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Propolis im Genitalbereich?

WPolf1gahngxL


Schwer zu sagen, das hört sich aber eher nach einem Elastizitätsproblem der Vaginalpforte an. Das kannst Du aber selbst überprüfen: Daumen und Zeigefinger leicht in die Scheide einführen und auseinanderdrücken bis es schmerzt.

Ist der Schmerz dumpf, dann ist die Elastizität in Ordnung, ist er stechend, dann bist Du auf der richtigen Spur.

Wolfgang

B7arbarra82


ist schon stechend, ich will auch mal den ein gerät zur dehnung ausprobieren, aber es brennt halt manchmal so, und die Ärtze sagen immer es sei gerötet, manchmal auch leicht geschwollen, blasen und harnröhrenschmerzen hab ich auch manchmal ohne das was gefunden wurde.

W5olf_ganxgL


@ Barbara

Also Gerät zur Dehnung ist akzeptabel, wenn es als luststeigernd empfunden wird, es eignet sich jedoch nicht dazu, wenn man den Bereich "weiter" machen will.

Nein, das ist eine Elastizitätsfrage des Bindegewebes und ist auch so zu behandeln. In Verbindung mit den Anmerkungen über Blasen- und Harnprobleme kann es ein Anzeichen einer Dehydrierung sein, also eines Mangels an Flüssigkeit für die Gewebeversorgung. Prüfe mal die Farbe des Urins. Ist er dunkel, liegt eine Dehydrierung vor, ist er hell, kannst Du das Thema abhaken.

Dann ist das Bindegewebe selbst an der Vaginalpforte zu behandeln, beispielsweise mit Neuraltherapie, Zuführung von Kollagen o.ä.

Wolfgang

Bzarbar%a8x2


Nee, also ich trinke sehr viel wasser, mein urin ist immer hell.

Wenn ich mal was weniger trinke, ist es manchmal schlechter, aber nicht immer.

Das gerät zur dehnung ist der epi-no, der auch zur geburtsvorbereitung eingesetzt wird, es gibt einige frauen, die damit gute erfolge hatten.

Luststeigernd soll die dehnung nicht sein, da fallen mir bessere dinge ein ;-)

Von bindegewebsproblemen der Vaginalöffnung hab ich noch nie gehört, kannst du mir mehr darüber erzählen?

WcolfvgyangxL


Bindegewebe

Die Vaginalpforte und das diesbezügliche Bindegewebe hat eine ganz wichtige Funktion und viel Sexualstörungen haben hier ihre Ursache.

Mal grundsätzlich entwickelt sich die Funktion erst in der Pubertät. Bis dahin ist die Elastizität durch das Hymen (Jungfernhäutchen) begrenzt. Nach Abriß des Hymen entwickelt sich eine biologische Elastizität, die nicht vom Geschlechtsverkehr abhängig ist. Im Extremfall geht die Entwicklung sehr schnell, also vom Erstverkehr bis zur Geburt in 9 Monaten und das funktioniert auch ohne manuelle Dehnung und ohne "Weitungstraining". So sind beispielsweise bei der extremen Weitenbeanspruchung der Geburt Dammeinrisse wesentlich häufiger als Verletzungen des Vaginalpfortenrings. Eine Verletzungsgefahr kann allerdings beim Hymenabriß entstehen, wenn Teile des Pfortenrings mitverletzt werden.

Der Vaginalpfortenbereich ist indirekt sensitiv, das heißt daß auch andere Empfindungen dort gespürt werden und Einwirkungen auf den Pfortenring ach anderswo - insbesondere in der Scheide - gefühlt werden. Alle Problemstellung "zu eng" und "zu weit" oder männliches Geschlechtsorgan "zu klein" oder "zu groß" sind im Endeffekt subjektiv von der Sensivität und Signalumsetzung des Pfortenrings beeinflußt.

Im Alter (ab 60) verliert der Pfortenring wieder seine Elastizität und verhärtet, so daß hier vielfach - wegen Rückgang des Bindegewebes in der Scheide selbst - der Geschlechtsverkehr vom Mann nur als ringförmig empfunden wird.

Wolfgang

Pnh=ixlo


Propolis im Genitalbereich?

Hallo,

ich sehe meinen Beitrag nicht, hab´ vielleicht persönlich abgeschickt. Dazu noch:

Infektionen werden alle gleich behandelt. Sicherlich richtet sich Dein Beschwerdebild nach dem Immunstatus. Deshalb spielt jetzt keine Rolle, ob Antikörper gefunden werden oder nicht. Ist eben eine Kostenfrage. Du kannst die Beschwerden symptomatisch behandeln auch mit der Zinksalbe.

