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Brille und Pflaster bei unserm Sohn -nur Stress

ffam|iliXechaos hat die Diskussion gestartet


Wir sind beide noch sehr jung und haben einen zweijährigen süßen Sohn. Mit Brillen oder so was haben wir noch nie was zu tun gehabt. Letzte Woche war ich zur Vorsorgeuntersuchung und der Arzt hat uns zum Augenarzt weitergeschickt. Da wurde festgestellt dass er einen schweren Sehfehler hat. Wir waren richtig geschockt. Er ist übersichtig (?) und der Arzt hat ihm eine Brille verschrieben mit 5 Dioptrin und 10,5 Dioptrin. Und wir sollen ihm jetzt nach einem Plan ein Auge zukleben für mehrere Stunden ein paar mal in der Woche. Als der Optiker ihm die Brille zum ersten Mal aufgesetzt hat, hätte ich am liebsten geweint. Ich hab in der Schwangerschaft kein Alkohol getrunken, keine Drogen oder geraucht. Der Arzt hat mir viel erklärt und mich beruhigt, aber ich hab nur wenig davon mitgekriegt, weil ich sehr nervös war und unser Temperamentsbündel beruhigen musste.

Jetzt haben wir seit letzten Samstag die Brille und die Pflaster für die Augen. Es ist nur noch Kampf angesagt. Wenn ich schon mit der Brille anfang, reisst er sich das Ding schon vom Kopf. Und mit dem Pflaster wird es dann noch schlimmer. Wir haben es grad mal in dieser Woche eine Stunde geschafft mit dem Pflaster. Ich bekomm dann immer Mitleid und geb dann schnell auf. Und der Arzt hat gesagt, dass wir das mit dem Pflaster sehr genau machen müssen, sonst würde er später mit dem schwachen Auge nichts mehr sehn und sein Leben lang Brille tragen. Ich hab den Arzt schon dreimal angerufen deshalb, aber richtige Tips außer Belohnung konnte er nie geben. Wir sind alle drei nur noch genervt. Vielleicht ist hier jemand, der uns Tips geben kann, wie wir ihn an die Brille und das fürchterliche Pflaster gewöhnen können.

Völlig genervte Jessica

Antworten
V~alen_tina.8x3


Guten Morgen

Ich kann Dich verstehen.

Ich hab den Arzt schon dreimal angerufen deshalb, aber richtige Tips außer Belohnung konnte er nie geben

Auf Anhieb habe ich jetzt auch keine andere Lösung. Er ist noch so klein und versteht es noch gar nicht. Also wenn du ihm wirklich versuchst zu erklären, warum er das tragen muss, das bringt wenig.

Versuch ihm doch eben diese kleine Belohungen zu geben. Zeig ihm, dass es Dir wichtig ist wenn er das Pflaster und die Brille trägt. Im Gegenzug wäre es nicht schlecht wenn er spürt eine Art Belohnung zu bekommen. Dinge, die er gerne isst. Spielzeug oder einfach nur mal besondere Aufmerksamkeit. So aus der Reihe eben.

Das wäre doch eine ganz gute Lösung.

Viele Grüße

Valentina

SRteffoi O.


Hallo,

ich spreche jetzt mal aus der andern Sicht. Musste als Kind auch immer ein Auge abkleben, damals war es noch den ganzen Tag! Grausam! kann mich noch genau dran erinnern! Krieg heute noch Horrorvorstellung! Leider hats bei mir auch nicht geholfen!

Mein Tipp ist, versuch es spielerisch! Meine Eltern haben angefangen mit mir das Pflaster anzumalen, zu bekleben, wir spielen Pirat, mal gucken wer das Pflaster länger aufbehält (meine Mutter hat dann in den sauren Apfel gebissen und sich ebenfalls ein Auge abgeklebt), etc.

Ein Kampf wars trotzdem jedes mal!

Ich wünsch euch alles Gute!

Aan;tibgQone


Hallo Jessica,

es gibt inzwischen Bücher für Kinder, die eine Brille brauchen.

Zwei davon sind allerdings für kurzsichtige.

