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Hornhautverkrümmung bei Kindern

L'amPbrNetta hat die Diskussion gestartet


Hallo erstmal !

Bei meinem viereinhalb Jahre alten Sohn wurde eine Hornhautverkrümmung festgestellt. Er soll ab sofort eine Brille benutzen. Er erklärt uns aber er könne alles ( Punkte und Striche ) klar auseinander halten . Die Werte die gemessen wurden sind : Sphär.: R:+1.00 Zyl.: -1.00 Achse 99° , L.: +1.25 , -1.25 , 80° . Da meine Frau und ich keine Brillenträger sind und auch nichts bekannt ist würden wir gerne mehr Informationen dazu erhalten. Ist es ratsam eine zweite Meinug einzuholen ? Wir sind für alle Info´s dankbar.

Antworten
T&ina-KSabixne


Hallo,

ich würde auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen!

Mit meiner Tochter war ich wegen einer anderen Sache bei einer Orthopistin, die mit Tropfen die Sehstärke gemessen hat. Ergebnis: Meine Tocher hätte eine Hornhautverkrümmung von über 2 Dio. und müsste sofort eine Brille bekommen. Ein zweiter Augenarzt wiederholte die Untersuchung einige Wochen später und befand ihr Sehrvermögen völlig normal. Ich finde, das sind doch sehr drastische Unterschiede. Ich würde bei Kindern immer mindestens zwei Messungen machen lassen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wenn ich kritiklos der ersten Meinung gefolgt wäre - dann würde meine Tochter jetzt schon seit drei Jahren mit einer nicht benötigten und zu starken Brille rumlaufen. Damit hätte sie sich die Augen sicher erst recht verdorben.

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@Tina-Sabine

wer sagt denn, dass die 2. "Meinung" die richtige ist? Nach welchen Kriterien hast Du die erste Meinung , nach welchen die 2. Meinung beurteilt ? Das die Sehschärfe in Ordnung ist, heisst ja nicht, dass kein Sehfehler vorhanden ist.....

@Lambretta

es spricht nichts dagegen, sich eine 2. Meinung zu holen, nur dann muss ja wieder getropft werden... Normalerweise ist ein AA, der eine Orthoptistin beschäftigt schon sehr sorgfältig und hat Erfahrung mit Kinder-Augenheilkunde - Refraktion. Kinder bemerken ihren Sehfehler meist nicht, er fällt ihnen selbst erst später auf, z.B. in der Schule. Bis dahin kann sich aber unkorrigiert ein Schielen entwickeln oder eine Schwachsichtigkeit/Amblyopie. Sprecht doch dochmal mit AA und Orthoptistin um Eure Unsicherheiten auszuräumen. Da der Arzt nichts an der Brillenverordnung verdient (im Gegensatz zu einem Optiker) verordnet er nicht aus Geschäftssinn eine Brille sondern um dem Patienten zu helfen und Folgeerkrankungen zu vermeiden. Gruß

T>iana-3Sabinxe


@queenfeger

Klar kann ich nicht genau sagen, ob nun die "erste" oder "zweite" Meinung richtig war. Da hätte ich eine dritte bis zehnte Meinung einholen müssen, um das zu beantworten.

Aber die Tatsache, dass meine Tochter sowohl in der Nähe als auch in der Ferne die kleinsten Details erkennt, spricht doch dafür, dass bei ihr kein Sehfehler vorliegt, und daher habe ich eher dem zweiten Augenarzt geglaubt.

Jedenfalls zeigt mir die Tatsache, dass zwei Messungen innerhalb kürzester Zeit zwei so unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen, dass man dieser Tropfenmethode gegenüber zumindest skeptisch sein kann.

l5een6


meine Tochter hat mit 4 Jahren auch ein Brille verordnet bekommen wegen Hornhautverkrümmung. Probleme beim Sehen hatte sie bis dahin überhaupt nicht! Aber ab da hat sie dann die Brille trotzdem getragen.

Zwei Jahre später waren wir bei einem anderen Augenarzt mit Sehschule, der bevorzugt Kinder behandelt. Grund für diesen Besuch war allerdings meine kleinere Tochter.

Weil die große Tochter aber seit längerem vermehrt unter Kopfschmerzen litt, habe ich sie einfach gleich mit untersuchen lassen (obwohl sie kurz zuvor aufgrund der Beschwerden bei "ihrem" Arzt ohne Ergebnis untersucht wurde!!)

Die Hornhautverkrümmung wurde auch von diesem Arzt diagnostiziert, zusätzlich jedoch noch eine Weitsichtigkeit, die unbehandelt eben zu diesen Kopfschmerzen führte!

Seitdem sie dann ihre korrigierte Brille trug, hatte sie keine Beschwerden mehr!

Was ich aber noch erwähnt haben möchte:

auch ohne Brille können Kinder, die einen Sehfehler haben eine gewisse Zeit gut sehen. Das kindliche Auge kann eine kleinen Sehfehler sehr wohl gut ausgleichen, leider jedoch mit "Nebenwirkungen"!!

Bei meiner jüngeren Tochter wurde eine Weitsichtigkeit lange Zeit nicht mit Brille behandelt, weil der Arzt der Meinung war, daß bei der Dioptrinzahl noch keine Brille nötig ist! Die Folge der unbehandelten Weitsichtigkeit ist nun ein beidseitiges/abwechselndes Schielen!!! Ein großes Danke an den ersten Arzt :(v

Deshalb: eine zweite Meinung einholen, kann kein Fehler sein!!!

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