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Schieloperation bei Erwachsenen noch möglich?

H^öheneschgieler


@Orthoptistin:Nach Rücksprache mit PD Dr. Uwe Wulff hat dieser bestätigt das sich bei mir im ersten Lebensjahr ein Binokularsehen

entwickelt bzw. eingestellt habe.Mit einer Prismenvobehandlung seien aber diese astenopischen Beschwerden nicht weggzukriegen,das sei nur operativ zu bewerkstelligen.Es sei auch völlig normal das ich immer einen anderen Schielwinkel bzw. Schielform habe!Wulff wird mich nach seinen Angaben an den vertikalen,horizontalen und schrägen Muskeln operieren müssen.Das ich ein Binokularseher bin hat man mit dem Polatest festgestellt bzw. diagnostiziert.

Noch ein Zitat von Uwe Wulff:Ich weis in der Schweiz gibt es keine guten Augenarzte bzw. Chirurgen mehr!!!!!!!

Dann haben Sie in der Schweiz aber verpasst auf wirklich gute Chirurgen wie D.Pestalozzi würdige Nachfolger hervorzubringen.

Vielleicht sind hier auch alle kompetenten AA in Pension gegangen!!!

@Orthoptistin:Ich habe mit eigenen Augen gesehen wie man hierzulande Kleinkindern(4-6-jährig) bereits einen Nahzusatz

in die Brillengläser verordnet.Mein AA,Optiker und auch andere Fachleute schütteln nur die Köpfe und fragen sich was das bringen soll.Es kann ja unöglich sein das diese Kleinkinder bereits Probleme

mit der Akkomodation aufweisen.Ich weis das Konvergenz und Akkomodation gekoppelt sind,aber nachvollziehen kann dieses Prozedere niemand richtig.Ich hoffe das Sie mir eine plausible Antwort geben könnten?

Liebe Grüsse

H1öhen.sch2ieler


@Orthoptistin:Möchte noch den Versuch mit der 3-tägigen Okklusion machen.Weis aber nicht welches Auge ich Abdecken sollte.Ich werde bzw wurde am rechten Auge operiert(das linke wurde noch nie op.).Bei der Skiaskopie driftet aber dann das rechte ab.

Wen ich gravierende Beschwerden habe hilft das Unterbrechen der Fusion und auch ein "Nickerchen" .Ich weis nicht ob ich dies objektiv betrachte,rein aus Intuition bin ich mir aber sicher.

Ich weis das ich mich nicht mehr so fest mit den Augen befassen sollte,den bis Juni sollte der Tonus sich normalisieren.

Leichter gesagt als getan!!!

Danke schon zum vorraus für Ihre Antwort

OMrtho-ptixstin


In manchen Fällen ist tatsächlich die Akkommodation bei Kleinkindern bereits gestört!

Aber in der Regel werden diese Nahzusätze gegeben, weil in dem Moment wo akkommodiert wird zu viel konvergiert (nach innen drehen der Augen) wird. D. h. dass ein Schielen auftritt oder deutlich größer wird, wenn die Akkommodation einsetzt. Nimmt man den Kindern dann den Akkommodationsaufwand ist auch das Schielen weg und es sollten Binokularfunktionen bestehen (akkommodativer oder hypoakkommodativer Konvergenzexzess werden diese Schielformen genannt.). Auf Dauer wird dann versucht diesen Nahteil wieder langsam abzuschwächen, wenn möglich, oder es erfolgt langfristig eine Schiel-OP. Und jeder, der auch nur ein bisschen Ahnung hat von Schielen kann dieses Prozedere nachvollziehen...

Man sollte entweder das Schielende oder das schlechtere Auge zukleben. Das ist aber nur sinnvoll, wenn hinterher auch der Winkel kontrolliert wird. Außerdem sollte der Operateur davon wissen, da wenn mit Prismen aufgebaut wird sonst das bisherige erreichte zerstört werden könnte - also auf jeden Fall Rücksprache mit dem behandelnden AA!!!