Bei dem hier weiß ich es nicht:

Amazon

Oder mal im Buchhandel fragen. Die können Beschreibungen der Bücher im PC nachsehen.

Das Problem ist, dass ein übersichtiges Kind ohne Brille nicht schlechter sieht.

(Im Gegensatz zum kurzsichtigen Kind)

lg

P:atHelwlaluxxa


Bloss keine Vorwürfe an Dich selbst! Ich spreche aus Erfahrung. Bin sehbehindert. Meine Mutter sucht den Grund für meine Sehbehinderung heute noch bei sich. Das hilft niemandem. Es bedeutet nur, dass es schwieriger wird die Sache zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen. Auch so ein kleiner, kleverer Fratz merkt ganz genau, wie die Sache Dich stresst. Ich verstehe das gut aber eben... Dein Energiebündel wir die Sache sicher super meistern! Wer soviel Wiederstand mobilisieren kann, kann mindestens soviel Energie auch in positive "Kämpferenergie" umwandeln. War auch Pirat als Kind. Das Kleben ist wirklich wichtig, damit ein "beidaugiges" Sehen gesichert wird. Frage den Arzt nach Selbsthilfegruppen oder zentralen Stellen. Auch dort kannst Du Hilfe holen und dich mit anderen Eltern und Fachleuten austauschen. Alles Liebe

fjamilivecqhaos


Das Problem ist, dass ein übersichtiges Kind ohne Brille nicht schlechter sieht.

Das versteh ich nicht. Warum hat er denn dann die Brille bekommen? Ich kann mir das auch nicht denken. Wir haben uns mal die Brille vor die Augen gehalten, er muss ja kaum was ohne Brille sehen.

Vielen Dank für die Tips. Wir hatten heute schon einen kleinen Erfolg. Es lief aber nur mit Belohnung. Er hat heute eine Stunde seine Brille und das Pflaster getragen, dann aber ging der Kampf wieder los. Vielleicht ist die Brille auch falsch. Ist es sinnvoll noch einen anderen Arzt aufzusuchen?

Jessica

A2ntigmoPne


Hallo Jessica

Das versteh ich nicht. Warum hat er denn dann die Brille bekommen? Ich kann mir das auch nicht denken. Wir haben uns mal die Brille vor die Augen gehalten, er muss ja kaum was ohne Brille sehen.

Klar sehr ihr nichts durch die Brille. Sie macht euch kurzsichtig.

Euer Sohn ist aber übersichtig. Das heisst, er kann die Brechung seiner Augenlinse so verändern, dass er scharf sehen kann. Aber das ist auf Dauer sehr anstrengend.

Und wenn ein Auge schlechter ist, besteht die Gefahr, dass das Gehirn die seheindrücke des schlechteren Auges einfach ausblendet und das Sehen mit diesem Auge "verkümmert".

Besonders alles was nah vor dem Augen ist, erfordert vom Übersichtigen noch mehr Anstrengung, es scharf zu sehen, als Sachen in der Ferne.

lg

OXrthlopXtisxtin


Und es besteht das Risiko, wenn er die Brille nicht trägt, dass er dann zu Schielen beginnt...

Ich weiß, alles nicht besonders hilfreich!!!

Ich kann nur raten, geduldig alles weiter versuchen. Auch wenn es mühsam und stressig ist - nicht aufgeben.

Ist mir schon klar, dass ich jetzt mit dieser Aussage bei den Fernsehgegnern auf völliges Unverständnis stoße, aber Fernsehen lieben auch schon die 2-jährigen und oft hilft das beim Einstieg.

Vielleicht ist es auch hilfreich erstmal nur mit der Brille anzufangen und wenn das einigermaßen klappt das Pflaster einzuführen. Ist dann nicht gleich doppelte Belastung.

Wir haben es da immer ganz einfach - wir sagen nur, sie müssen das zu Hause durchsetzen und dann lassen wir die Eltern damit allein! Aber das Wichtigste ist die Konsequenz! Lieber das Mitleid hinten anstellen (schon klar: schwierig - hab auch Kinder...) und durch! Später wird er sehr dankbar dafür sein!

