» »

Map Dot Fingerprint Dystrophie

pOp2_255 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ein Map Dot Fingerprint ist bei mir festgestellt worden. Probleme habe ich ausschließlich nachts, manchmal mehr manchmal weniger!

Hat jemand Erfahrung damit?

Petra

Antworten
Sla>ms@on19x96


?

was ist eine Map Dot Fingerprint ?

vielleicht habe ichs ja auch ..

p4p225x5


Map Dot Fingerprint, Samson

Ich habe vor ca. 2 Jahren erstmalig Probleme am rechten Auge bekommen. Ich bringe es in Zusammenhang mit vom HNO verschriebenen NASONEX Nasentropfen. Zunächst ausgetrockene Auigenhornhaut bis zum Riss der Hornhaut. Es stellten sich bei mir Probleme, Schmerzen nur nachts ein. 2 Monate später erkennt mein Augenarzt angeblich einen HERPES auf der Hornhaut. Es folgen Cremes, wöchentliche besuche beim Augenarzt. Dieser diagnostiziert weiter HERPES. Nach 6 Monaten hatte ich die Nase voll und bin in die Augenklinik nach Düsseldorf. Die haben die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, wie mein Augenarzt einen HERPES daignostizieren konnte!!!

Es ist ein MAP (weil es so aussieht wie eine Lankarte) DOT (mit vielen kleinen Punkten) FINGERPRINT (unklare Umrisse) Dystrophie (als wie Hauterhebungen. Da das Augelied nacht über diese Steel scheuert kommt es zu Reizungen. Davon werde ich manchmal bis zu 4x pro Nacht wach. Ich tue dann ein Augengel ins Auge, was dann schnell Linderung bringt. Allerdings schlage ich mich damit bereits seit fast 2 Jahren rum. Nach Ärzte Angaben kann es irgendwann genauso schnell weg sein, wie es gekommen ist!

Wenn man den Augen Ruhe gönnt, kein TV kein PC, merke ich fast nichts! tagsüber stellt sich, wenn überhaupt, ein kurzfristiges Brennen ein.

Bei Rückfraghen,-- gerne....

PP

N7:N.


Re: MAP DOT Fingerprint Dystrophie

Hallo Petra,

auch bei mir ist diese Erkrankung festgestellt worden. Jedoch leide ich seit ca. 15 Jahren an dieser Krankheit und von Verbesserung bzw. Heilung ist nichts zu spüren. Auslöser bei mir war die Einnahme der Antibabypille. Ich habe die Hormone nicht vertragen. Nach 4 Wochen nach der Ersteinnahme waren meine Augen so überempfindlich, dass ich Fußgänger auf der anderen Straßenseite nicht mehr erkennen konnte da ich nicht bzw. schlecht hoch schauen konnte.

Ich habe die Pille abgesetzt und es wurde besser. Leider habe ich seit der Zeit immer mal wieder Probleme ( 4 - 5 mal im Jahr), mal schlimmer mal nicht so schlimm. Ich habe den Fehler gemacht, dass ich es immer mal wieder mit diversen Pillen probiert habe und ... nach einer Zeit habe ich wieder Probleme bekommen. Aber auch ohne die Pilleneinnahme traten die Probleme auf. Probleme sind: Sehschwäche, starke Überempfindlichkeit gegenüber Wind und Sonne, Schmerzen nach dem Schließen der Augenlider. Meistens sind die Beschwerden morgens sehr schlimm und werden im Laufe des Tages besser. Was ich nicht mehr gut machen kann ist mich in verrauchten Räumen aufhalten. Nach ´ner Zeit kann ich nur noch blinzeln und habe Schwierigkeiten mich auf etwas anderes zu konzentrieren. Auch Skifahren ohne Skibrille ist nicht mehr möglich.

