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Globuli Verbot

MKonsxti


Broderick

Wie kommst du denn darauf, dass ich von Anfang an dieser Meinung war??

Habe ich das irgendwo behauptet? ??? Bitte genau lesen! ;-)

Die drei Fragen hast Du äußert fragwürdig beantwortet. Wie genau der Wirkmechanismus der Homöopathie funktioniert, kann man bisher wissenschaftlich nicht erklären. Punkt. Das schrieb ich bereits, heißt aber noch lange nicht, dass er nicht existiert. Es gibt sehr wohl Studienergebnisse, welche der Homöopathie zweifellos Wirkung zuschreiben müssen, weil sie eindeutig sind. Und ja, es gibt Gründe dafür, dass die positiven Studienergebnisse negiert werden (z.B. nicht in medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht werden). Auch dazu wurde schon etwas geschrieben.

Von den Homöopathie-Gegnern kommen leider immer nur sehr undifferenzierte Aussagen, wie z.B. die Idee, auf homöopathischen Mitteln einen entsprechenden Warnhinweis zu platzieren, der dann aber auf sehr vielen in der Apotheke erhältlichen Produkten stehen müsste. Echt albern. Was ein Placebo ist, wissen wir hier wohl alle. In der ersten der beiden Studien (1. Rheumatologie, 2. Onkologie), an denen ich teilnahm, bekam ich über Wochen offensichtlich ein Placebo verabreicht, was für mich die Hölle war. Aus der zweiten Studie wurde ich entfernt, weil ich wahrscheinlich das erwünschte Ergebnis störte.

Placebos mögen bei geringfügigeren, vor allem psychosomatischen Beschwerden tatsächlich wirken, das streite ich natürlich nicht ab. Regelmäßig erlebte ich dies während meiner vielen Krankenhausaufenthalte bzgl. der Ausgabe von Schmerz- und Schlafmitteln. Besonders die Schlafmittel waren oft Placebos, aber die meisten alten Damen schliefen damit ganz hervorragend und lobten die Wirkung bei den Visiten. Eine meiner Bettnachbarinnen klagte permanent über entsetzliche Schmerzen in den Beinen, weshalb sie nicht aufstehen könne. Eine medizinische Erklärung gab es hierfür nicht. Auch sie erhielt irgendwann ein Placebo, worauf sie bereits nach 10 min. aufstand, ein paar Mal durchs Zimmer ging und meinte, das Schmerzmittel wirke großartig. Für alle Beteiligten wunderbar: keine zusätzlichen Kosten, keine Nebenwirkungen und Begeisterung seitens der Patientinnen, damit auch beschleunigter Heilungsprozess.

Dass es den Placebo-Effekt aber auch bei Säuglingen, Tieren und Pflanzen gibt, halte ich für ausgeschlossen.

B*ro)derixck


Hanca

Und weil in weit über 200 Jahren noch nie irgendeine Wirkung irgendeines Homöopathikums nachgewiesen wurde.

Broderick das ist doch Unsinn.

Die Homöopathie hätte nicht 200 Jahre als Heilmethode überlebt, wenn sie nicht wirken würde.

Als Heilmethode hat sie ja auch nicht überlebt. Nur als Glauben.

Ich wäre nicht von der Homöopathie überzeugt, wenn sich die Wirkung nur auf die subjektive Befindlichkeit des Patienten beschränken würde.

Tut sie ja auch nicht. Der Placeboeffekt wirkt durchaus auch objektiv und nachweisbar.

Die Hälfte aller Menschen in Deutschland lässt sich homöopathisch behandeln.

Du kannst doch nicht der Hälfte unserer Bevölkerung die Urteilsfähigkeit absprechen.

In dieser Beziehung dann durchaus. Warum auch nicht?

Bei anderen Themen übernehme ich ja auch nicht grundsätzlich die Mehrheitsmeinung. Tust du das etwa?

In vielen Fällen, wie z.B. den Schüsslersalzen, wissen sie ja nichtmal dass da garnichts drin ist außer homöopathischem Nichts. Hab die Dinger auch schon gechluckt, bis ich den Schwindel bemerkte.

Willst du eigentlich dem Teil der Bevölkerung, der Homöopathie für Unfug hält, die Urteilsfähigkeit absprechen??

Haancxa


Ich persönlich habe es mit Homöopathie schon mehrmals probiert, Nutzen null! Und vielen aus meinem Bekanntenkreis geht es ähnlich. Wenn es doch wirkt, warum dann nicht bei allen?

Tatjana6472

Es kann ja leider jeder behaupten, er würde mit der Homöopathie behandeln.

Viele Heilpraktiker machen ein paar Wochenendkurse und behandeln dann homöopathisch.

Oder Ärzte und Tierärzte behandeln nebenbei mit der Homöopathie ohne je eine Ausbildung gemacht zu haben.

