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Iritis (Regenbogenhautentzündung)

LDbhyte hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ich habe im letzten halben Jahr 4 mal in relativ kurzen Abständen eine Iritis am rechten Auge gehabt. Symptome waren sehr hocher Augendruck (64) und verschwommenes Sehen. Nun hat mich mein Augenarzt zu diversen Ärzten nach einer Focussuche geschickt. Der einzige der etwas fand war mein HNO Arzt, nämlich einen Reumafaktor der bei über 650 lag. Nun meint er das meine Mandeln raus müssen. In 2 Wochen ist der Termin.

Nun meine Frage: Ist es üblich das eine Iritis bzw. der Reumafaktor in Verbindung mit den Mandeln stehen? Wenn Ja ist es umungänglich die Mandeln rausnehmen zu lassen?

Über kompetente Antworten wäre sich sehr dankbar.

Evtl. ist es von Bedeutung zu wissen das ich 19 bin :-)

MIt freundlichem Gruß

Byte

Antworten
hFofxer


hallo

Ich hatte mehrmals eine iridocyclitis . in der Tat bekam ich Gelenksbeschwerden, wenn diese länger andauerte. Für viele aus meiner Sicht oft einfältigen oder hilflosen Augenärzte gibt es nur eine erklärung:ein Herd ist an der Iridocyclitis bzw. Uveitis schuld. Auch der Antistreptolysintiter stieg einmal auf 1:800 und ich hatte schreckliche Gelenksschmerzen.

Die Erklärung für das seltsame Phänomen ist einfach:Das Scopolamin und das Cortison geraten ja auch in den Rachen.die durch das Scop. ständig geschwollene, trockene Schleimhaut ist in Kombination mit dem abwehrschwächenden Cortison ein idealer Nährboden für Infekte.

deine Uveitis (= iritis) sollte ordentlich abgeklärt werden.Es gibt in den Unikliniken entsprechende Zentren.

mein Uveitis ist infektiöser Natur , wie sich leider auch erst sehr spät herausgestellt hat, weil ich zufällig an eine anerkannte Spezialistin geriet.

Auch bei mir wurden einmal die Gaumenmandeln entfernt, dann geriet ich an "tote Zähne sind an allem schuld "Fanatiker. Um diese Zähne tut es mir noch heute leid.

ich Ich empfehle also, dass Sie einen Experten für diese Krankheiten oder die entsprechende Ambulanz einer Uniklinik aufsuchen.( aber ja nicht das AKH in Wien, dort habe ich schlechte Erfahrungen gemacht)

Ich wünsche Ihnen alles Gute. dass die krankheit nur auf einem auge auftritt, ist sicher ein gutes Zeichen.

Aurelia

f{lowckeh 6x8


Mandelentfernung

Habe mir meine Mandeln auch entfernen lassen. Die Iritis ist aber dadurch nicht weggegangen.Bei mir liegt es an einer Heterochromie, d.h. ich habe zwei verschiedene Augenfarben. Das Auge versucht dieses auszugleichen und reagiert darauf mit dieser Entzündung. Versuch es doch einmal bei einer Uni-Klinik.

Gruß Flocke 68

s|tevenRbxe


ich habe mal in einem beitrag gelesen das sich selbst kleine entzündungen im menschlichen körper auf die augen schlagen können d.h. ein eitriger zahn kann schon der auslösen sein. ich an deiner stelle würde eine 2. meinung einholen ob deine mandeln eine entzündung aufweisen bzw. ob diese vergrößert sind viele löcher aufweisen usw. denn wenn du vollig intakte mandel hast und es nicht notwendig ist sehe ich keinen sinn darin. meine mandel sind zwar auch weg und mir gehts trotzdem gut - hatte immer sehr viele angina. ein besuch beim zahnarzt kann sicher auch nicht schaden.

g~ut5e fre;undxin


Regenbogenhautentzündung

.. mei Sohn hatte vor 6 Wochen Regebogenhautentzündung. Ich war sehr in Sorge denn das kannte ich noch nicht. Er wurde 4x in Abstand von 7 Tagen ins Auge gespritzt und das Auge mußte auch bis einschließlich heute getropft werden. Er sieht aber immer noch alles verschwommen, ist das normal?

srummmf22


sehr hocher Augendruck (64)

boaaaah. das hab ich ja noch nie gehört.

eigentlich habe ich keine ahnung. aber....

die entzündung der iris rührt von viren her. leider sind die mandeln da sehr empfindlich. quasi offenes gewebe.

hier liegt wohl die vermutung nahe, dass die entnahme der mandeln einfach dafür dient einen virengefährdeten teil zu entfernen.

wie ja hofer schon schrieb.

jetzt bleibt jedoch die frage offen ob der rheumafaktor für die iritis verantwortlich ist oder aber eben die iritis für den rheumafaktor.

