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Wissenschaftliche Studie zum Sehtraining: Erfolge gesucht

R}ons_wexlt hat die Diskussion gestartet


Guten Tag,

ich bin Medizinstudent an der Charité Universitaetsmedizin Berlin

und moechte eine retrospektive Studie zum Erfolg von Sehtraining

durchfuehren.

Deshalb suche ich Fehlsichtige, die mittels Sehtraining diese

deutlich (mind. 1,5 Dpt) reduzieren konnten.

Als Beleg benoetige ich deutliche Kopien der objektiven/subjektiven

Refraktion vom Augenoptiker oder eine Kopie des Brillenpasses

vorher/nachher (oder sonstige Nachweise) sowie eine Kopie des

Personalausweises. Ihre Daten werden vertraulich behandelt und

unterliegen dem Datenschutz.

Am einfachsten Sie scannen die Unterlagen ein und senden mir diese

per E-Mail zu. Sie koennen mir diese aber auch per Post zusenden -

die Adresse erfahren sie nach Kontaktaufnahme per E-Mail.

Fuer Ihre Muehe erhalten Sie eine Aufwandsentschaedigung in Hoehe

von 10 Euro. Falls ihre zugesendeten Unterlagen keine verlaessliche

Aussage ueber einen Erfolg des Sehtrainings zulassen, erhalten sie

keine Aufwandserschaedigung.

Beste Gruesse,

cand. med. R. Lehnert

Antworten
F-austfhieb


Mich würde viel eher interessieren, wie ich solch ein Sehtraining zustande brächte... und das meine ich ernst.

OHrthosptisxtin


Diese Studie macht nur Sinn, wenn die Objektiven Werte unter Cycloplegie genommen werden, da sonst zu viele andere Faktoren (wie z. B. die Akkommodation die objektiven - und subjektiven - Werte) beeinflussen können und die Studie damit nicht aussagekräftig ist.

Also kann die objektive Messung des Optikers niemals ausreichend sein, da der nicht tropfen darf...

Benutzt man die Werte ohne Cyclo, dann kann sich durchaus die Dioptrinzahl ändern - was aber keine wirkliche Änderung der Dioptrinzahl bedeutet!

Liebe Grüße

A<ntbigoxne


Hallo Fausthieb

Mich würde viel eher interessieren, wie ich solch ein Sehtraining zustande brächte... und das meine ich ernst[

Klick mal auf meinen Namen und schau in meinem Profil. ;-)

F|auGsthiNexb


ah..... danke! ;- ) werds mir auf jd Fall ansehen!! @:)

A7ntjigIone


Hallo Orthoptistin

Ich fing ja ganz spontan mit dem Augentraining an und hatte von davor nur eine Messung beim Optiker.

Erst später rief ich zwei ehemalige Augenärzte an und fragte nach meinen alten befunden als Kopie.

Die bekam ich auch, wovon ich aber nur eine verwerten kann, da aus der anderen nichts weiter hervorgeht, als die gemessenen Werte. Da steht kein Name drauf. :-(

Und dann kam ich erst im September darauf, eine Messung beim Augenarzt in Zykloplegie zu machen. Da hatte ich bei einer subjektiven Refraktion aber schon eine Dreivierteldioptrie weniger.

Und ich denke, das geht vielen so: Man legt einfach los ohne vorher eine "Bestandsaufnahme" machen zu lassen um das zu dokumentieren.

Hätte ich vorher gewusst, dass es geht, wäre ich vor Beginn des Sehtrainings zum Augenarzt gegangen. Dann wäre die Messung in Zykloplegie wohl höher ausgefallen, so wie die Messungen früher in Mydriasis. Die Werte habe ich ja.

Zwischendrin mal kurz zu Ron rüberwinke.

*:)

lg

M\ark:us_K


Also ich denke, wenn überhaupt, dann kann man mit Sehtraining "nur" die subjektiven Werte beeinflussen, da man wohl kaum die Länge des Augabfels oder die Krümmung der Hornhaut durch Sehtraining ändern kann.

Aber sind die subjektiven Werte in diesem Fall ausschlaggebend? Wenn der Patient mit niedrigerer Korrektur genausoviel sieht wie zuvor mit höherer, oder mehr sieht bei gleicher Korrektur, sind die objektiven Werte doch zweitrangig, oder nicht?

ACntibgonxe


Hallo Markus

Mir ging es darum, einen Akkomodationssspasmus auszuschliessen.

