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Ptosis (herabhängendes augenlid) OPs

afli5ne_86 hat die Diskussion gestartet


Hallo

ich habe folgendes problem zu zeit

ich habe seit meiner geburt ptosis auf dem linken auge.ich wurde 2mal am auge operriert.die erste op ging schief,weil ich den faden nicht vertragen hatte,den die ärztin verwendet hatte,damit der lidmuskel wieder zusammen wächst.

nun ein paar jahre später habe ich mich ein zweites ma operrieren lassen und diesmal wurde ein anderer faden benutzt.

nun habe ich das problem,das nach der op neun monate lang alles ok war und ich nun eine entzündung habe die aber leider jetzt erst festegestellt wurde.die entzündung ist unter dem augenlid.der augenatzt sagte mir,das es nicht mit der op zu tun hat und das der faden auch nicht entzündet hat am lidmuskel.er meint ,weil es erst nach neun monaten passiert ist unwahrscheinlich das es von der op ist.leider habe ich nun deswegen massive einschlafstärungen weil es sehr sehr ätzend immer noch ist.der artzt sagt es hätte sich schon etwas gebessert und ich hoffe es verschwindet auch komplett wieder.allein der gedanke der zustand bleibt für immer würde mich ins grab bringen. :-(

würde mich freuen wenn es hier leute gibt die sich da etwas auskennen oder ähnliches erlebt haben.vielleicht wisst ihr ja ob sowas wieder weggeht am auge?

grüße und danke aline

Antworten
sJunri5der


ptosis

Hallo,

ich bin 37 Jahre und leide seit Geburt an an einer Ptosis rechts.Ich wurde bereits 2 mal operiert und mir steht ein drittes Mal bevor sollte in Trier diemal sein. Habe Würzburg und Düsseldorf-Kaiserswerth schon hinter mir. Kann mir einer mal einen fachlichen Rat geben, ob sich der ganze Aufwand endlich mal lohnt oder ist der verbesserte Effekt nur immer für eine kurze Zeit? Sind ja nun auch genügend Risiken dabei. Würde endlich gerne mal zufrieden in den Spiegel sehen dürfen!

Gruß

sunrider

sXunrCider


Hallo,

wer hat sich in Köln bei Dr. Konen operieren lassen? Und wie sind die Erfahrungen?

Gruß

Sunrider

ToroHchly


Es kommt immer auf den Grund der Ptosis an. Da das Gewebe im Alter leider an Spannkraft verliert, ist es normal, daß der Effekt nicht für Dauer ist. Ein Rezediv deutet also nicht auf eine schlechte Operation hin.

So fern ein Augenarzt hier sein Spezialgebiet hat, ist die Operation eigentlich eher komplikationslos. Eventuell kann diese sogar in örtlicher Betäubung gemacht werden.

Wegen der Arztwahl würde ich einmal an großen Augenkliniken nachfragen, sofern diese keinen eigenen Spezialisten haben, wissen diese, wer einen guten Ruf hat.

a4lin^e_x86


ptosis

also ch war gestern beim augen artzt gewesen und habe ihm erzählt das ich 2 operationen hatte am augenlid und das die erste fehlgeschlagen ist und ich deswegen ein zweites mal opperiert wurde.dann,nach der zweiten op,9 monate später habe ich dann diese blöden augenschmerzen bekommen.die habe ich nun seit einem jahr genau.

ich war bei 2 augenärtzen gewesen.beide sagten das es nicht von der op kommt,weil nach so langer zeit entzündet sich nichts mehr.nun wurde bei mir eine lidrantentzündung festegestellt.

wollte wissen ob sowas heilbar ist oder ob sowas nie mehr weggeht?

danke gruß aline

OYrth)optisCtin


@ aline:

was jetzt die entscheidende Frage ist: ist das Lid entzündet oder das Auge? Wo sind die Schmerzen genau am Auge oder am Lid?

Es ist wirklich extremst unwahrscheinlich, dass das ganze mit der letzten OP zu tun hat (Reaktion auf Faden).

Wenn das Auge schmerzt und nicht das Lid, dann solltest du mal jemanden fragen, ob das Auge nachts beim Schlafen wirklich zu ist, oder ob das Auge etwas offen steht. Das könnte die Ursache sein für Augenschmerzen und lässt sich mit Salbe oder Gel zur Nacht gut behandeln.

@sunrider

Selbstverständlich lohnt sich der Aufwand, wenn Sie unter der Ptosis leiden. Die Frage ist, welche Voroperationen vorliegen. Je nach Funktion des Lidmuskels werden in der Regel 2 Techniken operiert. Der Effekt sollte eigentlich nicht nur für eine kurze Zeit andauern! Rezidive gibt es aber immer wieder mal. Bei einer 3. Lid-OP muss immer gesichert sein, dass der Lidschluß (insbes. nachts) nicht leidet, da sonst das Auge nicht ausreichend befeuchtet wird und dann "austrocknet" und dadurch neue Probleme auftreten.

