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Rasterbrille

O1rthoOptikstxin


@ Sehstar

Deine Schlussfolgerungen sind ziemlich unfair, da du deine Annahmen nur aus den Angaben von hier beziehst... Ich habe geschrieben, dass der Patient entsprechend aufgeklärt werden muss...

Warum reagierst du so extrem? Und wieso sollten die Optiker schuld sein ??? Ich habe bisher keine schlechten Erfahrungen mit der Arbeit von Optikern gemacht. Ich finde auch nicht, dass zwischen Optikern und Orthoptistinnen ein Berufskampf bestehen sollte. Und wer sagt dir, dass ich nicht selbst auch Optiker bin ???

Hauptsache Angriff, oder?!

MOeronxymy


Mentar, wie geschieht das mit der Verkümmerung des peripheren Sehvermögens? Ich finde das nicht soooo offensichtlich, außer wir nehmen an, dass Gehirnregionen bzw. Organregionen (hier das Aug), die für gewisse Zeit nicht gebraucht werden, ihren Dienst quittieren oder zumindest nur mehr mangelhaft ausführen. In der Entwicklungsphase eines Kindes trifft das natürlich zu, aber ist das auch im Erwachsenenalter noch so? Dass es vorübergehend zu Einschränkungen kommen kann, scheint mir plausibel, aber dauerhafte Schäden durch ein paar Stunden Rasta :-) brille, *hmmm*?

Und was wäre die Auswirkung von peripherem Sehvermögen auf das zentrale, also warum sollten harte KL, weil sie scharfes Sehen auch in den Außenbezirken des Sehfeldes zulassen, das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit im Zentrum und in der Peripherie aufhalten (täten das weiche KL dann nicht auch?)?

Antigone, noch zu deiner Ausführung von oben. Du meinst, dass Sehtraining könnte im Grunde ein Wahrnehmungstraining, also eine Förderung des Gehirns und nicht der Augen sein? Sprich: man könnte lernen, anhand von weniger Datenmaterial (z.B nicht gut differenzierte Buchstaben über Sehnerv) bessere Schlüsse (z.B. eindeutige Identifizierung der Buchstaben) im Gehirn zu ziehen? (Sorry, ich hoffe, ich liefere hier nicht eine ganz dumme Uminterpretation deiner ursprünglichen Aussage.) Aber tut man beim Sehtraining etwas, was in diese Richtung geht? Wäre das nicht viel zu komplex, da es ja in der Umwelt viel zu viele zu differenzierende Stimuli gäbe (Sehtraining soll ja an mehr zu messen sein, als daran, möglichst kleine Buchstaben aus möglichst weiter Entfernung zu erkennen)?

Ich finde, das ist eine spannende Frage - auch wenn completely off topic -, weil es um die Konzeption von Ursache und Wirkung im Sehtraining geht. Ich nehme an, das es als Augentraining gedacht ist, weil das mit der Wahrnehmung weniger attraktiv wäre (dann wäre man ja keine bessere SeherIn, sondern nur eine bessere DatenverarbeiterIn - OK, ein weiterer Schluss wäre natürlich, dass Fehlsichtigkeit per se auch eher ein Denk- denn ein Sehfehler wäre).

A%ntiAgonxe


Hallo Meronymy

Ich schrieb:

Aber ich denke auch, dass es zum Teil mit ein Training des "Erkennungssinnes" ist.

Das heisst, das Gehirn lernt, aus Unschärfe "mehr" rauszuholen.

Nicht, dass es NUR ein "Wahrnehmungstraining" ist.

egricx857


Kurzsichtigkeit ein Datenverarbeitungsfehler? Bestimmt nicht, denn man kann feststellen, dass bei einem Kurzsichtigen das Bild nicht scharf auf die Netzhaut trifft (im Gegensatz zum Normalsichtigen). Es ist ein optischer Fehler und die einzige Moeglichkeit, dies zu beheben, ist physikalisch.

M6entxar


@Meronymy

Du schreibst, dass bei mangelhaftem Gebrauch bestimmte Gehirnregionen verkümmern würden. Aber dann müssten ja im Umkehrschluss die Areale im Gehirn, die für scharfes Sehen zuständig sind, sich mit der Zeit bei Fehlsichtigen zurückbilden.