Denke auch daran, dass durch häufiges Waschen Haut trocknet. Deshallb ständig wieder einsalben mit schleimhautfreundlichen Fettsalben.

Beschwerden werden besser, wenn es Dir besser geht. Viele tragen solche Viren in sich ohne dass sie Beschwerden haben. Deshalb solltest Du eher schauen, was Du zu Deinem allgemeinem Wohlbefinden beitragen kannst.

Gruss

Y. Philo

W8olfgza"n`g}L


Nobelpreis

Die Aussage "Infektionen werden alle gleich behandelt" ist nobelpreisverdächtig...

Zumindest wäre das DIE Sensation.

Wolfgang

Z0inax 5


also....

Bindegewebselastizität, Schamlymphen und so weiter ??? -- ich weiß nicht!

Für mich klingt das auf Anhieb wieder nach dem alten Drama mit einer unerkannten Chlamydieninfektion, die auch nach einiger Zeit nicht mehr im Abstrich nachweisbar sowie antibiotika-resistent ist. Außer abzuwarten bleibt einem da meistens nichts - nach ca 6 - 8 Jahren beginnnen die Beschwerdenintervalle größer zu werden - abhängig vom Zustand des Immunsystems. Defintitiv ist es oft der Bereich um die Harnröhre und die Harnröhre selbst, die Beschwerden macht, und die Ärzte-odyssee kann man sich schenken, da diese größtenteils nur hilflos bis unwissend sind.

Hast Du die Beschwerden auch nach langem Sitzen, zB langen Autofahrten??

Grüße

Zina

B/arba@ra82


@ philo:

wer sagt denn überhaupt, dass es eine infektion ist ???

vulvodynie kan so viele ursachen haben.

Wenns ne infektion wäre, wär ja einfach, aber zig Ärzte finden keine.

@ zina:

was du über die clamydien sagst, macht mir sorgen, ich glaub ich bin drauf untersucht worden. Wie kann man das denn feststellen ??? Antibiotika-resistent können die aber nicht sein, denn ich hab noch kaum welche genommen in meinem leben.

Klar hab ich manchmal auch schmerzen nach längerem sitzen, besonders fahrrad fahren ist unangenehm.

Und die ganze blasen und harnröhrengegend macht auch probleme aber nur phasenweise. Und manchmal besonders, wenn ich alkohol trinke, selbst kleine menge schon nach ganz kurzer zeit.

@ wolfgang:

was sagst du zu philos vorschlag wegen der zinksalbe? ich hab sowas zu haus, aber du hast mich ja nochmal daran erinnert, vorsichtig zu sein, mir irgendwas drauf zu schmieren.

Wnoljfg8angL


Hausmittel

Also ich würde keine Zinksalbe nehmen, wenn ich eine Scheide und damit Probleme hätte. Aber das ist eine persönliche Ansicht und an sich spricht auch nichts sachliches dagegen, außer dem Gefühl eben.

Aber genauso wie Kinder ein buntes Pflasterchen brauchen, ist eben die Sehnsucht, da was draufzugeben, was Linderung bringt, nachvollziehbar. Obwohl ich meine, daß beispielsweise eine Neuraltherapie (Umspritzen mit Procain) sicherlich vernünftig wäre.

Aber trotzdem ein altes Hausmittel, das bei den meisten Vulvbeschwerden hilft: 1 Tabelette Aspirin (möglichst keinen Nachbau) auf einem Teelöffel Wasser auflösen, das Weiße eines Hühnereies (Eiklar) nehmen und diese Sachen mit der Gabel verrühren. Dies dann auf die Vulva (gesamten Außenbereich) streichen und trockenen lassen. Über Nacht einwirken, am Morgen normal duschen.

Mußte nach ca. 1 Woche ein deutlich besseres Gefühl des Befindens geben (wahrscheinlich nicht alle Schmerzen weg aber subjektiv Heilungseindruck).

Wolfgang

bMeka


Zinksalbe hemmt das ...

... Wachstum von Bakterien. Auf der Haut, wo der Säureschutzmantel schon ein Schutz gegen Bakterien und Keime darstellt, macht Zinksalbe bei Verletzungen Sinn.

Auf Schleimhäuten herrscht aber normalerweise eine natürliche Bakterien-Flora. Mit Zinksalbe würde man die auch ramponieren.

LG

R4adfNahrUerixn


Das Unterspritzen mit Procain macht dann keinen Sinn, wenn es sich um einen entzündlichen Zustand handelt (gerötete Haut etc.). Sinn könnte es machen, wenn es sich um eine warum auch immer gesteigerte Schmerzempfindlichkeit handelt.

