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Wissenschaftliche Studie zum Sehtraining: Erfolge gesucht

A>ntirgone


Hallo Orthoptistin

Früher gab es doch mal ein Antidot nach der Messung mit Zyklolat. Warum gibt es das eigentlich nicht mehr?

Habe mal meine Werte vom letzten Jahr:

3. Juli subjektive Refraktion Optiker

R:-2,0 cyl.-1,00 155°

L:-2,0 cyl.-1,25 15°

Visus 1,0

27. September in Zykloplegie beim Augenarzt (Autorefraktometer)

R:-2,25 cyl.-1,50 153°

L:-2,00 cyl.-1,75 13°

beim Optiker gegenüber direkt danach (Autorefraktometer):

R:-2,00 cyl.-1,50 158°

L:-2,25 cyl.-1,50 6°

Auf jeden Fall hatte der Optiker bei der subjektiven Refraktion gut gemessen. :-)

lg

O>rthoZpt'istin


Seh ich auch so!

Ich denke, sie benutzen das nicht mehr, weil alle Medikamente Nebenwirkungen haben... Aber wissen tu ich es nicht wirklich...

A|ntiagxone


auf welchen Visus messen eigentlich die Autorefraktometer?

???

Oprtho~ptisDtin


Wie meinst du das?

NIihi:lomixnus


@ Orthoptistin, @ Antigone

Ich habe junge Patienten gesehen, die ohne Beschwerden (!!!) Überkorrekturen von 5 dpt getragen haben und am liebsten noch mehr wollten. Nur durch Zufall wurde dann bei einer Zykloplegie der falsche Wert ermittelt. Es war wahnsinnig schwierig die Brille abzuschwächen, obwohl die Werte in Wirklichkeit falsch waren.

Wie furchtbar interessant! Fügt das nicht der Diskussion über Augentraining einen bisher vernachlässigten Aspekt bei? Immerhin würde es auch eine relativ einfache Erklärung dafür bieten, warum die ersten Verbesserungen beim Augentraining relativ schnell eintreten und es danach, individuell verschieden wann, immer schwieriger wird? Wäre damit nicht auch erklärbar, warum bei manchen "alten" Kurzsichtigen die Kurzsichtigkeit sich einfach so verringert - weil sie in Wirklichkeit vielleicht gar nicht kurzsichtig sind, aber ihre Akkomodation sie im Stich lässt?

Wie ist das eigentlich mit der Zykloplegie? Ist das das gleiche Prinzip wie wenn man Augentropfen bekommt, um die Pupille zu erweitern, damit man die Netzhaut besser sehen kann?

Die Brille wrude über ein Jahr lang in 0,25 und 0,5 dpt-Schritten abgeschwächt. War sehr Zeitaufwendig für den Pat. und vor allem sehr kostspielig.

Warum so langsam? Wie hat sich der Patient daran gewöhnt?

Die Abschwächung entspricht der beim Augentraining!

A\ntigpone


Hallo Orthoptistin

auf welchen Visus messen eigentlich die Autorefraktometer?

Naja, bei einer subjektiven Refraktion kann man bei Visus 1,0 aufhören oder weiter Linsen vorsetzen, bis ein höherer Visus erreicht ist.

Nach der ersten Nacht mit Ortho-K-Linsen hatte ich beim Optiker nach dem Rausnehmen der Linse dort auf dem rechten Auge einen Visus von 1,5.

Früher hatte ich Gläser in den Brille und formstabile Linsen mit denen ich einen Visus von 1,2 und höher hatte.

Was misst das Autorefraktometer nun? Kann man sagen, dass es auf einen Visus von 1,0 misst - oder nicht?

lg

A.nt&igoxne


Hallo Nihilominus

Wie ist das eigentlich mit der Zykloplegie? Ist das das gleiche Prinzip wie wenn man Augentropfen bekommt, um die Pupille zu erweitern, damit man die Netzhaut besser sehen kann?

Fast. Die Tropfen für die Netzhautuntersuchung lähmen die Akkomodation nicht so ganz, wie andere speziellere Tropfen.

lg

O`rthoptiwstxin


@ Nihilominus

Zum ersten Teil kann ich nur sagen: genau!!!

Zum zweiten Teil: der Pat. musste langsam lernen diese übermäßige Akkommodation aufzugeben. Wenn man die Werte einfach so abgeschwächt hat, hat er unscharf gesehen, weil er einfach weiter akkommodiert hat. - das hat nichts mit Augentraining zu tun...

@Antigone

Der Autorefraktometer ist eigentlich nicht wirklich zur Visusbestimmung gedacht. Die Geräte mit denen man auch den Visus bestimmen kann haben unterschiedliche Visuseinteilungen z. T. bis 2,0.