Du musst meinen vorherigen Beitrag als Antwort auf den von Nihilominus lesen, in dem von zu langem Gebrauch der Rasterbrille die Rede war.

Übrigens lassen weiche Linsen die Peripherie des Auges nicht offen. Ich kann dir aber nicht genau sagen, inwiefern sich die beiden Linsenarten hier anders verhalten (bin kein Optiker). Auch kann ich dir nicht sagen warum scharfes Sehen in der Peripherie die Kurzsichtigkeit aufhält/verlangsamt (wahrscheinlich kann das überhaupt niemand) aber meine eigenen Beobachtungen werden in dieser Hinsicht im Forum immer wieder bestätigt.

N6ihiloNminxus


Peripherie

Übrigens lassen weiche Linsen die Peripherie des Auges nicht offen.

Das würde mich aber jetzt auch mal interessieren, warum und ob das wirklich so ist. Ich hatte mal harte Linsen und später auch weiche. Ist schon eine Weile her, ich kann mich aber an keinen Unterschied beim Sehen erinnern. Genaugenommen sah es bei beiden fast so aus wie früher ohne Brille.

Ist aber schon merkwürdig mit den harten Linsen und der angeblichen Verlangsamung der Zunahme der Kurzsichtigkeit. Ob da statistisch ein Zusammenhang nachweisbar ist, und falls ja, ob der wohl kausal ist?

Immerhin wäre auch denkbar, dass sich Leute wegen der höheren Kosten erst dann harte Linsen kaufen, wenn die Kurzsichtigkeit sich stabilisiert hat. Das ist aber nur eine Idee. In Wirklichkeit bin ich völlig ahnungslos.

Ebenso was die Auswirkung von normalen Brillengläsern betrifft. Falls es zu einer Einschränkung des peripheren Sehen durch Nicht-Gebrauch kommen sollte, dann doch nur unter der Voraussetzung, dass

a) die Fehlsichtigkeit so stark ist, dass man außerhalb der Brillengläser nichts erkennen kann oder

b) der Fehlsichtige sich dazu zwingt, nur das wahrzunehmen, was er durch die Brillengläser sieht.

Ansonsten kommen von der Seite doch immer automatisch Seheindrücke rein. Oder nicht? Kann es vielleicht daran liegen, dass man das Brillengestell (und damit den Rest drumrum) ausblendet, weil es einen sonst permanent nervt?

Andererseits: Wenn man nach oben/unten oder zur Seite guckt, sieht man das ja auch ständig, man kann es also gar nicht wirklich ausblenden.

MHenta|r


Ich weiß nicht ob all die Thesen stimmen, die ich hier vertreten habe aber ich weiß, dass hier bis jetzt noch nicht in diese Richtung diskutiert wurde. Auch habe ich bisher noch keine Argumente und erst recht keine Studien zum Thema gelesen, die eindeutig beweisen, dass dieser Ansatz falsch ist.

Was das unterschiedliche Verhalten von Weich- und Hartlinsen betrifft werde ich mich nochmal umhören. Hier wären ein paar Meinungen von Optikern mal ganz interessant.

Aber eigentlich gings hier ja mal vor langer Zeit um Rasterbrillen... ^^

AFntigIone


Rasterbrillen

Aber eigentlich gings hier ja mal vor langer Zeit um Rasterbrillen... ^^

Nach wie vor merke ich nach dem Absetzen (nach 10 Minuten tragen) ein "Kribbeln" um die Augen herum. Fühlt sich auf jeden Fall seeeehr angenehm an. :-)

Also, irgendwas passiert da wohl.

N[ihiBlxo|minxuxs


Die Diskussion hier hat mich auch wieder drauf gebracht. Ich setz die Rasterbrilee jetzt ab und zu mal für jeweils ein paar Minuten auf, wenn ich gerade nichts mache, wo sie mir auf den Keks gehen könnte. Das DAS schädlich ist, glaube ich nun wirklich nicht. Ob es was nützt, weiß ich auch nicht.

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