Das ist dann Hausmittelhomöopathie.

Das hat alles mit der richtigen Homöopathie nicht viel zu tun.

Die klassische Homöopathie muss man über Jahre erlernen und sich ständig weiterbilden.

Nur damit kann man wirklich heilen.

M:o\nstxi


Die klassische Homöopathie muss man über Jahre erlernen und sich ständig weiterbilden.

Nur damit kann man wirklich heilen.

Exakt so ist es.

BlrodeoricBk


Monsti

Broderick

Wie kommst du denn darauf, dass ich von Anfang an dieser Meinung war??

Habe ich das irgendwo behauptet? ??? Bitte genau lesen! ;-)

Ich kann genau lesen:

dass Du Dir nur das rauspickst, was Dich in Deiner Meinung bestätigt

Monsti

Die drei Fragen hast Du äußert fragwürdig beantwortet. Wie genau der Wirkmechanismus der Homöopathie funktioniert, kann man bisher wissenschaftlich nicht erklären.

Man kann ihn auch nicht ungenau erklären; weder bisher, noch in Zukunft. Dafür müsste es ja erstmal eine Wirkung geben.

MKoknstxi


Broderick

Als Heilmethode hat sie ja auch nicht überlebt. Nur als Glauben.

Falschaussage und sehr leicht zu widerlegen.

Willst du eigentlich dem Teil der Bevölkerung, der Homöopathie für Unfug hält, die Urteilsfähigkeit absprechen**??

Da war ich zwar nicht angesprochen, aber ich antworte trotzdem darauf: Ja, ich halte bei diesem Teil der Bevölkerung die Urteilsfähigkeit für zumindest sehr beschränkt, da die meisten von diesen darauf pochen, dass nur eine materiell nachweisbare Substanz wirken kann (oder wohl eher: darf).

Das ist aber irrelevant, da - wie allgemein bekannt - kein Mensch zu einer homöopathischen Therapie gezwungen wird.

M.onstxi


Man kann ihn auch nicht ungenau erklären; weder bisher, noch in Zukunft. Dafür müsste es ja erstmal eine Wirkung geben.

Tja, da wirst Du wohl eines Tages eines Besseren belehrt werden. Auf Wirkung/Nichtwirkung gehe ich nun auch nicht mehr ein, denn langsam wird mir Deine Argumentation dazu echt zu dumm.

B*rogderxick


Hanca

Die klassische Homöopathie muss man über Jahre erlernen und sich ständig weiterbilden.

Nur damit kann man wirklich heilen.

Man ist dann wohl eher von der eigenen Kompetenz überzeugt und es fällt leichter, dem Patienten einen glaubwürdigen Eindruck zu vermitteln.

Aber das darf man nicht verallgemeinern. Es hängt von der Persönlichkeit ab.

Auch mancher "ungelernte" Homöopath kann eine glaubwürdige Schau liefern. Der ist dann genauso erfolgreich.

Zwischen den verschriebenen Mitteln gibts ja nicht den geringsten Unterschied.

B|rode1rick


Monsti

Man kann ihn auch nicht ungenau erklären; weder bisher, noch in Zukunft. Dafür müsste es ja erstmal eine Wirkung geben.

Tja, da wirst Du wohl eines Tages eines Besseren belehrt werden.

Das ist auszuschließen. Wenn in zweihundert Jahren keine Wirkung gefunden wurde, dann in Zukunft auch nicht.

HPancxa


In vielen Fällen, wie z.B. den Schüsslersalzen, wissen sie ja nichtmal dass da garnichts drin ist außer homöopathischem Nichts. Hab die Dinger auch schon gechluckt, bis ich den Schwindel bemerkte.

Willst du eigentlich dem Teil der Bevölkerung, der Homöopathie für Unfug hält, die Urteilsfähigkeit absprechen??

Broderick ich denke es besteht kein Zweifel, dass man zu jeder Studie eine Gegenstudie erstellen könnte, die genau das Gegenteil beweist.

Wirklich urteilen kann man nur, wenn man eigene Erfahrungen sammelt.

Alles andere ist Glaube.

Bevor also die Hälfte der Bevölkerung sagen kann, die Homöopathie ist Unfug, müßte sie die Homöopathie erstmal kennenlernen.

Sonst ist das erstmal ein Vorurteil.

Wenn Leute schon Schüsslersalze, Bachblüten oder Komplexmittel wie Traumeel unter dem Begriff "Homöopathie" verwenden, dann kennen sie die Homöopathie nicht.

Das hat nämlich alles nichts mit der Homöopathie zu tun. Auch die Misteltherapie ist keine Homöopathie.

Wenn du mal bei einer/m richtigen klassischen Homöopathin/en warst, dann kannst du erst beurteilen, ob dir die Homöopathie geholfen hat oder nicht.

Der Placeboeffekt wirkt durchaus auch objektiv und nachweisbar.