und ob bei dir tatsächlich die mandeln mit einem der beiden was zu schaffen haben ist ebenfalls nicht geklärt.

ich denke doch das dies recht schwer herauszufinden ist.

und dann denke ich aber noch das mir meine mandeln nicht so viel wert währen um den versuch zu unterlassen.

und die toten zähne (falls vorhanden) gehören ohnehin raus.

glute_ lfreundxin


Hallo

ich finde dieses Forum sehr hilfreich. Danke für die Tipps. Gehen nächste Woche zur Nachkontrolle zum Augenarzt. Auch mit dem Zahnarzt werden wir mal sprechen. Vielleicht ist je der Auslöser eine sehr starke verschleppte Grippe gewesen. Und auf alle Fälle mal in eine Uniklinik umweiteres abzuklären. Wer kennt in Frankfurt/ Main eine die dafür in Frage kommt? ???

r!uthxo


Hallo,

bei mir wurde auch eine Regenbogenhautentzündung diagnostiziert. Ich bin 47 und leide mit dem rechten Auge darunter. Mit den Ärtzen bin ich ziemlich durch. Im April 2008 wurde eine Glaskörpereintrübung diagnostiziert und nicht weiter behandelt, Nach dem Motto" Was wollen Sie hier." In der Augenartztpraxis. Versteht sich. Die zweite Ärtzin resümierte das sie die Eintrübungen auch habe. Wie tröstlich. Von Entzündung war hier trotz meiner Beschwerden noch keine Rede. "Ihr Auge ist aber wirklich sehr trocken." Und dann bekam ich eine Broschüre von Dr. Winzer. So klein geschrieben, dass ich es nicht lesen konnte. Toller Umgang mit Patientinnen. Wirklich. Ich sollte Tränenersatzmittel so lange ausprobieren bis was anschlägt. Sind die noch zu retten? Erst vor einer Woche kam dann ein anderer Augenartzt damit rüber, dass es sich um eine Regenbogenhautentzündung handelt. Seit April unbehandelt, weil Kassenpatientin? Tropfen zur Pupillenerweiterung und zur Entzündungsbekämpfung halfen bislang nicht. Alles unverändert. Jetzt soll ich Cortison nehmen. Bislang habe ich das verweigert, weil ich bereits Übergewicht habe. Gibt es denn keine Alternative zur konservativen Behandlung, die mir sowieso nicht bekommt? Liebe Grüße und gute Besserung an Alle, Rutho

G.rünes<Gexmüse


Hallo,

das Kortison z.B. in Tropfen dient dazu die Entzündung zu hemmen. Die pupillenerweiternden Tropfen sind notwendig damit die Pupille nicht verklebt. Ich habe jetzt seid 3 wochen eine Iritis und nehme seid Beginn die Kortisontropfen. Mein Arzt sagte mir, dass sie bei einigen Patienten innerhalb von wenigen Tagen zu einer Besserung führen, bei mir dauerte das etwas länger (nach 2 wochen waren die Symptome schließlich weg). Ob es Alternativen zum Kortison gibt weiss ich leider nicht, eine Behandlung mit Kortison ist da meiner Information nach die Standardtherapie. Weil eine Iritis eine recht ernstzunehmende Erkrankung ist (Leukozyten in der vorderen Augenkammer können die Pupille verkleben und so zu einer dauerhaften Sehschädigung führen), ist es daher vermutlich das Beste Nebenwirkungen vom Kortison in Kauf zu nehmen. Außerdem sollte man auf jeden Fall seinen Hausarzt aufsuchen um nach den Ursachen der Entzündung zu suchen. Viele Grüße!

knopfxweh


Hallochen

Die Ursache einer Iritis ist nicht vollkommen erforscht. Es wird aber angenommen dass rheumatische Beschwerden ein Faktor sein können.

lg und gute Besserung

B ecxhti


Hallo,

ich habe seit 17 Jahren Morbus Bechterew und hatte ständig eine Iritis. Erweiterungstropfen, Kortisontropfen und Salben waren meine ständigen Begleiter. Ich war fast alle 3 Wochen bei meiner Augenärztin und erst vor 3 Jahren habe ich festgestellt, dass es bei mir ein Nährstoffmangel war. Leider kann ich nicht sagen, welcher Nährstoff fehlte, aber seit dem ich ein Konzentrat aus verschieden Nährstoffen (TCM) zu mir nehme, habe ich weder Probleme mit meinem Rheuma, noch mit dem Auge.

LG

E ndotriexll


Hallo,

ich habe nun zum 3. Mal innerhalb von 3 Jahren eine Iritis (Uveitis). Beim ersten Mal wurde ich stationär behandelt. Im KH ging man davon aus, dass die Entzündung durch eine nicht ausgeheilte Sinusitis entstanden sein könnte. Man verpasste mir ein Antibiotikum und meinte somit die Ursache aus dem Weg geräumt zu haben.

