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Glaskörpertrübung

CIlaudia' M%artxin hat die Diskussion gestartet


Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen!

Bei mir ist vor kurzem eine Glaskörpertrübung festgestellt worden.

Jetzt war ich beim Neurologen, wegen Verdacht auf Migräne, der mich fragte, wie meine Glaskörpertrübung behandelt würde. Allerdings hat mir mein Augenarzt nichts aufgeschrieben.

Muss ich Medikamente gegen die Glaskörpertrübung nehmen? Geht diese Glaskörpertrübung irgendwann einmal weg?

Für Eure Hilfe wäre ich dankbar.

Liebe Grüße

Claudia

:-/

Antworten
Lxies.bxet


Hallo Claudia Martin,

eine Glakörpertrübung hat fast jeder Mensch oder bekommt sie im laufe des Lebens das ist nichts schlimmes aber es kann ziemlich nervig sein.Die Glaskörpertrübungen können später mal sich im Augen nach unten ziehen oder wie man sagt sie versacken so das sie nicht mehr ganz so schlimm zu sehen sind.So weit ich weiß macht dagegen kaum ein Augenarzt was und man sollte versuchen damit zu leben.Ich hab auch Glaskörpertrübungen und ich hab mich daran gewöhnt.Ganz verschwinden wird die Glaskörpertrübung wohl nie leider aber es gibt schlimmeres. :-)

C>laudipa Maqrtin


Hallo Liesbet

Danke, für Deine Antwort!!

Es ist irgendwie beruhigend zu erfahren, dass noch mehrere Menschen eine Glaskörpertrübung haben. Doch irgendwie hat Deine Nachricht mich auch ein wenig traurig gestimmt. Ich habe die Glaskörpertrübung erst seit ein paar Wochen und im Moment noch mehr Angst davor als sonst was, weil ich denke, da kommt bestimmt noch was schlimmes hinterher. Und irgendwie macht mich diese Glaskörpertrübung ziemlich nervös, sie ist ziemlich nervig. Ich hoffe, dass ich mich bald daran gewöhnen kann.

Liebe Grüße

Claudia

w.ho_maKde__who


@ Claudia,

ich habe diese Trübungen auch schon über 10 Jahre und konnte auch nicht glauben, dass sie nicht mehr weggehen. Ich habe mich damit abgefunden, sehe sie mal mehr und mal weniger. Da ich sehr kurzsichtig bin, gehe ich alle 6 Monate zur Kontrolle (auch wegen Netzhaut). Ist alles ok und dann bin ich wieder ruhig.

C*laudiBa Mhartxin


@ who_made_who

Ich hoffe, dass ich mich bald daran gewöhnen kann. Aber im Moment kann ich mich noch nicht wirklich damit anfreunden. Vielleicht sieht es in einem Monat schon etwas anders aus.

Aber das ist wirklich normal? Dass kann jeder Mensch bekommen? Und eine Glaskörpertrübung ist wirklich nichts schlimmes?

:-/

Viele Grüße

Claudia

lVucioanah_x26


@claudia martin

hi, ich bin kurzsichtig und hab auch ne Glaskörpertrübung seit 5 Jahren. Anfangs hat es mich fast verrückt gemacht, bin zu sämtlichen Ärzten und Heilpraktikern, konnte mich nicht damit abfinden, dass das niemals weggehen soll. Erst nachdem ich lockerer wurde, ging die Glaskörpertrübung zurück und heute merke ich sie kaum. Es ist wirklich so, dass das Gehirn diese ausblendet, wenn man sich nicht aktiv beschäftigt damit, ist anfangs schwer aber klappt gut mit der Zeit.

Alles Gute

a\leLx-hxase


hallo! ich habe auch seit 2 jahren eine glaskörpertrübung und hab mich soweit eigentlich dran gewöhnt doch manchmal machts mich doch ganz schön fertig und die angst vor einer netzhautablösung werd ich auch nicht los. war vorhin beim augenarzt wegen leichter lichtblitze und er meinte der glaskörper hätte sich etwas abgehoben. vor allem was meinen sport (rennrad, laufen) angeht hab ich nun bedenken. er sagte nur, boxen und joggen soll ich lassen aber so ganz trau ich der sache nicht. naja so ganz wird man die restangst wohl nie los, aber man muss wohl lernen ruhiger zu werden und sich nicht so sehr sorgen zu machen.

