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Morgens verschwommenes sehen für 30 min

skumm5mx22


und ich glaub wikipedia doch mehr als dir

"ätschibädschi" hätt ich fast geschrieben

Bei einem Akkommodationskrampf akkommodiert das Auge permanent, ist also dauerhaft auf Nähe eingestellt.

Aber Verstehen ist noch was anderes

laß ma mal so stehen ....

A\nstigxone


Opterix schrieb:Und in welche Guru-Hände hast Du Dich begeben, wenn ich fragen darf.

Wie sieht Deine Therapie genau aus?

Ich habe mich in gar keine Hände begeben und auch kein Geld für ein Seminar ausgegeben. ;-)

Kannst du hier nachlesen: [[http://augentraining.repage.de]]

Es ist erst Mitte August und ich bin gespannt, wo ich am Ende des Jahres ankomme und wie es weitergeht.

lg

scumm4m22


finde ich übrigens nicht korrekt über etwas abwertend zu reden das man selbst nicht probiert hat.

momentan kann keiner sicher sagen ob es hilft (bei einigen) oder nicht.

und scharlatane gibts auf jedem sektor.

A^ntiGgon9e


Hallo summm

Ich verstehe die Leute schon, gerade die, die es in der Ausbildung so gelernt haben, wie ich es gelernt habe.

Es ist schwer, da umzudenken, weil man nie angezweifelt hat, dass das Auge oder das Gehirn sich nicht verändern lassen, um eine Fehlsichtigkeit zu beheben.

Mein Augenarzt ist immerhin interessiert und sagt selbst, dass man noch gar nicht genau weiß, was eine Fehlsichtigkeit auslöst. Und er sagt auch, dass sich Ergebnisse aus Tiermodellen nicht einfach auf den Menschen übertragen lassen.

Das sehen findet zu über 80% im Gehirn statt.

Und sehr vieles, was im Gehirn abläuft, kennen wir noch gar nicht. ;-)

lg

N^ihiQlomi nus


Das erklärt einiges

Habe eine Menge Beiträge verschlafen. Aber der von Opterix, dass das Auge ab einem bestimmten Alter kürzer wird, ist mir total neu. Im Grunde habe ich danach gesucht, weil es endlich erklärt, warum es eben wirklich passiert, dass sich bei manchen Leuten die Kurzsichtigkeit reduziert anstatt dass sie einfach nur alterssichtig werden bei gleichbleibender Kurzsichtigkeit.

Das heißt aber doch auch: Ab einem bestimmten Alter sollte man von Lasik besser die Finger lassen, oder?

Außerdem kann ich mich dann darauf freuen, dass sich meine Kurzsichtigkeit mit zunehmendem Alter ganz von alleine weiter zurückbildet, habe ich das richtig verstanden?

Noch eine Frage an Opterix:

Kann man davon ausgehen, dass eine im Alter entstehende Kurzsichtigkeit in Verbindung mit gleichzeitig sich steigernder Alterssichtigkeit nicht auf eine Verlängerung des Augapfels zurückzuführen ist, sondern eher am Rest, z.B. der Linse, hängt?

An Summm22:

Habe vorgestern einen Selbstversuch mit einer zu starken Brille gemacht. Da sehe ich auch sehr scharf durch, aber ich merke halt, dass es zuviel ist, weil der Verkleinerungseffekt vorherrscht.

Ich hatte mal eine Brille, da sah alles aus wie durch ein verkehrtes Fernglas, ziemlich weit weg halt. Die Optikerin meinte, wenn ich das Teil gleich morgens aufsetze, könnte ich mich dran gewöhnen; habe ich lieber nicht gemacht.

Im Nachhinein ist mir klar geworden, dass das Problem darin bestand, dass beim bloßen Sehtest mit der Tafel und so hinter dieses Gerät geklemmt schwer zu entscheiden ist, ob ein Wert etwas zuviel ist oder nicht. Werde mir nie wieder eine Brille andrehen lassen, ohne vorher mit Probebrille mal zu versuchen, wie das ganze in echt aussieht.

Es ist aber anders, wenn ich durch eine zu schwache Brille sehe, denn da ist natürlich alles mehr oder weniger undeutlich.

Im Übrigen stimme ich summm22 zu, was die Einschätzung der eigenen Klarsichtigkeit angeht. Die meisten wissen doch, wie es ist, richtig gut zu sehen. Genauso stimmt es, dass es von der Situation abhängt, wieviel Schärfe nötig ist. Und wenn es nicht reicht, SIEHT man es.

