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Hat jemand Erfahrung mit Linsenimplantate?

D{a"nielHub4e=r20$06 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich stehe momentan vor einer schweren Entscheidung!

Mein Arzt ist der Meinung das einzige was mir noch helfen könnte wären Linsenimplantate. Da ich noch nicht viel weiß über die Verisyse- und ICL-Linsen Techniken habe ich gehofft jemand von euch kann mich aufklären über Fehlerquote, Erfolgsergebniss, Vor- und Nachteile ...

Bitte um schnellst mögliche Antworten!!

Mfg

Daniel

???

Antworten
K[immay1x23


Hallo Daniel,

ich kenne leider die Umstände deiner Sehschwäche nicht, aber die Entscheidung für eine Linsenimplantation wäre für mich nur im alleräußersten Fall. Ich bin 19 und selbst mit über -20 behaftet. Solange eine Korrektur mit Brille oder Linsen möglich ist, wäre es für mich keine Lösung. Bei einer Linsentrübung oder bei einer Starerkrankung läge die Entscheidung für eine Implantation. Die Netzhautrisiken bleiben trotz Linsenimplantaten immer bestehen und werden durch eine OP erhöht. Ich würde an deiner Stelle an einem Informationsabend einer privaten Augenklinik teilnehmen, aber alles sehr kritisch beurteilen.

Viel Glück!

Kim

e>mmaC7x7


Linsenimplatate

hallo Daniel,

ich stehe auch gerade vor der Entscheidung, ob ich mich operieren lasse und Linsenimplate einsetzen lasse. Ich bin von Geburt an stark kurzsichtig (-18). Bislang kam ich immer gut zurecht, dank Kontaktlinsen. Nun ist es so, das ich immer schlechter sehen kann, und eine Korrektur der Sehschärfe nichts mehr bringt. Meine Augenärzte meinte, es liege an einer Glaskörpertrübung und hat mich zu einer weiteren Untersuchung in eine Augenklinik geschickt. Dort meinte man aber, die nachlassene Sehkraft liege an einer Linsentrübung. Man riet mir zur OP. Meine Lebensqualität würde sich wesentlich erhöhen. Nun, bin ich hin und her gerissen was ich machen soll. Die Nebenwirkungen sind nämlich nicht ohne.

Gruß

meuli

e^ric8x57


Ich empfehle, an der Qualitaet des Traenenfilms zu arbeiten und so lange wie moeglich, harte Linsen zu tragen.

[[http://optometrieonline.de/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=62&func=view&id=19525&catid=3]]

ssteOrnenkPindx105


Hallo zusammen *:)

Ich habe eine Lasek machen lassen und habe am Rande auch einiges über intraoculare Linsen mitbekommen da es die gleichen Kliniken sind die Lasik und ICL anbieten.

Ich habe Erfahrungsberichte von ICL gehöhrt die sich sehr gut angehört haben.

Die Komplikationrate ist gering und das Ergebnis hervorragend.

Auf keinen Fall sind ICL eine letzte Option wie es von Kimmy oder eric dargestellt wird sondern eine ernstzunehmende Sache.

Ich empfehle Dir diese Foren in denen wird von Betroffenen das Thema Lasik UND ICL diskutiert da kannst Du mit Leuten Kontakt aufnehmen die das machen haben lassen.

Ich sage jetzt hier keine Namen von Kliniken die das machen sonst ist das glaube ich Schleichwerbung oder so ? :-/

Das Sternenkind

sAterVnenkinAd1605


Ach ja die Foren

[[http://www.lasikforum.de]]

[[http://www.operationauge.de]]

@:)

e~riZcm85x7


Vorsicht! Phake Linsen sind keine besonders gute Methode. Im Ageninneren ist nunmal kein platz. Die einzige gute phake Linsenoperation ist der Austausch der Koerpereigenen Linse. Doch der ist nur im fortgeschrittenene Alter und bei Katarakt angezeigt. Wer sich phake Linsen einsetzt, laesst sich ein Loch in die Iris schneiden, damit das Kammerwasser noch zirkulieren kann. Die Pupille wird meistens leicht oval. Risiken sind Glaukom, Grauer Star und Zerstoerung des Hornhautendothels (was eine Hornhauttransplantation zur Folge hat, falls das dann ueberhaubt noch moeglich ist). Komplikationsraten sind in keinem Fall gering bei diesen OPs. Langzeiterfahrung gibt es nur fuer eine besonders kleines Modell der Verisyse, das schon vor 30 Jahren eingesetzt wurde.

AXndy-fVsS


? was man kann mehr als -18 haben, ich dacht ich mit meine 6 und 7 wär schon ziemlich blind :-o , jetzt denk ich ganz ander über meine Augen :-)

s!terne(nk8inds10x5


@ Daniel

vielleicht kannst Du in den von mir genannten Foren mit Leuten reden die das machen haben lassen und die können es Dir am besten sagen @:)

s1um(mPm822


wenn du vorhast dir eine künstliche linse implantieren zu lassen würde ich da doch eher mit einem arzt reden bevor du dir gutes oder schlechtes, von menschen die dasselbe noch nicht gemacht haben, einreden läßt.

grundsätzlich ist es auch hier so, dass sich in den letzten jahren auf sehr viel getan hat. zum einen werden natürlich wesentlich bessere materialien verwendet und die art der fixierung konnte verbessert werden. zum anderen wird auch nicht mehr der gesamte bereich in dem die linse sitzt entfernt.

