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Worum geht es bei "Bioresonanz"?

L_ovHuxs hat die Diskussion gestartet


Im entsprechenden Erfahrungsfaden mag ich nicht schreiben, da ich keine Erfahrungen mit der Diagnose oder Therapie durch entsprechende Geräte habe. Zwar verspüre ich keinerlei Neigung, irgendetwas anzuprangern oder ahnungslose Schäflein vor Scharlatanerie zu bewahren - mich macht das Thema schlicht weder wütend noch sarkastisch - also würden meine Anfragen und Bemerkungen wohl dort auch stehen bleiben. Dennoch interessiert mich mehr, was hinter dem Begriff der Bioresonanz steht und wie das wobei helfen könnte (unabhängig von Claims und Geschäftsmodellen damit - die Frage, wie Fakt von Fake zu unterscheiden wären, kann woanders diskutiert werden, auch wenn ich mir wünsche, dass es hier dazu relevanten Input geben wird).


Anders als bei der Homöopathie, bei der ich mich frage, ob da überhaupt irgendwas anderes als die Zusammenhänge wirken, die auch für den Placeboeffekt verantwortlich sind, ist Bioresonanz mit Sicherheit ein reales Phänomen. Zwei extreme Beispiele: Es ist hinlänglich bekannt, dass man lebende Tiere nicht in einem Mikrowellenofen trocknen darf. Die Mikrowellenfrequenz steht in Resonanz mit Eigenfrequenzen des Wassermoleküls, so dass Wasser die Energie aufnimmt, was zu einer Erhitzung von innen führt. Was lebt überlebt das nicht. Als Kontrast zu diesem sehr physikalischen Beispiel eines aus der Gehirnforschung: Wenn bestimmte Vorstellungen angeregt werden, z.B. durch ein paar Worte, einem Satz, einer Frage eines anderen Menschen, treten korrespondierende Neuronenareale dazu in Resonanz und werden aktiv. Wenn man so will könnte man sogar Gesprächstherapien als Bioresonanzmethode ansehen. Aber klar, das ist hier natürlich nicht gemeint. Eher wohl das Bild der Mikrowelle, die ja nicht deswegen destruktiv ist, weil sie Wassermoleküle zu Schwingungen anregt, sondern weil sie das mit mehreren 100 Watt Leistung tut.

Was tut also ein Bioresonanzgerät? Ist das der Intention nach ein Diagnose- oder ein Therapiegerät oder beides?

Als Diagnosegerät müsste es sich meiner Vorstellung nach um ein Gerät handeln, das ein Spektrum von elektromagnetischen Frequenzen (ähnlich einem Regenbogen beim Licht) durch den Körper schickt und gleichzeitig die Resonanzantwort des Körpers misst, also bei welcher Frequenz wie viel Energie absorbiert wird. Die Kunst wird dann sein, aus diesem Antwortmuster irgendeinen sinnvollen Zusammenhang mit physiologischen Vorgängen im Körper herzustellen. Damit das überhaupt möglich ist, muss es wohl mit einer extrem genauen Frequenzauflösung arbeiten, schließlich sind die biologisch aktiven Moleküle vielfältig und komplex. Aber ich halte es prinzipiell für möglich, auf diese Weise Aufschluss über den Aktivierungszustand bestimmter Komponenten z.B. des Immunsystems zu erhalten.

Ein Therapiegerät könnte viel einfacher sein: Hier geht es nicht um die Messung der Körperantwort auf ein Signal, sondern darum, bestimmte Moleküle in bestimmte Aktivierungszustände zu bekommen, ähnlich wie die Schwingungen, die die Mikrowelle beim H2O-Molekül anregt. Man müsste herausfinden, welche Frequenzen welche Prozesse anregen und man müsste verstehen, welche Prozesse bei welchen Symptomen "lahm" sind. Es wäre dann wie ein Anruf bei einem spezialisierten Serviceprovider, der dann aktiv wird. Das Frequenzband müsste dann nicht so extrem schmal sein, wie bei einer Diagnose - stelle mir vor, dass das ein wesentlich Kostentreiber ist. Es reicht, wenn die gewünschte Frequenz in der benötigten Intensität vorhanden ist.