Als dann letztes Jahr wieder eine Iritis auftrat wurden einige Untersuchungen mit mir gemacht, und es wurden u.a. rheumatische Faktoren im Blut gefunden. Da ich aber keine Gelenkbeschwerden habe/hatte verschrieb mir der Arzt auch noch keine Medikamente. Wegen zu hoher Albuminwerte im Urin sollte ich noch zum Nephrologen, der bei mir eine Autoimmunerkrankung vermutete (da ich seit Jahren unter Bauchschmerzen leide, tippte er auf eine Morbus Chron). Nachdem diese Iritis durch Kortison wieder verschwand ließ ich die Untersuchungen einstellen und musste heute wieder erfahren, dass die Ursache noch immer im Körper liegen muss.

Nun tippe ich selbst, nachdem ich die letzten Beiträge hier gelesen habe, darauf, dass die Ursache meine Mandeln sein könnten. Seit meiner Kindheit (ich bin 19) leide ich sehr häufig an einer Mandelentzündung und bis vor einer Woche habe ich noch krank mit einer im Bett gelegen.

Könnte es durchaus sein, dass die häufigen Mandelentzündungen das Rheuma ausgelöst haben und das Rheuma nun für die Iritis verantwortlich ist? Und kann auch noch ein Zusammenhang zur Autoimmunerkrankung bestehen? Momentan bin ich ziemlich ratlos, ich weiß nur, dass ich mir Anfang nächsten Jahres die Mandeln rausnehmen lassen will.. wie soll ich nun weiter vorgehen? An wenn muss ich mich jetzt wenden?

Liebe Grüße,

Endoriell

iariqsn2exu


Regenbogenhautentzündung

Hallo Bechti,

ich habe Ihren Beitrag mit großem Interesse gelesen.

Da ich seit 4 Wochen das erste Mal an einer Regenbogenhautentzündung erkrankt bin, erst das linke Auge und dann nach einer Woche das rechte, interessiert es mich sehr was das für ein Nährstoffkonzentrat ist.

Waren Sie bei einem Arzt oder Heilpraktiker der TCM ?

Wegen Rheumaerkrankungen wird bei mir zur Zeit das Blut untersucht.

Anzeichen von Rheuma an mir konnte ich bisher nicht feststellen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich eine Antwort von Ihnen erhalte.

Vielen Dank und liebe Grüße

mPatr"ix30x10


Ich hatte im letzten Jahr eine Regenbogenhautentzündung die erst als Bindehautentzündung diagnostiziert wurde. Mir wurde gesagt, dass irgendwo an einer anderen Stelle im Körper eine Entzündung vorliegt, welche sich auf die Augen auschlägt (obwohl dort nicht der Entzündungsherd ist). Es kann alles sein sagte man mir, bsp. eine Eierstockentzündung, eine Grippe einfach alles. Ich habe alle Ärzte abgeklappert, HNO, Hausarzt, Blutabnahme, Zahnarzt.... Jeder sagte mir es sei alles O. K. Weil Sie nichts finden konnten sagten Sie, es könne auch Reuma sein. Praktisch, weil man Reuma nur sehr sehr schwer feststllen kann. Hatte ehrer den Eindruck weil Sie nichts finden konnten, dann muß das wohl Reuma sein. Aber so O. K. kann mit mir ja nicht alles gewesen sein, denn die Regenbogenhautentzündung ging trotz Kortisontropen über mehere Wochen nicht weg. Dann irgendwann ist mir am letzten Backenzahn ein Stück Zahn abgebrochen. Ich vermute, dass es an dem Zahn lag. Ich bekam eine Füllung und alles war wieder gut. Kann mir gut auch vorstellen, dass der Körper evtl. auch auf Blomben reagiert. Vielleicht Unterdruck. Hatte von Anfang an den Verdacht, dass es an den Zähnen liegen könnte, obwohl ich keine Zahnschmerzen hatte. Bei meinem ersten Zahnarztbesuch hat meine Zahnärztin nichts feststellen können. Hat Sie wohl übersehen. Habe auch in irgendeinem anderen Forum mal gelesen, dass einer auch eine Iritis hatte und Ursache war wohl auch ein Zahn. Ich hoffe das hilft euch bei eurer Suche.

LG

Andrea *:)

AUlie`n36


Weil Sie nichts finden konnten sagten Sie, es könne auch Reuma sein. Praktisch, weil man Reuma nur sehr sehr schwer feststllen kann. Hatte ehrer den Eindruck weil Sie nichts finden konnten, dann muß das wohl Reuma sein.

Das ist nicht abwegig und auch völlig richtig. Häufig tritt eine Iridozyklitis als Begleiterkrankung auf, insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen. Bakterielle Ursachen können sein: Borreliose, Syphilis, Tuberkulose und Lepra, Weil-Hepatitis. Virale Ursache: Herpes-simplex Viren.

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