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Weitsichtigkeit bestimmen

o%ptik Bmur+meltier


ok ok *g

mmmh..wie erklär ichs...

beim messen eines Fehlsichtigen gibt man zuerst Plus..frage besser oder gleich...wenn gleich oder besser dann ist es schon mal die richtige richtung.

wenn antwort besser, dann zuwenig plus dann mehr geben bis antwort schlechter, dann ist der Kunde "genebelt"...er kann nicht mehr akkomodieren (die augen haben vermutlich das Maximum der entspannung erreicht)

dann nächste sehtafel und langsam mit dem zuviel an plus wieder runter bis max sehschärfe erreicht.

so ist das etwa jetzt mal gaaaaaaanz im groben.

Diese messmethode ist sehr genau.Sicherlich sind im Tagesablauf immer schwankungen drin.(morgens /abends/ dickerkopf/ganzentag vorm pc) man ist ja auch auf die mitarbeit des kunden angewiesen und auf dessen beobachtung und angaben.I allgemeinen ist es aber sehr zuverlässig und schon seit etwa (ohne gewähr) seit ca 80 Jahren erprobt. @:)

sUabrixni


bei mir hat leider die nebelsehtestbestimmung nicht funktioniert, bin jetzt im moment leicht überkorrigiert auf dem einen auge, aber sobald ich dann mal ne neue fassung finde, werden wir es ändern, aber alle fassungen, die wir bekommen sind so gross für meinen kopf

cOurxios


Hallo,

Sabrini ist also überkorrigiert ... und meine Frage geht genau in die Gegenrichtung: Kann es sein, dass es besonders hartnäckige "Akkomodierer" gibt, bei deren erster Brille gar nicht die volle Weistsichtigkeit erkannt und korrigiert wird, wenn nicht mit Tropfen gearbeitet wird?

curios

sYabrxini


ja, gibt es auch gerne

eine kollegin von mir hatte ohne tropfen +1.00 und mit tropfen +2.25

c#hriss$y-2x2


@ optik murmeltier:

vielen dank für die kurze erklärung

wie hoch ist denn das von curios und sabrini angesprochene Risiko, dass nicht voll korrigiert wird, weil man besonders "hartnäckig" akkomodiert? Insbesondere wenn man lange mit oben genannten Werte keine Brille trug? Oder handelt es sich bei dem angesprochenen Problem nur um eine Frage der Kompetenz des Optikers?

Viele Grüße

aLugewnspezi


@optik murmeltier

wenn das die methode ist, die die optiker anwenden, dann verstehe ich jetzt, warum sie die patienten dauernd überkorrigieren. :-)

ein patient, der bisher keine brille getragen hat und nach dem vorsetzen des ersten plusglases "besser" sagt, der konnte ohne brille nicht mehr akkommodieren (was gar nicht häufig ist, normalerweise haben die leute zuerst probleme beim lesen). die entspannung setzt ein, wenn er zum ersten mal "gleich" antwortet. einen endpunkt der entspannung erreicht man, wenn er dann - nach weiterem verstärken des plusglases - "schlechter" antwortet. (deshalb muß man auch von anfang an fragen: "schlechter oder gleich ?"). man nimmt dann den letzten schritt zurück und prüft, ob eine normale sehschärfe erreicht wird. man geht jetzt nicht weiter zurück, weil man damit die akkommodation wieder provoziert.

trotzdem wird der patient häufig nicht vollständig "entakkommodieren", so dass ein rest daueranspannung erhalten bleibt. nach einigen wochen mit der neuen brille kann man dann das spiel wiederholen und wird eventuell noch stärkere gläser finden.

das läßt sich abkürzen, indem man die akkommodation medikamentös lähmt und das auge optisch vermißt.

das problem liegt darin, dass der patient mit der neuen brille ja gar nicht besser sieht, sondern eben nur "gleich". den gewinn an akkommodation für das nahsehen nimmt er nicht immer wahr. für den patienten sind daher häufig alle brillen, die zwischen dem "besser" und dem "schlechter" liegen, gleich gut. nur: je weiter man bei der brillenbestimmung vom "schlechter"-punkt entfernt bleibt, desto eher braucht der patient wieder eine neue brille ;-)

so hat sich die methode, wieder akkommodation aufzubauen, sicher seit mehr als 80 jahren bewährt - für die optiker.

brillen machen ist gar nicht so schwer ! :)^

raotau"ge1x3


@Contactlinsen-Profi @queenfeger

Selbstverständlich darf ein Augenoptiker nicht mit Nervengiften arbeiten.

Du kannst Dir ohne Bedenken mehrere Flaschen Cyclopentolat in die Augen oder sonstwohin schütten ohne dass unerwünschte Lähmungen aufteten

das sind beides übertreibungen, die eine so daneben wie die andere.

nervengifte gibt es viele, vom kaffee bis zu den kampfgasen. das erstere darf sicher auch ein augenoptiker verabreichen.

cyclopentolat hat durchaus nebenwirkungen, wenn man zuviel davon nimmt. das braucht keine ganze flasche zu sein. deshalb darf ein augenoptiker es nicht einsetzen.

h6eCinze7heinxze


älteres thema neu aufgegriffen

bin auf diesen eher verjährten thread gestossen bei der suche nach informationen bezüglich der ausmessung von weitsichtigkeit. es ist wahrlich ein brisantes thema, gerade weil optiker und augenärzte in ihren meinungen hier weit auseinander gehen. ich persönlich als leihe und nur durch konfrontation von fachliteratur und "weiterbildung" im nicht immer korrekten internet verstehe beide parteien. jedoch habe ich (für mich persönlich) das gefühl, dass in meinem fall der augenarzt die bessere wahl ist. ich habe seit ein paar tagen eine neue, stärkere brille (vormals +1.00 dpt beidseitig, nun +1.5 resp. +1.25 dpt mit astigmatismus, der sich nicht verändert hat), die mir der optiker ausgemessen hat. ich komme gut damit zurecht, habe aber bereits das gefühl, dass ich noch ein wenig mehr + dulden könnte. daher überlege ich mir, jetzt nachträglich zum augenarzt zu gehen, damit er mir die augen tropft und somit meine akkomodation vollständig ausschaltet. in der vergangenheit haben mir verschiedene optiker gesagt, dass ich immer noch stark akkomodiere, somit würden sie die werte bestimmen können, die ich im moment (mit akkomodation) dulde. ich frage mich, ob mit der verneblungsmethode eine hinreichende akkomodationsauschaltung erreicht werden kann, um die werte zu bestimmen oder ob eine "getropfte" untersuchung nicht unter umständen ein anderes resultat liefern würde. was meint ihr spezialisten?

gruss

heinzeheinze

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