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Starkes Nachleuchten oder Farbsehproblem?

S tefarn19984HxL


Zwischenbericht

Hallo liebe Leute!

Wie ich in meinem Bericht zuvor erwähnt habe, hatte ich am am 27.04. meinen Termin in der Uni-Klinik-Lübeck. Leider habe ich es nicht geschafft euch vorher davon zu berichten *sry*

Also jetzt bekommt ihr die Antworten, was gemacht wurde und was letztenendes dabei rausgekommen ist....

Um 08.15 h war mein Termin. Zunächst einmal wurden dann meine Sehnerven getestet. Mir wurden 2 Elektroden am Kopf angeschlossen und ich musste dann abwechselnd auf einen Bildschim mit gank vielen schwarzen und weißen Quadraten schauen. Nach und nach wurden diese dann immer mehr und immer kleiner. Das dauerte so etwa 20 Minuten.

Das Ergebnis wies keine Probleme mit meinen Sehnerven auf. Die Ärztin frage mich darauf hin, ob ich Zeit mitgebracht hätte um weitere Tests zu machen. Ich wollte es ja geklärt haben, also hab ich mir einfach die Zeit genommen.

Als nächstes wurde dann eine Gesichtsfeld-Untersuchung vorgenommen.

Danach kam die wohl unangenehmnste Untersuchung der Augen, die ich je gemacht habe. Es wurde getestet, wie gut meine Netzthaut elektrische Impulse, so wie sie beim Sehen erzeugt werden ableitet. Dazu mussten zunächst meine Pupillen erweitert werden, anschließend lag ich 20 Minuten in völliger Dunkelheit. Dann wurden meine Augen betäubt und mir wurden sehr merkwürdige Kontaktlinsen in die Augen gesetzt mit ganz viel Gel drauf um die Netzthaut nicht zu beschädigen. Das schlimme war nur, man konnte die Augen nicht mehr schließen und gucken konnte man natürlich auch nicht mehr.

Dann würden immer Lichtblitze ins Auge geschickt. Diese wurden dann immer Heller und zunächst langsamer. Nach ca. 10 Minuten wurde dann alles ganz ganz Hell und man musste 10 Minuten in dieses Licht gucken und da man die Augen nicht schließen konnte, hat das ganz schön geblendet. Dann wurde es wieder dunkel und für ca. 2 Minuten wurden ganz helle und sehr schnelle lichtblitze erzeugt. Das war echt übel ;-)

Naja wie dem auch sei, ich lebe ja noch.... dann kam ich zur Oberärztin und alle Ergebnisse weißen keine Probleme mit meinen Augen auf. Sie sagte zu mir, dass sie in der Augenklinik leider nichts weiter für mich tun können und sie sowas wie ich es beschieben habe noch nie gehört hat. Sie meint sie glaubt nicht, das es Einbildung ist und hat mir empfolen nun auf Neurologischer Ebende weiter zu gehen. Sie sagte, sie an meiner Stelle würde das tun und wenn dann immer noch nichts gefunden wird, muss es wohl psychologisch sein.

Die Ärztin hat mich gebeten einen Bericht darüber zu ihr zu senden, weil sie interessiert, was bei den Untersuchungen beim Neurologen rausgekommen ist.

Tja und so geht die Geschichte weiter. Nun hab ich am 23. Mai einen Termin beim Neurologen.

Ich werde euch dann wieder Informieren, wie es weiter geht :-(

Ist schon irgendwie deprimierend, aber es ist wohl besser, wenn ich da nicht aufgebe und weiter versuche eine Ursache zu finden. Wenn es dann tatsächlich psychisch sein sollte, habe ich durch die Untersuchungen ja nix verloren außer ein wenig Zeit.... ach ja, a pro pro Zeit, ich war über 5 Stunden in der Uni, aber das is wohl normal ;-)

Machts gut... Stefan

A-ichBa200x4


Hallo Stefan,

Deine Symptome habe ich auch. Wahrscheinlich kann das verschiedene Ursachen haben, bei mir kommt es jedenfalls von meiner Borreliose. Das ist da ein häufiges Problem und bei augenärztlichen Untersuchungen kann man das nicht feststellen.

Grüsse,

Gabrielle

SjtefaSn1O98x4HL


Hallo Aicha!

Ich hab aber das gefühl dass es immer schlimmer wird, ist das denn normal? Ich hab vorher nie Probleme gehabt, deswegen mach ich mir jetzt ja auch solche Sorgen. Hab das Gefühl, dass sich Sachen immer länger in mein Auge einbrennen. Das ist alles voll merkwürdig :-/

S?tef!an19x84HL


P.S.

Was ist denn "Borreliose"? Kann das denn sein das ich sowas auch habe? Wäre lieb wenn mir das jemand beantworten könnte :-/ Das hat doch was mit zecken zu tun, oder nicht?

Acich#a2004


Hallo Stefan,

ja, Borreliose ist eine durch Zecken (oder andere stechende Insekten) übertragbare bakterielle Erkrankung. Praktisch jeder könnte das haben, da wahrscheinlich jeder schon mal Kontakt mit Borrelien hatte, auch ohne es zu merken.

