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Starkes Nachleuchten oder Farbsehproblem?

B:rit8x2


Hallo!

Also bei mir kam das alles nach und nach. Es fing damit an, das ich letzten Herbst plötzlich so ein Flimmern auf meinem linken Auge hatte. Es hielt ungefähr 15 Minuten an. Ich machte mir darüber irgendwann keine Gedanken mehr, und schob es auf meinen Kreislauf. Kopfschmerzen habe ich schon viele Jahre, sie sind nicht besonders schlimm, es ist so ein Spannungskopfschmerz. Dann kam im März dieses Flimmern wieder plötzlich, nachdem ich mit meiner kleinen Tochter gespielt habe und ich oft hoch und runter kam. Das hielt wieder so ca. 20 Minuten an. Danach habe ich meinen Blutdruck gemessen. Da war er relativ hoch, ich denke durch die Panik die ich hatte. Allerdings hatte ich auch ziemlichen Stress vorher gehabt. Also bin ich dann zum Hausarzt, der hat Blut abgenommen usw., war aber alles in Ordnung. Dann kamen plötzlich diese Mücken, ich bin zum Augenarzt und der erklärte mir das mit den Glaskörpertrübungen und das das nichts schlimmes ist. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich diese Nachbilder noch nicht. Doch kurze Zeit darauf fing das an. Ich schaute zum Himmel und sah immer so kleine blitzende Punkte, jedes Licht oder jede starke Farbe brennt sich in meine Netzhaut und leuchtet nach. Der Neurologe machte ein EEG und lauter Untersuchungen, war aber alles in Ordnung. ER meinte ich habe eine Migräne, und zur Zeit nur eine retinale Aura. Ich müsste diese unterbrechen mit BetaBlockern und Novaminsulfon. Weil ich das aber alles nicht so glauben kann habe ich das nie eingenommen. Mein Blutdruck ist sehr niedrig, meistens 90 zu 60. Naja, beim MRT kam dann auch nichts raus! Da war ich dann schon beruhigt. Ich versuche das jetzt zu ignorieren. Aber es nervt sehr, und manchmal macht mir das auch Angst. Am 2. Juni wird nochmal so ein Blutdrucktest gemacht, vieleicht bekomme ich dann was verschrieben und dann hört das alles auf, ich hoffe es! Gruss Britta

S-tzef2an15984HxL


Hallo Brit82

Das hört sich echt interessant an, wobei ich wie gesagt eigentlich keine Kreislaufschwierigkeiten habe. Vielleicht sind das einfach Dinge, für die es keine wirkliche Erklärung gibt. Ist zwar merkwürdig, aber sowas soll es ja geben. Ich werde am Besten erstmal das MRT abwarten und wenn da nichts rauskommt, dann werd ich erstmal sehr sehr glücklich sein, weil eine schwere Last von meinen Schultern genommen wird und ich keine Angst merh haben muss, dass es irgendwas schlimmes ist.

Ich werde dann wohl damit leben müssen, aber vielleicht klingen die Phänomene ja auch irgendwann wieder ab, oder man "ignoriert" sie mit der Zeit wieder, besonders wenn man weiß, dass es nichts schlimmes ist.

Wie lange hat die Untersuchung (MRT) denn bei dir gedauert? Kannst du mir sagen wie das abläuft? Bekommt man im nachhinein die Bilder zu sehen und wie sieht es mit dem Kontrastmittel aus? Gibt es da irgendwelche Nebenwirkungen?

Ich weiß, dass sind viele Fragen, aber je mehr ich in Erfahrung bringen kann, desto beruhigter bin ich ;-)

Man bin gerade mal 21 und hab schon so viele Probleme, ist das nicht scheiße? Und dabei gibt es Menschen die viel schlimmer dran sind als man selbst, doch irgendwie ist die eigene Empfindung natürlich extremer.

Liebe Grüße, Stefan

B@rSit8x2


Hi!

Das MRT hat nicht lange gedauert, vieleicht so 15 Minuten. Davor brauchst Du wirklich keine Angst haben. Wenn Du willst wird Dir ein Beruhigungsmittel verschrieben. Bei dem Kontrastmittel gibt es kaum Nebenwirkungen, ich glaube nur in seltenen Fällen Übelkeit und Kopfschmerzen. Mess mal Deinen Blutdruck, vieleicht ist der auch so niedrig! Sicher wird beim MRT nichts rauskommen. Die Bilder kannst Du später haben. Grüsse Britta

S2te\fan19x84HL


Hey

Das ist gut zu Wissen. 15 Minuten werde ich schon irgendwie überstehen. Ja werde meinen Blutdruck mal Messen. Man kann die Bilder mitnehmen? Das wäre ja cool. Immer wenn ich mir dann böse gedanken mache kann ich selbst nachgucken *hehe*

Ich werde mal sehen mit dem Beruhigungsmittel. Hab ab meisten vor der Kontrastmittel Angst, da ich sowas nicht mag. Spritzen und so. Ich werde das einfach ansprechen und dann mal sehen. Hoffentlich sind die da Nett wo ich hingehe. Mag das nicht, wenn Leute so unfreundliche sind.

Sjtefpan1198x4HL


MRT Kontrastmittel

Kann mir jemand sagen, ob man das Mittel gespritzt bekommt oder muss man das schlucken??

BdrwitL8x2


Hi!

Du bekommst das Kontrastmittel gespritzt. Wie ist Dein Blutdruck, schon gemessen?

Grüss Britta

S,teMfan!1984xHL


Hey Brit82

Na das wird ja immer besser :-/

Wieviel bekommt man denn da gespritzt und merkt man davon was??