Ovpte\rixx


@Opterix: Das "Nächtle" spricht für eine geographische Nachbarschaft

Also bist Du ein Schwabe, gehe ich da recht in meiner Annahme?!

finde ich übrigens nicht korrekt über etwas abwertend zu reden das man selbst nicht probiert hat.

Wenn das so rüberkommt, dann bitte ich vielmals um Entschuldigung, wenn ich die Angelegenheit etwas salopp titulierte.

Es ist alles ganz einfach, ich glaube eben nicht daran.

und scharlatane gibts auf jedem sektor.

Und hier haben wir den Grund meiner Skepsis!

Bei einem Akkommodationskrampf akkommodiert das Auge permanent, ist also dauerhaft auf Nähe eingestellt.

Sinngemäß habe ich es ja so ausgedrückt, nur eben mit anderen Worten u. meiner Meinung nach mit etwas mehr Erklärung des eigentlichen Vorganges.

Das sehen findet zu über 80% im Gehirn statt.

Und sehr vieles, was im Gehirn abläuft, kennen wir noch gar nicht.

Das stimmt, der eigentliche Sehvorgang läuft im Sehzentrum des Gehirns in der sog. Area 17 ab, und wie die Sinnesverarbeitung und somit das Sehen genau funktioniert weiß bisher kein Mensch so richtig genau.

Das Auge ist für das Sehen im eigentlichen Sinne nur der Handlanger, der das "Werkzeug" bereitstellt.

dass man noch gar nicht genau weiß, was eine Fehlsichtigkeit auslöst

Dabei ist jedoch auffallend (darüber gibt es auch eine asiatische Studie), daß gerade bei Leute, die viel lesen u. lernen müssen (Studenten, lerneifrige Schüler, Programmierer...intelligente Menschen eben) sehr häufig die Naharbeit mit einer recht hohen Myopie verbunden ist.

Und da liegt für mich in der heutigen modernen Zivilisation der eigentliche Hund begraben u. der Ursprung zu sehen.

@ Antigone

Kann es sein, daß Du beruflich vor Deiner "Entmyopisierung" seeehr viel in der Nähe gearbeitet hast u. dies nun nicht mehr so doll machen mußt? Stichtwort Akko.krampf...!

Noch eine Anmerkung einer asiatischen Studie zum Thema "Sehtraining":

Im Jahr 1988 haben Lin und Ko eine umfangreiche Vergleichstudie mit 604 Grundschulkindern in Taiwan durchgeführt.

Gruppe 1 bestand aus 390 Kindern, denen von Sehtrainern Augenentspannungs- u. Augenbewegungsübungen beigebracht wurden. Diese Übungen wurden 3x täglich unter Anleitung eines Lehrers durchgeführt.

Gruppe 2 bestand aus 214 Kindern mit ähnlichen Fehlsichtigkeiten, die diese Übungen nicht durchführten.

Die "neue" Fehlsichtigkeit (Refraktionszustand) wurde nach 18 Monaten wiederholt gemessen.

Und siehe da, es war zu beobachten, daß sich der Refraktionszustand von Gruppe 1 + 2 im Mittel gleich veränderte.

Selbst wenn man nur die Kinder in die Auswertung einbezog, die bereits beim Beginn der Studie myop waren, ergab sich kein positiver Einfluss des Sehtrainings auf die Höhe der Myopie.

Bei einer andere Studie (Chung/2002) wurde bewußt bei Gruppe 1 die bestehende Myopie mit 0,5-0,75 dpt unterkorriegiert; Gruppe 2 wurde voll auskorrigiert.

Die Hoffnung, daß sich die Myopie durch die Unterkorrektion vermindern würde, erfüllte sich jedoch nicht.

Im Gegenteil, in der unterkorrigierten Gruppe stieg die Myopie leicht schneller (um 0,5 dpt pro Jahr) an als in der vollkorrigierten Vergleichsgruppe (um 0,39 dpt pro Jahr).

Gruß

Awntig[onxe


Hallo Opterix

Kann es sein, daß Du beruflich vor Deiner "Entmyopisierung" seeehr viel in der Nähe gearbeitet hast u. dies nun nicht mehr so doll machen mußt? Stichtwort Akko. krampf...!

