) auf ein bestimmtes Medikament identisch reagieren. Dass dem nicht so ist, weiß eigentlich jeder. In Studien wird daher von "Signifikanz" gesprochen.

Die Wirkung von Opiaten und Diclofenac in Frage zu stellen ist schon sehr abenteuerlich!

Diesen Satz hörte ich sinngemäß mal von einer hochgradig arroganten Assistenzärztin in der Klinik Innsbruck. Sie wollte mir als Alternative dann Vioxx andrehen, das ich erfahrungsgemäß nicht vertrug. Ihre schnippische Reaktion auf meinen Hinweis: Dann bekommen Sie eben gar nichts.

Die Wirkung o.g. Medikamente stelle ich für MICH in Frage, und zwar sehr berechtigt. Mir hilft dafür Novalgin sehr gut, was wiederum andere absolut nicht vertragen. Das Zeug war/ist ja nicht grundlos nicht überall zugelassen.

Noch auffälliger verhält es sich bei Rheuma-Basismedikamenten. Bisher nahm ich seit dem Jahr 2000:

- Quensyl: 0 Wirkung, aber heftige Nebenwirkungen,

- Methotrexat: minimalste Wirkung, aber explodierende Leberwerte,

- Tauredon: minimale Wirkung, aber ohne Nebenwirkungen,

- Sulfasalazin: 0 Wirkung, heftige Nebenwirkungen,

- Arava: super Wirkung über Jahre, plötzlich 100%iger Wirkungsverlust, Nebenwirkung: starker Haarausfall über 3 Monate

- Humira: zu kurz genommen, weil sofortige und starke Unverträglichkeit (hohes Fieber, Ausschlag),

- Enbrel: sehr schnelle Wirkung, doch nach 2 Wochen genauso schnell wieder nachlassend, keine Nebenwirkungen

- Enbrel + Arava: jahrelang anhaltende und gute Wirkung, Nebenwirkung: starker Haarausfall über 3 Monate

- Stelara: 2 Wochen lang minimalste Wirkung, keine Nebenwirkungen

- Stelara + Arava: 0 Wirkung, Nebenwirkung: explodierender Blutdruck

- Cimzia: relativ gute Wirkung, keine Nebenwirkungen (diesen TNF-a-Blocker musste ich wegen Krebsdiagnose absetzen)

- Otezla: minimale Wirkung, extreme Gewichtsabnahme

- Cosentyx: super Wirkung, keine Nebenwirkungen (spritze ich seit Ende September)

So, dies sind Mittel aus drei unterschiedlichen Medikamentenklassen. Falls Du Dir die Mühe machst, Dich z.B. bei [[https://forum.rheuma-online.de/#erfahrungsaustausch-medikamentoese-therapien.33]] zu informieren, wirst Du sehen, dass die jeweiligen Erfahrungen sehr unterschiedlich sind.

Was glaubst Du denn, warum es solche Foren überhaupt gibt? Es ist nun mal so, dass wir Menschen nicht Maschinen eines bestimmten Typs sind. Spätestens, wenn Du Dich über die individuelle Wirkung o.g. Mittel im Forum informiert hast, müsste Dir das klar werden.

KSnuff.eTlsterxn


Monsti

Warum nimmst Du denn überhaupt die Medikamente? Wenn die alternative Medizin da Antworten hat und eine Selbstheilung anstößt, würde ich doch an deiner Stelle nicht hundert Schmerzmittel durchprobieren. ":/

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie]]

Auf Wikipedia steht ebenfalls deutlich, dass man die Homöopathie zu den Pseudowisschenschaften zählt. Und solche Dinge als kritisch zu betrachten zeugt doch einfach nur von einem gesunden Menschenverstand. Stell dir mal vor, man würde alles glauben, was man irgendwo erzählt bekommt oder was im Internet steht. Danach wäre die Erde flach, wir sind von Reptiloiden unterwandert, es gäbe Bigfoot und Aliens in Roswell ... früher haben wir Hexen verbrannt und Thor hat den Donner gemacht ... Chemtrails, Mondlandung, Illuminaten ...

Ich bin ein Kind der Aufklärung, während des Studiums habe ich gelernt, wie Mathematik, Physik, usw. funktionieren - wie man wissenschaftlich arbeitet und vorgeht. Und mein Weltbild wird so schnell keiner auf den Kopf stellen. Ich freue mich für die Leute, die meinetwegen auch alternativ Erfolge erzielen. Ich habe es damals probiert und viel Geld für nichts ausgegeben.

Und auch wenn mich die moderne Medizin nicht immer überzeugt, so weiß ich doch, dass sie richtige Wege geht und wir ihr viel zu verdanken haben. Ich arbeite selbst u.a. an einem Projekt in der Genom/DNA-Forschung mit und das Thema ist hochinteressant. Wenn wir irgendwann CRISPR/CAS mal etablieren können, sind nochmal ganz andere Therapien möglich.

M4o6nstxi


knuffelstern

Anscheinend willst Du nicht verstehen. Ich habe Dir konkrete Informationen geliefert, die Du auch nachprüfen kannst. Tust Du anscheinend nicht, weil Du vielleicht keine Lust hast oder einfach zu faul bist. Okay, ist akzeptiert. Nur maße Dir dann auch keine Beurteilung an.

Warum nimmst Du denn überhaupt die Medikamente? Wenn die alternative Medizin da Antworten hat und eine Selbstheilung anstößt, würde ich doch an deiner Stelle nicht hundert Schmerzmittel durchprobieren.

Meine Antwort dazu findest Du in 'zig Beiträgen. An keiner Stelle hatte ich der Schulmedizin ihre Daseinsberechtigung abgesprochen. Oder kannst Du ein Gegenbeispiel liefern? Sie hat aber (wie alles) auch ihre Grenzen. Als schwerkranker Mensch wird man mit diesen Grenzen leider irgendwann geradezu zwangsläufig konfrontiert.

Ich bin sicher die Letzte, die Dein Weltbild auf den Kopf stellen will. Aber Deine Aussagen sind für mich halt ebenfalls irrelevant, weil nicht nachvollziehbar. Mir ist auch vollkommen wurscht, wessen Kind Du bist. Stell Dir vor, auch ich habe ein naturwissenschaftliches Studium absolviert und arbeite bis heute naturwissenschaftlich, obwohl längst im Ruhestand, und auch ich bin in der Lage logisch zu denken. Nur: Ich denke offenbar anders logisch als Du. Lass' es doch bitte einfach so stehen - wertfrei.

B]r<ode8r]i(cxk


@ Hanca

Daraus kann man sich keine objektive Meinung bilden.

Das ginge nur bei großer Probandenzahl und doppeltblindem Vergleich mit Placebo.

Und was da dann wirklich objektiv rauskommt, wurde ja schon oft genug dargelegt.

Broderick so langsam wird mir das wieder zu lächerlich.

Du kannst ja gerne eine randomisierte Placebo-kontrollierte Studie durchführen.

Mir persönlich reichen die sichtbaren Erfolge bei meinen Tieren.

Danke für deine Erlaubnis. Darum gings aber nicht.

Es ging auch nicht darum, was dir persönlich genügt.

Du hattest behauptet, man könne sich so eine objektive Meinung bilden. Und das ist und bleibt nun mal falsch.

Wenn hier was lächerlich ist, dann deine Vorstellungen von "objektiv".

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