Ich hatte am Anfang auch sehr große Probleme überhaupt eine Diagnose zu bekommen. Zuerst sagte man mir, dass ich am Trockenen Auge leide. Ich habe Tropfen erhalten aber gewirkt haben diese eher nicht. Die Zeit hat eher die "Heilung" bewirkt. Seit nunmehr 4 Jahren weiß ich von meiner Erkrankung. In Düsseldorf sollen die Experten sitzen aber geholfen haben diese auch nicht. Deren Rat: reinigen Sie Ihre Augenlider und benutzen Sie Augensalben. Die Augensalben haben leider nicht geholfen und Das reinigen der Augenlider mit Babyshampoo hat gebrannt aber nicht geholfen. Die einzigsten Tropfen die mir helfen heißen Hylo-Comod und sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Vielleicht helfen diese auch Dir. Auch gibt es eine Lasermethode, die Heilung versprechen kann. Damalig (2000) habe ich über das Internet nach Lösungen gesucht und folgende Antwort erhalten:

"Die Einnahme der Anti-baby-Pille fuehrt zu einer

Veraenderung in der Zusammensetzung der Traenenfluessigkeit und damit kann die oberflaechliche Hornhautschicht - beim Vorliegen einer Basalmembrandystrophie - leichter aufreissen und die von Ihnen geschilderten Probleme bereiten.

Bei einer Basalmembrandystrophie sind die

Verankerungsstrukturen, die die oberflaechliche

Hornhautschicht mit der Unterlage verbindet, nur ganz vereinzelt ausgebildet. Histologische       Untersuchungen haben gezeigt, dass die Excimer Laser Therapie zu einer verstaerkten

Neubildung dieser verankerungsstrukturen fuehrt und damit zu einer Heilung fuehrt. Natuerlich

gibt es - wie immer in der Medizin - keine

Garantiescheine, doch sind die Ergebnisse sehr gut. Die Laserbehandlung ist nicht schmerzhaft, nach der Behandlung treten jedoch Schmerzen auf,

die mit einer Verblitzung oder den von Ihnen immer wieder angegebenen Schmerzen

vergleichbar sind. Jedoch koennen Schmerzmittel dieses Schmerzen lindern.

Ihre Frage nach einer Klinik, die diese Behandlung durchfuehrt, haengt natuerlich auch von Ihrem Wohnort ab. Jedoch muss ich Ihnen sagen, dass eine Reihe von Kliniken ein Honorar

verlangt. Eine Klinik, die viel Erfahrung auf diesem Gebiet hat (10 Jahre) und die Kosten so weit ich weiss von den Krankenkassen uebernommen werden, ist die Universitaets-Augenklinik in

Regensburg (Dr. Lohmann)."

Dieses habe ich meinem Hausarzt geschildert und war ganz euphorisch aber... er und auch die Ärzte in der Uniklinik sagten, dass diese Methode bei mir nicht anwendbar ist da die "Mißbildung" in einer tieferen Hautschicht liegt und nicht abrasiert werden kann. Pech für mich. Da es vererbt sein soll (sagt mein Arzt obwohl keiner aus meiner Familie Probleme hat) und es keine Behandlungsmethode gibt muß ich mit den Problemen leben. Aber vielleicht konnte ich Dir helfen oder einen guten Tipp geben.

Nicole :-)

Pvete2r Rex.


Nicole...

habe jetzt erst deinen bericht gelesen. nach Aussage meines Augenarztes könnte bei mir ein Map Dot Fingerprint Dytrophie vorliegen. Genauere Abklärung leider erst Ende des Monats in der Uni Düsseldorf.

Habe grundsätzlich Probleme inachts, dies kann zu einer 1 bis 2 stündigen reizung und Lichtempfindlichkeit in den Morgenstunden führen. Sehschärfe geht dann (vielleicht auch wegen der Salbe) etwas verloren. Zuerst hatte der Augenarzt an einen herpes auf der Hornhaut gedacht, das hat sich aber glücklicherweise nicht bestätigt.