Das heisst auf deutsch:

Man kann jemanden mittels zu hoher Dioptrien in der Brille/Konatktlinsen fälschlich ZU kurzsichtig erscheinen lassen.

Sowas merkt man dann bei einer Messung mit getropften Augen.

Und bevor mir jemand später sagt, dass ich die ganzen Jahre nur überkorrigiert war, habe ich das messen lassen.

Ich werde ja sehen, wie sich das alles weiter entwickelt und was bei einer späteren Messung in Zykloplegie rauskommt.

N:ihi;lomIi3nus


nutzloser Beitrag

Ich weiß, dieser Beitrag hilft niemanden weiter, aber ich muss einfach sagen, dass es mich immer wieder empört, wenn ich daran denke, dass einem durch Nachlässigkeit bei der Messung eine erhöhte Kurzsichtigkeit eingebrockt werden kann.

Stellt euch das doch mal vor: Man hat tatsächlich durch Sehtraining in mühevoller Kleinarbeit eineinhalb Dioptrien verloren und in Wirklichkeit hätte es nie soweit kommen müssen, weil das vielleicht nur ein Akkomodationsspasmus war!

Ich bin in meinem Fall sicher, dass zumindest die letzte Erhöhung von -5,25 auf -5,5 nicht echt gewesen sein kann. Die Brille war mir von Anfang an zu stark und ich habe sie nie getragen, und bei der nächsten Messung ein paar Jahre später (beim Optiker mit viel Zeit) kamen wieder -5,25 und ein geringerer Astigmatismus raus, und die haben sich gleich gut angefühlt. Wenn man bei den 5-min-Messung beim Augenarzt aber immer an den letzten Rand der Schärfe geht, erscheint mir doch die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass man da zusammen mit einer möglichen Akkomodation leicht zuviel bekommt. So nach dem Motto: Was ist besser, so (schwarze Fliegenpunkte erste Variante) oder so (schwarze Fliegenpunkte zweite Variante)? Und wenn man die schwarzen Fliegenpunkte mit den stärkeren Gläsern zwar auch nicht lesen kann, sie aber irgendwie schärfer aussehen, dann bekommt man die.

A2ntigxone


deshalb

sollte ein guter Augenarzt oder Optiker auch fragen: schärfer oder dunkler. (zum Schluß beim "Feinabgleich")

Und dann kommt ja noch der Rot-Grün-Test.

Bin ich da allerdings schon tief im Grün, komme ich da kaum noch raus. :-(

Erst viel Minus geben und dann etwas Minus wegnehmen klappt bei mir nicht.

Ogrth;optixstin


Also ich muss dann hier mal alle verteitigen, die Refraktionieren! Gutes Refraktionieren ist wirklich keine leichte Sache! Ich behaupte jetzt einfach mal, dass 90 % aller Brillenträger sich mit etwas zu viel Minus bzw. etwas zu wenig Plus in der Brille am wohlsten fühlen.

Insbesondere die Überkorrektur bei der Myopie ist sehr schnell passiert! Und es gibt einfach Patienten die sich erstens bei der Untersuchung unbewußt stressen (weil sie die optimale Brille wollen) und andere, die durchs Gerät schauen und damit wird bei denen eine vom Patienten nicht beeinflussbare, durchs Gerät provozierte, Myopie ausgelöst.

Ich habe junge Patienten gesehen, die ohne Beschwerden(!!!) Überkorrekturen von 5 dpt getragen haben und am liebsten noch mehr wollten. Nur durch Zufall wurde dann bei einer Zykloplegie der falsche Wert ermittelt. Es war wahnsinnig schwierig die Brille abzuschwächen, obwohl die Werte in Wirklichkeit falsch waren.

Das hat nicht wirklich mit Nachlässigkeit bei der Messung zu tun! Solche kriegt der beste Refraktionierer manchmal nicht raus. Man müsste also jetzt sagen, dass es nachlässig ist, wenn Leute zum Optiker gehen und dort die Brille machen lassen (was ich übrigens in keinster Weise denke!!!), denn der darf nicht tropfen und muss dann gleich dagegen halten, dass leider die wenigsten Augenärzte bei Erwachsenen eine Zykloplegie durchführen um die subjektiven Werte zu überprüfen. Oft wird das auch dann nicht getan, wenn der Patient mit asthenopischen Beschwerden kommt - dann hat der Patient halt gerade Stress...

