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Brille für Kind mit 1 Jahr?

m#akaxria hat die Diskussion gestartet


Meine Tochter ist gerade 1 Jahr alt geworden. Da sie Frühchen ist (35.+2 SSW, selbstständige Atmung nach Geburt), waren wir beim Augenarzt zur Untersuchung. Nun hat sie ein Rezept für eine Brille mit den Werten R + 4,25 und L +4,25. Der Vater ist weitsichtig, aber nur im Bereich + 1,5 oder + 2.

Kann bei einem Kleinkind, das natürlich noch nicht reden kann, eine Fehlsichtigkeit so genau festgestellt werden? Ist - falls das zutrifft - eine Brille erforderlich und sinnvoll? Oder könnte vielleicht das Interesse des Arztes im Vordergrund stehen, oft eine kleine Privatpatientin zu sehen (money)?

Der Vater hat außerdem eine Netzhautverkrümmung. Wäre dieses "Erbe" bei meiner Tochter auch schon erkennbar?

Antworten
K@l]oanxe


das ist schon eine sehr spezielle Frage, schau doch mal auf [[http://www.augen-forum.de/willkommen.htm]] da beantworten Ärzte die Fragen

Kaloaxne


jetzt muss ichs auch noch richtig schreiben ;-)

[[http://www.augen-forum.de/willkommen.php]]

L_abBellxa


die ärzte können das auch ohne "mitteilenden" Patienten schon recht gut ausmessen. aber ich würde euch raten bei den werten eurem kind schon besser eine brille aufzusetzen, da es später zu einer schwachsichtigkeit kommen kann, wenn sehfehler nicht schon im kleinkindalter ausgeglichen werden.

IgtaliQana1T983


Hallo makaria,

ich kann mich sehr gut in eure Lage versetzen, denn unser 21monatiger Sohn bekam vor kurzem auch seine erste Brille, gleich ca. -9. Als der Arzt die Werte gemessen hatte, war er so überrascht, dass er uns noch weiter an eine Augenklinik überwiesen hat. Die Untersuchung dort ergab minimale Unterschiede. Ich bin der Meinung, dass man sich auf diese Untersuchung ziemlich verlassen kann.

Ich würde euch empfehlen, noch eine weitere Untersuchung in einer Augenklinik durchführen zu lassen.

Unser Sohn hat sich ganz schnell an seine Brille gewöhnt. Er würde sie am liebsten auch nachts nicht absetzen.

Ob Weitsichtigkeit erblich ist, weiss ich nicht. Aber der Fluch der erblichen Myopie lastet schwer auf unserer Familie. Ich selbst stehe zur Zeit ebenfalls bei fast -10, nur habe ich im Gegensatz zu unserem Sohn "klein" angefangen.

Ich wünsche euch und eurer Tochter alles Gute und hoffe, dass ihr die richtige Entscheidung trefft.

Viele Grüße

Silvana

mRa`kar;ixa


Re: Brille für Kind mit 1 Jahr?

Hallo nochmal und vielen Dank für Euere Tipps und Ratschläge @:)!

Habe nun einen Termin für eine Untersuchung in der Augenklinik vereinbart - mal sehen, wie es danach aussieht...

M"ic[haelK Yalia5s Big3Coddexr


... es tut mir leid, aber ...

... jedesmal, wenn ich lese, das einem Kleinkind, das sich gegen NICHTS wehren kann, eine Brille "aufgesetzt" wird, bekomme ich ziemlich starke Angst, weil ich glaube, (weil es von Ärzten und Optikern sogar empfohlen wird, ) das das arme Kind zum Brille-Tragen GEZWUNGEN wird, was für mich immernoch ein extrem schlimmer albtraum währe! (Es gibt ja Brillen, die so geschaffen sind, das das Kind die Brille nicht abnehmen kann.)

Sorry, das ich mich hier einmische, aber meine Erfahrungen mit "Augenärzten", "Optikern", usw. sind einfach so extrem schlecht, das ich bei "Sowas" immer das Kotzen kriege!

MfG Michael alias BigCoder

lkil]iex67


@Michael alias BigCoder

man muß aber doch seine schlechten Erfahrungen nicht auf andere projezieren. Du magst schlechte Erfahrungen gemacht haben, aber für meinen Sohn, der damals zwei Jahre alt war, war es eine Erleuchtung, seine -10 Dioptrin ausgleichen zu dürfen! Eine Untersuchung ist auf jeden Fall sinnvoll, und wenn Du die Brille nicht gerade antakkerst, wird das Kind schon zeigen, ob die Brille auf der Nase bleibt oder nicht.

