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Bei Kinder: Lichtempfindlichkeit, Verschwommen sehen

K\osxto hat die Diskussion gestartet


Hallo,

gestern erzählt uns unsere fast zehnjährige Tochter nach einer miesen Schularbeit, dass sie mehrmals am Tag unscharf (verschwommen / nebelig) sieht, jedoch immer nur für ca. 1 Minute - dann ist alles okay.

Heute erzählt sie mir, dass sie das Problem schon hat, seit sie ein Kleinkind ist (seit sie ca. 4 Jahre ist)

Wir machen natürlich die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, die letzte ist erst vor kurzem gemacht worden: Sehstärke etc. alles okay.

Sehstärke glaube ich ihr, sie sieht zumindest in der Nähe sehr gut.

Wir werden jetzt sicherheitshalber einen Augenarzt-Termin vereinbaren, es ist auf die Schnelle aber schwierig, einen freien Termin bei unserer Ärztin zu bekommen.

2. Problem: Ihre Augen sind sehr empflindlich auf Neonröhren, Sonne. Diese "Lichtempfindlichkeit" dürfte von mir geerbt sein, auch ich habe das Problem (lt. Augenarzt angeboren).

Sie klagt auch seit längeren über Kopfschmerzen im vorderen Stirnbereich (lt. Kinderarzt kein organischer Befund, seine Diagnose Schulstress - da in den Ferien kaum mehr vorhanden)

Habt ihr eine Idee was es sein könnte?

Antworten
AYnonymxa1


Abgesehen von "Schulstress" (wirkt Deine Tochter auch sonst gestresst ???): Wurde Deine Tochter denn auf Weitsichtigkeit untersucht? Denn die würde ja auch vorwiegend bei der Nahsicht Probleme erzeugen. Und zwar nicht in dem Sinne, dass Deine Tochter in der Nähe schlecht sieht, da sie das ja durch Akkomodation ausgleichen kann, sondern eben, dass sie dadurch das Sehen sehr anstrengt (was natürlich zu Kopfschmerzen führen kann). Und da sie in den Ferien wahrscheinlich nicht den ganzen Tag über den Büchern sitzt, wäre es auch nicht verwunderlich, dass sie da keine Probleme hat.

Bevor Ihr die Symptome also auf Stress schiebt, würde ich wirklich zum Augenarzt gehen und das schildern.

AJnti9gone


und wenn der Augenarzt nichts findet

mal nach einem Optiker suchen (Adressliste gebe ich dann gerne weiter), der Funktionaloptometrie macht und auf "Winkelfehlsichtigkeit" untersucht.

Das war bei meiner Tochter der Fall. Ähnliche Beschwerden und der Augenarzt fand nichts. In den ferien war auch alles besser als während der Schulzeit.

lg

K os7txo


Hallo,

danke erstmals für die Antworten.

Carina wurde im Vorjahr von der Augenärztin gründlich untersucht, es gab keine Probleme mit Kurzsichtigkeit oder Weitsicht.

Anstrengend für sie ist das helle Licht, das bereitet ihr Kopfschmerzen. Sie liest auch sehr gerne, allerdings in halbdunklen Räumen. Ein Teil ihrer Zimmerbeleuchtung kann sie auch dimmen, sie dimmt dann zum Lesen sehr stark.

Wie geschrieben, die Lichtempflindlichkeit ist vermutlich von mir geerbt, allerdings könnte ich mit dem wenigen Licht nicht lesen.

Irgendwie deuten die Symtome auch auf Migräne hin.

Jetzt in den Osterferien ist aber mal ein Besuch beim Lungenarzt angesagt und dann noch bei unserem Kinderarzt, wegen einem anderen Problem: Seit ihrer Mandel-OP vor 2 Jahren muß sie sich ständig räuspern, ihr kratzt der Hals. Der operierende HNO hat eine Allergie diagnostiziert (sie ist auch auf Haustaubmilben allergisch), neue Antiallergie-Bettwäsche, entfernen der Teppiche etc. hat aber nichts gebracht.

Gute Ideee mit der Funktionaloptometrie, werden wir machen lassen.

S=tra*hladugxe


Hallo,

wenn die Lichtemfpindlichkeit das Hauptproblem ist, kann vielleicht ein Irlenbrille helfen. Einfach mal unter Irlensyndrom googeln. Test und Brille werden leider nicht von der Kasse bezahlt. Aber wenn's denn hilft....

Viel Erfolg auf Eurem Weg.

Strahlaugen

T|rochlxy


DAs Irlensyndrom wird eher weniger der Grund für die Blendempfindlichkeit sein, da es hierbei eher um ein Krankheitsbild des Gehirns ähnlich wie Autismus handelt und Blendung immer im Auge entsteht und nicht auf neurologischer Ebene.

Du schreibst schon, daß du selbst sehr blendempfindlich bist. Ich würde also auch erst einmal davon ausgehen, daß dein Kind diese Sache geerbt hat.

Eine Vorstellung in einer Augenklinik mit Sehschule wäre empfehlenswert, um auch eventuelle Schielerkrankungen ausszuschließen. Hier sind Augenärzte ohne Orthoptistin oft nicht routiniert genug.

Sicherheitshalber könnte eine Langzeit-Blutdruckmessung diskutiert werden, da manchmal hypertensive Krisen solche Symptome machen.

Ist aber eher unwahrscheinlich.

Ansonsten kann so etwas wirklich bei Migräne auftreten oder bei Gefäßspasmen, wo die Durchblutung minimal gedrosselt ist.

Aber wenn bei einer gründlichen augenärztlicher und internistischer Untersuchung nix gefunden wurde, würde ich es auf deine vererbte Blendempfindlichkeit schieben.

Ansonsten passiert es vereinzelt, daß Kinder durch "Sehstörungen" auf sich aufmerksam machen wollen. Also psychischer Streß aufs Auge projeziert wird. Du schreibst ja selbst nach einer miesen Schularbeit. Dies passiert manchmal auch dem Kind selbst unbewußt. Sofern das Kind also wirklich derzeit unter starker Belastung steht, wäre hier eventuell der Grund zu suchen.

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