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Augenoperation - Refraktiver Linsentausch - Icl/Artisan

s-haqXuelvlxe hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ich habe eine hohe Kurzsichtigkeit -8/-11. Ich bin am überlegen, mir einen refraktiven Linsentausch zu gönnen bei Freevis in Mannheim. Hat jemand Informationen oder eigene Erfahrungen bezüglich den beiden Punkten:

- Erfahrungen mit Freevis - event. Mannheim/ Stuttgart

- Erfahrung mit dieser Operation

- allgemeine Empfehlungen dazu wie ne andere Klinik

besten Dank

shaquelle

Antworten
T"ortuxga


Super glücklich.

Hallo Shaquelle,

ich kenne Freevis nicht, aber ich kann von meiner OP berichten. Im März/April dieses Jahres habe ich die OPs mit Abstand von zwei Wochen machen lassen. Es musste sein, da ich sehr stark kurzsichtig war (-16/-18) und dazu einen Grauen Star bekommen hatte. Glücklicherweise habe ich einen Augenarzt, der sehr viel Erfahrung mit dieser OP hat und in seiner Gemeinschaftspraxis über einen eigenen OP verfügt.

Von der OP selbst habe ich nichts mitbekommen, da sie in Vollnarkose gemacht wurde. Bereits am nächsten Tag kann man das Ergebnis "sehen" – im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist einfach unglaublich, nach langen Jahren (bei mir ca. 35 Jahre) starker Kurzsichtigkeit plötzlich wieder ohne Brille sehen zu können. Auch sonst habe ich die OP sehr gut überstanden – direkt danach leichte Schmerzen (wohl von den Klemmen, die das Augenlid aufhalten), die aber gut zu ertragen waren.

Die Zeit zwischen den beiden OPs war ein bisschen anstrengend: auf dem rechten, bereits operierten Auge hatte ich nach der OP nur noch -0,5 Dpt., auf dem anderen eben noch -16 Dpt. Das bringt das Gehirn wohl ein wenig durcheinander. Also wurde jeweils ein Auge leicht abgeklebt. Dann ging es und es waren ja auch nur zwei Wochen.

In den ersten 2-3 Wochen nach der OP muss man mehrmals täglich Tropfen ins Auge geben. Man darf nicht reiben, kein Wasser in die Augen bekommen (Duschen und Haarewaschen also unter erschwerten Bedingungen). Für ca. 6-8 Wochen sollte man nichts Schweres heben und keinen anstrengenden Sport machen.

Jetzt bin ich 8 bzw. 10 Wochen nach der OP, hatte gerade meine Abschlussuntersuchung. Die Werte haben sich nun bei -0,75 und -1,5 stabilisiert. Im privaten Bereich laufe ich ohne Brille herum, beim Autofahren habe ich eine leichte Fernbrille und für die Arbeit bekomme ich nun eine Gleitsichtbrille. Trotzdem bin ich wahnsinnig glücklich mit dem Ergebnis.

Liebe Grüße

Tortuga

sxhadquexlle


Super glücklich

Hallo Tortuga

besten Dank für Deine Erfahrungen. Nochmals ne Frage - ist man eigentlich nach der OP arbeitsfähig oder muss man ein paar tage aussetzten?

shaquelle

TBort/uxga


Ich war insgesamt 4 Wochen krank geschrieben, also quasi nach jeder OP zwei Wochen. Das lag wohl auch daran, dass es bei mir in Vollnarkose gemacht wurde und obwohl die heute schon so leicht sind, dass der Körper nicht mehr so stark belastet wird, fühlt man sich einige Tage ein wenig maddelig.

Und in der Zeit zwischen den OPs hätte ich wirklich nicht arbeiten können, da der Unterschied zwischen beiden Augen zu groß war und mein armes kleines Hirn das nicht gepackt hat (Kopfschmerz, Schwindel usw.).

Nach der zweiten OP konnte ich ja eigentlich schon wieder ganz gut gucken - für's Autofahren hätte es allerdings nicht gereicht und eine Übergangsbrille habe ich erst nach den 2 Wochen erhalten.

Ob das aber nun so die Regel ist, weiß ich nicht. Ich denke, es hängt wohl auch sehr vom Ergebnis der OP (das sich ja zwar anpeilen, aber nicht garantieren lässt) und vom Befinden des einzelnen Patienten ab. Wenn Du gut gucken kannst und Dich gut fühlst, dann ist eine Krankschreibung eben nicht notwendig.

Falls Du Dich zur OP entschließt, berichte doch mal, wie es Dir ergangen ist.

Gruß

Tortuga

-WMiezix-


tortuga, darf ich fragen, was so eine op in etwa kostet?

also nur icl?