Bei mir haben auch Scharen von Augenärzten nichts gefunden. Es wurde immer schlimmer und zum Schluss hatte ich nachts, wenn ich die Augen schloss, krass grelle Lichtspiele vor den Augen, die mindestens 10 Minuten andauerten und mir fürchterliche Angst machten. Es war wie auf einem LSD-Trip.

Unter Antibiotika hörte das bei mir auf, aber die Mücken habe ich immer noch, die sind wohl sehr schwer wegzubekommen. Aber ich bin mit meiner Behandlung auch noch nicht zu Ende.

Hast Du in den letzten Jahren noch irgendwelche anderen körperlichen Symptome, Erkrankungen oder auch psychische Veränderungen an Dir bemerkt? Normalerweise bringt Borreliose eine Vielzahl an Symptomen mit sich, die aber nicht alle auf einmal anwesend sein müssen.

Grüsse,

Gabrielle

SUtefan1t98x4HL


Danke für deine schnelle Antwort.

Ja Psychische Veränderungen habe ich wahrgenommen. Ich bekam Panikattacken und dadurch hat sich mein ganzes Leben umgestellt. Mittlerweile geht es aber wieder recht gut, nur meine Augen machen mir halt große Sorgen, weil ich im Hinterkopf immer Angst habe, dass es war schlimmeres ist :-(

APichak20x04


Ich hatte 18 Jahre lang Panikattacken und Depressionen durch diesen Mist. Das ging dann wieder von alleine weg.

Vielleicht lässt Du Dich doch mal auf Borreliose testen? Es sollte ein Westernblot gemacht werden (Bluttest). Der Standard-Test (ELISA) ist zu unzuverlässig. Doch auch der Westernblot zeigt nicht alle Erkrankten an. Die Diagnostik ist hier leider ein Trauerspiel.

Vielleicht googelst Du mal "Borreliose Checkliste", da bekommst Du eine Liste der gängigsten Symptome. Vielleicht findest Du noch mehr Übereinstimmungen.

Grüsse,

Gabrielle

S6tefanb1984xHL


Hallo du!

Ja das kann ich ja mal machen, aber mich würde das sehr wundern, weil ich nicht wüsste, dass ich je von einer Zecke gebissen worde. Das einzige mal war vor ca. 12 Jahren. Das kann doch dann nicht sein, oder?

ATich8a200P4


Ich hatte auch nie eine Zecke an mir bemerkt und bin trotzdem krank. Deine Zecke vor 12 Jahren könnte durchaus ein Grund sein. Die Infektion kann viele Jahre still sein, aber auch Neuinfektionen werden oft nicht bemerkt, da die Larven und Nymphen der Zecken auch schon infektiös, aber noch so klein und transparent sind, dass man sie kaum bemerken kann.

Doch wie gesagt, es kann wahrscheinlich alles Mögliche sein. Und wenn Du sonst keine Symptome hast, würde ich auch nicht als Erstes darauf tippen.

Merkwürdig ist allerdings die Panik. Damit sind es schon zwei Hinweise...

Evtl. könnte aber auch beides von einer Amalgamvergiftung kommen. Hast oder hattest Du A.-Plomben?

Grüsse,

Gabrielle

S<t6efa0n198#4xHL


Also nicht das ich wüsste. Ich war war auch eine Zeitlang Blutspenden. Ich kann das ja mal bei meinem Arzt ansprechen. Am 23. hab ich erstmal einen Termin bei Neurologen.

Ist schon so eine Sache mit den Krankheiten und der Diagnose. Nicht zuletzt kann es auch alles Psychologisch sein :-(

Sxte~fanK1984HxL


und wieder einmal ich :-/

Hallo liebe Leute,

gestern war mein Termin beim Neurologen. Sie meinte mein Krankheitsbild wäre sehr merkwürdig und sie hätte auch keine Erklärung dafür. Sie sagte, wenn es irgendwas mit dem Kopf wäre, hätten die Untersuchungen in der Uni-Klinik schon auffälligkeiten aufgezeigt. Sie sagte Anzeichen für Beispielsweise einen Gehirntumor sind unter Andrem Doppelbilder, Gesichtsfeldausfälle, Kopfschmerzen.... Ich hab dann zu ihr gesagt, das ich mich damit nicht zufreiden gebe, zumal in meinem Krankheitsbild mit den Augen schon Einträge von 1999 bei der Neurologin sind. Das war bevor ich Panikattacken oder dergleichen hatte, somit das die Psyche da keine allzugroße Rolle spielen sollte. Kann natürlich trotzdem sein.

Ich habe ihr dann offen gesagt, dass ich Angst vor einem Gehirntumor habe, weil meine Großmutter auch an sowas gestorben ist.

Sie sagte dann, wenn ich das möchte, dann machen wir das. Sie sei sich zwar ziemlich sicher, das da nichts bei rauskommen wird, aber selbst wenn es nur Therapeutischen Effekt hat, also das ich beruhigt bin und weiß, es ist nichts bedrohliches, machen wir das.

