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Globuli Verbot

Twatja\na64Z72


Woher willst du das wissen?

Vielleicht liest du mal was Hahn selbst geschrieben hat, und nicht nur das was der Heilpraktiker um die Ecke daraus macht. ;-)

Was bedeutet das, wenn das ein Kritiker sagt? Man gibt ihm recht, wenn auch nur ungern. :-)

Es bedeuted seine "Analyse" ändert am Ergebnis gar nichts. Das überliest du aber.

ktau%lxli


Sie ist zustandegekommen durch die Nichtxistenz solcher Studien.

Es gibt mittlerweile über 300 publizierte klinische Studien und über 1000 Experimente zur Grundlagenforschung zur Homöopathie, der größte Anteil davon ist in wissenschaftlichen Journalen publiziert und auffindbar.

[[http://www.informationen-zur-homoeopathie.de/?page_id=41]]

Daran muss man weder glauben noch nicht glauben, das ist Fakt.

B`roderixck


kaulli

In einer Meta-Analyse werden alle wissenschaftlichen Studien summiert, in der Patienten durch ein Zufallsprinzip entweder das Studienpräparat oder ein Placebo (Kontrollgruppe) erhalten.

Vergiss am besten diese Meta-Analysen. Die sind hier wirklich nicht zielführend.

Es geht ja nicht darum, wieviele Prozent aller Studien eine Wirkung belegen.

Eine einzige unter hunderttausend würde schon genügen. Nur eine einzige Wirkung durch Homöopathika, und sei sie noch so winzig oder auch medizinisch irrelevant, wäre die wissenschaftliche Sensation des Jahrtausends.

BZrozdyerixck


kaulli

Sie ist zustandegekommen durch die Nichtxistenz solcher Studien.

Es gibt mittlerweile über 300 publizierte klinische Studien und über 1000 Experimente zur Grundlagenforschung zur Homöopathie, ...

Ja und? Bezweifelt doch kein Mensch. Von mir aus gibts auch 10000 Experimente und 3000 Studien.

Es geht nicht um irgendwelche Studien, sondern um welche die die Wirkung von Homöopathika nachweisen.

k$aullxi


Es geht nicht um irgendwelche Studien, ...

Du hast ja von einer

Nichtxistenz solcher Studien

gesprochen, also was jetzt?

Was wäre denn ein Beweis für dich?

Hat denn die Schulmedizin einen Beweis, dass Chemotherapie Krebs heilt oder dass Impfen besser ist als nicht impfen?

kdaulxli


Es ist natürlich einfach zu beweisen, dass ein Schmerzmittel wirkt, weil die Wirkung ja direkt einsetzt, ein Schmerzmittel ist aber kein Heilmittel, es unterdrückt ja nur ein Symptom.

Heilen geht ja meistes nicht sofort, also kann man eine Wirkung ja nicht so einfach nachweisen, weil viele Krankheiten auch von selber weggehen und der Mensch immer vielen Einflüssen gleichzeitig ausgesetzt wird. Meistens unternimmt man ja mehreres gleichzeitig um gesund zu werden und weiß am Ende nicht sicher, was davon gewirkt hat. Man kann also meistens nur Korrelationen feststellen.

Aber ich nenne mal ein Beispiel: In meiner Familie hatte jemand eine schlimme Kalkschulter, die Ärztin sagte, so viel Kalk hätte sie noch nie gesehen. Sie empfahl zuerst Cortison und dann eine Operation.

Ich sagte, versuch es zuerst mit dem homöopathischen Mittel Vermiculite D6. Der Mann ist Techniker und glaubt nicht an Homöopathie, aber die Angst vor der OP hat es ihn versuchen lassen. Nach ein paar Wochen schmerzte die Kalkschulter nicht mehr, aber immer dann, wenn er das Mittel für ein paar Tage abgesetzt hatte, kamen die Schmerzen zurück, das über mehrere Jahre. Inzwischen weiß er, dass Homöopathie wirkt.