Kannst du ggfs. noch mehr Infos geben (obwohl dein Bericht schon sehr ausführlich ist), gibt es Literatur darüber?

Was mich nur stutzig macht ist, dass ich auch an sehr trockenen Nasenschleimhäuten leide, mein HNO sieht da keinen Zusammenhang, ich aber doch, weil auch hier die Symptome nachts verstärkt auftreten!

Gruß

CWorGinnwa C.


RE: Map Dot Fingerprint Dystrophie

Hallo Petra, PP, Nicole, etc.,

ich leide ebenfalls seit etwas über 2 Jahren an einer Map Dot Fingerprint Dystrophie.

Nach fast einem Jahr und zahlreichen verschiedenen (und falschen!) Diagnosen bei einer Reihe von Augenärzten in Deutschland stellte ein Opthalmologe (Zwidder zwischen Augenarzt und Optiker) im Ausland endlich die richtige Diagnose. (Das sollte doch den deutschen Augenärzten mal zu denken geben...)

Die Behandlung wurde in Deutschland aufgenommen, doch Medikamente brachten keine Besserung mehr und ich konnte auch zwischenzeitlich nicht mehr arbeiten (Büroarbeitsplatz in klimatisiertem Großraumbüro mit hohem Anteil an Bildschirmtätigkeit).

Anfang 2002 wurde ich 2x am rechten Auge von einem Spezialisten im Hamburger UKE (Dr. Fankhauser, derzeit Chefarzt der Augenabteilung im Klinikum Dessau, sehr fähig!!) gelasert. Die Methode nennt sich PTK (Phototherapeutische Keratektomie) und es werden die oberen, erkrankten Hornhautschichten mit einem Speziallaser weggeschmolzen in der Hoffnung, daß sie gesund nachwachsen und somit die Dystrophie geheilt ist. Wie bereits im Forum oben beschrieben gab man allerdings auch mir die Auskunft, daß die Krankheit grundsätzlich genetisch bedingt ist und somit grundsätzlich nicht heilbar. Es kann also sein, daß sie wieder auftaucht.

Ich habe grundsätzlich an beiden Augen Probleme. Rechts verschwanden die Probleme nach dem (2.) Lasern, links waren die Probleme eigentlich nie so schlimm, daß gelasert werden mußte. Irgendwie wurde es im Frühjar dann auch von selber besser.

Doch nun tauchen - trotz PTK - die Probleme auf beiden Augen wieder auf, und es ist wie bereits zuvor auf dem rechten Auge schlimmer. Noch ist es auszuhalten aber ich mache mri große Sorgen denn wie oben beschrieben arbeite ich in einem klimatisierten Großraumbüro und ein großer Teil meiner Arbeit findet am Bildschirm statt. Ich glaube sogar, daß dies der Auslöser für meine Krankheit ist, denn nirgends sonst in meiner Familie tritt sie auf. Andererseits liebe ich meine Arbeit (doch, das gibt's ;-) ) und möchte meinen Job nach Möglichkeit ohne Einschränkungen auch weiterhin ausüben...

Derzeit nehme ich im Wechsel - und wenn die Beschwerdenschlimm sind stündlich im Wechsel - die Medikamente Corneregel (ein Augengel) und Vitamin A-POS (Augensalbe). Beides ist rezeptfrei in der Apotheke zu bekommen und man hat es mir im UKE nach der PTK verabreicht. Die Salbe nehme ich über Nacht, das hilft gut. Statt Corneregel kann man auch die Augensalbe von Bepanthen nehmen, da ist der gleiche Wirkstoff drin, aber ich finde Salbe und Gel im Wechsel angenehmer als immer nur Salbe im Auge zu haben. Ich habe den Eindruck die frische Luft tut mir auch gut. Und viel trinken, am besten Wasser!