T5o r~tucga


@ Miezi

Da bei mir medizinische Gründe vorlagen, wurden die Kosten von der Krankenkasse übernommen. Aber ich habe gehört, dass die OP (sofern sie sozusagen "nur aus kosmetischen Gründen" - also um keine Brille mehr tragen zu müssen durchgeführt wird) ohne Vollnarkose ab etwa 2.000 Euro pro Auge kostet (abhängig vom Operateur, dem Befund und der angewendeten Methode).

Gruß

Tortuga

sEhaq^uellxe


medizinische gründe

Tortuga

Was waren den die ausschlaggebenden medizinischen Gründe? Bist du privat oder GKV cersichert, wenn ich fragen darf?

Gruss

Shaquelle

hpai-mHyoxp


Mit allem, also Vor- und Nachsorge, muss man schon mit 3000 Euro rechnen pro Auge. Außerdem kommt es auf die Art der implantierten Linsen an. Multifocallinsen sind schon teurer als Monofocallinsen. Ich interessier mich nämlich auch schon länger dafür und habe deshalb einige Informationsveranstaltungen besucht.

Viel Erfolg!!

Kevin

TzortNugxa


Ich bin GKV und die medizinischen Gründe waren, dass ich einen Grauen Star hatte. Dies ist eine Linsentrübung, die nur durch eine OP behoben werden kann. Operiert wird, sobald der Patient beeinträchtigt wird, also bei dem einen früher, bei dem anderen später.

Bedingt durch die Trübung ist meine Sehfähigkeit in einem halben Jahr massiv schlechter geworden, so dass die OP notwendig war. In solchen Fällen übernimmt auch die GKV.

Gruß

Tortuga

T:rochxly


Hallo,

sofern man sich zu einer intra-ocular Linse entscheidet, um die Kurzsichtigkeit zu behandeln, sollte diese erst einmal mindestens 2 Jahre konstant geblieben sein. Bzw man sollte sich bewußt sein, daß man nach einigen Jahren wiedere ine Kurzsichtigkeit bekommen kann, auch wenn dann nicht mehr so ausgeprägt.

Da bei dir kein grauer Star vorliegt, ist diese Operation eine sogenante Igel-Angelegenheit (individuelle Gesundheitsleistung) und übernimmt die Krankenkasse somit nicht.

Generell ist eine Linsentausch ein sehr komplikationsarmer Eingriff und kann meistens in einer lokalen Betäubung durchgeführt werden. Da bei Kurzsichtigkeit aber der Augapfel zu groß ist und somit die Gefahr einer Perforation bei der parabulbär Anästhesie besteht, wird sie wahrscheinlich in Vollnarkose durchgeführt.

Die Multifocal-Linsen habe zwei Brennpunkte, womit sowohl fern als auch nahsehen möglich sein soll. Leider ist es hier so, daß dies auf Kosten des Kontrastes geht und gleichzeitig um Lichtquellen Lichthöfe wargenommen werden.

Sofern du nicht in Rahmen einer von der Firma gesponserten Studie an die Linse kommst, kosten die Linse ca. 1500 Euro. Ich persönlich würde aber Abstand von diesen Linsen nehmen und mir weiterhin eine monofokale einsetzen lassen. Hier ist der besserer Kontrast gegeben und es gibts nachts weniger Probleme beim Autofahren. Ich kenne keinen Augenarzt der sich derzeit eine multifocal-Linse einpflanzen lassen würde.

Generell ist zu überprüfen warum du dir solch eine Op "gönnen" möchtest. Sofern du durch die hohe Kurzsichtigkeit keine starken Einschränkungen hast und nur die Brille "los" werden möchtst, würde ich dein Vorhaben eher kritisch ansehen.

Da zwar durch eine intraocular-Linse deine Kurzsichtigkeit behoben wird, kann dies aber auch zu Doppelbildern und Verlust des 3d Sehens führen und Einschränkungen in der Nachtfahrtauglichkeit. (unabhängig von den Multifocal-Linsen).

Ich persönlich würde bei einer klaren LInse (also keine Symptome eines Grauen Stars) Abstand von einer Op nehmen, sofern du das Gefühl hast, trotz deiner hohen Kurzsichtigkeit ein glückliches Leben führen zu können. Oft ist es leider so, daß "Besser" der Feind von "gut" ist.

pparims78


ICL 1997

*:) Also,ich habe mir 1997 auf dem linken Auge eine ICL-Linse implantieren lassen,da die Hornhautdicke zu dünn war,und leider keine Lasik möglich war. Meine Werte damals: beide Augen -8.75 Dpt. Ich war damals erst 19 Jahre alt,aber ich wollte diese OP um jeden Preis,da ich ja damals schon die Linsen nicht vertragen habe,und ich sehr darunter litt. Die Ergebnisse beider Augen wirklich super,bis vor 2 Jahren ohne Brille!!!

Seit ca 2 Jahren sind meine Werte allerdings auf beiden Augen bei ca.-1.5 Dpt,aber natürlich kein Vergleich zu vorher,immerhin ist das ganze schon fast 10 Jahre her.