Mhonnox*ids Reloa[dexd


Aber Doppelbilder hatten Sie doch vorher im Nahbereich nicht, oder?! Insofern haben die Beschwerden auf ihre Art sehr wohl zugenommen. Die Frage ist natürlich immer, was den Patienten mehr stört...

Und wenn keine zusätzliche Exophorie anoperiert wurde, woher kommen dann die Doppelbilder?

Sie sollten die Doppelbilder nicht überbewerten, da sie nur sporadisch (alle zwei bis drei Tage zu beobachten) auftreten und dann zumeist auch nur bei ausgeprägter Müdigkeit, oder in der Zeit, in der meine leider immer noch nicht gänzlich verschwundenen asthenopischen Probleme sich bemerkbar machen - nämlich in den Morgenstunden (interessante Tageszeit für Asthenopiker, finden Sie nicht?).

Insofern vermute ich als Ursache der DB die Kombination Prismenbelastung + noch nicht vollständig "wiederhergestellte" Sensorik im Sinne von Hemmungen o.ä., wie dies im oben erwähnten Artikel auch geschildert wird.

Aber überlegen Sie mal selbst: Zur Zeit vor der MKH-Behandlung wäre es mir nicht möglich gewesen, hier diesen Beitrag zu verfassen, ohne mir damit für einige Stunden Augenschmerzen einzuhandeln. Ist das kein deutlicher Fortschritt?

Ich wäre wirklich sehr daran interessiert wie der "orthoptische Status" jetzt aussieht, insbesondere im Nahbereich und was ich wirklich gerne wüsste, wie Sie über die Situation im Nahbereich aufgeklärt wurden. Hat jemand Sie darüber aufgeklärt, dass die Exophorie im Nahbereich größer wird und was das für Sie im Alter bedeutet. Wurden Sie darüber aufgeklärt

Ich werde zusätzlich zu meinem Optometristen im April meinen Augenarzt hier in Münster besuchen, bei dem auch eine Orthoptistin tätig ist, und mich einfach nochmal durchchecken lassen. Über die Resultate kann ich dann natürlich berichten.

Eventuelle Auswirkungen der OP in einigen Jahrzehnten standen tatsächlich nicht zur Debatte, das vermuten Sie ganz richtig (um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich wurde nicht von Dr. Wulff operiert.). Ich frage mich, ob solche tatsächlich zu befürchten sind, da ich ja - wie gesagt - eben nicht den Eindruck habe, dass die Nahexo sich dadurch verschlimmert hat.

OQrthoGptis5tin


Doppelbilder nicht überbewerten ??? Das ist aber jetzt in meinen Augen eine "Schönrederei", denn sollten die Doppelbilder zunehmen, dürfen Sie nicht mehr Autofahren und das Lesen wird dann sicher auch kompliziert!

Und wie schon gesagt - es kommt immer darauf an, was den Patienten am meisten stört...

Ich wäre wirklich sehr neugierig auf den orthoptischen Status...

H}öhexnschNiexler


Mydriasis

@Orthoptistin:Wen ich bei mir im Versuch mit Mydriatikum Dispersa

eine Mydriasis generiere,schielt eine Auge ziemlich stark.Lässt sich daraus schliessen das nicht 100% Binokularfunktion bestehtOder ist das normal?

OzrtXh,opteistixn


Es ist zwar nicht "normal", dass man auf eine Mydriasis immer mit starkem Schielen reagiert, aber das ist auch kein Indiz für Binokularfunktionen oder nicht.

Ich könnte mir vorstellen, dass durch die Unschärfe die durch die Mydriasis entsteht, das System versucht "scharf" zu stellen - sprich zu akkommodieren (was ja aufgrunde der My nicht geht) und es dann zu einer Konvergenz kommt (ich gehe mal davon aus, dass es sich um ein Innenschielen handelt).