Ich möchte gerne von Euch wissen, wann die Probleme besonders schlimm auftauchen und wie Ihr damit fertig werdet. Was ist Eure Erfahrung mit Bildschirmarbeit? Mit Klimaanlangen? Mit Fernsehen (Ich kann im Moment gar nicht fernsehen, danach wird es immer richtig schlimm)?

Würde mich über Eure Beiträge und Nachrichten sehr freuen, denn manchmal macht ich das schlechte Sehen ganz schön fertig und es ist schön, mal mit jemandem, der die gleichen Probleme hat, sprechen zu können. Angeblich soll die Krankheit ja relativ selten sein...

Viele Grüße und allen gute Besserung

:-) Corinna C. :-)

PZetrerJ :Re.


Corinna...

.. sehr interessant Deinen Bericht zu lesen. Für wahr---auch bei mir wurde von 2 niedergelassenen Augenärzten ein Herpes Simplex diagnostiziert und auch behandelt. Nach 3/4 Jahr hatte ich dann die Nase voll und bin in die 'beste' Augenklinik für solche Fälle in Düsseldorf, Prof. Sundmacher gegangen. Dort hat man dann die Hände über die Diagnose der Augenärzte über den Kopf geschlagen und eindeutig ein MapDotFingerprint dianostiziert. --Und das begleitet mich nun seit guten 2 Jahren. Meine Beschwerden bekomme ich grundsätzlich nachts-- ich muß dan 1 bis 4 x nachsalben, ich habe aber auch Fasen der Ruhe, wo ich keine Beschwerden habe, Es wechselt von rechts nach links, eigentlich nie an beiden Augen gleichzeitig.

Von einer OP hat man mir bis jetzt abgeraten und mir eine Augenpflege angetraten. ich komme damit klar, suche aber natürlich nach den Ereignissen, die die Beschwerden verstärken.

Ich habe auch immer an Monitor, TV und Klimananlagen gedacht--sicherlich geht davon ein Einfluß aus. Für mich habe ich aber nun gemerkt, dass Stress und Anspannung das Problem verstärken. Dann wird es heftig und ich hab manchmal 2 Stunden morgen Schwierigkeiten mit dem Sehen und bin Lichempfindlich. In ausgeglichenen Ruhefasen kann ich im Auto die Klimanalage ruhig anhaben, oder am PC hocken--- aber sobald berufliche Anspannung oder andere Einflüsse hinzukommen, geht es los!!!

Ich meine deshalb, dass die Psycho bei dieser Krankheit eine wesentliche Rolle spielt.

Gerne können wir weiter Infos austauschen.

Gruß

G;allaSdxan


Liebe Forenmitglieder!

Bei mir wurde diese Erkrankung vor 2 Wochen festgestellt. Ich muss sagen, dass mein Augenarzt etwa 5 Sekunden gebraucht hat um fest zu stellen WAS ich habe. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon Kratzer auf dem Auge da ein anderer "Augenarzt" garnichts fest gestellt hatte. Dadurch wurde natuerlich mein Sehvermoegen stark eingeschraenkt und ich konnte tagsueber ohne Sonnenbrille draussen gar nicht leben.

Bei mir hat geholfen:

Antibiotika im Auge um die starken Schaeden moeglichst schnell ein zu daemmen und keine Infektionen entstehen zu lassen und verschiedene Augentropfen (auch welche die einen schwummerig sehen lassen ueber Stunden aber nur nachts reingetan wurden!). Das aktuell Auftreten der Probeleme lag schlicht und ergreifend an der niedrigen Luftfeuchtigkeit die ich in meiner Umgebung im Winter habe (Pennsylvania, USA). Ich habe in meinem Schlafzimmer einen Luftbefeuchter aufgestellt und nehme nun in der Zeit in der bei uns eine staubtrockene Luft herrscht einfach Augentropfen und gehe bei Schnee oder Sonnenschein einfach mit Sonnenbrille raus. Mir doch egal was meine Umgebung darueber denkt wenn ich bei einem Schneesturm mit Sonnenbrille rum laufe! Innerhalb von nur 2 Wochen Behandlung ist meine Sehstaerke erheblich verbessert/zurueckgekommen.