Die Verabreichung einer Frequenz würde dann wirken wie die Verabreichung einer Medizin, nur dass bei einer chemischen Substanz die gewünschten Prozesse durch die wirksame Substanz veranlasst werden, während es sich bei der Bioresonanz um angeregte körpereigene Substanzen handelt. Mit den Nebenwirkungen wäre es auch ähnlich: Eine chemische Medizin tut nicht nur das, wozu sie gedacht ist, sondern tut auch noch alles mögliche andere. Eine Frequenz, erst recht ein breiteres Frequenzband regt alle möglichen Moleküle an, nicht nur den Zielprozess.

Keine Ahnung, ob es dabei Schädigungsmöglichkeiten gibt, so wie leider so oft bei pharmazeutischen Medikamenten. Meine Vermutung ist eher nein: Es ist keine Frage der Resonanzfrequenz, sondern des Energieeintrags, der über Schädigung oder nicht entscheidet. Aber da die Frequenzen, die ein Biomolekül brechen ganz woanders liegen als die Frequenzen, die ihre Bioaktivität anregen, sollte es da kein Problem geben.

Auch die Frage, ob eventuell ungewollte Prozesse (als Nebenwirkungen) mit angeregt werden, ist wohl weniger kritisch als bei einer Medikamenteneinnahme: Wenn es brennt, brauche ich die Feuerwehr. Wenn ich versehentlich auch Krankenwagen und Polizei sowie verschiedene Abteilungen des TÜV aktiviere, sollte das unkritisch sein, solange die Feuerwehr kommt.

Fazit: Wenn ich darüber nachdenke, wäre Bioresonanz meine Prio 1 Medizin. Erst wenn das Problem körperfremder Substanzen bedarf, weil etwas Benötigtes nicht da ist und also auch nicht angeregt werden kann, käme die Pharmazie zum Zuge. Warum konjunktiv? Man weiß schon viel über die physiologischen Vorgänge im Körper - relativ zur Zeit vor Jahren und Jahrzehnten. Aber immer noch erst fast nichts, relativ zu der tatsächlichen Komplexität der Physiologie, insbesondere, wenn es um individuelle Ausprägungen einer Pathologie geht. Ich vermute also, dass die Bioresonanztherapie noch sehr in den Kinderschuhen steckt - Trial and Error: Man kennt die ein oder andere aktivierende Resonanzfrequenz (siehe Beispiele im Erfahrungsfaden), aber man weiß über die Wirkzusammenhänge etwa so viel, wie man im Mittelalter wusste, wieso dieses oder jenes Pflanzenextrakt so oder so wirkt.


Das ist jetzt mehr ein Aufsatz als eine Fadeneröffnung. Aber ich schreibe nicht von Dingen, von denen ich tatsächlich etwas verstehe. Es ist also zur zusammengedacht und rumvermutet. Ihr seid herzlich eingeladen mitzudenken und zu vermuten. Und wenn jemand etwas dazu weiß, ist er/sie umso willkommener.

Antworten
M2oynstxi


Hallo LovHus,

das nenne ich doch mal eine sehr gelungene Fadeneröffnung! :)^

Was tut also ein Bioresonanzgerät?** Ist das der Intention nach ein Diagnose- oder ein Therapiegerät oder beides?

Es ist beides, wobei sie als Therapie keinesfalls wie ein Medikament wirkt. Sie wirkt energetisch und begreift - wie auch bei anderen komplementären Therapieformen - Menschen, Tiere und Pflanzen als ganzheitliche Wesen. Die eigentliche Korrektur oder gar Heilung erfolgt durch den Körper selbst. Insofern besteht eine Verwandtschaft zur TCM, Akupunktur, Osteopathie und auch Homöopathie.