H(öhensc7hiexler


@Orthoptistin:Ja es handelt sich um ein Innenschielen und zwar beim linken "schwächeren" Auge.Am rechten Führungsauge werde ich nun operiert!Dr. Uwe Wulff bestätigte mir neulich das ich Binokularfunktionen haben soll(aufgrund der Untersuchung mit dem Polatest).Ich zweifle aber daran das ich immer und zu jeder Zeit Binokularfunktion haben soll,intuitiv habe ich das Gefühl oft nur mit einem Auge zu Sehen.

Mein AA hier in der Schweiz war sich nicht sicher ob tatsächlich Binokularfunktionen vorliegen oder nicht.Ist es wirklich möglich das ich sehr rasch alterniere?Kann ein latentes Schielen wirklich gross sein,manifest ist es eigentlich Mikrostrabismus(optisch sieht man es kaum).

Mein Arzte raten mir von diesem Eingriff ab,weil ich ev. nachher "endstellt" sein könnte und mit Sicherheit andere Probleme mit den Augen haben werde.

Was raten Sie mir?

O+rt&hop-tisstixn


Es ist immer schwierig über das Internet einen Ratschlag zu geben, wei ich den Befund nicht kenne!

Da ich keine Diagnose gestellt habe, kann ich auch nichts raten. Ich weiß nicht, wie die Schielwinkelverhältnisse sind und auch nicht, wie, wann und in welchem Umfang die Beschwerden auftreten.

Ich kenne nicht die objektiven Refraktionswerte

----------auf gut Deutsch - ich kenne gar keine Details------------

Ich kann beim besten Willen keinen Ratschlag geben!

Ich bin lediglich sehr, sehr vorsichtig (schon gleich zweimal wenn ein manifestes Schielen vorhanden ist) wenn nur nach zugrundelegen des Polatests eine Schiel-OP durchgeführt werden soll. Mehr kann und will ich dazu nicht sagen...

Es ist durchaus möglich, dass ein schnelles alternieren eine Beidäugigkeit (sog. Simultansehen) vortäuscht.

Ein latentes Schielen kann sehr groß sein - man würde dies aber auf jeden Fall auch mit anderen Meßmethoden feststellen können (alternierender ADT). Und wie gesagt muss man immer erstmal feststellen, ob die Beschwerden wirklich von der beidäugigen Zusammenarbeit kommen oder andere Ursachen dahinter stecken.

Wenn Sie so unsicher sind, sollten Sie sich meiner Meinung nach erstmal zurückhaltend bzgl. einer Operation verhalten.

n>eclxa


hallo,ichbin am 22.04.08 am auge operiert worden.dekompensierende exophorie.muskel wurden verkürzt etc.

ein prismenaufbau vor der op wurde gemacht. nun habe ich doppelbilder und schiele nach innen jetzt.

Vor der op schielte ih ja nach aussen.die sehschule sagt das sich das reguliert aber ich habe ängste, dass dies so bleibt. hat jemand vielleicht erfahrung

NgF7


Ich habe auch so meine Probleme ich bin 15 und bei mir wurde erst vor kurzem festgestellt dass ich -2,75 und 3 Dioptrien habe ausserdem hat der optiker festgestellt dass ich 5 prismen habeaber ich selber spüre keine probleme wie doppeltsehen usw ich will ne op vermeiden da ich es mir nicht vorstellen kann dass an meinem auge rumgeschnippelt wird naja ich weiss nur dass man solang man keine Beschwerden hat nichts machen zu braucht was mich aber interessiert ist weil ich ja nur mit eine auge schiele (winkelfehlsichtigkeit ) on man dann auch nur dass eine operiert iber gleich beide soll nähmlich manchmal drr fall sein ;-)

l`eylxam88


hallo jessi ich habe dein beitrag gelesen und wollte fragen ob du bereits eine augen op hattest? ich habe das selbe problem und wollte dich um rat fragen. Lg leyla

a<uc+hsoxeine


Fragt am besten mal hier: [[www.optometrieonline.de/forum/5]]

Da sitzen die echten Profis, die euch sicher helfen können!

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