BYastyiandxa


Hallo,

ich leide seit einiger Zeit unter morgentlichen Schmerzen auf dem rechten Auge, es ist ein Gefühl (stechender Schmerz), als wenn etwas im Auge aufreisst.

Nachdem mein sehr guter Augenarzt, hier in Darmstadt, mich in die Augenklinik überwiesen hatte und man dort viele Untersuchungen machte, aber nichts "schlimmes" fand, wurde ich nun zur Universitätsklinik Mainz geschickt.

Man fand sehr schnell heraus, dass auch ich an dieser Augenkrankheit Map Dot Fingerprint Dystrophie erkrankt bin.

Ich nehme momentan die Medikamente Vislube (ist ein Tränenersatz), Thilo Tears Gel (Salbe) und soll nur nachts einen sogenannten Glasuhrverband auf dem erkrankten Auge tragen.

Dieser Glasuhrverband besteht aus einer Art transparenten Augendeckel, der das Auge komplett bedeckt.

Der Augendeckel selbst ist in ein Pflaster eingearbeitet, welches einerseits in Richtung Nase und auf der anderen Seite auf der Wange festgeklebt wird. Somit ist nachts das Auge luftdicht verschlossen und kann nicht austrocknen, das Thilo Tears Gel trage ich kurz vorher auf.

Da ich nun auch von dieser Krankheit betroffen bin, habe ich mich zu diesem Forum angemeldet und folgende Frage:

Weiß jemand, wo zu dieser Augenkrankheit im Rhein-Main-Gebiet (vorzugsweise Darmstädter Raum oder Frankfurt) eine Selbsthilfegruppe existiert?

Über jeden Tipp wäre ich sehr dankbar.

Grüße aus Darmstadt von Bastian

K'laushito-BxS


Hallo,

aufgrund der sehr guten Beiträge zum Thema weiß ich nun, das ich auch an der Map Dot Fingerprint Dystrophie leide.

Bei mir ist nur das linke Auge betroffen, das neben der Kurzsichtigkeit von -7 Dioptrien nun eine stärkere Hornhautverkrümmung entwickelt hat, die mit einem Zylinder-Wert von - 2 Dioptrien zusätzlich ausgeglichen wird.

Schlechtere Augenärzte hatten Trockenes Auge diagnostiziert, bessere Verletzungen des Epithels, der äußeren Hornhautschicht des Auges. Eine große Untersuchung einschließlich MRT zur Abklärung der Sehschwäche brachte keinen ursächlichen Befund.

Nachdem ich mich schon fast lieber von dem Auge verabschieden wollte, empfahl mir mein jetziger Augenarzt Augentropfen mit Hyaluronsäure. VISMED gel war das erste Medikament, das die Schmerzen sofort bekämpfen konnte. Sonst mußte ich warten, bis die starken Tränen den Hornhautdefekt nach ein paar Stunden beseitigt hatten.

Seitdem ich VISMED regelmäßig nehme - besonders zur Nacht - habe ich zeitweise überhaupt keine Beschwerden mehr. Eine versuchsweise Reduzierung war nicht geglückt. Allerdings flogen wieder die Pollen und ich hatte abends regelmäßig NASONEX genommen.

Im Moment reißt die Hornhaut zwar wieder öfter in der Nacht, aber nur sehr gering, sodaß ich weiter schlafen kann.

Werde von NASONEX jetzt absolut die Finger lassen und abwarten, wie sich das Auge entwickelt.