Ich kann jedem nur empfehlen diese Zyklotropie mal durchführen zu lassen. Dann weiß man woran man ist und kann immer wieder mal vergleichen. Meiner Ansicht nach gehört dies zur jährlichen Standartuntersuchung bei Kindern (bei Kleinkindern mit Befund halbjährlich) und jungen Erwachsenen (insbesondere in der Pupertät, da hier die Myopie oft rasant zunimmt). Und später kann man es ja wiederholen lassen, wenn man das Gefühl hat, dass sich was an den Brillenwerten geändert hat - um wieder zu vergleichen! So ist man immer auf der sicheren Seite...

;-D

s;ummmx22


da man wohl kaum die Länge des Augabfels oder die Krümmung der Hornhaut durch Sehtraining ändern kann

hmmm.....

durch sehtraining weiß ich nicht. hab ich nie gemacht.

aber von -4 über mehrere ( <5 ) jahre lang konstant auf weniger als +/- 0,75 ....

ob subjektiv oder objektiv bei so einem unterschied noch eine rolle spielt ist dahingestellt. auf jeden fall muß da - zumindest bei mir - irgendwas mit hornhaut oder augapfel geschehen sein.

wohlgemerkt irgendwann nachdem ich 20 war. also ausgewachsen.

und wenns auch ohne sehtraining geht, könnte es doch eventuell helfen.

Aknti{gone


Zykloplegie

Hallo Orthoptistin @:)

und muss dann gleich dagegen halten, dass leider die wenigsten Augenärzte bei Erwachsenen eine Zykloplegie durchführen um die subjektiven Werte zu überprüfen

Als ich das im letzten Jahr im September wollte, wollten mir die Sprechstundenhilfen erzählen, sowas werde bei erwachsenen Kurzsichtigen nicht gemacht.

Mein Augenarzt sah auch keine Notwendigkeit darin und fragte mich dann nur, ob ich es mir wirklich antun wolle, bis zu 3 Tagen nicht vernünftig sehen zu können. Er willigte dann aber ein und ich bekam den Termin dafür einen Tag später.

Und ich hatte wirklich 3 Tage etwas davon. :(v

Nun fand ich gerade, dass Menschen mit blauen Augen weniger Tropfen benötigen, als Menschen mit braunen Augen.

Ich sollte vor der Untersuchung 2x pro Auge im Abstand von 10 Minuten tropfen.

Dann reicht nächstes Mal wohl einmal dicke aus.

lg

Ellkwe10x0


@Orthoptistin

Ich habe junge Patienten gesehen, die ohne Beschwerden (!!!) Überkorrekturen von 5 dpt getragen haben und am liebsten noch mehr wollten. Nur durch Zufall wurde dann bei einer Zykloplegie der falsche Wert ermittelt. Es war wahnsinnig schwierig die Brille abzuschwächen, obwohl die Werte in Wirklichkeit falsch waren.

Und wie gelang es euch , die Brille abzuschwächen ?

Ich glaube , meine Tochter hat das gleiche Problem.

Sie sieht ohne Brille besser als ich , trägt aber eine

stärkere Brille .

Elke

ONrtheopt.isxtin


@ Antigone:

Leider reicht für die direkte Messung dann auch bei den blauäugigen die reduzierte Menge manchmal nicht aus!!! Aber drei Tage ist eher ungewöhnlich und gehört eher nicht in den Normalbereich. In der Regel ist am nächsten Morgen alles wieder normal. - Aber wenn man es weiß, kann man ja entsprechend reagieren...

Aber dieser Bericht bestätigt was ich oben geschrieben habe - viele Augenärzte halten es für unnötig - zusätzlich müssten sie sich ja dann mit dem Problem auseinandersetzen, dass viele Brillen überkorrigiert sind.

Und man muss dazu sagen, dass die Patienten das auch nicht so gerne haben... Ohne Tropfen geht ja viel schneller und man ist nicht zufrieden, wenn das Sehen nicht mehr so optimal ist und der AA aber sagt, ich kann ihre Brille nicht verstärken, weil die dann zu stark wäre - sprich der Patient wechselt den Arzt...

@ Elke 100

Die Brille wrude über ein Jahr lang in 0,25 und 0,5 dpt-Schritten abgeschwächt. War sehr Zeitaufwendig für den Pat. und vor allem sehr kostspielig.

Man kann das bei Ihrer Tochter sehr leich rausfinden ob die Brille wirklich überkorrigiert ist, indem man tropft...

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