Das Gerät misst ja mit Lichtstrahlen und Rückreflexion die Brechkraft völlig unabhängig vom Visus. Oder hab ich jetzt die Frage falsch verstanden ???

A~nti.go=ne


Hallo Orthoptistin

Wahrscheinlich lässt sich das gar nicht aufklären, WAS nun ein Autorefraktometer als Visus misst..........

Schließlich gibt es Leute mit derselben Stärke in der Brille, die aber einen unterschiedlichen Visus erreichen. Kommt dann ja noch auf die Auflösung und die Signalverarbeitung an.

War nur eben so ein Gedanke, ob man über den Dauemen sagen kann, dass ein Autorefraktometer auf einen Visus von 1,0 eingestellt ist, bei dem, was es rein physikalisch misst.

lg @:)

NtihilUominus


@ Antigone

Wäre es nicht logisch, dass das Autorefraktrometer indirekt den maximal möglichen Visus misst? Also so, dass die gemessene Stärke (bei angenommener totaler Abwesenheit von Akkommodation) derjenigen entspricht, die man vor die Augen klemmen muss, um die optimale Sehschärfe zu erreichen - weil es nur die Sehstärke misst? Wenn die Sehschärfe nicht allein von der Sehstärke abhängt, kann ich es mir nicht anders vorstellen. Das Autorefraktrometer weiß ja nicht, wieviel Sehschärfe das Individuum maximal hinbekommt.

N'ihi'lominxus


@ Orthoptistin

@Nihilominus

Zum ersten Teil kann ich nur sagen: genau!!!

Zum zweiten Teil: der Pat. musste langsam lernen diese übermäßige Akkommodation aufzugeben. Wenn man die Werte einfach so abgeschwächt hat, hat er unscharf gesehen, weil er einfach weiter akkommodiert hat. - das hat nichts mit Augentraining zu tun...

Nun gut, wir wissen ja nicht wirklich, wie das mit dem Augentraining so ist. Mal angenommen, bei den Leuten, bei denen es funktioniert, handelt es sich in Wirklichkeit um einen Akkommodationsspasmus.

Einerseits könnte man sagen, dass das desillusionierend sei.

Andererseits: Es gibt ja eine Menge Leute, die schon gewisse Erfolge hatten. Vielleicht liegt also der Anteil derjenigen, deren Werte erheblich überkorrigiert sind, höher als in den wildesten Träumen angenommen.

Das wäre doch möglich! Es würde mich nicht wundern, wenn ein Großteil der Kurzsichtigen selten oder nie eine Zykloplegie gemacht hat. Ich jedenfalls nicht, obwohl ich meine erste Brille mit 11 bekam.

Noch eine Frage: Wodurch entsteht ein Akkommodationsspasmus?

A#nqtigoGnxe


Überkorrektur?

Also, meine erste Brille (mit 12 Jahren) hatte -2,75 Dioptrien auf jedem Auge. Da konnte ich aber ohne Brille schon niemanden mehr im Schwimmbad erkennen und saß in der Schule ganz vorne und hatte Schwierigkeiten, an der Tafel zu lesen. Das kommt eigentlich vom Wert her ganz gut hin.

Jetzt liege ich zwischen -1,25 und -1,5 dpt.

Da lag sicher keine Überkorrektur vor, oder nur minimal.

Und ich kann sagen, dfass ich jetzt deutlich besser sehe als damal, als ich die Brille bekam.

(Das kann ich mit Sicherheit sagen, weil ich als Elternverterin öfter mal in der Schule auftauche - ohne Brille. Und nun kann ich von hinten an der Tafel wieder lesen, was dort steht.)

lg

Ayntig)on5e


grmpf

Solche Tippfehler passieren, wenn man noch nebenbei ein Kind an der Backe hat. ,-)

N'ih4iloaminxus


@ Antigone

Ich bin umso gespannter, was bei deiner nächsten Zykloplegie rauskommt.

A|nticgonLe


ich auch

Nach der Messung in Zykloplegie habe ich einige Zeit später mal bei dem Optiker meiner Tochter in ein Autorefraktometer gesehen und hatte da MEHR Dioptrien, als in Zykloplegie. Zwar nicht viel mehr, aber doch eine halbe Dioptrie auf dem einen und eine Vierteldioptrie auf dem anderen Auge.

Habe eben mal getestet: Habe Kontaktlinsen drin und darüber noch meine stärkste Brille mit -3,0 und -3,5 dpt aufgesetzt -> ich kann wunderbar scharf damit sehen. ;-)

Das akkomodiere ich noch locker weg.

Und so scheint es bei mir auch bei den Autorefraktometern zu sein: Ich akkomodiere so stark, dass zu viel Minus rauskommt.

lg

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