Jeder weiß, dass sich bereits minimale Veränderungen ganzheitlich auswirken. Ganz banales Beispiel: Man erhöhe die Sohle eines Schuhs um einen Zentimeter und laufe nur noch in diesen unterschiedlich hohen Schuhen herum. Nach einer gewissen Zeit wird man nicht nur Knie- und Hüftprobleme, sondern auch Rücken- und Kopfschmerzen bekommen. Aufgrund der Dauerschmerzen bewegt man sich weniger, schläft schlecht, man wird missmutig und vieles mehr. Und das alles nur wegen einer kleinen Veränderung der Körperstatik.

Umgekehrt können psychische Belastungen bekanntlich körperliche Symptome oder sogar echte Erkrankungen zur Folge haben.

Ich vermute also, dass die Bioresonanztherapie noch sehr in den Kinderschuhen steckt

Das ist richtig. Ebenso vermute ich, dass sich durch künftige Forschungen in der (Bio)Physik noch ungeahnte Möglichkeiten auftun werden.

Man weiß schon viel über die physiologischen Vorgänge im Körper - relativ zur Zeit vor Jahren und Jahrzehnten. Aber immer noch erst fast nichts, relativ zu der tatsächlichen Komplexität der Physiologie, insbesondere, wenn es um individuelle Ausprägungen einer Pathologie geht.

Das Hauptproblem ist tatsächlich die Individualität eines jeden lebenden Wesens, der die Schulmedizin oft nicht gerecht wird, weil viel zu wenig interdisziplinär gearbeitet wird. Wir alle kennen das doch: Drei Ärzte - drei Meinungen. Eine Ausnahme bildet der Umgang bei einer Krebserkrankung. Hier existiert allein schon mit dem "Tumorboard" eine interdisziplinäre Konferenz mit Besprechung jedes Einzelfalls. Ebenso gibt es die Psychoonkologie, die wiederum mit den behandelnden Ärzten im engen Kontakt steht.

Muonstxi


Interessant fand ich, dass mir meine Zahnärztin nach der ersten Austestung sagte, dass mit meinem Dickdarm etwas Gravierendes nicht in Ordnung sei. Ich staunte, da ich mit ihr noch nie über meine dauerhaften Darmprobleme gesprochen hatte. Zugleich nahm ich das aber auch nicht wirklich ernst, denn nur 2 Wochen davor hatte ich wg. eitriger Broncho-Sinusitis eine Antibiose hinter mich gebracht. Dass nach einer solchen die Darmflora ordentlich geschädigt ist, dürfte ja hinreichend bekannt sein. Dass ich Morbus Hirschsprung und eine IND B hatte, wusste ich damals noch nicht.

Es ist wirklich schade, dass ich meine verstorbene Zahnärztin/Freundin nicht mehr befragen kann. Sie war damals eine der ersten in Berlin, die sich für rd. 10.000 DM ein Bicom-Gerät angeschafft hatte, nachdem sie bei einem Zahnmedizin-Kolloquium in den U.S.A. war, bei dem das Gerät vorgestellt wurde. Es muss 1988 oder so gewesen sein. Die Bioresonanz war damals noch brandneu und in Deutschland kaum bekannt. Sie kaufte das Gerät, weil sie damals sehr viele Amalgam-Sanierungen durchführte und ihr auffiel, dass dabei viele (nicht alle) ihrer PatientInnen nach jedem Ausbohren trotz Kofferdam und Spülungen massive Probleme bekamen. Der Einsatz ihres BR-Geräts war ein Versuch. Ich erinnere mich, dass sie kurz vor unserem Umzug von Berlin nach Tirol (1999) mal sagte, dass es seit der von ihr immer kostenlos durchgeführten BR-Ausleitung bei Amalgam-Sanierungen zu keiner einzigen Komplikation (!) mehr gekommen sei. Ihr war es damals primär um die Entgiftung gegangen. Die BR-Ausleitung hatte bei mir wirklich phänomenal und sehr prompt gewirkt, bei den anderen PatientInnen offensichtlich ebenfalls.