Gruß

q`ueemnfxeger


Hallo,

es ist in jedem Fall sehr wichtig, die Hyperopie Eurer Tochter so früh wie möglich zu korrigieren. Falls dieses versäumt würde, wird später eine Schwachsichtigkeit oder ein Schielen (oder beides ) auftreten. Wichtig sind regelmässige Kontrollen damit beidem vorgebeugt werden kann. Monitäre Gründe kannst Du für die Brillenverordnung absolut ausschliessen, der AA verdient keinen Cent daran, dass Deine Kleine eine Brille trägt. Er würde jedes gesetzliche Kind genauso gründlich untersuchen und die gleiche Therapie vorschlagen. Der einzige der an der Brille verdient ist der Optiker aber ist ihm denn ein Vorwurf daraus zu machen? Der Bäcker verdient doch auch an seinen Brötchen und keinen stört's. Ist es nicht genauso verwerflich am Hunger wie an der Gesundheit der Menschen zu verdienen? Freu Dich , dass Du an einen verantwortungsvollen Arzt geraten bist und achte auf regelmässige Kontrolluntersuchungen ca. alle 4 - 6 Monate. Achte beim Brillenkauf auf eine perfekt sitzende Fassung mit nicht zu schmalen Gläsern wie sie jetzt leider auch bei Kinderbrillen Mode sind. Ein mit Kinderbrillen erfahrener Optiker wird Dich sicher gut beraten.

Viele Grüße

P.S. Der Vater hat sicher keine Netzhaut- sondern eine Hornhautverkrümmung, wenn Deine Tochter auch eine hätte, wäre diese sicherlich mit korrigiert worden. Aber es kann gut sein, dass sie später eine bekommt....

M]ichae<l alQias bBigCondexr


antackern ???

Hallo,

ich habe mal in einem Fernsehbeitrag gesehen, wie voller Stolz ein "Gummiband" präsentiert wurde, das an die Brille gemacht wird, damit das Kind die "helfende Brille" ja nicht von der Nase nimmt! - Es geht also tatsächlich und dieser Beitrag hatte (leider?) meine "Urangst" getriggert!

MfG Michael alias BigCoder

m3akaxria


queenfeger

Hallo, natürlich hat der Papa eine Hornhautverkrümmung |-o.

Gegen den Verdienst von Augenärzten und Optikern habe ich auch nichts, nur möchte ich dem Kind auch keine Behandlung angedeihen lassen, die unnötig wäre. Nun warten wir erst mal die Untersuchung in der Augenklinik ab ...

LIabexlla


unnötig ist es sicherlich nicht, da ich nicht denke, dass sich die sehstärke, auch wenn das kind im wachstum ist sich so schnell noch verbessern könnte. und bevor bleibende sehprobleme entstehen würd ich dem kind lieber eine brille aufsetzen.

wäre bei mir meine hohe kurzsichtigkeit auf einem auge schon als baby/kleinkind entdeckt worden, wäre mein linkes auge jetzt nicht schwachsichtig ohne möglichkeit dies wieder auszugleichen.

lfili_e67


@Michael alias BigCoder

ganz ehrlich, Kinder sind ziemlich findig, was das Absetzen der Brille anbelangt. Meine Tochter hat ihre mal unterm Kleiderschrank im Schlafzimmer versteckt (mit 1 1/2 Jahren!) , Gummibänder sind in der Tat nicht so doll, weil die Brille nur drücken kann, wenn ein Kind sie nicht abmachen soll. Trotzdem denke, ich, dass ein Bemühen, dem Kind ein gutes Sehen zu ermöglichen, nicht verwerflich ist. Wenn Du schlechte Erfahrungen gemacht hast, ist es bedauerlich und bestimmt nicht gut, aber in diesem geschilderten Fall geht es offensichtlich erst einmal um die Untersuchung, und das ist doch sinnvoll.

Gummiband erinnert mich übrigens um eine Diskussion unter einer anderen Rubrik, bei der es um (im Ernst!!!) Kinderleinen ging.

Liebe Grüße

J*umvperxov


BigCoders individuelles und psychischen Problem ist hier im Forum hinreichend bekannt. Für ihn stellt eine Brille kein Hilfsmittel, sondern ein Foltergerät dar.

M]ichaelt alTias BiggCodexr


Genau!

Hallo Jumperov,

du hast komplett recht. - Auf Grund meiner Erfahrungen (Es hat ca. 21 Jahre gedauert, bis ich anfing mich an eine Brille zu gewöhnen, ca. 23 Jahre, bis ich eine Sehhilfe hatte, mit der ich etwas zurecht kam, Probleme mit der Brille wurden nicht ernst genommen, ja sogar als "meine Schuld" dargestellt) ist es zu einem "unheilbaren psychischen Schaden" von mir geworden, das eine Brille für mich explizit ausnahmslos ein Foltergerät darstellt, das nur dazu dient, Menschen (zu tode) zu quälen.

Es war wohl illusionisch von mir zu glauben, das Ärzte dazu da sind, den Menschen (Patienten) zu helfen. - Jetzt weiß ich es besser!

MfG Michael alias BigCoder

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