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Alternative Krebstherapien

NzeuerqMaxtt


10%

nachgewiesene Verbesserung sind immer noch besser als Hörensagen irgendwelcher sonstiger Therapien, auch wenn es zugegebenermaßen recht wenig ist.

Die Menge der Menschen und leider auch viele Patienten wissen leider zwischen verschiedenen Krebsarten und der Behandlung nicht zu unterscheiden. Da heisst es leider zu oft recht pauschal Chemo=furchtbar und wirkungslos.

CNeJtus


-> NeuerMatt

im Prinzip hast Du Recht, wogegen die 100% aber eine statistische Größe ist

Roauchs$chwalbxe


Hallo!

Also- erstens habe ich mit keinem Wort behauptet, das Chemo wirkungslos ist. Aber: sollte man nicht zwischen den einzelnen Krankheiten etwas mehr unterscheiden, anstatt (Gold-)Standard-mäßig stets eine Chemotherapie zu machen, selbst bei Krebsarten, wo die Wirkung der Chemo nahezu zu null tendiert? Das Mammakarzinom ist da noch unter den besten! Aber: selbst aus den eigenen Reihen wird so langsam umgedacht- d.h. könnte die Wirkung bspw. bei hormonsensitivem Mammakarzinom nicht auch durch die nicht gerade selten vorkommende, meist nicht wieder vorübergehende Sterilität durch die Chemo ausgelöst werden ???

Goserelin und Tamoxifen für prämenopausale- Arimedex für die postmenopausale Frau- so könnte in naher Zukunft die schulmedizinsche Standardtherapie für Mammakarzinome aussehen. Ich spreche hier nur für diese Krebsart, nicht missverstehen.

Zusammen mit alternativen Ansätzen, die von MENSCH zu MENSCH verschieden ist, könnte dies wirklich Hoffnung in die trübe Welt der Krebskranken bringen.

Außerdem traue ich den Menschen wirklich zu, selbst in der Lage zu sein, auszuwählen womit sie sich behandeln lassen möchte. Aber man muß ihnen schon die Gelegenheit dazu geben. In der heutigen Form liegt da sehr vieles im argen.

Krebspatienten werden mit der Diagnose "Krebs"-unheilbare Krankheit? Hilfe! (so ähnlich geht es dem Kranken daraufhin durch den Kopf- man muß bedenken: jeder Mensch hatte vor-während und nach der Krankheit AUCH ein Leben!!!)- dann sofort Operation, danach folgt sogleich ein höchstens 15 minütiges "Beratungsgespräch", 3 Tage nach der OP wird auch schon mit der Chemo angefangen. Der Mensch hat gar nicht die Chance, zu überlegen, was er will und was nicht. Die Spätfolgen (die kann man leider nicht totschweigen- die Krebsforen sind voll davon!!!) werden schon gar nicht erwähnt.

Es ist meine Meinung, das der Mensch in so einer Lage das Recht auf bedingungslose Aufklärung hat. Das bestehende Krankheiten nicht einfach ignoriert werden. Das auch erwähnt wird, wann sich der Patient in einer Studie befindet und wann nicht. Das sollte das mindeste sein.

Die körperlichen und auch psychologischen Folgen für viele Menschen sind den Behandlern doch gar nicht klar, oder sie sind ihnen egal. Es ist nicht so: toll, der Tumor wächst nicht mehr, schon ist der Patient gesund!!!

Danke auch für die Erklärung von Taxol- genau ich meinte auch Eibengift. Nichts gegen Gift, auch Fingerhut und Mutterkorn haben ihren festen Stellenwert in der Medizin, aber dann über Blausäure schimpfen- nunja.

Diese Behandlung, die ich mache, ist bestimmt nicht für jeden geeignet und sollte auch mitnichten ein Richtungsweiser sein. So- jetzt sollte aber jeder zufrieden sein.

Grüße!!!

RcaucDhscxhwalbe


Nachtrag:

Erstens: Danke an den Administrator, das er den versehentlich neu eröffneten Thread von mir an diesen geheftet hat. :-)

Zweitens: Absatz 2: Goserelin und Tamoxifen für die prämenopausale...ect bei HORMONSENSITIVEM Mammakarzinom. HER2-Positiv: hier hat Tamoxifen eine etwas untergeordnetere Wirkung. Hier wird primär jetzt Herpecin eingesetzt. Ist das Mammakarzinom hormonsensitiv, hat auch Goserelin seinen Platz (vor der Menopause), Studien in Kombination mit Arimedex laufen gerade, mit der Zeit wird sich herausstellen, ob diese Kombination wirkungsvoller ist als mit Tamoxifen.