Irgendwann hab ich ihm geraten, sich gesünder zu ernähren, weniger Fleisch, keine Milchprodukte, weniger Getreide, mehr Gemüse, mehr Kräuter, ... und nun ist die Kalkschulter ausgeheilt, er braucht auch das homöopathische Mittel nicht mehr.

lSoUnalaxo


ich möchte nochmals monstis beitrag vorholen, weil ich finde, daß die ganze diskussion sich momentan im kreis dreht und auch nur um den einen aspekt- die wirkung bzw. wirkungslosigkeit kreist, aber hier gings doch ursprünglich um das verbot.

Es geht in diesem Faden aber nur sekundär um die Wirkung (oder Nicht-Wirkung) der Homöopathie, sondern um ein Verbot der Homöopathie, mit der Begründung, dass sie gefährlich und zudem wirkungslos sei.

ein beweis, daß homöopathie wirkungslos ist, ist noch lang kein beweis dafür, daß es gefährlich ist. gibt es denn studien darüber, die belegen, daß homöopathie diese gefährliche wirkung hat? dann könnte man an dem punkt weiterdiskutieren, ob die gefährlichkeit tatsächlich so hoch ist, daß sie ein verbot rechtfertigt. auch hier nochmal aus monstis beitrag:

Was die "Gefährlichkeit" betrifft, so beschneidet dieses Argument nicht zum ersten Mal die Mündigkeit der Bürger. Beispielsweise sind Rauchen und Alkohol, starkes Über- und Untergewicht, extremer Sport oder körperliche Inaktivität nachgewiesenermaßen genauso schädlich wie gewisse Chemikalien, die bis heute (von der EU abgesegnet) in der Natur verwendet werden dürfen. Alles zusammen ist gewiss gefährlicher als eine homöopathische Therapie.

im moment fühlen sich viele homöopathie- gegner bestärkt, weil das verbot ihre linie scheinbar stützt. die frage ist aber auch: bis zu welchem grad wollen wir uns unser verhalten vorschreiben lassen, wollen wir in einer verbots-gesellschaft leben, die uns alles, was irgendwie gefährlich sein könnte verbietet? diverse sportarten mit hoher verletzungsgefahr, z.b. oder autofahren- im autoverkehr sterben jedes jahr xxx menschen (bitte selbst die verkehrstoten- statistiken des eigenen landes nachsehen), und zwar nicht nur diejenigen, die aktiv selbst autofahren, sondern auch unbeteiligte dritte. da seh ich jetzt nicht, warum man ausgerechnet homöopathie verbieten sollte... die schaden vs. nutzen rechnung dürfte nicht so schlecht ausfallen, selbst wenn man von einer reinen placebo- wirkung ausgeht.

B~roder8i*ck


kaulli

Es geht nicht um irgendwelche Studien, ...

Du hast ja von einer

Nichtxistenz solcher Studien

gesprochen, also was jetzt?

Nichts jetzt.

"Solche" Studien, also die, welche die Wirksamkeit von Homöopathika nachweisen, existieren nicht.

B"rSoderHick


lonalao

ein beweis, daß homöopathie wirkungslos ist, ist noch lang kein beweis dafür, daß es gefährlich ist. gibt es denn studien darüber, die belegen, daß homöopathie diese gefährliche wirkung hat?

Es gibt keine Studien die eine positive oder eine negative Wirkung von Homöopathika belegen.

Dass eine unterlassene oder verzögerte wirksame Behandlung, weil es der Patient erstmal mit Homöopathie probiert, sehr gefährlich sein kann, das liegt auf der Hand.

Dafür braucht man keine Studie.

BSrode%rixck


lonalao

im moment fühlen sich viele homöopathie- gegner bestärkt, weil das verbot ihre linie scheinbar stützt.

Welches Verbot denn?

Weder verdünntes Wasser noch Zuckerkügelchen werden verboten.

