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Ursachen und Zunahme der Kurzsichtigkeit

RWu~bxbi hat die Diskussion gestartet


Wollte an dieser Stelle meine persönliche Erfahrung mit Ursachen und Zunahme von Kurzsichtigkeit an Gleichgesinnte loswerden.

Meine Werte:

L: -8,75; -4,00, 170

R: Ausgleich (d. h. auf dem rechten Auge sehe ich kaum etwas)

Ich bin seit ca. 20 Jahren in augenärztlicher Behandlung, Kurzsichtigkeit stetig zunehmend.

Meine Erfahrung: bis heute gibt es noch niemanden, der die Ursache und Zunahme der Kurzsichtigkeit eindeutig erklären kann.

Sicherlich spielen da viele Faktoren eine Rolle. Aber Myopie allein mit Vererbung oder Augenwachstum zu erklären war mir schon immer zu "dünn". Das ist übrigens die Meinung vieler Augenärzte, die ich bisher aufgesucht habe.

Bei jeder Verschlechterung hieß es immer nur, dass sei Vererbung oder hat mit dem Augenwachstum zu tun. Nur ein paar Sätze dazu:

In meiner Familie gibt es niemanden, der derart kurzsichtig ist oder sonst wie Probleme mit den Augen hat. Außer meine Schwester trägt eine vergleichsweise schwache Brille.

Warum gibt es Menschen die mit 30 noch kurzsichtiger werden? Ausnahmen, klar. Das sind dann aber viele!

Außerdem habe ich das Gefühl, dass mir die Ärzte etwas verschweigen oder nicht die ganze Wahrheit sagen. Teilweise verständlich. Wer sagt schon jemanden gerne, dass er vielleicht an Kurzsichtigkeit erblinden kann bzw. wird?

Für mich persönlich und laut ziemlich neuer wissenschaftlicher Untersuchungen besteht überhaupt kein Zweifel:

Kurzsichtigkeit hat hauptsächlich mit Arbeiten (Sehen) im Nahbereich zu tun (Lesen, Bildschirmarbeit usw.).

Erklärung:

Das menschliche Auge ist von Natur aus nicht für das Sehen im Nahbereich (unter einem Meter) geschaffen.

Warum der eine Mensch kurzsichtig wird, der andere nicht, kann jedoch niemand sagen.

Der menschliche Körper ist halt zu komplex.

Man schaue sich nur in einem Büro oder wie bei mir im Amt um. Allein in meiner Abteilung sind von 10 Leuten 7 kurzsichtig und alle nicht mehr im Wachstum!

Schaut man andere Berufsgruppen wie z. B. Bauarbeiter an, wird schnell klar dass der prozentuale Anteil der Fehlsichtigen bei weitem nicht so hoch ist.

Der Stern z. B. hat hierzu einen interessanten Artikel in Ausgabe 41/98 veröffentlich.

Der Volksmund hatte schon immer ein Fünkchen Wahrheit gehabt und einen Brillenträger als Intellektuellen bezeichnet. Was nichts anderes bedeutet, als das man ihn für einen hilt, der viel gelesen hat (Nahbereich!).

Kurzsichtigkeit ist eines der großen Leiden der Industrienationen.

Augentraining habe ich übrigens auch probiert. Anfangs habe ich daran fest geglaubt. Vielleicht weil’s meine letzte Hoffnung war. Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Aber nachdem ich in dieser Zeit zweimal dickere Gläser gebraucht habe, glaube ich zumindest in diesem Punkt den Augenärzten:

Augentraining kann keine Kurzsichtigkeit stoppen.

Es gibt dafür auch bisher noch keinen wissenschaftlichen Beweis.

Laut Recherche:

-3 Dioptrien bedeuten, dass das kurzsichtige Auge in der Länge um 1mm gewachsen ist.

Ab – 5 Dioptrien gilt man als stark kurzsichtig.

Ab -6 Dioptrien hat man bereits ein 10faches höheres Risiko der Netzhautablösung.

Bis ca. -15 Dioptrien sind noch einigermaßen mit Brille auszugleichen. Hängt natürlich alles vom Einzelnen ab.

Schöne Aussichten? Nein, die Realität!

Aber lebt damit und lasst euch nicht auffressen.

Für weitere Erfahrungen mit starker Kurzsichtigkeit wäre ich dankbar!