Nein, im Gegenteil. Ich sitze seit gut 4 Jahren täglich viele Stunden vor dem PC. Und ich lese nach wie vor gerne Bücher. ;-)

Ich kenne auch diverse Studien mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Deshalb habe ich dann ja irgendwann beschlossen, es im "Selbstversuch" zu machen und zu sehen, was dabei passiert.

Und ich habe verschiedene Übungen ausprobiert, von denen einige mir mehr brachten als andere.

lg

Oupter1ix


Noch eine Frage an Opterix:

Kann man davon ausgehen, dass eine im Alter entstehende Kurzsichtigkeit in Verbindung mit gleichzeitig sich steigernder Alterssichtigkeit nicht auf eine Verlängerung des Augapfels zurückzuführen ist, sondern eher am Rest, z.B. der Linse, hängt?

Ich gehe davon aus, daß Du von einer leichten Myopie sprichst, also so um die -0,25!?

Dann ist es erfahrungsgemäß so, daß diese leichte Kurzsichtigkeit schon länger bestand, nur eben nicht entdeckt bzw. nicht danach gesucht wurde, weil der Visus sc (sine correctione = ohne Fernkorrektion) schon recht hoch war u. der Refraktionist keinen Handlungsbedarf sah.

Dies ist meist dann der Fall, wenn ein Patient (beim AA) bzw. Kunde (beim Optiker) erst recht spät (im Alter um die 48 Jahren) über Sehprobleme in der Nähe "klagt".

So verhält es sich übrigens auch mit einem Astigmatismus (Hornhautverkrümmung), wenn man nicht danach sucht, findet man ihn auch nicht.

Gruß

N ihiilominuxs


@Opterix

Nein, in dem Fall, auf den ich mich beziehe, handelt es sich um eine Kurzsichtigkeit, die mit Ende 40 ganz langsam und niedrig anfing und inzwischen, mit bald 70 bei -1,75 angelangt ist - Steigerung während der letzten paar Jahre-, wobei die Altersichtigkeit bei über +4 liegt. Ich nehme wirklich an, dass es an der Linse liegen muss. Vielleicht ist die "verkalkt" oder sowas.

OUpterxix


Da vermute ich dann eher pathologische Ursachen; wie sieht es mit Diabates, Katarakt (grauer Star), Makuladegeneration oder mit einem schleppenden Glaukom (grüner Star) aus.

Denn eine Addition (bitte nicht mit der eigentlichen Stärke des Nahteils verwechseln) von 4 dpt ist schon verdammt hoch u. läßt auf eine vom Augenarzt behandelte Augenerkrankung schließen.

Gruß

NSihilo}minuxs


Grauer Star

Tatsächlich sind Anfangsspuren von grauem Star festgestellt worden, das wird es also sein. Die +4 sind nicht die Addition, sondern die Werte der Lesebrille (Gleitsicht nicht vorhanden).

OupteJriUx


Verstehe ich das jetzt richtig?

In der Fernebrille sind Gläser mit -1,75 dpt drinne u. in der Nahbrille +4,00 dpt?

O*pterxix


Edit:

Das entspräche einer Addition von sage u. schreibe 5,75 dpt.

Sprechen wir hier von Dir u. Deinen Brillen?

N!ih:ilomiBnxus


1) Ja, einmal fern und einmal nah.

2) Nein. Ich bin noch nicht ganz 70. Alterssichtig zum Glück auch noch nicht.

Was ist daran so merkwürdig? Wie weit geht denn Alterssichtigkeit so üblicherweise?

s7um.mcm2x2


in der unterkorrigierten Gruppe stieg die Myopie leicht schneller

wird eben so sein das es bei manchen vielleicht hilft und bei anderen dann aber vielleicht eine verschlechterung bewirkt.

Und siehe da, es war zu beobachten, daß sich der Refraktionszustand von Gruppe 1 + 2 im Mittel gleich veränderte.

anderes zitat - gleiche antwort

meinem anschein nach liegt das problem darin, das die fehlsichtigkeiten einfach zu unterschiedlich sind. bei so vielen faktoren die dies beeinflussen können ist das auch kein wunder.

würde man wissen weshalb man fehlsichtig ist und was die fehlsichtigkeit verursahct hat, könnte man dann auch das passende sehtrainig dazu entwickeln. wenns sowas überhaupt gibt.

bei jedem hilfts sicher nicht.

manchen hats geholfen. obs ohne jedoch nicht auch besser geworden wäre ist nicht nachvollziehbar.

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