Mein Blutdruck ist etwa bei 105 zu 70.

Liebe Grüße

m#axsOh5rexck


Hallo.

Also mir wurde ein Katheter gelegt, nach ca. 10 Minuten wurde das Kontrastmittel automatisch (also maschinell) in Vene gespritzt. Zumindest ich habe deutlich gemerkt, wie das Mittel die Vene hochstieg und empfand das auch als sehr unangenehm.

SYtefan#198-4HL


Hallo liebe Leute,

zum Glück hab ich deinen Beitrag erst zu spät gelesen maxshreck, sonst hätt ich wohl nochmehr Angst gehabt. Hab aber alles gut überstanden. Fand die Untersuchung zwar nicht sonderlich angenehem, aber es war auszuhalten.

Die Geräuschen fand ich nur ziemlich krass und das Kontrastmittel hab ich auch etwas gemerkt, mein Arm wurde ganz kalt.

Ich war innerhalb von 45 Minuten wieder raus aus dem Komplex.

Alles ist OK :-)

Das freut mich voll, jetzt muss ich mir da keine Sorgen mehr machen. Werde dann dann akzeptieren mit meinen Augen und so gut es geht damit versuchen zu Leben. Zumindest ist es nichts bedrohliches.

Am Freitag hab ich die Nachbesprechung beim Neurologen. Mal sehen was der jetzt dazu sagt.

Jetzt muss ich nur noch ne Freundin finden und alles ist wieder mehr oder weniger im Lob ;-)

LG Stefan

BHrixt82


Hi Stefan!

Was hat die Neurologin heute gesagt?

S2tefan19x84HL


Tja nichts weiter. Sie meint es kann dann ein psychisches Problem, bzw ein Aufmerksamkeitsproblem sein. Es ist jedenfalls nichts bedrohliches und ich solle mir keine Sorgen machen.

Wenn es eine grundlegende Veränderung geben sollte, solle ich mich nochmal bei ihr Vorstellen. Es gibt wohl einfach keine erkennbare Erklärung dafür.

Nun werde ich versuchen das so weit es mir möglich ist zu ignorieren, was anderes bleibt mir wohl nicht übrig, oder??

Liebe Grüße Stefan

JDabxa


Hallo zusammen!

Soeben habe ich die Einträge dieses Forums gelesen. Ich leide seit 1 1/2 Jahren an denselben beschriebenen Problemen und habe ebenfalls viele der genannten Untersuchungen durchlaufen.

Das Fazit war bei mir eine Migräne. Diese wird jedoch nicht behandelt.

Ich würde mich sehr über den Verlauf und die Behandlungsmethoden von Euch interessieren und schlage daher vor, dieses Forum zu nutzen, um im Kontakt zu bleiben. Es bietet eine gute Möglichkeit, alle paar Wochen Neuigkeiten zu erfahren.

Ich freue mich weiteres zu Erfahren.

Grüsse, Jaba

Sftef&an1U984HL


Hallo Jaba

Das verstehe ich nicht. Also ich habe ja keine Kopfschmerzen oder so, kann das trotzdem Migräne sein? Ich dachte Migräne hat man nicht Tag und Nacht, sondern nur ab und zu...?

Wie wurde denn bei dir Migräne festgestellt?

Ich habe am Freitag einen Termin bei einem Psychologen, bei dem ich sowieso schon wegen meiner Panikattacken in behandlun bin. Meine Neurologin meinte, ich solle mal mit ihm über das Problem sprechen.

Also mit den Problemen mit den Augen kann ich ja noch relativ gut leben, muss ich jetzt ja auch, weil ja schließlich nichts gefunden wurde. Aber die Panikattacken hatten mir stark zu schaffen gemacht. Mittleiweile gehts wieder richtig gut :-)

Danke Doc *hehe*

P.S. Können gerne über dieses Forum in Kontakt bleiben, also ich wäre dabei.

J8aba


Unterlagen

Hallo Stefan,

zunächst freut es mich, dass wir hier eine kleine, deutschsprachige Comunity aufbauen können!

Das mit der Mirgäne wird eine art Ausschlussdiagnose gewesen sein. Konkret kann es aber scheinbar Migräne ohne Kopfschmerzen geben. Ich werde Euch hier zwei tolle Links zeigen.

Die nachfolgende Seite ist die umfassendste zu Migräne und möglichen Begleiterscheinungen. Vielleicht könnte man auch weitere Deiner Symptome auf diese Liste zurückführen.

[[http://www.migraine-aura.org/EN/Symptoms.html]]

Unter "Visual Illusions" finden sich z.B. "Visual perseveration, i.e., prolonged afterimages". Die Seite bietet ebenfalls erfolgsversprechenden Behandlungsmethoden zur persistenten Migräneaura unter:

[[http://www.migraine-aura.org/EN/ICHD-II_1.5.3_Persistent_ma_wo_infarction.html]]

Es wäre toll, wenn Du hier mal bei Deinen Drs. Meinungen einholen könntest. Vielleicht bringt solch eine Behandlung Erfolg.

Was mach sonst noch interessieren würde ist, wie es bei Dir mit dem ganzen angefangen hat.

Freue mich auf die Neuigkeiten.

Gruss, Jaba

B%rit8x2


Hallo Stefan und Jaba!

Wie schon geschrieben, bei mir soll es ja auch Migräne sein! Aber so weit ich weiss, und ich habe es auch noch nicht anders gelesen, hält die Migräne-Aura doch höchstens 60 Minuten an. Bei mir geht das jetzt schon über zwei Monate so und das den ganzen Tag. Ich nehme auch keine Medikamente, weil ich das alles einfach nicht glauben kann! Grüsse Britta

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