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Worum geht es bei "Bioresonanz"?

EClkexO


Die Wassermoleküle werden durch das elektromagnetische Wechselfeld zu Schwingungen angeregt, andere Moleküle sind dafür zu schwer

Das man gezielt nur Wassermoleküle erhitzen kann hat aber damit zu tun das Wassermoleküle eine sehr geringe Masse haben - eben zwei Wasserstoff-Atome und ein Sauerstoffatom.

Andere Moleküle unterscheiden sich in ihrer Masse (prozentual gesehen) schon sehr deutlich von einem simplen Wassermolekül und dadurch kann man Wassermoleküle auch ziemlich spezifisch in Resonanz bringen.

Würde man aber versuchen eine Mikrowelle zu bauen die eine bestimmte Art von Eiweiß oder eine bestimmte Art von Zucker erhitzt dann bekommt man bereits Probleme - denn es gibt eben sehr viele andere Substanzen deren Moleküle eine ähnliche Masse und eine ähnliche Resonanzfrequenz haben und die würde man ob man will oder nicht ebenfalls in Resonanz versetzen.

Auch das ist schon ein Argument dafür, dass die Bioresonanzgeräte nicht so funktionieren können wie ihre Hersteller behaupten.

K0ulturs>chaff-ender


Ein anderes Problem dabei ist ein technisches: Die Frequenz des Schwingungserzeugers der Mikrowelle, das Magnetron, ist geometrisch festgelegt und kann nicht verändert werden. Für Experimente würde man hingegen einen Schwingungserzeuger mit veränderlicher Frequenz brauchen. Haushalt-Mikrowellen arbeiten mit einer Frequenz um die 2 Ghz, während US-amerikanische Mikrowellenwaffen zur Personenbekämpfung mit Frequenzen bis zu 99 GHz arbeiten (Wikipedia).

Aber auch der von mir genannte Niederfrequenzbereich hat Wechselwirkung mit dem Organismus höherer Säugetiere:

Bei gewissen Walarten konnte nachgewiesen werden, dass die unglaublich lauten Aktivsonare der Marine zu panischem Auf- und Abtauchen der Tiere führen. Dabei kommt es zum Ausperlen von im Blut gebundenen Gasen, insbesondere Stickstoff, welcher in ausgeperlter Form Blutgefäße verstopft und Gewebeschäden verursacht, woran das Tier dann verendet. Bei Tauchern ist dieses Phänomen als Dekompressionsunfall bekannt. Schall reicht sehr weit und entfaltet seine Wirkung noch in Hunderten Kilometern Umkreis. Abhängig von den eingesetzten Frequenzen sind unterschiedliche Walarten betroffen.

(Wikipedia, Walstrandung).

Ein Techno-DJ, mit dem ich mich unterhielt, verriet mir, dass die bpm-Zahl der Musik den Herzschlag der Tänzer synchronisiert und damit ein (gewünschter) Adrenalin-Flash ausgelöst wird, daher muss er verantwortungsvoll immer wieder auf 60-70 bpm heruntergehen, um Gesundhitsschäden der Tänzer zu vermeiden.

*:)

Ksultu;rsch/affxender


Ergänzung: Als Techniker ist es mir hierbei egal, ob die Exposition des Zielorganismus mit den Schwingungen auf elektrischem oder akustischem Weg erfolgt; akustische Schwingungen (z.B. Schall) werden im Ohr auch wieder in elektrische/elektrochemische Impulse gewandelt.

*:)

K`u`ltureschaftfendxer


Noch ein (alltägliches) Beispiel: das Quietschen von Kreide auf der Wandtafel; mir bereitet das körperliches Unbehagen, ohne dass es besonders laut sein muss.

*:)

BSroduerxick


** Broderick

Überleg doch mal bitte, was es zu bedeuten hat, wenn für verschiedenste Alternative Methoden so ein Wirkungsnachweis einfach nicht geling.

Da gibt es nicht viel zu überlegen, weil es einem schon der gesunde Menschenverstand sagt. Warum dies bei ganzheitlichen Methoden oft nicht funktioniert bzw. nicht funktionieren kann, wurde in anderen Fäden bereits ausführlich besprochen.