B5rodevricxk


@ LovHus

ist Bioresonanz mit Sicherheit ein reales Phänomen. Zwei extreme Beispiele: Es ist hinlänglich bekannt, dass man lebende Tiere nicht in einem Mikrowellenofen trocknen darf. Die Mikrowellenfrequenz steht in Resonanz mit Eigenfrequenzen des Wassermoleküls, so dass Wasser die Energie aufnimmt, was zu einer Erhitzung von innen führt.

Das ist ein reales physikalische Phänomen; kein biologisches.

Ist das der Intention nach ein Diagnose- oder ein Therapiegerät oder beides?

Beides.

Krankheiten sollen anhand eines gestörten Frequenzmusters diagnostiziert, und durch Auslöschung dieses Frequenzmusters therapiert werden.

Ich vermute also, dass die Bioresonanztherapie noch sehr in den Kinderschuhen steckt

Nein, die ist uralt. In den Ansätzen schon 1920 von Albert Abrams "erfunden", und u.a. von Scientologen "weiterentwickelt"

Man kennt die ein oder andere aktivierende Resonanzfrequenz

Nein, die kennt man nicht. Keine einzige, die eine Krankheit heilen können.

Auch keine gestörten "Frequenzmuster", anhand derer man eine Krankheit dignostizieren könnte.

aber man weiß über die Wirkzusammenhänge etwa so viel, wie man im Mittelalter wusste, wieso dieses oder jenes Pflanzenextrakt so oder so wirkt.

Bei der BRT gibt es ja garkeine Wirkzusammenhänge, über die man irgendwas wissen könnte. Außer der bereits genannten physikalischen Erwärmung. Und da ist der Zusammenhang bekannt.

Aber in einem Punkt hast du Recht: Da hier tatsächlicher Strom fließt der irgendwas bewirken könnte, bestünde insoweit zumindest theoretisch die Möglichkeit, dass man damit therapeutisch etwas bewirken könnte.

Im Gegensatz zur Homöopathie, wo es rein garnichts real existierendes gibt, was auch nur ansatzweise irgendeine Wirkung erhoffen lassen könnte.

Mxon"stxi


Nein, die kennt man nicht. Keine einzige, die eine Krankheit heilen können.

Auch keine gestörten "Frequenzmuster", anhand derer man eine Krankheit dignostizieren könnte.

Das ist Unsinn. Natürlich sind sie bekannt und werden auch gezielt angewendet. Du hast keinerlei eigene Erfahrungen, woher weißt Du das? Irgendwo gelesen? Welche Quellen waren das? Konkrete Beispiele bitte! Ohne nachvollziehbare Beweise ist das obige nur leeres Geschwafel. Du siehst, ich habe von Dir gelernt und stelle Dir vergleichbare Fragen.

Bei der BRT gibt es ja garkeine Wirkzusammenhänge, über die man irgendwas wissen könnte. Außer der bereits genannten physikalischen Erwärmung. Und da ist der Zusammenhang bekannt.

Aha, und das von Dir, einer Person, die weder informiert ist noch eigene Erfahrungen gemacht hat. Mittlerweile ist man schon weiter, was Dir anscheinend entgangen ist. Wenigstens räumst Du der BRT ein, dass es theoretisch Wirkungen geben könnte. Na klar, was denn sonst!?

B3rodkerbicxk


Monsti

.... nur leeres Geschwafel.

Suchst du schon wieder Streit?

..dass es theoretisch Wirkungen geben könnte. Na klar, was denn sonst!?

Dass es nichtmal theoretisch eine Wirkung geben könnte. Wie bei der beispielhaft genannten Homöopathie.

M8onFsgti


Du hast meine Fragen nicht beantwortet.

B<ro<derick


Monsti

Du hast meine Fragen nicht beantwortet.

Was für Fragen? Die nach Beweisen? Es gibt keine Beweise für die fehlende Wirkung der BRT.

Man kann nur die Existenz von Irgendwas beweisen. Aber nicht die Nichtexistenz.

Ich kann ja auch die Existenz der berühmten Rosa Einhörner nicht einfach so behaupten, und dann von anderen erwarten, dass sie das Gegenteil bewiesen.

DLantxe


Ganz einfach: Bei Bioresonanz geht es um Dummenfang und Geld verdienen.

Das ist alles.

Aber wenn du wirklich dran glaubst, könnte es einen Placeboeffekt haben.

m]ondn+sAterxne


Worum geht es bei "Bioresonanz"?

Mir ist lediglich das Wort Bioresonanztherapie bekannt. Mehr weiß ich darüber nicht.

F{izz6lypuzxzly


@ Dante

Ganz einfach: Bei Bioresonanz geht es um Dummenfang und Geld verdienen.

Bedeutet das, man hat dich eingefangen, Du hast Geld ausgegeben und weisst noch nicht mal für was?

Oder gehörst Du zu denen, die ohne Wissen über Bioresonanz hier ständig meinen iwas posten zu müssen?

Sinnvoll wäre doch auf das EP einzugehen und sich darüber auszutauschen, mitzudenken.

Alles andere ist für mich hingerotzter Müll und lässt mMn den fehlenden Respekt gegenüber den UserInnen erkennen, die sich austauschen wollen.

L3ovHuGs


Oh, es gibt ja Resonanz auf meine Fadeneröffnung ;-D , wie schön.

Ich musste beim Lesen an mein zweites Extrembeispiel in der Eröffnung denken: Wie Worte Muster im Gehirn auslösen können, die dann zu Wider-Worten führen. Auch spannend zu analysieren, wenn zwei gegenteilige Urteile aufeinander prallen: "Ich weiß, das ist Unsinn.", "Ich weiß, dass es erstaunliche Wirkungen gibt." Jeder kann den anderen befragen, woher er/sie weiß, was er/sie vorgibt zu wissen, aber ohne Haare in der Suppe, die sich in beide Richtungen finden lassen, wird es nicht gehen und schon ist unklar, ob die gegenseitige Befragung dem Lernen oder dem Rechtbehalten dient. Aber wie ich dann auch gleich schrieb: Um diese Art der Resonanz geht es in diesem Faden natürlich nicht.

Eine Würdigung in Richtung derer, die das Thema von vornherein für ausgemachten Blödsinn halten, möchte ich aber doch gleich schreiben, weil es sonst immer wieder aufpoppen wird (tut es vielleicht trotzdem, aber dann brauche ich nicht jedesmal wieder drauf hinzuweisen): Mir ist das Gefühl vertraut, sich mitschuldig zu machen, wenn man etwas, das man für Unsinn hält, unwidersprochen stehen lässt. Es ist fast wie ein Brechreiz. Ich finde es aber wichtig, sich klar zu machen, dass es eine solche Mitschuld nicht gibt. Gäbe es sie, könnte man sich vor Schuld nicht mehr retten, soviel Unsinn wird ständig überall verzapft.

Deshalb halte ich es für eine gute Praxis, nach dem Sinn- und Wertvollen in den Dingen zu suchen und diese weiterzuentwickeln. Findet sich in einem Thema so gar nichts davon oder nur in einem ganz miesen Aufwand-Nutzen-Verhältnis, ist es besser, sich anderen, vielversprechenderen Themen zuzuwenden, als in das schlechte Thema auch noch Zeit der Kritik zu stecken, auch wenn man den inneren Drang dazu fühlt. Kritik finde ich immer dann außerordentlich wertvoll, wenn sie dazu dient, etwas Tolles so aufzusetzen, dass es nicht kaputt geht - also Fehler, Risiken etc. ausfindig zu machen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, so dass das Ganze am Ende wie erträumt, erhofft, erwünscht und schließlich gewollt funktioniert.