Ich habe nun schon mehrfach erlebt, dass von einem Tierarzt geplante Operationen nicht mehr durchgeführt werden mussten, weil die Behandlung mit der Homöopathie die Hunde geheilt hat.

Wenn das der Placeboeffekt war, dann ist es ok. Was will ich mehr?

Ich habe dadurch viel Geld gespart.

Ich hatte einen Hund, der ein nicht heilendes Hornhautulcus (Boxerulcus) hatte, welches schulmedizinisch nur operativ behoben werden kann. Gleichzeitig hatte eine Hündin ein Glaukom, welches auf die Behandlung mit Tropfen und Tabletten nicht angesprochen hat. Das Auge sollte operativ entfernt werden.

Beides zusammen sollte ca. 1000 Euro kosten mit der Nachsorge.

Die Zeit bis zum OP-Termin habe ich genutzt um die Hunde der Homöopathin vorzustellen.

Innerhalb von 7-10 Tagen waren beide Hunde geheilt. Das wurde vom Augenfacharzt bestätigt, da nur dieser den Augendruck messen kann und das Boxerulcus beurteilen kann.

Er war sehr erstaunt, aber meinte "wer heilt, hat recht".

Die Behandlung bei der Homöopathin hat mich 5 Euro pro Hund gekostet.

Ich habe also 990 Euro gespart.

Meinetwegen kann sich die Wissenschaft noch 100 Jahre streiten ob die Homöopathie wirkt.

Ich lasse derweil schon mal meine Hunde heilen. :p>

Bxrodberxick


Monsti

Broderick

Als Heilmethode hat sie ja auch nicht überlebt. Nur als Glauben.

Falschaussage und sehr leicht zu widerlegen.

Ihr Homöopathieanhänger hier habt mich aber nicht widerlegt sondern bestätigt.

Kein einziger, der auch nur versucht, sich mit der Angelegenheit logisch zu befassen.

Kommt mir vor, als würde man mit Zeugen Jehovas über die Evolution diskutieren.

Myo;nst7i


Auch mancher "ungelernte" Homöopath kann eine glaubwürdige Schau liefern. Der ist dann genauso erfolgreich.

Eben nicht. Siehe einer meiner Beiträge oben, den Du vermutlich (wie vieles) ignoriert hast. Schade, Dir fehlt es massiv an Wissen, um mit Dir konstruktiv diskutieren zu können. Zudem scheinst Du viele Beiträge nur zu überfliegen und Dir das rauszupicken, was Dir gerade ins Auge springt. Tut mir leid, so etwas ist für mich keine Diskussionsgrundlage. Damit bin ich hier raus.

Zum Schluss aber noch eines meiner Lieblingszitate von Albert Einstein: Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.

B]roHderxick


Hanca

Broderick ich denke es besteht kein Zweifel, dass man zu jeder Studie eine Gegenstudie erstellen könnte, die genau das Gegenteil beweist.

Natürlich besteht daran Zweifel.

Kein echtes Medikament würde zugelassen, wenn die Reproduktion der Wirksamkeitsstudie ein gegenteiliges Ergebnis ergeben würde.

Denkst du, solche Studien macht man aus Langeweile, oder sie werden aus purer Schikane vorgeschrieben?

BMrode7rixck


Monsti

Auch mancher "ungelernte" Homöopath kann eine glaubwürdige Schau liefern. Der ist dann genauso erfolgreich.

Eben nicht.

Eben doch. Du würdest den Unterschied zwischen einem "echten" und "unechten" Homöopathen genausowenig erkennen wie den zwischen einem echten und unechten Homöopathikum, wenn kein Schild dran ist. An der Praxis oder am Fläschen.

HCancxa


Auch mancher "ungelernte" Homöopath kann eine glaubwürdige Schau liefern. Der ist dann genauso erfolgreich.

Broderick

Das stimmt eben nicht.

Ich habe erstmals etwas über die Homöopathie erfahren, als sich zwei Freundinnen von mir homöopathisch behandeln ließen.

Die selbsternannte Homöopathin hatte eben nur eine paar wenige Kurse besucht und eifrig drauflos behandelt. Das haben wir erst später erfahren.

Sie war leider sehr überzeugend und meine Freundinnen haben jahrelang ihr Geld zum Fenster rausgeworfen. Geholfen hat die Behandlung nicht.

Zwischen den verschriebenen Mitteln gibts ja nicht den geringsten Unterschied.

Es geht aber bei der Homöopathie nicht darum, für eine bestimmte Krankheit ein bestimmtes Mittel zu geben. Dann bräuchte man nur im Internet nachlesen, welches Mittel z. B. für chronische Magen-Darm-Beschwerden gegeben werden kann.

Die hohe Kunst der Homöopathie ist gerade die Mittelauswahl. Zwei Patienten mit derselben Krankheit bekommen nicht automatisch das gleiche Mittel.

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