Übrigens, in der Nacht und morgens beim ersten Augenöffnen einmal mit dem Finger über das noch geschlossene Augenlied reiben und damit aufgerissene Hornhautlappen wieder andrücken oder die Verklebung (im Schlaf wird keine Tränenflüssigkeit produziert) zwischen Auge und Lid lösen. Den Tip gab mir ein Augenarzt auf Sylt (mußte da bei später sehr trockener Luft mit Schwimmbrille rumlaufen - sah saudumm aus, hat aber geholfen).

p]ia80x06


Bei mir liegt die Diagnose eine Woche zurück. Das Lesen der Beiträge hat mir sehr geholfen, die Diagnose zu verstehen - herzlichen Dank.

Auch bei mir hat meine langjährige Augenärztin "versagt". Bisher hatte ich meine Sehprobleme mit der Kurzsichtigkeit (8 Dioptrien) oder mit dem Zuckerpegel (grenzwertig zu Diabetes, 5,6-Wert 3-Monatszucker) in Verbindung gebracht. Nun trat im Sommer eine "Blase" im Auge auf, sie wanderte über die Mitte in den Augenwinkel. Zuerst bekam ich Antibiotika, dann Augentropfen - mit dem Hinweis, da könne man nichts machen, es heile dann vielleicht irgendwann aus. Sie war ratlos.

Erst der Notfall-Augenarzt (starker Juckreiz am Sonntag) hat die Diagnose "map dot fingerprint dystrophy" gestellt - sofort, es sehe aus wie im Lehrbuch. Gemäss seiner Aussage sind Antibiotika kontraproduktiv - die natürliche Regeneration der Hornhaut wird abgeblockt. Stattdessen habe ich auch Hylo-Comod Tropfen (stündlich!) und Vitamin-A-Salbe für die Nacht bekommen - bin gespannt, ob es nützt.

Die gereizten Augen am Computer, in der Sonne, generell trockene, häufig tränende Augen sind auch für mich typisch. Letzten Winter und auch jetzt im Sommer habe ich vom HNO-Arzt Nasonex bekommen - auch ich werde die Finger davon lassen und mich nach Alternativen erkundigen! - Vielleicht kennt schon jemand etwas?

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die Erkrankung in Episoden verläuft, also selten akut wird. Die Beiträge machen mich nun skeptisch - wie ist es?

Grüsse aus Zürich

b]onnijxu


Hallo Leidensgenossen!

Auch ich habe eine Odyssee hinter mir, bis endlich in der MHH die Diagnose Map Dot gestellt wurde. Eigentlich bin ich mit dem Verdacht auf MS dorthin überwiesen worden, da in der Augenklinik vor Ort nichts festgestellt werden konnte.

Meine Sehrschärfe hatte sich über Nacht auf 25 % (mit Sehhilfe) verschlechtert. Allerdings nur auf einem Auge.

Schon viele Jahre vorher hatte ich dieses Problem: mal konnte ich auf dem rechten Auge schlechter sehen, dann mal wieder auf dem linken und mal auch auf beiden kaum. Dieses Mal wurde es aber nicht "von alleine" besser, wie sonst.

Auf Anraten der Ärzte in der MHH habe ich mir einen Optrometisten gesucht, der mit Verbandslinsen das Wunderwerk geschafft hat: ich habe jetzt auf beiden Augen 100 % Sehschärfe und das konstant bis auf einen Einbruch im letzten Sommer.

Da die Erkrankung genetisch ist, habe ich auch meine Söhne untersuchen lassen: beide haben es nicht!

Leider - und das kann ich nur bestätigen - ist die Erkrankung noch wenig bekannt. Und wirklich festgestellt wird sie auch nur, wenn so massive Probleme auftreten, dass die Augenärzte nicht mehr weiter wissen und weiter überweisen.

Heilen kann man die Erkrankung nicht - wenn ich die Linsen weg ließe würde die Hornhaut wieder Schaden davontragen. Bei mir ist jetzt alles gut, aber die "Narben" werden wohl immer auf der Hornhaut zu sehen sein...