Hormonnegative Patientinnen mit hohem Risiko erhalten bei HER2-Positivität auch Herpecin, auch hier Versuche mit Goserelin/teilweise auch mit Arimedex, trotz der Hormonnegativität. Auch hier wird die Zeit Klarheit bringen, ob die zusätzliche Behandlung mit Antihormonen hierbei überhaupt etwas bringt.

Eine Chemo sollte immer individuell ausgearbeitet werden, ob sie überhaupt in Frage kommt ( ein Test- ob der Tumor auf Chemo anspricht, sollte sowieso unerläßlich sein), ob sie überhaupt gemacht wird, sollte der Arzt mit dem Patienten zusammen entscheiden, unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände (ja- eine Art Kosten-Nutzen-Rechnung!)

Eine Neuheit, die vielversprechend ist, kommt aus England: ein Computer soll berechnen können, in wieweit der Krebs voraussichtlich metastasieren wird. Die Forscher sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden, auch hier muß man abwarten.

Bis dahin aber: Aufklärung tut not. Patienten sollten stets wissen, auf welche Behandlung sie sich einlassen. Es ist immer noch kein Heilmittel gegen Krebs gefunden, es wird stets symptomatisch behandelt. Das heißt: Krebs ist eine chronische Erkrankung mit Zeiten von Ruhe, Wiederaufflammen und auch- wie schön: Spontanstillständen oder sogar -rückbildungen. Dieser nicht vorhersehbare Verlauf einer Krebserkrankung ist es auch, welches den Patienten besonders belastet, (Patienten mit multipler Sklerose geht es ebenso). Wie dieser unterschiedliche Verlauf zustandekommt, ist je nach Krebsart und Patient unterschiedlich und sollte auch dementsprechend unterschiedlich behandelt werden.

Grüße

R6auchsch`walxbe


Ich entschuldige mich-

ich bin durch den unverschämten Beitrag von diesem selbsternannten Quackwatcher total abgeschweift, dabei ging es ursprünglich doch um die ganz einfache Frage: Lymphom an der Niere- alternative Krebstherapie gesucht. Wäre schön, wenn Du Dich mal meldest, Lilith!!

Grüße!

l8aya


Re: Illuminator und Lilith

....bedeutet etymologisch, der "Erleuchter"!?...

Nun, das scheint mir hier nicht der Fall zu sein. Chemotherapie, wie bereits Rauchschwalbe korrekt umschrieb, wird in der Praxis zwar angewendet, jedoch nicht als Nabel der Welt umschrieben. Daher gehen viele Ärzte hin und suchen nach Alternativen: Homöopathie, Reiki, Prana etc.

Zitat: Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe (Buch von Lothar Hirneise)

Die meisten Krebserkrankungen sind psychischen Ursprungs - und hier muss auch angesetzt werden. Meines Erachtens helfen Therapien wie Homöopathie, Meditation, Yoga, vielleicht sogar ein Wochenendaufenthalt in einem Ashram oder Kloster, um wieder zu sich selbst, seinen Bedürfnissen (und nicht die der anderen), Träumen zurückzufinden.

George Vithoulkas ist meines Erachtens einer der führenden Homöopathen.

Vielleicht solltest Du, Lilith, mit einem von ihm ausgebildeten Therapeuten Kontakt aufnehmen...parallel allerdings auch Kontrolluntersuchungen etc. der Allgemeinmediziner beibehalten.

[[http://www.gvs.net]]

oder einen klassischen Homöopathen in Deiner Umgebung.

An welcher Krebsform bist Du erkrankt?

NceuerxMatt


Rauchschwalbe

Dein erster Satz in diesem Thread:

"Es gibt sehr viele unterschiedliche Ansätze. Die allermeisten sind beschrieben in dem Buch: "Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe" von Lothar Hirneise."

Dieses Buch kann ich nicht Ernst nehmen. Es und Dein erster Beitrag ist weit von Deinen späteren differenzierteren Beiträgen entfernt. Der Inhalt des Buches ist kaum weniger reisserisch und populistisch als der Titel und deswegen nur sehr sehr eingeschränkt empfehlenswert, eher abzuraten.

Ausserdem haben wir hier 2 allgemeine Probleme:

1. Bei welchen Krebsarten bringt Chemotherapie mehr Lebenszeit- und qualität als sie kostet. Von Heilung will ich gar nicht mal sprechen.

2. Selbst wenn Chemotherapie nicht oder nicht genug bringt bezüglich Lebenszeit und -qualität, ist ja noch lange nicht gesagt, dass alternative Verfahren diesbezüglich etwas bringen, teilweise sogar eher das Gegenteil. Radikaldiäten (wochenlanges Fasten) zum Beispiel können schwer ins Kontor hauen bei eh schon geschwächten Krebskranken, werden aber immer wieder empfohlen.