Da musst du aber nochmal genau lesen. "Besprochen" wurde da ohne Ende, aber Niemand konnte eine Erklärung geben, warum man die Wirksamkeit irgendeiner Methode, und sei sie noch so "ganzheitlich", nicht nachweisen können sollte.

Es gibt ja auch keine.

Die unbestreitbare Logik, dass etwas nur dann wirklich wirkt, wenn es anders wirkt als ein Placebo, die gilt natürlich auch hier.

bnlaCde1x9


Hi, irgendwie komme ich bei der gesamten Diskussion nicht mit. Kann mir bitte einer von den begabten Usern, mit technischem oder naturwissenschaftlichen Hintergrund, mal bitte erklären, wie es eure Mikrowellen schaffen Wasser in Schwingung zu versetzen? Meine Mikrowelle schafft das nämlich nicht. Die Deformationsschwingungen des Wasser, liegt bei der Wellenzahl 1960 cm-1, das entspricht etwa einer Frequenz von 60 THz. Andere Schwingungen des Wassers liegen um die 100 THz.

Wenn man überhaupt keine Ahnung von den physikalischen Vorgängen in einer Mikrowelle hat, sollte man vielleicht nicht mit seinem Wissen als "Techniker" prahlen, wirkt irgendwie deplaziert. Können wir jetzt also bitte die armen Mikrowellen in Ruhe lassen; die haben schon genug Elend in Form von Junkfood und Fertigprodukten gesehen, alsdass wir sie jetzt noch mit Bioresonanz quälen müssen!

Und nur mal so ein kurzer Einwurf zu Thema allgemein: Jeder darf glauben woran er möchte; nur wenn man anfängt die Physik zu missbrauchen, sodass sie sich dem eigenen Glauben unterordnet und das auch noch in aller Öffentlichkeit verbreitet, dann wir es sehr schnell peinlich. Bioresonanz wird aus gutem Grund von medizinischer und physikalischer Seite abgelehnt; die Idee eine physikalische Argumentation ins Felde zu führen ist an Absurdität nicht zu überbieten. Es ist so, als wenn man die christliche Schöpfungsgeschichte mit der Theorie Darwins erklären möchte. :|N

K%ul7tursc.haffen[dexr


blade19

Ich zitiere Wikipedia, Mikrowellenherd:

Bei der Bestrahlung mit Mikrowellen bewirkt die elektrische Feldstärkekomponente der elektromagnetischen Welle (E-Feld-Komponente) nun eine Kraftwirkung auf das Wassermolekül (Kraft ist gleich Feldstärke mal Ladung), sodass auf das Molekül ein Drehmoment wirkt und es eine Drehbewegung vollzieht. Benachbarte Moleküle erfahren ebenfalls ein Drehmoment und drehen sich. Durch die Rotation erhöht sich die kinetische Energie des Wassers und somit die Temperatur.

und

In der Praxis hat sich weitgehend die Frequenz von 2,455 GHz durchgesetzt, entsprechend einer Wellenlänge von 12,22 cm. Ein Magnetron zur Erzeugung elektromagnetischer Felder mit dieser Frequenz lässt sich kostengünstig und kompakt herstellen; dessen Frequenz ist durch die inneren mechanischen Abmessungen unveränderlich. Die Eindringtiefe in organische Stoffe und auch Wasser liegt dann im Bereich einiger Zentimeter. In manchen Ländern wie den Vereinigten Staaten kommt für industrielle Mikrowellenherde auch die Frequenz um 915 MHz zum Einsatz. Dort ist der Bereich zwischen 902 und 928 MHz als ISM-Frequenzband frei verwendbar.

Was ist nun daran falsch? Es ging um die Wechselwirkung von organischen und anorganischen Stoffen mit elektromagnetischen und akustischen Schwingungen. Du hast den Faden überhaupt nicht verstanden, wenn Du mir unterstellst, ich wolle mit Hilfe der Mikrowelle die Wirksamkeit der Bioresonanzgeräte beweisen. Lies bitte gründlich!

E5l<keO


Aber auch der von mir genannte Niederfrequenzbereich hat Wechselwirkung mit dem Organismus höherer Säugetiere:

Nun mögen Wale und Menschen ja höhere Säugetiere sein - aber Menschen tauchen eher selten in Wassertiefen bei denen ein zu schnelles Auftauchen zu Dekompressionsunfällen führt und schon gar nicht während sie mit einem Bioresonanzgerät behandelt werden.