LG bonnju

PS An Medis habe ich "nur" Tropfen (die oben in einem anderen Beitrag genannten)

p"ia8B006


Habe etwas neues bekommen - nützt bei mir besser als Hylocomod - vor allem länger: Fermavisc sine.

Lohnt sich vielleicht auch für andere? :-)

pia8006

M_ohrl&eMuckcelxe


Hallo,

vielen Dank für Eure Beiträge. Sie haben mir sehr weitergeholfen. Auch ich habe einen langen Weg hinter mir. Bin vor einem Jahr morgens aufgewacht und habe links plötzlich nur noch verschwommen gesehen, das Auge hat gebrannt und ich hatte ständig das Gefühl etwas im Auge zu haben. Seither war ich bei zwei verschiedenen Ärzten, die mir verschiedenste antibiotische Augensalben verschrieben habe und sagten das vergeht schon wieder. Erschwerend kamen dann vor ca. 2 Monaten noch an jedem Auge ein Hagelkorn dazu. Und als ich vor ca. 4 Wochen meinem Arzt sagte dass ich rechts nun auch schlechter sehe meinte er ich müsse mich halt damit abfinden allmählich altersweitsichtig zu werde. Da ist mir echt der Kragen geplatzt. Ich bin anfang 30 und machete mir große Sorgen um mein Augenlicht und der sagt mir sowas. (Bin Links bei 30% und rechts 80%) habe davor auf beiden Augen so gut wie 100% gehabt). Ich habe mir eine Überweisung in die Augenklinik Freiburg geben lassen und die haben sofort die Diagnose gestellt.

Jetzt bin ich einerseits erleichtert endlich zu wissen was ich habe. Andererseits habe ich große Sorge davor wie es nun weiter geht und habe viele offene Fragen. Vielleicht hat jemand von Euch ein paar Antworten für mich.

Der Arzt meinte ich solle mir Kontaktlinsen verschreiben lassen. Die glätten die Oberfläche und man könne dann wieder besser sehen. Hat jemand Erfahrung damit.?

Und wie ist das mit dem Lasern? Der Arzt meinte es würde vorübergehend Besserung verschaffen, allerdings würde es nach einiger Zeit wieder kommen. Kann man auch öfter Lasern?

Und kann man im schlimmsten aller Fälle auch erblinden?

Fragen über Fragen und die Ärzte lassen einen mit der Diagnose einfach sitzen.....

Ich freue mich sehr auf Antworten.

LG MohrleMuckele

b~on%nj'u


Hallo MohrleMuckele!

Ja, ich habe mit Kontaktlinsen die besten Erfahrungen gemacht – wie gesagt: die Sehschärfe ist seitdem wieder bei 100%! Nur von Zeit zu Zeit gibt es – trotz Linsen- noch kurze Enbrüche, die sich aber immer recht schnell geben.

Allerdimgs: VERSCHRIEBEN wurden mir die Linsen nicht! Die Kosten dafür darf ich alleine tragen, da die Diopthienzahl "nur" bei 5,75 liegt. Seitens der KK wurde mein Antrag auf Kostenübernahme abgelehnt, da die KK erst bei 10 Diothrien zahlt. 3 Einsprüche wurden niedergeschmettert und zu guter Letzt bekam ich die Auskunft, dass die KK nur die Alternative zu den Linsen, also eine Hornhauttransplantation, zahlen würde. Ich verstehe die Welt nicht mehr, da ich immerhin bereits über 50 Jahre alt bin und eine Transplantation deutlich teurer wäre als Kontaktlinsenversorgung bis an mein Lebensende!

Dennoch: ich möchte auf den Komfort und auf das bessere Sehen nie mehr verzichten.

(Eventuell werde ich noch einmal einen Versuch starten und eine Klage vor dem Sozialgericht anstreben. Mal sehen...)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Augen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Hals, Nase und Ohren


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH