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Augenuntersuchung bei Kindern

S0chn=üffxz hat die Diskussion gestartet


letzte Woche war ich mit meinem Sohn beim Augenarzt.

Ein junger Mann, der wohl noch nicht sooo lange mit der Ausbildung fertig ist, denn er kam mir mit dem Argument: das wird immer so gemacht, das ist so vorgeschrieben, daß ist nach Schema zu machen. :-/ :(v

Worum gings:

Simon ist weitsichtig, klagte darüber daß er durch seine Brille nicht mehr richtig sehen könne. Er ist Brillenträger, seit er sechseinhalb ist, es ist erst in der ersten Klasse festgestellt worden.

Sehschwäche 2,5 Dioptrien, leichte Hornhautverkrümmung kein Schielen.

Seine Gläser korrigieren voll aus.

Nun tendiert er ins Kurzsichtige, dh. die Weitsichtigkeit nimmt ab, evt kippt das Auge (war bei mir so, als ich 18 war). :-

Der Arzt wollte eine Messung des Nerves? machen, bei der die Pupille durch Tropfen weitgestellt wird.

Diese Tropfen wendet man bei Kleinstkindern an.

Sie brennen und meine Kinder konnte drei bis vier Tage nichts oder nur wenig sehen, waren extrem Lichtempfindlich.

Beide Kinder haben sich nach dem ersten mal mit Händen und Füßen gewehrt, Simons Schwester ist mir damals als Dreijährige bald vom Tisch gefallen. :-o :-o

Ich habe nun die Gabe dieser Tropfen abgelehnt und mußte mir von dem Arzt anhören, daß er so nur ungefähr sagen könne, was für eine Stärke Simon brauche, so über den Daumen gepeilt, aber das würde ihm nicht ausreichen. So würde er keine neuen Gläser verschreiben.

Als ich ihm sagte, daß schon andere Ärzte vor ihm meine Kinder ohne diese Torpfen untersucht hätten und die Gläser stimmen würden, meinte er, dann wären das keine guten Ärzte. Worauf ich erwiderte, daß er doch erst noch mal lernen solle und vor allem lernen solle, sich auf jeden Patienten vor ihm neu einzustellen.

So lange er das nicht könne, wäre er für mich kein kompetenter Arzt; da würde ich lieber jemand suchen, der mehr Erfahrung hätte.

Was genau soll mit dieser Untersuchung herausgefunden werden??

Warum geht das angeblich nur (geht auch ohne) mit diesen Tropfen?? Ich werde diese Tropfen nicht mehr anwenden, denn ich weiß und es wurde auch schon mal gemacht, daß die Untersuchung ohne gemacht wurde.

Aber was genau...das wurde noch nicht einmal richtig erklärt.

Kann mir jemand helfen??

Antworten
D?ormie(ns der& IxI.


hallo,

ja es geht auch ohne Augentropfen. Die den Tropfen wird die Akkomodation des Auges aufgehoben, der Ziliarmuskel im Auge wird dadurch kurzzeitig gelähmt. Diese Methode wird bei Kindern gerne angewendet, da fast alle Kinder/Jugendliche Weitsichtig sind und ständig akkomodieren.

Jedoch sollte man das Auge bei einem Weitsichtigen nicht komplett auskorrigieren, solange er noch akkomodieren kann.

Meinereins ca. +1,5 dpt weitsichtig und benötige noch keine Brille, da meine Akkomodationsbreite bei ca. 6dpt liegt und ich die 1,5 ohne Probleme schaffe.

Ich würde Ihnen empfehlen ihr kind einem Optikermeister bzw. Optometristen anzuvertrauen, da diese meistens aus Prinzip nicht eintropfen und speziell auf die Refraktion (Stärkebestimmung) bei Kleinkindern trainiert sind.

Hoffe ich konnte ihnen helfen

W`eltaPtlFaxs


Also mir wird jedesmal getropft seit ich mit etwa 10 meine erste Brille (die ich danach zwar nie getragen hatte verordnet wurde). Die tropfen haben mich auch nie gebrannt. Es ist einfach total unangenehm, wie alle Augentropfen halt. Das einzige, was mich immer extrem stört ist, dass ich danach so weite Pupillen hab und echt auf keine entfernung mehr scharf sehen kann. Ich finde es aber vom Arzt ziemlich frech dich zwingen zu wollen deinen Kindern tropfen zu lassen. Er kann es höchstens vorschlagen. Bei mir wird es einfach als nötig errachtet, weil ich zu meiner Kurzsichtigkeit noch unter einem latenten Schielen leide und kein Tiefensehen habe.

Ich würde mit meinem Sohn zu einem anderen Augenarzt/Optometristen wechseln.

Viel Glück *:)

S/chnübfxfz


Vielen Dank Dormiens

das dachte ich mir doch, daß es auch ohne tropfen geht.

Hoffte es zumindest.

Nunja, auskorrigieren..stimmt schon bei Sabrina (auch weitsichtig) war auch nie ganz korrigiert. Erst als sie älter wurde.

Da bei Simon es aber so spät festgestellt wurde, hat der Arzt dann gleich die volle Dioptriezahl aufgeschrieben.-

Sabrina war erst 1,5 als es festgestellt wurde.

So früh auch nur, weil man es bei ihr merkte; nach dem ersten Aufsetzen der Brille 'berührte' sie willentlich eine Glasscheibe und patschte nicht, wie voerher, einfach drauf.

Simon war ja schon älter, erst als er in die Schule kam, fiel es wirklich auf, vorher bestand immer nur der dringene (tat ;-D ) verdacht ;-)

Kein Wunder bei der Vorbelastung: Achsverschiebung , Hornhautverkrümmung links, rechts kurzsichtig mit 2,5 Dioptrie und Zwang zur Nutzung einer Lesebrille (seit ich 19 bin :-/ dann 'ne Zeit nicht mehr, dann wieder), links weitsichtig mit 4,5 Dioptrien und keinem räumlichen Sehvermögen, da das linke Auge so schlecht ist, aber mit dem ich doch sehen kann, es also einsetze um mich im Raum bewegen zu können. Nur EIN Bild kann ich nicht sehen, bzw, mein Gehirn schafft es nicht, zwei Bilder zu einem zusammenzulegen. Es sind immer zwei Bilder.

Pirat nannte mich der beste Augenarzt aller bisher besuchten auch :-D

Weltatlas

Wie toll daß bei dir die Tropfen wenigstesn nicht brennen, wenn du jedesmal diesen Mist haben mußt

Aber leider bei mienen Kindern.

Simon wurde als 3 jähriger getropft, hat sich gewehrt als zweites und drittesmal getropft werden mußte und mit sechs ht er einen derartigen Aufstand hingelegt...obwohl er ja begreifen konnte, daß es sein "mußte"....neinneinnein, nie wieder >:(

Ich bin heilfroh, daß es auch ohne geht, wenn es auch schwieriger ist.

Muß der Arzt halt was können. Es gibt genug von denen.

Vielen Dank für die Hilfe *:)

D_o>rmienbs der xII.


Die Refraktion (Stärkenbestimmung) dauert bei Kindern halt um einiges länger. Sollte der Arzt nicht die Kenntnisse haben und/oder die Geduld dazu, so sollte ein Wechsel dringend erfolgen :)^

ps: versuchs einfach mal bei mehreren Optikern, diese dürfen nicht eintropfen und wurden in den meisten Fällen speziell auf Kinder geschult.

Smc}hnüxffz


Heute waren wir bei einem anderen Arzt

und siehe da: nachdem die Brille vermessen wurde, dann in die Linse (Pupille) geschaut wurde, hat der Doc so eine futuristischs ;-D Brille mit tausen Gläsern (sah ja so aus) auf diese Werte der Brille eingestellt, dann Zahlen lesen lassen und dann die Werte im Wechsel verändert.

Besser? Oder so? So? oder so? Und siehe da: Mein Sohn hat eine Weitsichtigkeit von +0,75 -0,5 Achse 70 rechts und +1,25 -0,5 Achse 95 links.

Ergibt doch 0,75 und 1,25 Weitsicht oder? (Allgebra war nie meine Stärke :- )

Egal, auf jedenfall war die Brille zu stark, er bekommt ne andere und im Jahr soll er wieder kommen.

Als ich den Namen sagte von dem Arzt, der das nur mit Tropfen machen wollte, vorzog dieser Doc nur den Mund und machte ein mißbilligendes Gesicht...der andere ist wohl in der Beziehun gengativ bekannt

:-D

Danke nochmal *:) @:)

CFla}usi1x7


weitsichtige Jugendliche

da fast alle Kinder/Jugendliche Weitsichtig sind und ständig akkomodieren.

Tatsächlich? Ich dachte, die meisten fehlsichtigen Jugendlichen wären eher kurzsichtig, und nur Kinder verstärkt weitsichtig.

Wie sieht der Anteil bei jungen Erwachsenen aus?

Sind da auch im Schnitt deutlich mehr Weitsichtige darunter?

LG Clausi

S/chnFüffz


aus dem Schnitt fall ich raus

ich bin beides ;-D

Kann mir also aussuchen, was ich wie sehen will (wenn ich es sehe ;-D )

ich denke, im Alter werden die meisten weitsichtig, die Kinder sind es auch meist und der Teil dazwischen ist halbe halbe. So hab ich das Gefühl...

D9ormiMensX deRru II.


so ziemlich alle kleinkinder sind weitsichtig. Die meisten Jugendliche welche gut sehen und keine Probleme haben sind trotzdem weitsichtig und können ihre Fehlsichtigkeit ausakkomodieren. Diese Art von "Fehlsichtigkeit" wird meist (muss also nicht immer der Fall sein) erst im Alter bemerkbar.

@Schnüffz

Das Auge hat entweder zu wenig Brechkraft (Lichtstrahlbündelung), dann ist man weitsichtig (durch Brechkrafterhöhung der Linse (Akkomodation) in jungen Jahren noch nicht bemerkbar), oder zu viel Brechkraft, dann ist man kurzsichtig. Also beides (kurzsichtig und weitsichtig) kann man nicht sein.

Noch was: Finde es toll das du so schnell einen anderen Augenarzt aufgesucht hast. Viele Eltern vertrauen blind auf die Ergebnisse ihres Augenarztes und wir Optiker dürfen dann bei einer Fehlrefraktion die entstehenden Kosten übernehmen.

:-)

SxchLnüffz


ääähh

[Also beides (kurzsichtig und weitsichtig) kann man nicht sein.

/z] sagst du das bitte meinen Augen ???

Nachdem nur vier Ärzte, nein fünf, unabhängig voneinander dieses festegestellt haben....sollte es doch wohl so sein, oder was meinst du? :-D

Ich bin auf dem linken Auge gnadenlas weitsichtig, kann das sogar mit der Brille prüfen (fernes kommt näher) wie ich auf dem rechten Auge kurzsichtig bin (nahes geht weiter nach hinten).

Versuche nicht zu verstehn, denn das konnte der beste Arzt schon nicht ;-D Einfach akzeptieren...mehr bleibt nicht zu tun ;-)

Ich sehe immer zwei Bilder, mein Gehirn ist nicht in der Lage, außer dem richtigkippen auch noch diese Bilder übereinander zu einem zu legen.

Einfach weil das linke Auge viel zu schwach ist. Ich sehe keine räumliche Tiefe, kann trotzdem mich im Raum orientieren...einfach weil ein Leben lang gelernt. Wenn ich das linke Auge schließe, um nur mit dem Rechten zu schauen, sehe ich (im Moment am Schreibtisch) die Papierablage und mein Bett nicht. Schließe ich das rechte, sehe ich die Rechenmaschine nicht.

Ich habe auch immer, trotz Brille eine Linie im Sehfeld....

S(chnüfFfaz


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