Menschen haben auch kein eingebautes Sonar zur Orientierung welches mit künstlichen Schallquellen gestört werden könnte.

Außerdem klappt das auch bei Walen nur, wenn sie die entsprechenden Schallwellen auch hören können.

Bioresonanzgeräte geben aber keine Schallwellen ab.

Damit ist das Beispiel als Erklärungsversuch für die Wirkung von Bioresonanz nett aber in der Form ziemlich "dünn"

Ein Techno-DJ, mit dem ich mich unterhielt, verriet mir, dass die bpm-Zahl der Musik den Herzschlag der Tänzer synchronisiert und damit ein (gewünschter) Adrenalin-Flash ausgelöst wird, daher muss er verantwortungsvoll immer wieder auf 60-70 bpm heruntergehen, um Gesundhitsschäden der Tänzer zu vermeiden.

Hört sich interessant und zumindest nicht vollkommen unplausibel an - ob die Herzen von Techno-Tänzern aber wirklich synchron entsprechend der Musik schlagen hat der DJ wohl eher kaum überprüft.

Aber selbst wenn es so wäre dann wäre es genauso wenig wie das Beispiel der Wale ein Hinweis darauf, das Bioresonanz funktionieren könnte.

Bei Bioresonanz werden nun mal keine Schallwellen verwendet für die der menschliche Körper ein entsprechendes Organ zur Wahrnehmung hat

KiulntuLrDschaffxender


Menschen haben auch kein eingebautes Sonar zur Orientierung welches mit künstlichen Schallquellen gestört werden könnte.

Doch. Das Organ heißt "Ohr". Auf ZDFinfo kam ein Beitrag über einen Blinden, der sich durch Schnalzlaute ein räumliches Bild seiner Umgenbung macht (wie die Fledermäuse). Man stellte fest, dass sich bei ihm dieser Prozeß im Sehzentrum abspielt, obwohl er blind ist.

Zum Thema Walstrandung schau Dir bitte den thematisch zugehörigen Greenpeace-Film an (googlen darfst Du selbst). Dort wird die Meinung vertreten, dass das "Sonar" durch die Schallwellen direkt geschädigt würde, während man in meinem Zitat von einer Art Taucherkrankheit der Wale ausgeht.

Elke: Auch für Dich nocheinmal: Es ging mir um Hinweise zur Beeinflussung von Organismen durch elektromagnetische und akustische Wellen. Genau wie blade19 verstehtst Du dabei nicht, dass ich keinesfalls die Wirksamkeit eines Bioresonanzgerätes beweisen möchte. Ich ziehe Analogien nur deswegen, weil diese Geräte offenbar mit elektrischen Wechsel-Strömen arbeiten.

ETl0k+eO


Ergänzung: Als Techniker ist es mir hierbei egal, ob die Exposition des Zielorganismus mit den Schwingungen auf elektrischem oder akustischem Weg erfolgt; akustische Schwingungen (z.B. Schall) werden im Ohr auch wieder in elektrische/elektrochemische Impulse gewandelt.

Diese "Umwandlung" findet aber nur in einem bestimmten Frequenzbereich statt - höhere Frequenzen als max 20 KHz kann das Ohr nicht mehr umwandeln.

Auch was die maximale Energie anbelangt die auf diese Weise "umgewandelt" werden kann ist das Ohr arg begrenzt - es geht dann eher kaputt als das es immer stärkere "elektrische/elektrochemische Impulse" erzeugt.

Oder um es mal überspitzt zu formulieren:

Mit Schallwellen kann man zwar u.U. Nierensteine zertrümmern - wandelt man aber die Schallwellen vorher mit Hilfe eines Smartphones in elektrische Impulse um und diese am Ende der Kette per Lautsprecher wieder in Schallwellen dann gelingt das mit den Schallwellen die dabei am Ende herauskommen nicht mehr - egal wie laut und stark die Schallwellen vor dem "Ohr" (also dem Mikrophon des Smartphones) auch sein mögen.

Und zu guter Letzt wandelt das Ohr (im Gegensatz zu einem Mikrophon) Schallwellen auch nicht 1:1 in elektrische Signale um - man kann nicht am Ohr ein Oszilloskop anschließend auf dem man dann die Schallwellen in ähnlicher Form sehen würde.

Stattdessen ist es eher so, dass das Ohr das Frequenzspektrum des akustischen Signals ermittelt - bestimmte Nervenzellen erzeugen bei Vorhandensein bestimmter Frequenzen elektrische Signale.

Noch ein (alltägliches) Beispiel: das Quietschen von Kreide auf der Wandtafel; mir bereitet das körperliches Unbehagen, ohne dass es besonders laut sein muss.

Das kennen wohl die meisten - das Geräusch selbst ist ja nicht wirklich schädlich. Das wir es trotzdem als sehr unangenehm empfinden könnte daran liegen, dass das was (vor Erfindung von Tafel und Kreide) während der Evolution in der Vergangenheit solche Geräusche produzierte für Menschen gefährlich war - und es daher für das eigenen Überleben von Vorteil war solchen Geräuschen bzw. dessen Verursacher aus dem Weg zu gehen.

Oder aber es ist einfach ein Geräusch das in der Natur gar nicht vorkommt - und für unsere Vorfahren dürfte es auch von Vorteil gewesen sein wenn sie auf fremdartige und ungewohnte Geräusche zumindest mit erhöhter Aufmerksamkeit reagierten

Oder aber dass dieses "unnatürliche" Geräusch die Signalverarbeitung im Gehirn durcheinanderbringt - es gibt ja auch optische Erscheinungen (z.B. eine rotierende Scheibe mit einem Spiralmuster) bei deren Anblick es vielen Menschen schlecht wird.

CUhxe


Ein Techno-DJ, mit dem ich mich unterhielt, verriet mir, dass die bpm-Zahl der Musik den Herzschlag der Tänzer synchronisiert und damit ein (gewünschter) Adrenalin-Flash ausgelöst wird, daher muss er verantwortungsvoll immer wieder auf 60-70 bpm heruntergehen, um Gesundhitsschäden der Tänzer zu vermeiden.

Hallo :-) *:)

Hört sich für mich nicht plausibel an. Erstens, viele Beats sind deutlich schneller. ich denk nur an Stayin' alife, welches 100bpm hat und als Frequenzbeispiel für die Herzdruckmassage empfohlen wird.

Und zweitens: Tanzt Du? Wenn ich tanze, ist mein Puls deutlich über 100, also 60-70 ist ja auch gar nicht weit vom Ruhepuls.

Da hat der Kollege Dir einen Bären aufgebunden. Laß ihn runter. ;-)

*:)

ELlk$exO


Doch. Das Organ heißt "Ohr". Auf ZDFinfo kam ein Beitrag über einen Blinden, der sich durch Schnalzlaute ein räumliches Bild seiner Umgenbung macht (wie die Fledermäuse). Man stellte fest, dass sich bei ihm dieser Prozeß im Sehzentrum abspielt, obwohl er blind ist.

Nun ja - dann kann zwar als sehr rudimentäres Sonar bezeichnen - aber eines das Welten hinter dem eines Wales oder einer Fledermaus zurückliegt.

Da Bioresonanzgeräte aber keine Schallwellen abgegeben ist es zwar ein nettes Beispiel - aber eben kein Hinweis darauf die Bioresonanzgeräte funktionieren könnten.

Wobei sich die Frage ja wie zuvor bereits erläutert auch gar nicht stellt - denn sie funktionieren ja nicht.

Zum Thema Walstrandung schau Dir bitte den thematisch zugehörigen Greenpeace-Film an (googlen darfst Du selbst). Dort wird die Meinung vertreten, dass das "Sonar" durch die Schallwellen direkt geschädigt würde, während man in meinem Zitat von einer Art Taucherkrankheit der Wale ausgeht.

Ich glaube gerne, dass man sowohl menschliche Ohren als auch die entsprechenden Sinnesorgane von Walen zeitweise oder auch dauerhaft mit entsprechend starken Schallwellen schädigen oder gar zerstören kann.

Das könnte man sicherlich auch mit ausreichend starken Mikrowellen und vielen anderem mehr.

Aber nur weil man auch mit einer Ladung Dynamit (und den bei der Explosion frei werdenden Druckwellen) ein Auto zerstören kann ist das ja noch keinerlei Hinweis darauf, dass man mit einer Ladung Dynamit herausfinden kann ob bei einem Auto eine Zündkerze streikt oder das hintere linke Blinklicht kaputt ist.

Und noch weniger kann man mit einer Ladung Dynamit die streikende Zündkerze oder das Blinklicht "heilen".

Es ging mir um Hinweise zur Beeinflussung von Organismen durch elektromagnetische und akustische Wellen.

Das ist ja unbestritten - nur ist die Art der Beeinflussung durch elektromagnetische und akustische Wellen eben begrenzt - siehe meine Analogie mit Dynamit.

Und letztlich geht es eben in diesem Thread um Bioresonanz - und die entsprechenden Bio-Resonanzgeräte arbeiten nun mal nicht mit Schallwellen.

Nur weil er Mensch bzw. seine Augen bereits auf schwache elektromagnetische Wellen ("sichtbares Licht") reagiert heißt das eben noch lange nicht dass er deswegen auf die elektromagnetischen Wellen eines UKW-Radiosenders reagiert.

Genau wie blade19 verstehtst Du dabei nicht, dass ich keinesfalls die Wirksamkeit eines Bioresonanzgerätes beweisen möchte.

Ich betrachte deine Ausführungen als eine Art Sammlung von Hypothesen wie Bioresonanzgeräte die ihnen zugesprochene Wirkung zustande bringen könnten.

Falls ich mich da irren sollte frage ich mich allerdings was deine Beiträge dann noch mit Bioresonanz oder auch nur "Alternativmedizin" zu tun haben

Ich ziehe Analogien nur deswegen, weil diese Geräte offenbar mit elektrischen Wechsel-Strömen arbeiten.

Das tut meine Waschmaschine auch - trotzdem käme wohl kaum jemand auf die Idee das Waschmaschinen geeignet wären um medizinische Diagnosen zu erstellen oder eine Vielzahl von Krankheiten zu behandeln.

Aber wer weiß :-)

Übrigens:

Geräte zur Ermittlung eines EKG oder EEG arbeiten auch mit elektromagnetischen Wellen - und dürften (das ist allerdings eine Vermutung vor mir) allemal so empfindlich sein wie Bioresonanzgeräte.

Und obwohl diese Geräte massenhaft weltweit in der Medizin verwendet werden ist noch nie jemandem aufgefallen dass die gemessenen Signale dabei durch Krankheiten wie z.B. Fußpilz "verzerrt" werden - oder gar zur Diagnose von Fußpilz geeignet wären.

Umgekehrt sollen Bioresonanzgeräte (wie auch immer) die verschiedensten Substanzen anhand ihrer "Frequenzmuster" erkennen können.

Wenn das wäre hätte ich eine ganz neue und lukrative Verwendungsmöglichkeit für Bioresonanzgeräte.

Nämlich an den Sicherheitskontrollen von Flughäfen zur Aufspürung von Sprengstoffen, Drogen usw.

Aber dazu müßten die "Kisten" eben auch funktionieren - was sie aber dummerweise eben nicht tun.

Und solange sich daran nichts ändert kann man noch so viele Analogien erfinden wie sie u.U. funktionieren könnten - solange sie nicht funktionieren ist das ziemlich sinnfrei.

Genauso sinnfrei wie Gedankenspiele darüber wie das aus Lego nachgebauten "Analogie"-Atomkraftwerk meines Neffen Strom produziert - was es leider eben nicht tut.

KHulturscha1ffenjder


Elke

Mich macht in diesem Zusammenang folgendes misstrauisch:

Diese Geräte (wir betrachten gerade die von regumed, da gibt es aber auch andere Hersteller) gibt es schon seit mehreren Jahren, der Herr Morrell machte seine Untersuchungen schon in den 20ern, als die Technik gerade soweit war (die Elektronenröhre als Verstärkerelement war serienreif geworden). Das ist jetzt fast 100 Jahre her. Wenn es hanebüchener Unfug ist, wieso hält sich das solange und wird immer noch weiterentwickelt? Wieso dürfen Heilpraktiker das anbieten? Ist das ausschließlich mit "marktwirtschaftlicher Freiheit" zu begründen? Mein Auto muss tum TÜV, die regumed-Geräte benötigen unter anderem

ein CE-Zeichen, um vertrieben werden zu dürfen. Wie erklärst Du dir das alles?

Mir scheint, Du gehst von der Prämisse aus: "Bioresonanz funktioniert nicht". Dem ordnest Du alle Deine Argumente unter. Ich gehe anders heran: Wieso gibt es das? Wie ist das aufgebaut? Kann es funktionieren? Ich schließe also ein "Ja" nicht kategorisch aus, ohne mich damit befasst zu haben. Drehen wir den Spieß doch einmal um: Du beschreibst die Funktion eines solchen Gerätes und widerlegst den technischen Sinn, und ich höre zu.

btladBe1x9


Lieber Kulturschaffender,

dein großes Problem ist, dass du überhaupt keine Ahnung von der Wechselwirkung elektromagnetischer Strahlung mit Materie hast. Es hilft auch nicht, wenn du wild irgendwas aus Wikipedia zusammen kopierst ohne diese überhaupt einmal vernünftig gelesen zu haben. So zittierst du ein Absatz in dem deutlich steht, dass Wassermoleküle in einer Mikrowelle zur Rotation angeregt werden. Rotation ist aber etwas völlig anderes als Schwingung, aber selbst der dezente Hinweise, dass Molekülschwingung in einem völlig anderen Wellenlängenberech angeregt werden, als von der Mikrowelle bereitgestellt werden, hast du nicht verstanden.

Ein Beispiel für Moleküle, die durch elektromagnetische Wechselfelder in Resonanz geraten, hat wohl mancher zuhause: die Mikrowelle. Die Wassermoleküle werden durch das elektromagnetische Wechselfeld zu Schwingungen angeregt, andere Moleküle sind dafür zu schwer (Proteine). Stärker schwingende Wasser-Moleküle bedeuten, das haben wir alle in Physik gelernt, eine Temperaturerhöhung des Wassers in der Nahrung, das indirekt dann auch die Proteine erwärmt.

Wenn man sowas liesst, dann bekommt man einfach nur Kopfschmerzen! Keine Anregung von Schwingungen! Und andere Moleküle schwingen auch nicht, weil sie zu schwer sind! Viele Biomoleküle haben Anregungswellenlängen für Schwingungen die oberhalb derer des Wassers liegen. Liegt einfach daran, dass nicht das gesamte Molekül schwingt, sondern funktionelle Gruppen, weswegen die Rotationsschwingungsspektroskopie (oder IR-Spektroskopie) nur relativ unspezifische Aussagen über ein beliebiges Molekül macht. Aber weißt du was das Tolle an der IR-Spektroskopie ist? Man kann erklären wie sie funktioniert und muss sich nicht um irgendwelche Vergleiche bemühen, wie "das ist wie bei der Mikrowelle". Und weißt du was das Blöde an der Bioresonanz ist? Es gibt keine physikalische Erklärung! Woran merkt man das? Anstatt zu erklären wie es wirklich funktioniert, erklärt man wie eine Mikrowelle funktioniert und das auch mehr falsch als richtig. X-\

Kcultursch,af[fexnder


blade

Ich schrieb, dass ich Elektrotechniker bin und kein Physiker. Insofern sind mir hier fachliche Fehler unterlaufen. Im konkreten Fall der Mikrowelle stellte ich auf das populärwisschenschaftliche Wissen ab, dass Speisen in der Mikrowelle durch das Erhitzen des in den Speisen enthaltenen Wassers erfolgt, also stoffspezifisch, während im klassischen Kochtopf auf dem Elektro- oder Gasherd alle Speisenbestandteile erhitzt werden. Interessanterweise führen - laut dem Wikipedia-Artikel - sowohl Anregung von Schwingungen als auch von Rotation der Moleküle zum gleichen Ergebnis - der Temperatur-Erhöhung!

Wie wäre es, wenn Du Dein - willkommenes! - physikalisches Fachwissen dazu einsetzt, unserem Faden zum Gelingen zu verhelfen (das muss nicht heißen, die Bioresonanz zu beweisen)? Wie ich Elke schon schrieb, werden diese Geräte seit Jahren verkauft und eingesetzt, und das muss Gründe haben, die ich herausfinden möchte.

*:)

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