Noch was: es kann gut sein, dass bei einer weiteren Messung die Weitsichtigkeit sogar noch zunimmt, nicht erschrecken! Es nimmt nicht wirklich zu sondern ist nur ein Entspannungseffekt!

Ich wünsche euch alles Liebe und viel Geduld!!!!!!!@:)

Pzat@ella%luxa


Hier lässt sich noch anfügen, dass Sehen nicht nur ein rein visueller Prozess ist, sondern das Denken in Fachdeutsch die Kognition das Sehen stark beeinflusst. Sehen kann also auch zusätzlich trainiert und gelernt werden. Im verlaufe der Zeit habe ich wiedererwarten immer etwas besser gesehen. Die Ärzte gingen bei mir nicht zuletz auch von diesem Effekt aus. Es ist wichtig, dass das Hirn die richtigen Reize bekommt und die zu verarbeiten lernt. D.h. die Sehstärke sollte möglichst richtig eingestellt werden. In Eurem Fall die Brille und verkleben (wie bei mir). Ich bin meinen Eltern dankbar, dass Sie die Sache durchgezogen haben. War auch kein einfacher Fall!

Vonwegen Zweitmeinung: Ich finde es wichtig, dass Zweitmeinungen eingeholt werden. Zweitmeinungen können Euch Eltern auch die Sicherheit geben, dass Ihr trotz Wiederstand das Richtige tut. So wie Du die Sache geschildert hast, besteht in meinen Augen kein Anlass die Behandlung zu ändern.

fKamil;iechxaos


Sonntag waren wir 3 Stunden mit Brille und Pflaster im Streichelzoo, ich glaube, es klappt immer besser. Auch wenn ich mich immer noch mies fühl, wenn ich ihm das Auge zukleben muss. Ich fühl mich dann immer als Rabenmutter. Er versteht ja leider noch nicht, warum all das gemacht wird. Geärgert haben mich unheimlich gestern die Leute, manche haben ihn angegafft, unmöglich!!!

Eine kurze Fragen noch: ich hab irgendwo im Internet gelesen, dass man auch nur das Brillenglas zukleben kann. Das wäre nicht so reizend für die Haut. Sie war nach den 3 Stunden ziemlich gerötet und wir haben sie mit Bepanthen eingerieben. Es ist auch nicht so angenehm, wenn ich das Pflaster abmache. Ich mach es ganz ganz vorsichtig, aber er schreit dabei.

Wie viel Jahre musstet ihr das Pflaster tragen? War es danach geheilt? Habt ihr danach trotzdem noch die Brille behalten?

Jessica

K-iSexMi


Hallöchen...

Familiechaos:

meine Tochter hat damals mit 15 Monaten bereits eine Brille bekommen.

wir haben auch damals von unserer Orthoptistin den Rat bekommen, zumindest 20-30 Minuten Kinderfilmchen zu zeigen.

Man muss ja nicht nachmittags SuperRTL zeigen...besser ist es vormittags KIKA oder eventuell eine Folge Thomas die Lokomotive/ Bob der Baumeister.

Also ich habe es so gemacht: Die ersten Tage zuerst Handschuhe angezogen, dann die Brille... ich habe mich nicht durch das zukleben stressen lassen, erst einmal zwei Wochen nur Brille tragen, bis die kleine sich dran gewöhnt hat.

Beim Aufsetzen habe ich ihr gleich 4-5 Mini-Smarties o.ä. gegeben.

Ab und zu habe ich ihre Brille dem Teddy aufgesetzt.

Erst nachdem sie sich an die Brille gewöhnt hatte(nach 2 Wochen) und ich ihr nicht jedes mal mehr süßes geben musste, habe ich das mit dem Abkleben angefangen.

Und dann bekam sie beim Kleben die Süßigkeiten UND eine Folge Kinderserie auf Toggolino. Wenn sie gleich danach es wieder abreisen wollte, durfte sie eine Folge mehr anschauen...

