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Kopfschmerzen/ erhöhte Dioptrienzahl

SUtylalxa_1 hat die Diskussion gestartet


Guten Tag!

Da ich in der letzten Zeit vermehrt Kopfschmerzen im Bereich der rechten Stirn habe und schon lange festgestellt habe, dass ich schlechter sehe, war ich gestern bei meinem Optiker.

Bei meinem letzten Besuch (1997) hatte ich am rechten Auge -6,5 Dioptrien, am linken Augen -6,0 Dioptrien. Gestern bekam ich folgende Werte: rechts -6,75, links -7,25 Dioptrien.

Mir wurde erklärt, dass die Kopfschmerzen über dem rechten Auge damit zusammenhängen, dass das rechte Auge, welches sich kaum verschlechtert hat, die große Verschlechterung des linken Auges (von 6,0 auf 7,25 Dioptrien) ausgleichen muss und daher der Augenringmuskel des rechten Auges überanstrengt wird, sich verspannt und somit Kopfschmerzen verursacht.

Kann man diese Meinung akzeptieren und kann ich erwarten, dass sich meine Kopfschmerzen durch die neue, stärkenmäßig angepasste Brille legen?

Stylla

Antworten
TNro8chly


So richtig wasserdicht ist diese Argumentation deines Optikers in meinen Augen nicht. Eigentlich ist es die klassische Weitsichtigkeit, die unbemerkt zu Kopfschmerzen führen kann. Da hier der Mensch auch schon in der Ferne akkommodieren muß, um das Bild scharf auf der Netzhaut abzubilden. Wer also über Kopfschmerzen klagt, die über den Tag zu nehmen und noch keine Brille trägt, kann oft eine verstecke Weitsichtigkeit dahinter sein.

So wie du die Werte angegeben hast, also mit minus davor, handelt es sich bei dir eher um Kurzsichtigkeit. Hier können Kopfschmerzen über der Stirn durch ein Glaukom, also Erhöhung des Augeninndendrucks ausgelöst werden. Dadurch weitet sich manchmal der Augapfel auch minimal und das führt wiederum zu einem Anstieg der Kurzsichtigkeit.

So wie du den Fall beschreibst, können die Kopfschmerzen durch eine neue Brille schon weggehen, bevor ich aber an deiner Stelle in eine neue Brille investieren würde, würde ich erst einmal noch mal beim Augenarzt vorstellig werden. Dieser kann ein Erhöhung des Augendrucks ausschließen, deine Netzhaut kontrollieren und auch noch mal die Werte bestimmen.

So wie dein Optiker das beschrieben hat, finde ich es persönlich etwas leichtsinnig deine Kopfschmerzsymptomatik alleine auf die Veränderung der Werte zu schieben. Ok, durch eine Verschlechterung sieht man weniger, aber das Sehen wird für das Auge dadurch nicht zwangsweise anstrengender.

SBtyllax_1


Erstmals danke für deine Darstellung.

Ich muss meinen Optiker aber in Schutz nehmen, da ich mich wohl missverständlich ausgedrückt habe.

Die Annahme, dass die Kopfschmerzen von der zu schwachen Brille kommt, kam ursrprünglich von mir, der Optiker hat sie nur bestätigt bzw. für möglich gehalten.

Bezüglich dem Investieren in eine neue Brille muss ich sagen, dass dies nach zehn Jahren sowieso nötig war, da das Gestell schon ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde; da stärkere Gläser notwendig sind, wird der Brillentausch nur noch sinnvoller.

Ich hoffe dann mal, dass die Kopfschmerzen mit der neuen Brille verschwinden.

Zu erwähnen ist noch, dass ich unter sehr starken Verspannungen im Nackenbereich (v.a. rechts) und in der Schulterregion leide; vor 13 Jahren wurde dies als Ursache für meine Kopfschmerzen diagnostiziert (Zervikalsyndrom, zervikozephales Syndrom o.ä.).

Stylla

A?nt!igoXne


klingt logisch

Zu erwähnen ist noch, dass ich unter sehr starken Verspannungen im Nackenbereich (v.a. rechts) und in der Schulterregion leide; vor 13 Jahren wurde dies als Ursache für meine Kopfschmerzen diagnostiziert

Machst du denn etwas gegen diese Verspannungen?

lg

S_tlyll&a_1


Da ich an diesem Problem schon über zehn Jahre leide (mal mehr, mal weniger), habe ich natürlich schon einiges ausprobiert; vor kurzem hat mich ein "homöopathisch angehauchter" Arzt ausgependelt und den Grund meiner Kopfschmerzen im Nacken lokalisiert.

Seit vergangener Woche nehme ich "Cimicifuga" in Globuliform, ist aber noch zu kurz, um einen positiven Effekt zu spüren.

Stylla

A]ntigione


Hallo Stylla

du kannst mal folgende Übung probieren:

Stell dir vor, an deiner Nasenspitze ist ein langer Pinsel befestigt. Mit diesem malst du nun liegende Achten in die Luft. Erst ganz kleine, die dann immer größer werden.

Zum einen tu diese Übung den Augen gut, wichtiger finde ich aber bei dir, dass es auf die Nackenmuskulatur geht. Wenn schon Verspannungen da sind, wirklich mit ganz kleinen Achten anfangen und nicht übertreiben.

Das Ganze mehr spielerisch, wie Kind, das in die Luft malt.

lg

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