Das einzige Problem ist die Trockenheit beider Augen die sich leider verschlimmert haben....

Sonst ist aber alles super verlaufen,kann ich nur empfehlen...

tte5mpexl


Augen OP

Ich bin 59 Jahre alt und seit meiner frühen Kindheit stark kurzsichtig, -13/-14. Außerdem habe ich eine Hornhautverkrümmung.

Bisher hat mich noch kein Arzt auf die Möglichkeit einer OP bzw. die Tranplantation neuer Linsen aufmerksam gemacht.

Kürzlich habe ich den Arzt gewechselt und bei der Untersuchung wurde grauer Star festgestellt und mir wurde zur OP geraten.

Sie soll ambulant bei örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Mir wäre aber eine Vollnarkose lieber.Und ich denke daß ich auch in einer Klinik besser aufgehoben wäre.

Wer hat Erfahrung mit solch einer OP? Und wer kann mir Adressen von auf diesem gebiet erfahrenen Ärzten und auch Kliniken geben.

Ich wohne in Neuwied/Rhein.(Nähe Bonn)

Über Zuschriften würde ich mich sehr freuen!

T_ortHuxga


@ Tempel

Die Katarakt-OP (Grauer Star, Ersetzen der eigenen Linse durch eine künstliche) ist die OP, die weltweit am häufigsten durchgeführt wird. Heute also reine Routine. Es gibt inzwischen viele niedergelassene Ärzte, die diese OP ambulant anbieten, entweder in einem praxiseigenen OP oder in einer Klinik als Belegarzt.

Man sollte sich auch jeden Fall einen sehr erfahrenen Operateur aussuchen, denn natürlich birgt auch eine Routine-OP ihre Risiken. Und je öfter der Operateur diese OP durchführt, desto geringer das Risiko.

Ein Klinikaufenthalt ist allerdings heute nicht mehr notwendig.

Die OP wird standardmäßig unter örtlicher Narkose durchgeführt. Schenkt man den Operierten (z.B. mein Vater, meine Tante) Glauben, dann ist das auch gar nicht schlimm, dauert nur ca. 15 Minuten. Allerdings ist das eine Frage der psychischen Stabilität und wohl auch des Alters. Als mein Arzt mir sagte, dass diese OP notwendig ist, hat er sofort von sich aus die Vollnarkose angesprochen, da ich "noch so jung bin". Die meisten Grauer-Star-Patienten sind jenseits der 60 und sind wohl insgesamt etwas abgeklärter. Ich war mit gerade mal 40 in diesem Zusammenhang ein "Jungsspund" und in solchen Situationen gern auch mal psychisch labil.

Meine OPs sind nun etwa ein halbes Jahr her, war gerade bei einer Nachuntersuchung - alles super in Ordnung. Ich bin jeden Tag auf's neue super glücklich und so dankbar für das Ergebnis.

Leider kann ich die keinen Operateur in Deiner Gegend empfehlen, da ich in Norddeutschland bin.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Glück. Freu Dich auf das Ergebnis der OP.

Liebe Grüße

Tortuga

scchmal>spurra_mbo


Linsenimplantation

Ich habe mir im April diesen Jahres meine Augen mittels Intraokularlinsen korrigieren lassen. Aufgrund des jahrelangen KL-Tragens (ca 14 Jahre) haben mir mehrere Augenärzte gesagt, dass ich wohl keine Kl mehr tragen sollte. Mit Brille hab ich mich aber so eingeschränkt gefühlt (Treppen steigen, Auto fahren etc) dass ich mich zu dem Eingriff entschlossen habe. Leider war ich aufgrund meiner recht dünnen Hornhaut und der schon recht hohen Dioptrienzahl keine Kandidatin fürs Lasern, also war die Linsenimplantation die einzige Alternative.

Der Eingriff selber und die ersten Wochen danach waren nicht gerade einfach, aber im Nachhinein hat es sich absolut rentiert! Es ist ein gaaanz gaaanz anderes Lebensgefühl!!!! Und ich sehe jetzt mit beiden Augen besser als vorher mit Brille oder KL. Auch mein 3D-Sehen hat sich extrem verbessert.

Ich kann den Eingriff allen, die sich nicht lasern lassen können und mit Brille und KL nicht mehr leben können, empfehlen. Aber geht bitte zu Ärzten, die sich damit auskennen!!!!!!

cYlahoafrxt


sse deswegen noch mehr geduld aufbringen. mich macht das etwas skeptisch. mit dem gesunden auge (das nicht entzüdet ist) kann ich auch nur sehr schlecht in die ferne sehen. lesen geht gut. ab c.a. 50 cm ist es schlecht. weit ganz schlecht. was meint ihr – muss ich wirklich nur geduld haben oder ist der arzt schlecht – oder ...? bin etwas ratlos und verunsichert.

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