der "sack" in dem sich die linse befindet wurde früher komplett leer gemacht. auch die flüssigkeit um die linse wurde dabei ausgesaugt.

heute wird nur noch die linse selbst enfernt.

hab das irgendwo gelesen. frag mal den arzt danach.

auch kann es nach der op zu problemen führen. abgesehen von größeren problemen die eher seltener auftreten und von denen du - wenn du den schritt wagst - sicher noch genug hören wirst, kommt es öfters vor das sich ablagerungen hinter der linse bilden.

diese sind weniger lichtdurchlässig was zu einer erneuten verschlechterung der sehkraft führt.

diese ablagerungen lassen sich jedoch durch eine erneute, ambulante op mit skalpell , oder auch durch eine kurze und schmerzlose laser op entfernen.

ebenfalls irgendwo gelesen. bei fehlern bitte korrigieren.

in manchen fällen wird auch eine korrekturlinse hinter die natürliche linse eingesetzt. das hat den vorteil das diese op bei nicht akzeptablem ergebnis rückgängig gemacht werden kann.

im normalfall verheilen netzhautschnitte relativ schnell und gut. risiken gibt es bei jeder op. das steht außer frage.

der gedanke ans "normale" ist sicher verlockend.

bei deinen werten und in deinem alter solltest du zumindest soviel info wie möglich einholen. was du ja gerade machst.

wenn sich die werte weiterhin verschlechtern bleibt dir ohnehin nicht mehr viel übrig.

ePric8x57


Ich moechte hinzufuegen, dass die alte Version der Verysise, die vor fast 30 Jahren implantiert wurde bei aphakie eingesetzt wurde (fehlen der koerpereigenen Linsen). Es war eine Pluslinse. Im Zentrum dick, am Rand duenn und dazu noch klein im Durchmesser. Als man mitte der 80ger Jahre das Modell fuer Kurzsichtigkeit einfuehrte, gab es grosse Probleme, weil dieses am Rand dick ist und einen groesseren Durchmesser hat.

Es ist wie mit den Laseroperationen. Diese Operationen werden durchgefuehrt, aber daraus darf man nicht schliessen, dass sie gut und unbedenklich sind.

Kvimmyk123


ICL als allerletzte Möglichkeit

Ich habe zu diesem Thema schon einmal Stellung genommen. Ich bin 19 und extrem kurzsichtig, aber die Implantation von Linsen wäre für mich die allerletzte Lösung. Solange man mit Linsen oder Brille gut korrigiert ist, sehe ich keine Notwendigkeit dafür, dass ein gesundes, wenn auch etwas "verbautes" Organ zerstört wird. Ich habe selbstveständlich auch diese Möglichkeit in Erwägung gezogen, habe mich auf Info-Abenden diverser Kliniken informiert. Das Netzhautrisiko bleibt trotzdem bestehen und wird sogar dadurch noch erhöht. Die Gefahr des Glaukoms ist nicht unerheblich, auch wenn die Informanten dies als gering bezeichnen. Langzeiterfahrungen sind auch noch nicht vorhanden. Also lasst es sein, solange die eigene Linse nicht getrübt ist, auch wenn ein bisschen mehr Lebensqualität gewonnen wird. Aber ist dieses Bisschen einen solchen Eingriff wert?

Kim

sjterknenk<indo105


Ich habe von der ICL nur über andere erfahren aber ich glaube eine ICL wäre für mich nicht die allerletzte Lösung.

Das OP Risiko ist heute eher gering und es ist bei starker Kurzsichtigkeit sicherlich mehr als nur etwas Lebensqualität das da hinzukommt.

wäre ich so zögerlich gewesen dann hätte ich heute noch meine 70% Sehkraft mit Brille.

Jedenfalls habe ich von ICL operierten erfahren die alle sehr glücklich waren. Ein gutes Sehvermögen ist eines der schönsten Sachen die es gibt.

Daniel auf Informationsabende gehen bevor er sich entscheidet.

K#immyx123


Weisst du denn, wie lange ihr Glück dauert? Logischerweise hätte ich auch gern ein optimales Sehvermögen, aber so lange keine 100prozentige Sicherheit vorhanden ist, ist der Schritt doch eher ein Risiko.

Kim

sXternenk!ind10x5


Eine Vorraussetzung für jede refraktive Chirurgie ist dass die Kurzsichtigkeit zum Stillstand gekommen ist sonst wird Dich auch niemand operieren.

wenn sich an dem Auge nichts mehr verändert dann wird das Glück für immer dauern. Das ist einfache Physik.

Ist der Sehfehler richtig korrigiert dann läßt sich eine 100%ige Sehkraft erreichen. Auch das ist durch physikalische Gesetze zu berechnen.

Ein Glaukom läßt sich früh erkennen und deswegen wird auch ständig in den Kontrolluntersuchungen der Augeninnendruck gemessen.

Die Gefahr einer Netzhautablösung ist auch ohne Operation.

Letztlich sollten wir bei Daniel nicht vergessen daß auch sein Augenarzt keine bessere Lösung sieht.

Jedenfalls sollte Daniel mit Leuten sprechen die es machen haben lassen und sich nicht von irgendeinem Halbwissen beeinflussen lassen.

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