Eine gesteigerte Schmerzempfindlichkeit kann auch daher rühren (so meine persönliche Erfahrung im Bereich Zahnschmerzen), daß Du nach einer Erkrankung mit Schmerzen sehr viel Aufmerksamkeit weiterhin an diesen Bereich gibst und Deine Schmerzwahrnehmung dort mit der Zeit "verfeinerst". Es ist schwer, wieder davon runter zu kommen - so meine Erfahrung. Aber es ist was dran, daß durch die Konzentration darauf aus leichteren Mißempfindungen ziemlich unangenehme Schmerzzustände werden können. Psychologische Begleitung hat mir geholfen.

Wenn es sich um entzündliche Prozesse handelt, kann die Psyche natürlich auch eine Rolle spielen, aber es ist viel weniger eindeutig und funktioniert nicht einfach durch Konzentrationslenkung. Aber auch hier kann psychologische Unterstützung helfen, mit dem Problem, das nicht von heute auf morgen gekommen ist und wohl auch nicht umgehend verschwindet, zu leben. Manchmal verschwinden solche Sachen dann auch, wenn sie nicht mehr den Stellenwert und die Aufmerksamkeit bekommen.

B)aVrba~ra8x2


Da ich viele Jahre lang versucht habe, die Empfindlichkeit und schmerzen zu ignorieren nachdem mir gesagt wurde ich sei völlig in ordnung, glaube ich nicht, dass ich den schmerz verstärke dadurch, dass ich zuviel daran denke.

Er ist nicht besser und nicht schlimmer als z.B. vor zwei jahren als ich wirklich geglaubt habe, ich sei nur etwas sensibler und dürfe dem alles nicht so viel beachtung schenken.

Das Hausmittel von Wolfganz klingt etwas unheimlich, ih lasse Aspirin ja schon ungern an meine Magenschleimhaut, geschweige denn an meine vaginalschleimhaut.

Zinksalbe würde ich sagen ist ausgeschieden, die lieben bakterien will ich ja behalten.

Procain als letzte maßnahme kann ich mir vorstellen, aber nicht bevor ich nicht alle möglichen ursachen ausgeschlossen habe.

Ich habe eine Gynäkologin empfohlen bekommen, die auch alternativ behandelt. Es ist nur schwer bei ihr unterzukommen. Ich werde mein Glück versuchen.

Liebe Grüße

ZFina~ x5


hallo Barbara,

"Klar hab ich manchmal auch schmerzen nach längerem sitzen, besonders fahrrad fahren ist unangenehm.

Und die ganze blasen und harnröhrengegend macht auch probleme aber nur phasenweise. Und manchmal besonders, wenn ich alkohol trinke, selbst kleine menge schon nach ganz kurzer zeit"

das kommt mir alles sehr bekannt vor!! Gerade das mit dem Alkohol ist ganz typisch.

Bei mir trat das ganze nach einer Chlamydien-Infektion auf, ich habe zwar mehrmals deshalb Antibiotika genommen, aber die Beschwerden sind dann chronisch geworden :-( In den letzten 3, 4 Jahren hatte ich zum Glück nur noch selten Schmerzschübe, meistens im Winter. Habe deshalb unzählige Ärzte verschlissen und mindestens genausoviel Mittelchen angewendet...naja.

Bei mir ist es örtlich eindeutig auf den Harnröhrenbereich begrenzt. Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, auch angesichts der vielen Beiträge zu dem Thema im Gyn-Forum, daß - da Vaginaleingang und Harnröhre ziemlich dicht beieinanderliegen - manche nicht so ganz differenzieren und vielleicht ist das bei allen die gleiche Problematik ???

Das mit der Antibiotika-Resistenz hat übrigens nichts damit zu tun, ob Du selbst schon oft A. genommen hast, sondern an einem inflationären Gebrauch von Antibiotika allgemein - daraufhin bilden sich resistente Stämme, die dann auch weiterübertragen werden.

viele Grüße

Zina

B1arbaOra8x2


@ zina:

Ich war bei meiner Frauenärztin und hab sie nach den Clamydien gefragt. Da ist mir erst klar geworden, dass Ärzte sowas gar nicht von sich aus testen, wenn man nicht danach fragt, selbst wenn man hingeht und sagt man hat schmerzen in der scheide.

sie hat aber sofort einen abstrich gemacht, und sagt mir nächste woche bescheid.

Ich glaube die Ursache für meine derzeitigen blasenschmerzen können gut Clamydien sein (was aber warscheinlich nichts an der Vulvodynie ändert), ich hoffe falls ich welche habe, kann man sie a festsstellen und sie sind b nicht resistent.

diese schmerzen im moment sind nämlich kaum aushaltbar.

liebe Grüße

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