Habe nun für nächsten Dienstag einen Termin zum MRT. Irgendwie freut mich das sehr, weil das wirklich die letzte Instanz ist. Wenn das MRT ok ist, dann wird das endlich abgeschlossen sein und ich muss dann akzeptieren wie es ist. Zumindest muss ich dann keine Angst mehr haben. Gleichzeitig mach ich mir natürlich ein wenig Sorgen, was ist wenn doch was rauskommt.... Gut, kann natürlich auch irgendwas anderes sein, als ein Tumor, aber die Untersuchung ansich ist mir auch nicht ganz geheuer. Aber da muss und will ich durch.

Wünscht mir Glück.

Ich melde mich natürlich nächste Woche nochmal und werde euch berichten.

P.S. hat jemand vielleicht schon Erfahrungen mit einem MRT des Schädels? Bekommt man da ein Kontrastmittel gespritzt und wie lange dauert sowas? Hab zwar schon Seiten darüber gefunden, würde es aber gerne von euch wissen.

Liebe Grüße, Stefan

S8tefGaMn19Y84HL


und wieder einmal ich :-/

Hallo liebe Leute,

gestern war mein Termin beim Neurologen. Sie meinte mein Krankheitsbild wäre sehr merkwürdig und sie hätte auch keine Erklärung dafür. Sie sagte, wenn es irgendwas mit dem Kopf wäre, hätten die Untersuchungen in der Uni-Klinik schon auffälligkeiten aufgezeigt. Sie sagte Anzeichen für Beispielsweise einen Gehirntumor sind unter Andrem Doppelbilder, Gesichtsfeldausfälle, Kopfschmerzen.... Ich hab dann zu ihr gesagt, das ich mich damit nicht zufreiden gebe, zumal in meinem Krankheitsbild mit den Augen schon Einträge von 1999 bei der Neurologin sind. Das war bevor ich Panikattacken oder dergleichen hatte, somit das die Psyche da keine allzugroße Rolle spielen sollte. Kann natürlich trotzdem sein.

Ich habe ihr dann offen gesagt, dass ich Angst vor einem Gehirntumor habe, weil meine Großmutter auch an sowas gestorben ist.

Sie sagte dann, wenn ich das möchte, dann machen wir das. Sie sei sich zwar ziemlich sicher, das da nichts bei rauskommen wird, aber selbst wenn es nur Therapeutischen Effekt hat, also das ich beruhigt bin und weiß, es ist nichts bedrohliches, machen wir das.

Habe nun für nächsten Dienstag einen Termin zum MRT. Irgendwie freut mich das sehr, weil das wirklich die letzte Instanz ist. Wenn das MRT ok ist, dann wird das endlich abgeschlossen sein und ich muss dann akzeptieren wie es ist. Zumindest muss ich dann keine Angst mehr haben. Gleichzeitig mach ich mir natürlich ein wenig Sorgen, was ist wenn doch was rauskommt.... Gut, kann natürlich auch irgendwas anderes sein, als ein Tumor, aber die Untersuchung ansich ist mir auch nicht ganz geheuer. Aber da muss und will ich durch.

Wünscht mir Glück.

Ich melde mich natürlich nächste Woche nochmal und werde euch berichten.

P.S. hat jemand vielleicht schon Erfahrungen mit einem MRT des Schädels? Bekommt man da ein Kontrastmittel gespritzt und wie lange dauert sowas? Hab zwar schon Seiten darüber gefunden, würde es aber gerne von euch wissen.

Liebe Grüße, Stefan

SHtefran198>4HvL


sorry, hat er 2 mal abgeschickt :-/

B&rift82


Hallo Stefan!

Ich habe das gleiche Problem mit meinen Augen wie Du! Ich war auch beim Hausarzt, Augenarzt, Neurologen und MRT. Der Neurologe meinte ich hätte Migräne, weil ich auch oft Kopfschmerzen habe und schon zweimal so ein Flimmern auf einem Auge. Allerdings habe ich auch einen sehr niedrigen Blutdruck, ich bin davon überzeugt das es damit zusammenhängt. Wiist es mit deinem Blutdruck? Vor dem MRT brauchst Du keine Angst haben, mir wurde ein Kontrastmittel gespritzt. Ich habe auch diese Mücken im Auge, gleichzeitig damit hat auch dieses Nachleuchten angefangen.

Grüsse Britta

S&tefa=n19x84HL


Hallo Brit82

Das ist ja interessant. Also ich hab eigentlich keine Migräne, hab zwar auch hin und wieder Kopfschmerzen, hab das aber auf meine Arbeit zurück geführt. Mein Blutdruck ist auch relativ niedrig, aber nicht viel. Gut, wenn ich Panik bekomme ist er natürlich höher ;-)

Wie gehst du jetzt mit der Sache um? Kam es bei dir denn auch nach und nach und war das alles plötzlich da??

Lieber Gruß, Stefan

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