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Erfahrungen mit Ölziehen (als Entgiftung)

iJpsilxi hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Liebe,

ich habe vor kurzem damit begonnen regelmäßig Öl zu ziehen. Ich hatte schon vorher von dieser Methode gehört, sie aber bisher noch nicht getestet. Nachdem mir ein Bekannter neulich davon erzählte, hab ich beschlossen es mal auszuprobieren. Bisher bin ich jetzt ca. eine Woche dabei:).

Ich würde deswegen mal gern wissen, welche Erfahrungen ihr mit der Methode so gemacht hab. Vor allem interessieren mich Erfahrungen, die den ganzen Körper betreffen, also im Sinne eines ganzheitlichen Nutzens. Deswegen hab ich den Thread auch hier im Forum für Alternativmedizin erstellt und nicht im Bereich "Zahngesundheit".

Habt ihr bei euch also allgemeine körperliche Verbesserungen festgestellt oder bezogen sich eure Ergebnisse "nur" auf die Zahngesundheit und den Mundraum.

Ich bin gespannt :)^

Liebe Grüße. :)*

Antworten
EKdmuxnd


[[http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/warum-entschlacken-unsinn-ist-mythos-entgiften-1.1244755/ Mythos Entgiften]]

BaenictaBx.


Ich habe das auch schon mal gemacht. Tja, gemerkt habe ich nix.

Rein was gar nichts.

P.e^laq19


Ich mache es schon ewig :-) bessere Haut, bessere Zahnhälse (taten sehr weh), keine Teeränder an den Zähnen, bessere Mundhygiene, besserer Magen. :-)

h*all igalilxeo


Die Ausscheidung von Schadstoffen erfolgt ausschließlich auf den Wegen, die der Körper sowieso schon vorgesehen für die Entsorgung hat:

Urin, Stuhl, Schweiß, ausgeatmete Luft, Sekrete, Speichel

Wenn irgendwelche Entgiftungen vorgenommen werden, dann muss man von zweierlei Seite eine Massenbilanz vornehmen:

1) Sind im Körper (z.B. Blutprobe, Schweiß, Speichel) bestimmte Stoffe nach der Behandlung in geringerer Konzentration vorhanden als vor der Behandlung ?

2) Sind diese Stoffe in dem jeweiligen Ausscheidungsprodukt (z.B. Schweiß oder Urin) oder dem Hilfsmittel (z.B. Öl) während/nach der Behandlung in stärkerer Dosierung enthalten als vor der Behandlung?

Ohne es jemals selbst untersucht zu haben oder eine seriöse Veröffentlichung zu kennen, behaupte ich, dass diese Bilanzierung bei Verfahren wie Ölziehen nie seriös durchgeführt worden ist. Und wenn eine Bilanzierung durchgeführt werden sollte, dann ist wohl davon auszugehen, dass man nichts nachweisen konnte. Es wird in der Heilkunde meistens auf irgendwelche "alten Quellen", "Überlieferungen", "asiatische Heilkunst" verwiesen, die aber auch nicht ernsthaft belastbar sind.

Ich denke, dass dieses Verfahren vor allem Geld ausleitet und den Geldbeutel sauber macht.

Die beste Entgiftung funktioniert sicherlich dadurch, dass man die Gifte nicht mehr aufnimmt. Wenn man z.B. das Rauchen einstellt und damit die Cadmiumzufuhr wesentlich verringert oder sich die quecksilberhaltigen Amalgamplomben entfernen lässt, dann wird der Körper so nach und nach die betreffenden Gifte von alleine ausscheiden. Bei manchen Giften dauert es ewig, man wird nicht mehr sauber. Wenn man dabei die Nieren unterstützt durch reichliches Trinken von Wasser, dann ist das bestimmt nicht kontraproduktiv. Vielleicht sind sogar harntreibende Präparate förderlich, aber die würde ich bestimmt nicht über längere Zeit nehmen wollen.

Ein Kofferdamm (also so eine Art Gummihaut im Mund), die verhindert, dass Amalgampartikel in Deine Mundhöhle geraten, ist aber eine sehr gute Methode, das Quecksilber von vorne herein aus dem Körper herauszuhalten.

Die homöopathischen und "ganzheitlichen" Entgiftungs-/Ausleitungsverfahren würde ich schon vor dem Hintergrund in Frage stellen, weil in der Homöopathie auch mit quecksilberhaltigen Medikamenten behandelt wird, z.B. Meditonsin.

Ein anderes m.E. fragwürdigens Ausleitungsverfahren sind die Ölgüsse bei Ayurveda. Da soll angeblich auch das Öl die Schadstoffe aus der Haut vermehrt aufnehmen. Zusätzlich bekommt man Einläufe verpasst, die mit Sicherheit für eine Menge Ausscheidungen sorgen. Nach Abschluss der für manche Patienten angebotenen Kuren verordnet der ayurvedische Arzt noch eine "Nachkur", die laut einem Bericht in der taz so aussieht:

"Bei der abschließenden Arztkonsultation bekommen wir Verhaltens- und Ernährungstipps für drei Monate Nachkur und unseren Konstitutionstyp mit auf den Weg: kein Kaffee, keine Schokolade, kein Kohl, kein Obst am Abend, lieber Käse von der Ziege als von der Kuh. Nicht joggen. Auch kein Sex.

Warum? Das beantwortet keiner. Es ist eben das alte Wissen vom Leben."

Wahrscheinlich beruht der längerfristige Behandlungserfolg darauf, dass man keine neuen Schadstoffe (z.B. Kaffee) zu sich nimmt, was aber durch den ebenfalls fehlenden Sex eine echte Leidensgeschichte werden dürfte.

Natürlich gibt es vor allem für akute schwere Vergiftungen Behandlungen, die sind aber gewiß nur durch Ärzte anwendbar und wahrscheinlich nicht nebenwirkungsfrei.

NHeleZax9


Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass sich meine Zunge von den Giften, welche sich morgens auf der Zunge niederlassen, weg waren. Aber um wirklich eine spürbare Besserung zu haben, muss man das konsequent über Monate jeden Morgen machen.

E;voluz1zxer


Meine Mutter macht das auch und sie sagt es wirkt durchaus positiv. Selber bin ich ehrlich gesagt zu faul um es auszuprobieren. Entscheidend ist wohl auch, wie bei allen "alternativen" Methoden, dass man an die Wirkung glaubt. ;-)

HGy8pervixon


1 Beitrag gelöscht

WIurzreldpeterlxine


Hallo!

Ich ziehe seit ca. 1 Jhr Kokosöl und bin davon sehr begeistert!

Meine Zahnärztin lobt meine Mundhygiene sehr....ich habe außerdem keinen Zahnstein und die Zähne werden zusätzlich weißer. Außerdem hat das Ölziehen auch Auswirkungen auf die Darmgesundheit....da die Zunge die Verlängerung des Darms ist und man Morgens nach dem Aufstehen alle giftigen Ablagerungen wegspülen kann. Ich glaube auch, dass das Ölziehen positive Auswirkungen auf das Hautbild hat und insgesamt auch für ein angenehmes Mundgefühl sorgt. Die Zahnzwischenräume werden ganz natürlich gereinigt und entzündliche Stellen dadurch geheilt. Ich kann es also nur weiterempfehlen!

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