Die Besonderheiten des Krebs im Ausgangposting werden dabei kaum angesprochen. Ich kenne mich auch nicht damit aus.

Zu einem Deiner späteren Postings:

"Das auch erwähnt wird, wann sich der Patient in einer Studie befindet und wann nicht."

Wenn ein Patient in einem Versuch drinsteckt, weiss er das genau. Wenn er es nicht weiss, kann man später keine Unterschrift vorweisen, und dann kriegt man vom Studienmonitor gewaltig eine aufs Dach und die gewonnen Daten sind weder wissenschaftlich noch für Zulassungszwecke verwendbar. Von den Folgen für die Karriere des unsauberen Forschers mal abgesehen. Zudem sind Patienten in Studien meistens auch allgemein über ihre Krankehit viel besser aufgeklärt und werden oft richtig gehend verhätschelt. Denn jeder Patient hat das Recht jederzeit auszusteigen und wehe dem, der sie dabei unter Druck setzt. Die Ärzte stehen bei Studien auch bei weitem nicht so unter dem finanziellen Druck knapper Solidargemeinschaftsgeldmittel.

Ausnahmen mögen in diesem Bereich auch vorkommen, aber so wie Du das darstellst ist es bei weitem nicht die Regel. Deswegen ist Deine Darstelltung falsch, tendenziös, unterstellend usw.

R+auc+hsch'walxbe


An Matt:

Also, das mein erster Beitrag auf das erste Posting anders ist, ist einfach zu erklären: im ersten schrieb ich als normale Betroffene, weil Lilith einfach wissen wollte, was andere so tun (beides ist menschlich ganz normal- Foren ersetzen einfach oft das Gespräch mit einem Bekannten o.ä.) Zum Nachbarn würde ich auch so reden.

Das obige Buch habe ich nicht erwähnt, um sich zu der zugegebenermaßen leider sehr einsichtigen Sichtweise des Verfassers zu bekennen, sondern weil in dem Buch einfach viele alternative Ansätze recht genau beschrieben werden. Wenn einen was anspricht, kann man sich darüber ja weiter informieren. Was er mit seinen eigenen Ansichten vertritt, darüber kann man sich streiten. Bestimmt findet nicht alles meine Zustimmung, mehr oder weniger habe ich mir dieses Buch der Vollständigheit halber gekauft. Das er kein Mediziner ist, wissen wohl alle.

Dein letzter Absatz dreht sich primär um meinen Satz: wenn sich der Patient in Studie befindet. In dieser Form meine ich mit Studie nicht primär ein noch nicht zugelassenes Medikament, sondern die Kombination der verschiedenen Substanzen. Man kann von Patienten auch nicht verlangen, daß sie sich dieses denken können. Sie werden das tun, was der jeweilige Arzt für richtig hält, und dies kann von der Behandlung her durchaus sehr unterschiedlich sein. Selbst von Bundesland zu Bundesland ist das verschieden. Es gibt zwar onkologische Leitlinien, die aber sehr auslegbar sind. Im allgemeinen wird allerdings angegeben, das verträglicheren Therapien der Vorzug gegeben werden soll. Im Fall Mammakarzinom wäre das die Antihormontherapie. In meinem Bekanntenkreis ist z.B. eine Brustkrebspatientin (noch nicht in den Wechseljahren), hormonsensitives Karzinom, mehr als 9 Lymphknoten befallen. Nach Chemo und Bestrahlung jetzt, ein halbes Jahr nach der OP, erneutes Karzinom andere Brust. Eine Hormontherapie hat sie nicht erhalten, wurde ihr auch nicht angeboten. Nun könnte man das mit "Schicksal" abtun, ich persönlich finde es ein Versäumnis, bei einer solchen Ausgangssituation nicht mit Goserelin/Tamoxifen o.ä. zu behandeln. Sicherlich ist es bei 9 befallenen Lymphknoten nicht verwunderlich, das sie Chemo bekam, dafür aber die Hormontherapie wegfallen zu lassen, entspricht bestimmt nicht mehr den heutigen Therapieansätzen.

Wenn Du aber auch solche Beispiele als falsch und unterstellend darstellst, hast Du als Patient noch keine schlechte Erfahrungen machen müssen. Möglicherweise bist Du ja selbst Arzt, dann würde mich das nicht wundern. Anderes Beispiel: was hältst Du davon, wenn man einer Frau mit bekanntem, schon metastasiertem Brustkrebs plötzlich Lähmungen am gesamten Arm auftauchen? Plus stärkste Schmerzen in der HWS? Ja, genau. Es könnte eine Metastase in der HWS sein. Nicht so die vielen konsultierten Ärzte meiner Mutter: sie verbrachte in diesem elenden Zustand ein Jahr, dann wurde sie an der Hand operiert, wegen "Karpaltunnelsyndrom". Als der Arm dann trotzdem nicht mehr wollte, unterstellte man ihr Simulanz. Erst der nächste, neu niedergelassene Neurologe tat das einzig richtige: Kernspin der HWS. Genau war die sehr große Metastase zu sehen. Jetzt möchte ich nochmals von Dir wissen: was würdest Du tun, wenn es Deine Mutter gewesen wäre? Übrigens wies sie immer wieder darauf hin, Brustkrebspatientin zu sein und fragte stets auch in diese Richtung. Die Mediziner taten das ab, als käme dies überhaupt nicht in Frage. Eine Chemo kam nicht in Frage, erstens litt sie an Herzinsuffizienz, zweitens wäre es eine palliative gewesen. Übrigens lebte sie dennoch 6 Jahre weiter, leider die letzten 1 1/2 fast vollständig gelähmt. Mit ihrem Schicksal haderte sie nicht.

Die Fragestellerin hier hätte bestimmt auch eine Chemo gemacht, wenn dies möglich gewesen wäre, zumindest wurde nichts gegenteiliges von ihr geschrieben. Was ist dann daran falsch, wenn man sich etwas Gutes tun will? Die einen sehen ihr Heil eben in Kräutern, Noni und Vitaminen, die anderen gehen zu Mc Donalds und geniessen ihr Leben. Wie schon erwähnt: das unterschiedliche des Menschen ist es doch. Leider hat die Threaderöffnerin auch nicht mehr geschrieben, es ging auch nicht unbedingt daraus hervor, das sie selbst die Betroffene ist, sonst hätte sie das Leiden bestimmt genauer beschrieben. Bei der Alternativmedizin spielt das spezielle aber auch nicht eine so große Rolle, weil der Mensch stets als Ganzes gesehen wird. Gute Ernährung (von Fasten usw. halte ich übrigens auch nichts, auch nichts von weglassen von tierischem Eiweiß usw, außer natürlich bei Allergien) hat noch keinem geschadet. Das heißt nicht kasteien, sondern bewußt genießen.

Grüße!

K"urt2x22


Kosten einer Krebsbehandlung

Hallo :-)

In einer österreichischen Tageszeitung wurden heute die Kosten für einen Krebspatienten veröffentlicht.

Die Präparate zur Behandlung eines Lymphdrüsenkrebses kosten pro Patient rund 7.000 Euro im Monat.

Wird ein Plasmazellengeschwulst in den Knochen mit modernsten Therapeutika behandelt, kostet das 20.000 Euro für 2 Monate. Damit wird der Patient lt. Berichten nicht geheilt sondern das Leben um ein paar Monate verlängert.

Man kann sich dabei durchaus vorstellen dass, wenn diese Entwicklung so weitergeht wir alle nicht mehr in der Lage sind das dauerhaft zu finanzieren. Denn bezahlt wird das ganze von der Allgemeinheit. Welche Folgen werden daraus wohl entstehen ???

Es wird immer wieder sogenannte Wunderheilungen in diesem Gebiet geben. Die Erforschung bzw. öffentliche Anwendung wird noch warten müssen, weil seitens der Pharmaindustrie gegengearbeitet werden muss um den Profit aufrecht zu erhalten.

Ich gehöre auch zu denen die jammern wenn ein Naturheiler zuviel Geld für seine Dienste in Anspruch nimmt. Für mich ist das nicht stimmig mit einer von Gott gegebenen Gabe abzuzocken. Natürlich muss man verdienen um zu Leben, trotzdem hat alles seine Grenzen.

Wenn ich mir aber so vorstelle dass diverse Behandlungen in einen mehrstelligen Betrag abrutschen und das von der Allgemeinheit bezahlt werden muss, regt sich niemand auf. Wenn ein einzelner bei einem Naturkundler in Behandlung ist und das auch noch mit Erfolg, dann wird herumgejammert dass es eine Frechheit ist dafür nach einigen Behandlungen 500 - 1000 Euro bezahlen zu müssen.

Klar diese Summe wurde von einem einzelnen bezahlt und fällt dadurch sofort auf.

Ich möchte jetzt nicht von Scharlatanen schreiben, sondern von wirklich begabten Naturheilkundlern.

Warum bezahlen denn die Kassen so gut wie nichts das mit Naturheilkunde zu tun hat?

Ganz einfach es enstehen dadurch neue Kosten, die alten Kosten steigen ins unermessliche, warum sich dann noch neue Kosten aufbürden. Jemand der den letzten Ausweg bei einem Heiler sucht soll und wird sich das auch selbst bezahlen. Es steckt überall ein System dahinter.

einfach mal zum Nachdenken

viele Grüße

Kurt

gReo7rgixa


Zustimmung für Beitrag von Kurt

Selbstverständlich steckt ein System dahinter. Die Onkologen kennen m. E. eh nur 3 Behandlungsmöglichkeiten: 1. OP, 2. Chemo und 3. Strahlenbehandlung. Die Pharmafirmen wollen ihre Chemomittel loswerden, die bestimmten Firmen ihre Strahlengeräte. Da geht es doch um Milliardenumsätze.

Vornweg möchte ich jetzt eines klarstellen: 1. kenne ich den Autor nicht, 2. habe ich keinen Buchladen, 3. gehöre ich dem Verlag nicht an. Ich möchte hier an dieser Stelle mal auf ein Buch aufmerksam machen, das m. E. in jedes gutsortierte Buchregal gehört. Der Titel des Buches lautet "Chemotherapie heilt Krebs - die Erde ist eine Scheibe".

Ich habe es mir auf Hinweis meiner Heilpraktikerin gekauft und finde diese Errungenschaft als sehr wertvoll.

Viele Grüße

cAhriMs]"[phaxrm


Deja vú?

Das Buch mag ja für dich sehr wertvoll sein, trotzdem ist der Titel einfach Mist!

Ich würde übrigens für die nahe Zukunft noch einen 4. Punkt auf die Liste setzen, nämlich rekombinante Antikörper. Ein sehr vielversprechendes neues Forschungsgebiet.

gAeorgixa


Hallo Chris

ich erlaube mir, Dir zu widersprechen. 1. der Titel lädt schon zum Nachdenken ein und 2. ist das Buch (nicht nur meine Ansicht) mehr als wertvoll.

Hast Du denn schon mal reingeschnuppert?

Herzliche Grüße

NSeuerJMaxtt


Hallo Rauchschwalbe

Deine Ausführungen zu Unzulänglichkeiten der Mediziner kann ich durchaus und auch aus eigener Erfahrung nachvollziehen.

Wenn Behandlungrichtlinien nicht eingehalten werden, ist das ein Durchführungsproblem und liegt meist an Fortbildungsfehlern oder schlichter Ignoranz.

Deswegen muss man als Patient ständig hinterher sein. Nur was passiert, wenn ein Patient von solchen Problemen berichtet: Er bekommt im persönlichen Umfeld und im Internet allzuoft zu hören: Dann probier doch was Alternatives! Und anstatt eine adäquate Behandlung nach dem aktuellen Stand des Wissens (dass sich durchaus ändern kann) einzufordern, gibt er auf und bekommt dann eben auch nicht die adäquate Behandlung, sondern "etwas" alternatives, dass sich irgendwelchen qualitativen Vergleichen nie gestellt hat und stellen wird, ausser persönlichen Berichten. Diese können naturgemäß nur die Überlebenden abgeben.

Und deswegen unterstütze ich jeden bei der Forderung nach besserer Medizin - mit Hinweisen auf Wirkungen jenseits persönlicher Einzelberichte.

c/hris@][pharxm


Hi georgia

Klar kannst du mir widersprechen! ;-)

Das Problem dabei ist, dass ich in der Materie stecke. Und wenn man weis, wie diese Chemotherapeutika wirken und an welchen molekularen Rezeptoren sie angreifen, dann kann der Herr Laien-Autor mich nicht vom Hocker reißen!

Wer hat behauptet, das alle Chemos Krebs heilen?

So wird doch schon mit dem Titel eine Unwahrheit als Tatsache präsentiert. Wenn das ganze Buch so aufgebaut ist, dann kann ich damit nichts anfangen.

Da lese ich mir lieber meinen Mutschler "Arzneimittelwirkungen" durch. Muss ich eh für mein Staatsexamen machen! ;-)

Bringt mir mehr! Das Buch was du meinst bringt mir keinen Punkt in der Prüfung!

CTetus


@ NeuerMatt

Ach weist Du NeuerMatt, Dein Posting vom 17.08.04 19:52 ist die Nachricht eines Gesunden (glaube und hoffe ich), zumindest was die hier diskutierte Krankheit angeht.

Betroffene könnten Dir eine Menge Input's geben.

weiterhin gesunde Grüße von C.

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