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Über den Stellenwert der Alternativmedizin

EwhemalBiger oNutzer Q(#604823)


Dass ich über geistiges Potenzial verfüge entstammt Deinen Worten, nicht meinen. Und angenommen ich habe so etwas, erachte ich es als durchaus sinnvoll dieses dafür einzusetzen Leute von echter Wissenschaft überzeugen zu wollen.

Ich bin in der IT-Branche tätig und beschäftige mich auch in meiner Freizeit leidenschaftlich damit, weil Technik eines der Schlüssel sein wird die Probleme der Menschheit in den Griff zu bekommen. Und ich wünschte, dass viele Leute IT mehr für sinnvolle Dinge nutzen würden, nicht nur um Smileys und Whatsapp-Nachrichten zu versenden. Technisch könnten wir beispielsweise Millionen Tonnen Papier jährlich einsparen - nur macht ja keiner richtig mit. Da kann ich als Einzelperson noch so sehr dafür plädieren - wenn der breite Mob immer noch Papierwerbung druckt, 10 Notizzettel am Bildschirm kleben hat und Dinge gern "schriftlich" hat, ist das alles vergebene Mühe ...

M/oBnsbti


knuffelstern

Meinst Du nicht, dass das alles rein gar nichts mit dem Stellenwert der Alternativmedizin zu tun hat?

erachte ich es als durchaus sinnvoll dieses dafür einzusetzen Leute von echter Wissenschaft überzeugen zu wollen.

Sorry, hier musste ich wirklich laut loslachen. Du gehst geradezu penetrant davon aus, dass Deine Sichtweise der Maßstab aller Dinge sei. Könntest Du bitte respektieren, dass wir alle unterschiedlich sind? Jeder hat eine andere Geschichte hinter sich. Jeder hat ureigene Stärken und Schwächen. Jeder hat eigene Sichtweisen und eigene Lebenseinstellungen. Es steht Dir als ein einziges Individuum unter Milliarden von Menschen einfach nicht zu, alles zu verurteilen, was nicht Deiner Sichtweise entspricht.

B&rodexrick


@lonalao

warum verschwendest du dann dein geistiges potenzial und deine zeit hier um dich mit solchem unsinn wie bioresonanz zu beschäftigen, statt die zeit dazu zu verwenden, was du für sinnvoll hältst?

Es ist keine Zeitverschwendung, Patienten vor ebenso teuren wie wirkunslosen Therapieformen zu warnen.

Das ist doch einer der Gründe, in einem medizinischen Forum zu lesen und zu schreiben.

So wie man in einem HiFi-Forum davor warnt, sein Geld für Wuhduh-Kabel rauszuschmeißen. Und da wär der Schaden weitaus geringer.

Efhemali^ger Nuhtzenr (#604823)


Ich habe den Post nicht in der Annahme verfasst, dass ausgerechnet DU ihn verstehst.

Und wenn es sowas wie eine von Vernunft geprägte Gesellschaft geben könnte, sollten wir zeitnah mit Umbrüchen beginnen. Aber die Humanisten quatschen sich da seit Jahrzehnten erfolglos einen Zahn locker ... solange wir einigermaßen befriedigt durch materielle Güter in unserer eigenen Endlosschleife rotieren, ist für die meisten die Welt in Ordnung. Auch wenn alle wissen, dass so ein System mit endlichen Ressourcen natürlich auch eine endliche Dauer haben muss, kuschelt es sich in der kollektiven Ignoranz einfach (noch) zu gut.

Mlonstxi


Broderick

Es ist keine Zeitverschwendung, Patienten vor ebenso teuren wie wirkunslosen Therapieformen zu warnen.

Klar, dass von Dir wieder so etwas kommen musste. %-| Wir sind erwachsene, selbstverantwortliche Menschen und müssen keineswegs missioniert oder gar erzogen werden. Und ja, so wie Du argumentierst, ist es in der Tat reine Zeitverschwendung, weil schlicht und einfach nicht überzeugend. Nimm's hin ... ;-D

M:onsxti


knuffelstern

Ich habe den Post nicht in der Annahme verfasst, dass ausgerechnet DU ihn verstehst.

Wenigstens weiß ich, worum es in diesem Faden geht ... ;-) Ich sag' ja, offenbar hältst Du Dich und Deine "Wahrheiten" für das Maß aller Dinge, was gefälligst von jedem anderen zu übernehmen ist. Vergiss' es, komme doch bitte erst mal mit Dir selbst klar.

Bzro>derixck


Monsti

Ja, eben! Das ist es ja. Und das heißt im Zweifelsfall auch den Erkenntnis anzunehmen, dass Homöopathie womöglich gar keine Selbstheilung anstößt. Nur mal angenommen, das wäre so ... was passiert dann?

Wäre dem so, gäbe es die Homöopathie schon lange nicht mehr.

Als ernsthafte wissenschaftliche Hypothese gibt es sie ja auch schon lange nicht mehr. Da ist sie quasi schon im Säuglingsalter an der Faktenkrankheit verstorben.

Aber als Glaubenslehre ist sie immun gegen Erkenntnisse und Fakten und von daher unsterblich.

An Homöopathie wird noch in 1000 Jahren geglaubt werden, falls nicht irgendeine attraktivere, besser zum jeweiligen Zeitgeist passende Heilslehre Konkurrenz macht.

B>rod9erxick


Monsti

Broderick

Es ist keine Zeitverschwendung, Patienten vor ebenso teuren wie wirkunslosen Therapieformen zu warnen.