L6owvHuxs


Broderick

Das ist ein reales physikalisches Phänomen; kein biologisches.

Physik und Biologie interagieren. Als ich drüber nachdachte, fiel mir die Interaktion von Sonnenlicht mit Blättern ein. Das Chlorophyll pickt sich bestimmte Frequenzen aus dem Sonnenspektrum, die es für seine Prozesse der Photosynthese braucht, heraus und deshalb sind die Blätter grün. Wenn der Förster durch den Wald geht, kann er, indem er sich die Blätter anschaut, sagen, ob etwas nicht stimmt. Im optischen Spektrum können wir mit Erfahrung und unseren Augen ganz konkret sehen, ob etwas nicht stimmt.

Krankheiten sollen anhand eines gestörten Frequenzmusters diagnostiziert, und durch Auslöschung dieses Frequenzmusters therapiert werden.

Ok, der erste Halbsatz ist im Grunde das, was ich eben geschrieben habe. Ähnliches passiert bei Ultraschall- oder Röntgenuntersuchungen, nur dass man da Dinge "sieht" die das Auge nicht sehen würde.

Den zweiten Teilsatz verstehe ich nicht, bzw. ich kann ihn mir in ganz verschiedene, sowohl blödsinnige als auch sinnige Weisen verständlich machen. Jedenfalls habe ich keine Ahnung, wie die Auslöschung eines Frequenzmusters vonstatten geht und was dabei im biologischen System passiert. Ich schätze, deine Intention, Broderick, war auch genau diese: Da geht nichts vonstatten und es passiert nichts. Alles nur Hokuspokus. Vielleicht. Aber in diesem Faden geht es mir um: vielleicht auch nicht. Entsprechend der eben beschriebenen guten Praxis gibt es nichts zu schreiben, wenn es nichts gibt. Wenn ich aber davon ausgehe, dass es da etwas gibt (auf der Basis von Erfahrungsberichten), ist dann meine Frage: Was könnte das sein?

Nein, die ist uralt. In den Ansätzen schon 1920 von Albert Abrams "erfunden", und u.a. von Scientologen "weiterentwickelt"

;-D Bei uralt denke ich an die alten Ägypter. 1920, das waren die Anfänge der technischen Nutzung der Elektrodynamik von Maxwell. Stichwort Radio. Wikipedia: "Am 22. Dezember 1920 fand im Deutschen Reich (Weimarer Republik) die erste öffentliche Rundfunkübertragung eines Weihnachtskonzerts durch den Sender Königs Wusterhausen der Reichspost statt. Dieses Ereignis war ein bedeutender Meilenstein zur Entwicklung des öffentlichen Rundfunks in Deutschland." Also klar, aus heutiger Sicht uralt. Aber damals lag es in der Luft: Was kann man mit diesen Strahlen noch so alles machen? Heute wissen wir, es gibt vier Grundkräfte: Die extrem langreichweitige Gravitation, die extrem kurzreichweitigen starken und schwachen Wechselwirkungen für die Atomkerne und eine weitere, die elektromagnetische Kraft, die alles, was in der Chemie und damit auch in der Biologie passiert, beherrscht. Bevor wir biologische Organismen sind, sind wir chemische Organismen und davor elektrodynamische Organismen.

Der Hinweis auf die Scientologen ist der kognitive Fehler "ad hominem". Tatsächlich bleibt die Naturwissenschaft völlig unberührt davon, wer sie anwendet und warum. Dass ich die Zwecke nicht gut heiße, gibt keinen Hinweis darauf, ob die Mittel wirksam sind oder nicht.

Nein, die kennt man nicht. Keine einzige, die eine Krankheit heilen können.