Und selbst wenn, welche "Linie" sollte das dann stützen?

MAonstxi


Dass eine unterlassene oder verzögerte wirksame Behandlung, weil es der Patient erstmal mit Homöopathie probiert, sehr gefährlich sein kann, das liegt auf der Hand.

Dafür braucht man keine Studie.

Und dafür, dass ich merke, dass sowohl bei bei meinem Mann und mir als auch bei unseren Haustieren die Homöopathie eindeutig wirkt, benötige ich ebenfalls keine Studie. Dass die Kinder unseres Zahnarztes ihre schwere Neurodermitis erst nach Einleitung einer homöopathischen Therapie komplett los wurden, konnte jeder von uns sehen. Auch dafür sind keine Studien nötig. ;-)

Die angebliche Gefährlichkeit ist ein geradezu lächerliches Argument. Um ein vielfacher gefährlicher ist m.E., wenn der Patient erst einen Haufen rezeptfreier Schmerzmittel oder andere Mittelchen einpfeift, ehe er zum Arzt geht und eine vernünftige Diagnostik durchführen lässt. Frag' doch mal in der nächstgelegenen Apotheke, was die am häufigsten verkauften Medikamente sind. Ich verrate es Dir: Schmerzmittel als Pillen oder Salben, Schlafmittel, Abführmittel und auch Appetitzügler - allesamt sind auf die Dauer wirklich gefährlich.

Jemand, der eine wirklich ernsthafte Erkrankung hat, geht damit aber i.d.R. zum Arzt oder kommt direkt ins Krankenhaus. Verweigert sich ein schwerer erkrankter Mensch, so ist dies seine eigene Verantwortung. Hier darf dann tatsächlich erst eingegriffen werden, wenn die Person "selbst- und/oder fremd-gefährdend" agiert oder aber hilflos ist bzw. in akuter Lebensgefahr schwebt.

Homöopathische Therapien sind vor allem bei banalen Infektionen/Verletzungen oder auch als ergänzende Therapien bei chronischen, schulmedizinisch unzureichend behandelbaren Leiden angebracht. Kein normal denkender Mensch würde auf die Idee kommen, z.B. eine akute Blinddarmentzündung, eine Lungenembolie, einen Herzinfarkt oder Knochenbrüche nach einem Unfall "erst mal" homöopathisch zu behandeln.

Ich habe absolut keinen Bock darauf, mich von einer EU-Kommission auf absolut sinnlose Weise bevormunden zu lassen, Millionen anderer Menschen geht es genauso, und vor allem hierum geht es.

F}iz;zlypuDzzly


@ Monsti

Vielen Dank für deine Worte :)= . Sehr erfrischend und volle :)^ .

Mtonsjti


Danke, Fizzlypuzzly!

kCa4ulxli


@ Monsti

sehr treffend geschrieben!

m/irmi80


Wahrscheinlich haben nicht mal die Hälfte aller Homöopathieprodukte die Wirkstoffe tatsächlich gesehen, deren Energie sie angeblich tragen. Man kann es sowieso nicht prüfen und die EU winkt es einfach durch. Das macht es dem Vertrieb natürlich unglaublich leicht, wenn von niemandem ein Nachweis gefordert wird. Es ist mir unbegreiflich wie man auf so einen Schwindel reinfallen kann und wie vehement ihr das hier auch noch verteidigt. Gleichzeitig wird dann noch auf die böse Pharmalobby geschimpft, die sich nur bereichern möchte. Diese Aussage ist einfach so unlogisch unter den gegebenen Bedingungen.

Aber ihr habt schon recht. Ein mündiger Bürger sollte für sich selbst entscheiden können ob er lieber auf Homöopathie schwört oder sich Schulmedizinisch behandeln lässt. Das wirft dann die Frage auf, ob zumindest ein Verbot für Tiere und kleine Kinder Sinn macht, denn diese können nicht für sich selbst entscheiden.

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