Klar, dass von Dir wieder so etwas kommen musste. %-|

Eine Selbsverständlichkeit, die genausogut von jedem anderen hätte kommen können.

E_hemalige;r Nutlzer (#60#482x3)


Monsti

Ich sag' ja, offenbar hältst Du Dich und Deine "Wahrheiten" für das Maß aller Dinge, was gefälligst von jedem anderen zu übernehmen ist. Vergiss' es, komme doch bitte erst mal mit Dir selbst klar.

Das ist ja genau das, was uns unterscheidet. Ich habe keine "eigene" Wahrheit. Das, was ich für real und wahr halt, kann man überall nachmessen, nachprüfen und nachlesen - früh um 3:00 Uhr und auch um 15:00 Uhr, auch bei Vollmond und Ebbe. Das ist das, was Atheismus von Religionen unterscheidet, Medizin von Pseudomedizin und letztlich auch uns beide.

Und ja, Wissenschaft ist keine Meinung, sondern das Maß aller Dinge. Punkt.

M,onsxti


Eigentlich sollte man einen solchen oberflächlichen Quark gar nicht kommentieren. Ich versuche es aber dennoch:

Das ist das, was Atheismus von Religionen unterscheidet, Medizin von Pseudomedizin und letztlich auch uns beide.

Auch Atheismus ist eine Religion. Ein Atheist sagt entweder: "Ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt", oder er sagt: "Für mich gibt es keinen Gott". Wissen tut er es aber nicht. Ergo: Der Atheismus ist ein Glaube und somit eine Religion. Zudem gehört der Glaube woran auch immer zu den entscheidenden Fähigkeiten des Menschen, der ihn seit seiner Existenz vom Tier unterscheidet. Dem Glauben ist zu verdanken, dass sich überhaupt Kunst und Kultur entwickelten, dem Glauben ist zu verdanken, dass die Menschen seit jeher Grenzen zu überschreiten versuchen - mit Erfolg, wie Du an den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen siehst.

Pseudomedizin gibt es nur dort, wo Scharlatanerie betrieben wird, d.h. nicht die Heilung im Vordergrund, sondern Selbstüberschätzung und/oder Profitgeilheit steht. Scharlatane gibt es im übrigen unter allen Personengruppen, die im medizinischen Bereich tätig sind, d.h. auch unter Schulmedizinern.

Ohne Glauben (Vermutung --> Hypothese) und der Sammlung von Erfahrungen (Forschung) gäbe es die meisten Wissenschaften nicht. Eine kleine Ausnahme bildet die Mathematik, und selbst bei ihr gibt es Grenzen, weil man zwangsläufig mit dem Phänomen der Unendlichkeit konfrontiert wird. Insbesondere die Medizin ist von Hypothesen und Erfahrungen abhängig, nicht selten noch viel banaler: Sie lebt vom Versuch und Irrtum.

Du wirst mir sicher beipflichten, dass es vollkommen unlogisch wäre, würde unser Kosmos irgendwo enden, ohne dass sich dahinter etwas anderes anschließt. Weder Du noch ich können das messen, wir haben aber beide ganz unabhängig und trotz gegenteiliger Lebenseinstellungen eine Vorstellung von "unendlich" oder auch "Ewigkeit", kurz von "Grenzenlosigkeit". Dasselbe gilt für die entgegengesetzte Richtung: Wann wird ein "Nichts" erreicht, wenn etwas beständig halbiert wird? Ich sage Dir: Ein Nichts kann niemals erreicht werden. Irgendwann ist man aber an der Nachweisgrenze angelangt, die stets der momentane (!!!) Forschungsstand definiert. Was sich jenseits dieser Grenze befindet, wird naiverweise als "Nichts" bezeichnet. Das war schon immer so. Dank Forschern mit Vermutungen (= Glauben!) und daraus resultierender Hypothesen konnte die Grenze immer weiter verschoben werden. Sie wird sich also auch künftig noch verschieben.

Anders als offenbar für Dich ist die Wissenschaft für mich kein "Bibel-Ersatz" und damit - zumindest, was den Kenntnisstand zum Zeitpunkt X betrifft - ganz sicher nicht das Maß aller Dinge. Das kann sie gar nicht sein.

E1hema[liger ONutzer (:#604823)


Kleiner Geheim-Tipp für Dich:

[[https://www.google.de/]]

Da findet man ausführliche Darstellungen, was Religionen sind, Atheismus, Humanismus - was Wissenschaft und Pseudowissenschaft ist.

Mir ist echt meine Zeit zu schade mich mit jemandem zu streiten, der offizielle Definitionen in Frage stellt und so tut, als würde ich hier irgendwelchen Quark schreiben. Dann melde Dich bei Wikipedia an und erzähle denen, dass die einen an der Waffel haben - auf solche wie Dich warten die da nämlich. Bin raus aus dem Thema ...

Mpo"nsxti


Und tschüss ... *:)

F%izzly\puzzxly


Bin raus aus dem Thema ...

Tja, die übliche Aussage wenn man kann eigenes Wissen hat, weitere Links nicht findest, bzw. keine Antworten darüber gepostet werden können ;-D .

Meon{sti


Sehe ich auch so, aber es ist nun wirklich kein Verlust. ;-)

mWirZi8X0


Zum Glück seid ihr so umgänglich. Es ist eine wahre Freude sich mit euch über das Thema auszutauschen. ;-)

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