Antworten
Nvac6hWtwesen


Ich bin selbst stark kurzsichtig (L: -9,75 / R: -10,5) und kann deinen Artikel nur bestätigen ... leider :-/

Nur so ein Gedanke ... mit einer Brille kriegt das Auge zwar ein scharfes, aber - mit zunehmender Stärke mehr - unkorrektes, verzerrtes (und erst im Gehirn korrigiertes) Bild. Meiner Meinung nach könnte das zumindest auch einer der Gründe für die ewig steigenden Werte sein ... Mit Kontaktlinsen ist das Bild dem eines gesunden Auges ähnlicher ... und seit ich Kontaktlinsen trage (nun ca. 2 Jahre) sind die Werte endlich konstant geblieben, und gibt ja mehrere Berichte, nach denen KL die Verschlechterung aufhalten können. Aber wie gesagt, ich weiss es nicht ... und ich kann auch nur hoffen, dass es bei mir so bleibt ...

R5u]bbi


Das mit den Kontaktlinsen und Aufhalten der Kurzsichtigkeit ist doch auch nur eine falsche Hoffnung mit das Thema mit dem Augentraining.

Manche sind dafür, manche nicht. Keiner kann es letzlich beweisen.

Klar üben die Kontaktlinsen einen gewissen Druck auf das Auge aus, aber das reicht nicht, um das Längenwachstum aufzuhalten.

Es gibt Krankheiten, die genau diesen Druck ausüben, allerdings viel extremer. An der Myopie ändert sich da rein gar nichts!

Ich kenne genug Leute, die trotzdem stark kurzsichtiger geworden sind.

Bei mir waren die Werte auch mal 2 Jahre stabil und von heute auf morgen plötzlich viel schlechter.

Aber noch eine Frage:

Ist es bei einer Netzhautuntersuchung unbedingt erforderlich, dass man sich durch Augentropfen die Pupillen erweitern lässt?

Wie gesagt, ich war schon bei mehreren Augeärzten. Manche geben Augentropfen, manche nicht. Das verwirrt mich schon. Nehmen es manche nicht so genau? Der eine, der es ohne Augentropfen macht, verwendet so ne Art Lupe zum Reinschauen.

q,uee?nfexger


Hallo Rubbi,

die Nezthautuntersuchung musst Du Dir ungefähr so vorstellen als wenn du einen Fussball durch ein kleines Loch von innen betachten willst. Wenn das Loch sehr klein ist, siehst Du die Innenwand nur in einem geringen Ausschnitt. Je größer das Loch, desto besser die Sicht. Wenn man dann noch die ganze Peripherie anschauen will, d.h. bis zu dem Gebiet, was fast bis zu dem Loch geht wo Du durchsiehts, nimmt man einen Spiegel (Dreispiegelkontaktglas, um genau zu sein). Erst wenn man die komplette Netzhaut , d.h. Zentrum und Peripherie angeschaut hat, kann man sicher gehen, dass keine NH-Löcher o.ä. vorhanden sind. In der Regel untersucht der AA die periphere NH ca. 1-2 mal im Jahr wenn kein krankhafter Befund vorliegt. Wenn Dein AA nie die Pupille weittropft, bist Du bei der falschen Adresse....

Zum Thema harte Kontaktlinsen gegen Fortschritt der Myopie gibt es einige Studien, die besagen dass die KLs den Fortschritt bremsen, also nicht aufhalten oder gar die Myopie heilen.

..Es gibt Krankheiten, die genau diesen Druck ausüben, allerdings viel extremer..

Der Druck der auf die Hornhaut wirkt, hat nichts mit dem Augeninnendruck bzw. Glaukom, o.ä. zu tun. Eine gut angepasste harte KL drückt nicht auf die Hornhaut sondern schwimmt auf einem Tränenfilm.

Wahrscheinlich ist es kein Trost für Dich, dass es viele Augenkrankheiten gibt, die nicht einfach mit einer Brille auszugleichen sind, und die Menschen mit der Sehbehinderung leben müssen.... Viele Grüße

Kbardd!a920


Dass harte Linsen die Kurzsichtigkeit bremsen bzw. konstant halten kann ich nur bestätigen. Habe ich so erlebt und auch mein Augenarzt und Optiker haben mir gesagt, dass das meistens klappt.

NGachtwe]sexn


Klar üben die Kontaktlinsen einen gewissen Druck auf das Auge aus, aber das reicht nicht, um das Längenwachstum aufzuhalten.

Ich rede ja auch nicht davon, dass die Myopie durch Druck aufgehalten werden kann bzw. mit KL wird ... und wie queenfeger bereits geschrieben hat, eine gut angepasste Linse sollte so frei wie möglich auf der Hornhaut schwimmen, ohne Druck auszuüben ...

b=ienEe24


ich hab auch -8,75 u. -8,5 und brauch die Brille seit der 1.Klasse. Meine Werte haben sich ziemlich sprunghaft entwickelt. In einem Jahr mal um fast 3 Dioptrien. Ich denk dass bei mir die Kurzsichtigkeit in der Familie liegt. Bei mir in der Verwandschaft sind viele Brillenträger. Aber mit meinen Werten bin ich Spitze. :-D

u_rug


Das menschliche Auge ist von Natur aus nicht für das Sehen im Nahbereich (unter einem Meter) geschaffen.

Dazu habe ich mal ne Frage:

Heisst das also, wenn man z.B. den Monitor (TFT) weiter als einen Meter stellt, dass man somit der Myopie vorbeugen kann?!? Es ist klar das die Augen trotzdem schlechter werden, aber nur halt nicht mehr so stark.

Oder ist es eher schädlicher für die Augen den TFT-Monitor soweit wegzustellen, den in der Anleitung steht, man soll den Monitor 40-70 cm weit entfernt aufstellen.

Danke für Eure Antworten!

J!ongxa


Mal ne ganz andere Sichtweise in Sachen Kurzsichtig ;-)

Die Augen werden laut TCM von der "Leber" regiert. Diese wiederrum ist verantwortlich für ein freies, weiches fliesen der Energie. Enstehen aber Blockaden in diesem Energiefluss entsteht eine mangelhafte Versorgung bzw. sogar eine "Hitze" ( vergleichbar mit einer erhöhten Reibung ).

Weiterhin ist die Leber das "Wut und Zornorgan" des Menschen.

Werden nun seelische Eindrücke, Probleme, Gefühle nicht adäquat verarbeitet, bewirkt das eine "Anspannung" im Organismus. Diese Anspannung blockiert den freien Energiefluss - hatten wir ja schon.

Wenn wir nun ein wenig die Psyche beobachten können wir feststellen, dass ein kurzsichtiger Mensch oft angespannt, gehemmt, eher ängstlich wirkt ( im Extrem gut zu beobachten ). Ein weitsichtiger Mensch ( oft erst im fortgeschrittenen Lebensalter ) wirkt eher ruhiger, gelassener -( Energiedefizit im Alter ).

Die Kurzsichtigkeit wird in der Regel mit fortgeschrittenem Alter geringer ( Energieverlust, mangelne Spannkraft - Anspannung ).

Fehlsichtigkeit und Augenerkrankungen lassen sich sehr gut über eine spezielle Therapie bessern, welche primär die Leber behandelt, sekundär auch die Nierenenergie und die "Blutqualität". Dieses hängt alles eng zusammen.

Eine chronische Anspannung/Blockade könnte man auch mit "gehemmter Agression" bezeichnen.

Ein Beispiel : Ein Schwarzafrikaner welcher "locker" und "cool" mit seinem Ghetoblaster auf den Schultern tänzelnd durch die Strassen läuft - den werdet ihr sicherlich ohne Myopie antreffen ;-)

S8pir.alkodpxf


Das mit der Leber ist doch Blödsinn. Dafür gibt es doch überhaupt keine wissenschaftlichen Beweise. Ich glaube nicht an diesen esoterischen Kram.

Jcongxa


Offen für andere Sichtweisen

Das hat nichts mit Esotherik zu tun, sondern mit aufmerksamer Beobachtung und weglassen der "Scheuklappen" .

Zum Glück gibt es auch noch Menschen welche offen genug sind althergebrachtes "Wissen" zu erweitern oder in Frage zu stellen.

Eine aufmerksame Beschäftigung mit der Philosophie der Traditionellen Chinesischen Medizin würde keinem schaden.

bgabyloxnbob


@ jonga:

Es schadet sicherlich nicht, bestimme Dinge mal mit einem anderen Blick zu sehen. Allerdings gibt es weder Beweise noch wissenschaftliche Befunde, die deine Theorie unterstützen.

Daran glauben darfst natürlich dennoch.

Allerdings verwechselst du da was:

Du schreibst, dass weitsichtige Menschen meist im fortgeschrittenen Alter sind und ein entspannteres Leben führen.

Das mit dem Stress mal weggelassen, ist es aber so, dass Menschen ab einem gewissen Alter presbyop werden, also die sog. Altersichtigkeit einsetzt.

Dies wird z.B. mit einer Nahbrille korrigiert, hat aber im Prinzip nichts mit der normalen Fehlsichtigkeit zu tun, denn dabei handelt es sich um einen ganz normalen alterbedingten physiologischen Prozess, bei dem die Linse ihre Elastizität verliert und die Akkomodation (also das Einstellen der Linse auf die Nähe) nachlässt.

Zudem sind gerade Kinder oft weitsichtig, da das Auge noch im Wachstum ist und somit zu kurz ausfällt. Diese Fehlsichtigkeit lässt im Laufe des Wachstums meist nach oder verschwindet sogar ganz.

G,eDorxgma


Ad TCM

Das Problem der Sichtweise von TCM (der ich im Grunde sehr offen und positiv gegenüberstehe) ist nicht, wie sie Myopie behandeln will oder ob man das für wissenschaftlich abgesichert hält oder nicht, sondern warum sie Myopie überhaupt für eine Krankheit hält (wie etwa - normalen? - männlichen Haarausfall auch, ist eine Nierenschwäche, habe ich mal gehört). Ein Detail am Rande: ich habe mal gehört, dass Kurzsichtigkeit in den Ländern, wo TCM von jeher betrieben wurde, weit häufiger ist als in anderen Gegenden der Erde.

Ich finde die Frage, ob es nicht-genetische Faktoren gibt, die die Myopie beeinflussen, sehr spannend, weil man auch selbst immer wieder Fälle trifft, wo es Sprünge in den Zwanzigern z.B. nach Auslandsstudienaufenthalten mit großen Lektüreanforderungen gegeben hat).

Allerdings glaube ich, dass die Zunahme an Myopie wahrscheinlich eine sozial-evolutionäre Ursache hat. Solange Kurzsichtigkeit nicht korrigierbar war, haben sich kurzsichtige Menschen weniger oft fortgepflanzt. Und solange starke Brillen als Makel galten, war die Partnerwahl vielleicht auch schwieriger. Aber heute gibt es nicht nur 'unsichtbare' Korrekturmöglichkeiten, sondern auch Brillen gelten nicht mehr als 'ästhetisches Hindernis'. Klingt ein bisschen biologistisch (und natürlich auch mit einem eingeschränkten Fokus auf 'westliche' Kulturen), ich weiß (wobei ich mich jetzt auf weitere Spekulationen gar nicht einlasse - manche meinen ja, dass Myopie mit anderen, positiven genetischen Dispositionen korreliert).

bFabyleonbob


Die Fehlsichtigkeiten Weit- und Kurzsichtigkeit sind keine Krankheiten, da hat georgma Recht.

Man kann dies nicht (!) heilen, lediglich korrigieren.

Man beobachtet seit einigen Jahren schon sehr stark, dass gerade in den Industrieländern die Kurzsichtigkeit immer stärker verbreitet auftritt. Dies liegt z.B. zu einem großen Teil an dem Zuwachs an Computerarbeit, denn langes Sehen in der Nähe führt zu dieser Entwicklung.

Dabei möchte ich allerdings betonen, dass nicht die Brille Ursache für einen Zuwachs der Kurzsichtigkeit ist, sondern das weiter und lange Sehen in der Nähe, was in vielen Berufen heute immer mehr Alltag ist. Wichtig wäre es, mal öfter eine Pause einzulegen und auch mal aus dem Fenster zu schauen.

Testreihen mit formstabilen Linsen haben gezeigt, dass es durchaus zu dem Phänomen kommt, dass die Zunahme der jeweiligen Kurzsichtigkeit gebremst werden kann, dies lässt sich aber nicht verallgemeinern.

Vielmehr hängt dies von der Ursache der Kurzsichtigkeit ab, die im optischen System des Auges von verschiedenen Faktoren abhängt.

So ist eine sehr häufige Ursache dafür ein zu langer Aufapfel, bei dem das Bild nicht auf sondern vor der Netzhaut entsteht.

Dies führ zu einer unscharfen Abbildung (beim Blick in die Ferne, die je nach Kurzsichtigkeit auf eine bestimmte Strecke definiert ist).

Jedoch können ebenso Brechkraftüberschuss der Hornhaut oder der Linse Grund für eine Fehlsichtigkeit sein, oder aber der Abstand zwischen den einzelnen optischen Bauteilen entspricht in dem jeweiligem Auge nicht der "Norm".

Vielmehr ist es aber oft ein Mix von allen Faktoren, bei dem einer vielleicht überwiegt und Grund für die Fehlsichigkeit ist.

Man kann aber bei einer allgemeinen Sehschärfenbestimmung nicht definitiv sagen, welcher dieser Faktoren für die Fehlsichigkeit verantwortlich ist, man stellt lediglich den Grad also den für die Korrektion benötigten Wert fest.

b6abyl%on?bob


P.S:

Bei Leuten, bei denen die Kurzsichtigkeit hauptsächlich durch den Faktor Hornhautvorderfläche zustande kommt, kann es halt beim Tragen formstabiler Linsen dazu kommen, den Myopiezuwachs zu bremsen.

Aber wie gesagt, wo dieser Brechwertüberschuss im optischen System Auge hautpsächlich zustande komtm und darum myop ist, lässt sich nicht so einfach feststellen.

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