CalauAdia pMarxtin


Hallo

Da bin ich mal wieder.

Ich habe mir gerade noch mal alle lieben Beiträge durchgelesen. Am Anfang hatte ich ja noch Mut, dass ich mir irgendwie daran gewöhne. Es gibt auch Tage wo ich denke, jeep, damit kannst Du leben, aber an Tagen wie heute, wo ich irgendwie neben der Kappe stehe, macht mich diese Glaskörpertrübung ganz fertig. Könnte nur noch heulen und mich am liebsten in einem dunkelen Raum verkriechen.

Kann man sich wirklich irgendwann und irgendwie daran gewöhnen? Könnt Ihr mir vielleicht einen Tipp geben?

Vielen lieben Dank

Claudi

:°(

TQrochlxy


Hallo,

Glaskörpertrübungen ist in engen Sinne keine Krankheit. Jeder Mensch erhält auf Dauer irgendwann einmal eine Trübung. Dies liegt daran, daß der Glaskörper nur bis zum 25 Lebensjahr gebraucht wird, um später an Flüssigkeit verliert, somit entstehen dann diese sichtbaren Verklumpungen. Da bei Kurzsichtigkeit das Auge größer ist, haben Kurzsichtige schneller diese Symptome, da hier der Glaskörper im verhältnis etwas zu kelin ist.

Es stimmt, daß bei Kurzsichtigkeit die GEfahr der Netzhautablösung größer ist, sie steigt aber nicht mit der Zunahme der Myopie an, größtest Risiko ist angeblich so zwischen -2 und -6 Dioptrien.

Aus diesem Grund sollte bei bestehender Kurzsichtigkeit über -2 Dioptrien das Auge jährlich kontrolliert werden. Die Lichtblitze entstehen durch mechanischen Zug des Glaskörpers an der Netzhaut.

Aber es gibt keine wirkliche Prophylaxe gegen eine Amotio. Also auch Rennradfahren und Joggen wird das Risiko, wenn überhaupt, nur minmal erhöhren. Da alleine schon beim täglichen Lesen durch die Bewegungen der Augen Schwerkräfte an der Netzhaut entstehen.

Mehr als die Netzhaut regelmäßig zu kontrollieren, kann man nicht machen. Sofern man plötzlichen Rußregen sieht, der auch von unten aufsteigen kann oder man eine schwarze Wand aufziehen sieht, sollte man den AA Notdienst aufsuchen, da dies Anzeichen einer Netzhautablösung sind.

Auch wer zum ersten mal Lichtblitze bemerkt, ist auf der sicheren Seite, wenn er sich einen Termin beim Augenarzt kontrolliert. Vorstufen einer Netzhautdegeneration können behandelt werden und somit eine Lösung vemieden werden.

Glaskörpertrübungen werden eigentlich nicht behandelt, sofern sie die sehkraft nicht massiv beeinträchtigen. In diesem Fall kann der Glaskörper via Operation entfernt werden. Dies hat aber mögliche Kkomplikatien und es ist mit einem verfrühten Grauen Star zu rechnen. Aus diesem Grund wird eine Operation nur sehr selten empfohlen.

Und ja man gewöhnt sich wirklich daran. Das Gehirn blendet mit der Zeit die Trübungen aus und sie wandern weiter in die Tiefe des Glaskörpers und sinken ab, dadurch fallen sie später weniger auf.

uLddevgalxla


Glaskörpertrübung

Hallo Leidensgenossen,

bin durch Zufall auf dieses Forum aufmerksam geworden und unendlich erleichtert das ich nicht die einzige bin mit diesen wiederlichen schwimmenden Punkten und Gebilden vor den Augen.

Ich bin auch erst 26 Jahre und musste feststellen das fast alle hier in meinem Alter sind. Meine Geschichte ist wie bei fast allen gleich, mehrere Augenärzte aufgesucht und zur Antwort bekommen: da kann man nichts machen und daran gewöhnen sie sich schon mit der Zeit!?!