Dr. Konen sagt mir persönlich jetzt nichts. Ein sehr schönes Buch zum Thema Ptosischirurgie wurde von Prof. Boergen (universtitätsklinikum München LMU) verfasst. Soweit mir bekannt ist er seit 1 - 2 Jahren in Rente und hat sein Wissen an seinen Oberarzt dort weitergegeben.

Es macht übrigens immer Sinn an der Klinik zu bleiben, an der man voroperiert wurde. Nicht immer ist ein nicht so gutes Ergebnis die Ursache einer schlechten OP! (Die Würzbuger Klinik, wenn es dort war, hat einen sehr guten Ruf!). Der nachfolgende Operateur tut sich immer schwerer, als wenn es der macht, der bereits voroperiert hat.

Liebe Grüße

Bgel1laFaFrfallxa


DR KONEN!

Hallo!

Ich habe seit der Geburt eine ptosis,dr konen hat mich mit 4 jahren an meiner ptosis operiert,heute bin 20Jahre und es ist echt super bis jetzt!letztens war ich nochmal da wegen trockenen augen.

Also in Köln sind es mit die besten Operateure in Deutschland!!!

Bei Fragen könnt ihr euch melden!

_mEve=lyxn


Hallo

habe jz endlich eine Seite gefunden wo ich mich mit Betroffenen austauschen kann.

Bin 18 Jahre alt und leide seit ca. meinem 7 Lebensjahr an einem herabhängenden Auge.

Zuerst fiel es mir nicht auf, nur auf fotos wurde ich darauf aufmerksam gemacht.

Ich finde ich habe wirklich ein Hübsches Gesicht nur dieses verdammte Auge versaut mir jedes Foto und somit auch meine Modelkariere ... Zurzeit mache ich einfach keine fotos mehr, damit es mich nicht immer wieder erniedrigt aber besonders schlimm ist es von FREMDEN oder FREUNDEN darauf angesprochen zu werden.

"Warum hängt dein linkes Auge?" . jedesmal wieder könnte ich durchdrehen ...

früher war ich immer unterwegs., auf jeder Party, habe tagelang durchgefeiert und jz ? Jz verkriech ich mich zu Hause ... geh nicht mehr raus usw..

Diese beschissene Krankheit versaut mir zurzeit mein ganzes Leben und es gibt noch nicht einmal eine Hoffnung dass es besser wird....

O(rt1hop"tis^tin


Nein, es wird sicher nicht besser!

Die Frage ist, ob eine OP eine ausreichende Besserung bringen kann. So wie es sich anhört scheint es sich um eine dezente Ptosis zu handeln, oder?

Was meint denn der Augenarzt? Hat er dich mal in eine entsprechende Klinik überwiesen, damit man dich beraten kann?

Eine OP wird von der Krankenkasse getragen - lass dich doch mal beraten, wenn es dich so arg stört!*:)

Eine andere Frage ist, warum stört es dich denn jetzt plötzlich so sehr? Anscheinend war es früher doch nicht so schlimm, oder?

Liebe Grüße

S]vLenjqa-x85


Hallo,

auch ich hab das Problem.....von Geburt an habe ich am linken Auge eine sogenannte "Lidschwäche" die mir ziemlich auf die Nerven geht.

So sprüche wie "wer hat dich denn geschlagen" oder "hast du mit karl dall gepokert und seine augen gewonnen" kann ich einfach nicht mehr hören.

Nicht nur das es auf Bilder extrem übel aussieht.

Beim schminken sieht man es, obwohl ich immer versuche ein gesundes Maß zu finden damit es nicht auffällt, aber versuch mal ein "hängendes Lid" wegzuschminken?!! kann man ja wohl vergessen.

Meine Frisur ist so geschnitten, dass grundsätzlich die linke Seite des Ponny´s immer länger ist. Haarreif und Haare allgemein komplett zusammengebunden sind auch ein Ding der Unmöglichkeit.

Nun habe ich nach fast 24 Jahren absolut keine Lust mehr mich damit rumzuschlagen und will es mir Korrigieren lassen.....nur...WO BIN ICH MIT DIESEM PROBLEM AM BESTEN AUFGEHOBEN??....wo soll ich hin ???

Syhiddxe


Hallo Ihr,

ich lebe seit inzwischen 24 Jahren mit meiner (leichten) Ptosis rechts, bin Medizinstudent und eigentlich ganz zufrieden mit mir. Gemerkt hab ich es zum ersten Mal in dem Alter in dem man anfängt sich im Spiegel zu betrachten (so zwischen 12-14 schätze ich).

Richtig Probleme hat es mir nie gemacht. Wie die meisten hier beschrieben haben, wirds bei Müdigkeit oder Alkohol etwas ausgeprägter, aber das wars auch schon. Natürlich hab ich mir in der Pubertät über mein Aussehen Gedanken gemacht, aber ein Komplex ist bei mir daraus nicht geworden (glaub ich zumindest :-) )

Was ich eigentlich sagen will:

Ihr scheint ja zum Teil einen hohen Leidensdruck zu haben, was ich zum Teil zumindest nachvollziehen kann. Des weiteren weiß ich auch nicht wie ausgeprägt das im einzelnen Fall bei euch ist.