Eigentlich gings mir nur drum, das sie die 1-2 Stunden den kleber drauf läßt. Meistens hat sie nach einer Stunde so und so vergessen, dass sie das Ding dran hat.

Inzwischen klappts ganz gut.

Sie trägt ihre Brille richtig gut...den ganzen Tag, ohne Probleme.

Zum Abkleben habe ich ihre Lieblingsserie aufgenommen. :-)

Sie darf dann direkt nach dem Mittagsessen 1 oder 2 Folgen (oder auch Fotoalbum der eigenen Babybilder) anschauen.

Während dessen kann ich Küche wieder aufräumen und meinen kleineren Sohn zum Mittagsschlaf hinlegen.

Nachtisch bekommt sie dann während des "Glotzens".

Sehr wichtig ist es, einen sehr geregelten Alltag zu haben...und das Abkleben muss ihren festen Platz haben.

bei uns funktioniert das ganze inzwischen so gut, dass meine Tochter mir selber nach dem Mittagsessen sagt:

So Mama...jetzt möchte ich die Folge....sehen und bekomm ich ein Pudding zum Nachtisch?

Dann holt sie einen Aufkleber ihrer Wahl aus dem Schrank :-)

Sie verspricht mir auch immer es so lange drauf zu lassen, bis ich ihr sage, das sie es abmachen kann.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Kleinen...

LG Kisemi

P,atellkaluxxa


Erst hatte ich das Pflaster auf meinem Auge und zu einem späteren Zeitpunkt wurde auf eine verklebte, bzw. einseitig getöhnte Brille umgestellt. Meine ganze Kindheit hindurch hatte ich eine Brille auf der Nase. Einmal wurde ein Versuch mit Kontaktlinsen und Brille gestartet. Dieser misslang. mein Nystagmus (Augenflattern) verkomplizierte die Sache sehr. Manchmal ist das viele Sehen mit der Brille auch ebenso ermüdend wie ohne. Heute habe ich meine Brille immer zur Hand aber längst nicht mehr immer auf der Nase.

Ob eine Prognose über das zukünftige Sehvermögens Deines Sohnes machbar ist weiss ich nicht. Frage bitte auch hir den Augenarzt.

Dazu kann ich Dir nur sagen, meine Prognose war schlechter als das Resultat heute... - Denke positiv -

Egal, wie die Prognose sein wird: Dein Sohn hat eine Mami, welche über Ihren Schatten springt und das möglichste tut um sein Sehen zu fördern. Ich finde das ist eine Topgrundlage!

Es gibt bestimmt auch verschiedene Pflastersorten. Frage doch nach etwas hautfreundlicherem. Wann und ob auf eine einseitig verdunkelte Brille umgestellt werden kann, würde ich mit einem Augenarzt deines Vertrauens besprechen.

Freut mich von Euren Vortschritten zu hören. Ablenkung wirkt Wunder! Hat damals auch bei mir funktioniert.

Genaugenommen befremdet uns doch alle alles, was auch nur minim anders ist als üblich. Die Reaktion ist, wir schauen hin. Lass sie gaffen, die können gar nicht anders.

Alles Liebe und weiter so...

fpamiXlieschxaos


Ich habe mal wieder eine Frage. Ich habe mailkontakt mit anderen, die auch abkleben müssen. Aber die Abklebeverordnungen sind so unterschiedlich. Eine hat geschrieben, dass die Abklebezeiten so lange sein sollen wie das Kind alt ist. Unser Süsser ist 2 Jahre und wir sollen 6 Tage für 4 Stunden das rechte gute Auge abkleben und einen Tag das schlechte. Die anderen haben einen Tag wo nicht abgeklebt wird. Wir würden ihm auch soooo gerne einen Tag ohne Pflaster gönnen. Wonach richtet sich das eigentlich, wie lange und wie oft man abkleben muss? Ich würde mich gern mit noch anderen austauschen über PN.

PS Seine Brille hat er inzwischen akzeptiert, mit dem Abkleben gibt es immer noch viel Stress!