Nun, offenbar gibt es einige, die genau das in Anspruch nehmen und Patienten, die schwören, dass ihnen das passiert ist. Ich schätze, es bringt uns nicht voran, diesen Anspruch zu prüfen. Wie ich eingangs schrieb: Es wird hier kaum möglich sein, Fakt von Fake zu unterscheiden. Mich interessiert vor allem, wie es möglich sein könnte.

Auch keine gestörten "Frequenzmuster", anhand derer man eine Krankheit dignostizieren könnte.

Für die benutzten Frequenzen weiß ich es nicht. Aber am Beispiel des Aussehens von Blättern denke ich, genau das gezeigt zu haben: Anhand eines gestörten Frequenzmusters wird Krankheit diagnostiziert.

Bei der BRT gibt es ja gar keine Wirkzusammenhänge, über die man irgendwas wissen könnte. Außer der bereits genannten physikalischen Erwärmung. Und da ist der Zusammenhang bekannt.

Die Umwandlung von Energie ist eine Kaskade, an der am Anfang eine hohe Energieform z.B. als elektromagnetische Strahlung steht und am Ende das zufällige Gezappel der Wärmebewegung. Jedes Leben steht in einem Fließgleichgewicht unter die Dusche genau dieser Kaskade. Was da alles abläuft, um ein System wie den Menschen über Jahre und Jahrzehnten am Leben zu erhalten, ist atemberaubend. Das ist das, was ich meinte: Wir stecken da noch völlig in den Kinderschuhen. Aber dass es noch ein Buch mit 7 Siegeln, vielleicht mit nur 6 Siegeln für die Forscher an der Front, ist heißt nicht, dass es nichts zu wissen gibt. Einiges ist schon bekannt, vieles wird erst in der Zukunft herausgefunden werden.

Wenn es nur der Mensch wäre, der das Wissen zusammenträgt, wäre ich skeptisch. Aber wenn erst mal autonome KI-Systeme anfangen die Prozesse im Menschen zu dekodieren, dann könnte das wie ein Raketenantrieb der Erkenntnisgewinnung wirken.

Aber in einem Punkt hast du Recht: Da hier tatsächlicher Strom fließt der irgendwas bewirken könnte, bestünde insoweit zumindest theoretisch die Möglichkeit, dass man damit therapeutisch etwas bewirken könnte.

Wir können uns gerne darauf einigen, dass DAS das Thema des Fadens ist :-D . Und warum nicht bei der Gelegenheit die Tapser anschauen, die in diese Richtung schon unternommen wurden, all die Schmarotzer ignorierend, die das schnelle Geld wittern.

sKensibe_lmanxn99


die es für seine Prozesse der Photosynthese braucht, heraus und deshalb sind die Blätter grün

Es sei denn, die grüne Blattfarbe wird durch z.B. intensives Rot überdeckt (Rotbuche). ;-D

MPons9ti


LovHus

Deshalb halte ich es für eine gute Praxis, nach dem Sinn- und Wertvollen in den Dingen zu suchen und diese weiterzuentwickeln. Findet sich in einem Thema so gar nichts davon oder nur in einem ganz miesen Aufwand-Nutzen-Verhältnis, ist es besser, sich anderen, vielversprechenderen Themen zuzuwenden, als in das schlechte Thema auch noch Zeit der Kritik zu stecken, auch wenn man den inneren Drang dazu fühlt. Kritik finde ich immer dann außerordentlich wertvoll, wenn sie dazu dient, etwas Tolles so aufzusetzen, dass es nicht kaputt geht - also Fehler, Risiken etc. ausfindig zu machen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, so dass das Ganze am Ende wie erträumt, erhofft, erwünscht und schließlich gewollt funktioniert.

Das kann ich Wort für Wort unterschreiben. :)z Konstruktive Kritik halte ich für wichtig und wertvoll, Totschlagargumente sind die Killer jeglicher Diskussion.

Physik und Biologie interagieren.

Eben, deshalb gibt es das relativ junge Fachgebiet Biophysik.

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