Aber: Jedem, der einen solchen Eingriff aus rein kosmetischen Gründen durchführen lassen möchte kann ich nur dringend raten dies 2mal zu überlegen!!

Die Komplikationen und Risiken stehen meines Erachtens nicht in Relation zum optischen Ergebnis. Wenn die Symmetrie beim Geradeausblick stimmt, tut sie es beim "nach unten schauen" in den allermeisten Fällen nicht mehr, das bedingt die Art der Op. (Verkürzung des Muskels)

Und wenn Ihr euch diese Bilder mal anschauen möchtet: Das sieht wirklich nicht mehr natürlich aus!

Mein Rat: Hört auf euch im Spiegel anzustarren, das macht es nicht besser. Wenn überhaupt: Schaut euch mal eure Mimik im Spiegel an: Lachen, böse Kucken, amüsiert schauen! Das kommt der Realität viel näher und Ihr werdet vielleicht sehen, dass euer Problem so schlimm gar nicht ist.

Vielleicht baut das den einen oder anderen ein wenig auf, würde mich freuen!

Olrt(hiop9tist]ixn


Darf ich die Bilder mal sehen? Gerne unter weltbeste.sahneschnitte@hotmail.de

Danke

EAm}ily5x9


ich würde die bilder auch mal gern sehen

D[enixs2


Hallo zusammen,

@ emily59:

Bilder kannst du z.B auf der Seite des IROC sehen ([[http://www.iroc.ch/lid_falllid.html [[http://www.iroc.ch/lid_falllid.html]])]]

unser Sohn (5 Wochen alt) hat offensichtlich eine Ptosis rechts. Dies wurde uns vom Augenarzt bestätigt. Auf der Wochenbettstation hieß es noch: "Das geht schon wieder weg". Es ist leider keine leichte Ptosis, sondern das Lied bedeckt mal teilweise, mal ganz die Pupille. Manchmal bleibt das Auge auch ganz geschlossen während das andere Auge vollständig geöffnet ist. Als wichtiger Punkt für uns Eltern wurde nun gesagt, dass wir das gesunde Auge immer wieder für 1-2 Stunden abkleben müssen damit er sich bemüht auch mit dem rechten Auge sehen zu lernen. Andernfalls würde dieses Auge später ggf. erblinden. Eine Operation käme wohl erst später in Frage. Das Abkleben gestaltet sich aber schwieriger als es zuerst scheint. Erstmal regt ihn das Pad auf dem Auge auf und er weint und schreit die ganze Zeit. Beim schreien schließt er die Augen, so dass das Ganze also garnichts bringt. Er öffnet das Auge eher dann am weitesten, wenn er zufrieden und entspannt ist.

Hat jemand ebenfalls Erfahrungen mit Ptosis bei Säuglingen?

Ab wann kann eine Operation stattfinden?

Kann das Kind das operierte Auge dann in der Nacht überhaupt noch schließen, wenn es schon beim Herunterschauen auf Grund des künstlich verkürzten Muskels nicht mit nach unten geht?

Okrtho"ptiRstiXn


Wenn die Ptosis so deutlich ausgeprägt ist, wie du schreibst, ist es absolut notwendig, dass das "gesunde" Auge abgeklebt wird! Es gibt leider keine andere Möglichkeit - eine OP wäre dafür auch nicht die Lösung, da das Auge bereits einen Nachteil hat. Diesen kann man nur mit Zukleben behandeln! Du schreibst allerdings, dass dein Sohn erst 5 Wochen alt ist. Es genügt völlig, wenn ihr etwa 10 - 20 Minuten zuklebt. alles andere ist zu viel! 1 - 2 Stunden macht erst ab ca. 1. Lebensjahr sinn. Aber wichtig ist es!

Eine OP kann in jedem Alter stattfinden. Jedoch: je älter die Kinder sind, desto genauer kann man messen, was natürlich zu besseren Ergebnissen führt. Auch wird es für den Operateur einfacher, wenn das OP-Gebiet "größer" ist. In der Regel operiert man vor der Einschulung in Ausnahmefällen muss es auch früher gemacht werden. Z. B. wenn das Kind eine ausgeprägte Kopfzwangshaltung einnimmt um rauszuschauen, oder wenn die Ptosis so stark ist, dass das Auge gar nicht rausschauen kann...

Ja, das ist eins der größten Risiken der Ptosis-OP - der Lidschluss könnte Leiden. Hier kommt es auf die Ausprägung der Ptosis an. Je nach dem wie stark das ganze ist wird die OP-Technik gewählt. Wenn es sehr stark ist, wird der Muskel nicht verkürzt, sondern es wird eine Schlinge vom Stirnmuskel zum Lid gelegt und das Auge kann über "Stirnrunzeln" geöffnet werden (Frontalissuspension). Abhängig ist das Ganze von der Funktion des Muskels. Mit 5 Wochen ist es noch nicht gut möglich das zu untersuchen.

Wichtig ist: regelm. zum Augenarzt (alle 8 - 12 Wochen) und frühzeitige Vorstellung in einer Klinik bzgl. der OP. (2. /3. Lebensjahr)

Liebe Grüße

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