Liebe Grüße

Jessica

S2traohlauxge


Hallo,

nun, zum Abkleben gibt es unterschiedliche Meinungen. Oft führt es dazu, daß am Ende das dreidemensionale Sehen dahin ist oder auf einem Auge nur noch 20 % gesehen werden.

Dann gibt es zwar keine Doppelbilder ist aber nicht so optimal, wenn dem anderen Auge mal was passiert. Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall eine zweite und dritte Meinung einholen. Wenn Dein Kind sich so gegen etwas wehrt, was ihm eigentlich gut tun soll. Du würdest doch auch z.B. ein Hörgerät auch nur tragen wenn die Vorteile höher sind, als die Nachteile. Das Kriterium für ein gutes Hörgerät bei Kindern ist z.B. "das Kind verlangt danach".

Optiker und Ärtzte haben da z.T. unterschiedliche Meinungen und da lohnt sich die Suche nach einer individuellen Lösung. Schau z.B. mal unter [[http://www.richtig-sehen.de]]. Hier findest Du Erfahrungsberichte und Infos.

Wenn das Gehirn das abgeklebte Auge erstmal beim beidäugigen Sehen ausgeschaltet hat, ist eine Korrektur z.B. mit einer Prismenbrille (die die Kasse nicht zahlt) nicht mehr möglich.

Dann kann jedes einzelne Auge noch gut sehen, aber mit zwei offenen Augen guckt nur noch eines...

Viel Erfolg auf Eurem Weg.

Strahlaugen

TBroc#hly


Auch hier muß ich leider erst einmal Strahlauge deutlich widersprechen. Die Okklusionstherapie also das Abkleben ist mehr oder weniger die einzige wirksame Therapie gegen eine drohende Amblyopie. Sofern diese unter regelmäßiger Kontrolle und nach den Leitlinien geschieht ist die GEfahr einer Verschlechterung wesentlich geringer als der Nutzen dieser Behandlung.

Wichtig ist nun für deinen Sohn erst einmal eine gute Orthoptistin zu finden, eventuell an einer Augenklinik. Diese haben mehr Routine in der Okklusionstherapie als Augenärzte.

Es ist absolut normal, daß du nix durch die Gläser siehst, sie helfen aber deinem Sohn. Es stimmt teilweise, daß dein Kind auch ohne Brille scharf sieht, dazu muß es aber krampfhaft das Auge auf nah einstellen und dies führt zu einer möglichen Schielstellung, wodurch dann eine Amblyopie entsteht.

WEsentlich wichtiger ist aber, daß anscheinend der Fehler bei den Augen deines Kindes unterschiedlich stark ausgeprägt ist, also wie du schreibst eine Differenz von 5 Dioptrien besteht. Hierdurch kann das Gehirn ohne Ausgleich die Bilder im Kopf auch beim Geradestehen der Augen nicht fusionieren und eine mögliche Schwachsichtigkeit kann die Folge sein.

Aus diesem Grund sollte die Therapie auch gegen den Willen des Kindes fortgesetzt werden, auch wenn dies natürlich von einem Außenstehenden gesagt wie Hohn klingen wird. ;-(

Aber vielleicht gewöhnt sich dein Kind ja an die Pflaster, wenn es sie regelmäßig trägt. Ansonsten gibt es von der Firma Okklupetz auch kindgerechtes Spielzeug wo die Pflaster eingebunden sind. So können die Pflaster auf einem Poster gesammelt werden bzw.

Leider kann aber nicht verschwiegen werden, das wenn dein Sohn den Willen durchsetzt, eine stärkere Beeinträchtigung der Sehkraft im Alter vorliegt, die eventuell durch eine Behandlung vermindert oder vermieden werden konnte.

Ich weiß als Mutter sitzt man in der Zwickmühle. Aber wenn man dem Kind nun nachgibt, könnte es später einem das Unterlassen der Behandlung vorwerfen.

Und es ist leider ähnlich wie beim Hausbau, wenn das Fundament nicht sorgfältig gesetzt wurde, steht später alles schief.

Vielleicht konnte ich ein kleinwenig weiterhelfen.

Liebe Grüße

Trochly

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