Daran gewöhnen kann ich mich nicht und muss jeden Tag dran denken. Habe panische Angst vor einer Netzhautablösung. Denn mitlerweile sehe ich schon Blitze, vor denen mich ein Augenarzt gewarnt hat. Echt ätzend!

dVie anduere e&lxfe


der erklärung von trochly ist eigentlich nichts hinzuzufügen. :)^ kompakt und doch alles wichtige drin!

macht euch deswegen nicht verrückt. so eine glaskörpertrübung ist an sich harmlos. man muß sich nur daran gewöhnen und sie annehmen. kleine lichtblitze haben auch damit zu tun, manchmal sind es auch kleine leuchtende punkte, die kurz aufblitzen.

TYrCochxly


Wer Lichtblitze hat, sollte zwar regelmäßig die Netzhaut kontrollieren lassen, aber bei Kurzsichtigkeit ist dieses Phänomen normal und es betrifft viele Leute.

Mehr als Leben und regelmäßige Kontrollen kann man leider nicht machen.

Und es stimmt zwar, daß die Kurzsichtigen bei Netzhautablösungen überwiegen, daß heißt aber nicht, daß jeder der Kurzsichtig ist eine Netzhautablösung bekommt.

Außerdem ist diese auch behandelbar, wenn es wirklich passieren sollte und nicht mit einem Verlust der Sehkraft automatisch verbunden.

BurpillPiantbulue


Nach meiner Information kann man, wenn die Netzhaut sich ablöst, das lasern lassen und somit wieder "reparieren". Ich würde trotzdem empfehlen, wenn man auf einmal Lichtblitze sieht, zum Augenarzt zu gehen.

Zur Glaskörpertrübung kann ich nur sagen, daß ich auch ziemlich geschockt war, als ich das bei mir feststellte (bin auch sehr stark kurzsichtig). Aber es ist wirklich so, der Mensch gewöhnt sich an alles und auch wenn man erst denkt, daß man von diesen umherschwirrenden Teilchen verrückt wird, irgendwie lebt man weiter damit. Man hat ja keine andere Wahl. Mit der Zeit vergißt man sie immer öfter, vor allem wenn man sich in abgedunkelten Räumen aufhält.

Habe mal gehört, daß es eine riskante OP gibt, bei der man sich den Glaskörper auspumpen und dann wieder mit Wasser auffüllen lassen kann. Solange die sogenannten "Floaters" sich noch in Grenzen halten, ist das aber sicherlich nicht zu empfehlen. Ich weiß gar nicht, ob es überhaupt gemacht wird oder ob es nur Theorie ist.

TZroclhly


Ja man kann sich durch eine Vitrektomie den Glaskörper entfernen lassen und somit die Trübungen beseitigen lassen. Aber dies ist eine absolute Notlösung, die nur bei drastischer Visusverminderung in Betracht zu ziehen ist, da die OP (Stationärer Aufenhalt über eine Woche) betrachtliche Nebenwirung hat:

So kann es zu Entzündungen kommen, Ödemen an der Makula und durch das permanente Spülen des Bulbus, um den Druck aufrecht zu erhalten, kommt es zu einem Reiz an der Linse. So das statistisch gesehen die Entwicklung eines Grauen Star begünstigt wird und oft wenige Jahre später die Linse ausgetauscht werden muß.

Generell ist diese Op nur bei Augenerkrankungen indiziert, wo das Kind schon ein Stückchen in den Brunnen gefallen ist und auf keinen Fall, weil ein paar Mückem rumschwirren !!!! "Besser" bleibt eben oft der Feund von "Gut"

B{rilYlenhuhxn


Hallo,

die Vitrektomie entfernt auch nicht unbedingt alle Floaters...ein paar können beim Absaugen immer noch "hängen" bleiben und wofür dann das Ganze? Hinzu kommen noch die von Trochly erwähnten, m. E. sehr schlimmen, Nebenwirkungen.

@ Trochly:

habe dir gestern ne' PN geschrieben. @:)

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