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Sehe unscharf, trotz neuer Brille

HLenrik FThommaxs hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe seit Jahren eine Hornhautverkrümmung und trage eine korrigierende Brille, mit der ich sehr zufrieden bin. Jetzt wollte ich eine neue Brille haben und in dem Zug hat mein Optiker eine neue Sehschärfenbestimmung bei mir gemacht.

Das Ergebnis war, dass die Dioptrie-Werte sich nur gering verstärkt haben. Allerdings müssen wohl die Achs-Werte sich geändert haben. Ich durfte dann an dem Gerät für die Sehschärfenbestimmung an einem Rädchen drehen, bis ich mit der eingestellten Stärke scharf sehen konnte. Soweit so gut.

Nachdem ich nun meine neue Brille erhalten habe schaue ich durch und sehe

einfach nicht scharf. Am rechten Auge sogar unschärfer wie am linken. Hinzu kommt, dass ich räumlich etwas verzerrt sehe.

Der Optiker sagte mir heutemorgen, dass ich die Brille nun mal 3-4 Tage tragen soll und dass sich die Augen bzw. das Sehzentrum im Gehirn an die neuen Achswerte erst gewöhnen muss. Irgendwann würde es dann "Klick” machen.

Das Problem ist nur, dass ich mir das nicht richtig vorstellen kann und die Brille zum Lesen, Fernsehgucken usw. immer wieder absetzen muss, weil es einfach total unangenehm und anstrengend ist und ich unscharf sehe.

Ist das alles normal? Danke für helfenden Rat!

Gruss, hennimac

Antworten
AZdrican 8x0


*Henrik

Dieses Gefühl hatte ich auch mal. Unzufrieden zum Optiker alles OK. Nachgemessen OK. Brillenpass Werte OK. Zwei Tage später hab ich per Zufall mal die Brille um 180° verdreht aufgesetzt. Super klar ...besser als normal. Wieder zur Kontrolle. Werte OK..aber das rechte und linke Glas wurde genau in der Fassung vertauscht eingesetzt.....ich hab dann natürlich (kostenlos) neue Gläser bekommen. Vielleicht ist es bei dir ja auch der Fall. Gruss A. :-o

TQrso0chlxy


Das Gehirn muß sich definitiv nicht an die neue Brille gewöhnen. Sofern es sich nicht um eine Gleitsichtbrille handelt, also mit Leseteil.

Sofern dein Optiker solche Thesen aufstellt, liegt es nahe, daß er einen Fehler bei der Herstellung der Brille oder Vermessung deiner Augen gemacht hat.

Hcenrik EThomas


@ Adrian

Hallo Adrian!

Danke für Deine Antwort. Ja, ich hatte das auch schonmal, dass die Gläser vertauscht wurden. Bei einer alten Brille. Was ich aber nicht verstehe ist: Warum merkt der Opriker das nicht, wenn er die Werte checkt? Das muss doch selbstverständlich sein, dass er merkt, dass die Werte dann auchmit Links und Rechts "vertauscht” sind, oder?

H'enr|ik mThomaxs


@Adrian

…ich meine ich verstehe es deshalb nicht, weil er bei meiner Brille die Werte auch schon kontrolliert hat und anscheinend alles ok. ist.…

HKenrigk ThoUmas


@ Adrian und Trochly

…muss nochwas loswerden:

Was ich festgestellt habe ist dies:

Wenn ich z.B. mit dem rechten Auge durch das rechte Brillenglas schaue und dabei die Brille so mit nem Abstand vor meine Augen halte und DANN die Brille etwas nach links drehe, DANN sehe ich irgendwann gestochen scharf! Das gleiche passiert wenn ich dies mit dem linken Auge und dem linken Glas mache.

Ist das alles noch normal ?

AkdriFan 8x0


*Henrik

Verschoben Achslage.....eindeutig. Gerade bei Hornhautverkrümmung ist die Anpassung ungemein wichtig. Gruss A.

HKenrik zThpomxas


@Adrian

Was soll ich jetzt meinem Optiker sagen?

Er meint ich müsste die Brille 3-4 Tage tragen. Aber ich habe Angst, dass ich damit meine Augen verderbe…

D(inaxh


Huhu.. ich würde da hingehen und ihm genaus sagen und zeigen, wann du scharf siehst.. müsste doch dann auf der Hand liegen, dass das Glas nicht stimmt?!

Ich hab ja auch so komische Zylinderwerte mit drin und sehe mit dem rechten durchs linke Glas, wenn ichs etwas drehe, noch viel schärfer also "so" durch das rechte Glas.. aber da es "so" auch scharf ist, ist es erstmal okay, zumal man ja mit Linsen eh viel besser sehen kann..

Kann aber auch dran liegen,dass mein rechtes Auge korrigiert auf über 120% kommt, das linke "nur" auf 100.. da ist dann vielleicht das Zylinderzeug dran schuld ???

Finde sowas immer spannend.. aber wie ätzend, wenn einem die TEURE (!!!!) Brille nichts bringt!!!

Oder warst du schon da?

LG Dinah

Tfro6chlxy


Sieht alles so aus als hätte ihr der Optiker ein Fehler gemacht, ich würde ihn schleunigst und mit Nachdruck darauf ansprechen, da du ja viel Geld für die Brille bezahlt hat.

Und sofern dein Optiker weiter darauf besteht, daß sich dein Gehirn erst an die Brille gewöhnen muß, würde ich unter Drohung rechtlicher Schritte mein Geld zurück verlangen und den Optiker wechseln.

So wie du dein Fall beschreibst, scheint hier der Optiker alles andere in der Ausbildung gemacht zu haben, als sich mit seinem Handwerk zu beschäfitgen.

bSorc~kmzanxn


Ich durfte dann an dem Gerät für die Sehschärfenbestimmung an einem Rädchen drehen, bis ich mit der eingestellten Stärke scharf sehen konnte. Soweit so gut.

Leider nicht gut, wie man sieht.

Diese Art der Achslagen Ermittlung ist nun absolut nicht der Stand der Messtechnik

Wenn ich z.B. mit dem rechten Auge durch das rechte Brillenglas schaue und dabei die Brille so mit nem Abstand vor meine Augen halte und DANN die Brille etwas nach links drehe, DANN sehe ich irgendwann gestochen scharf! Das gleiche passiert wenn ich dies mit dem linken Auge und dem linken Glas mache.

Das ist ein klarer Hinweis, daß die Achse nicht stimmt - der Optiker wird dir sicherlich KOSTENLOS neue Gläser liefern.

wEarixo


richtig, ich muss trochly und borckmann recht geben. in 99% der fällen ziehst du deine neue brille auf und siehst gestochen scharf, evtl mit nem kleinen unwohlsein aber sonst ok.

die augen gewöhnen sich normalerweise an alles, ich denke, dass der augenoptiker versucht seinen fehler zu vertuschen, indem er dich an deine neuen gläser anpassen will. irgendwann nimmt dein auge das hin und du gewöhnst dich da dran.

ehrlich gesagt habe ich noch nie von deinem fall gehört, dass du dir selbst die achse einstellen kannst/darfst. also ich stelle das den kunden immer selbst ein, da ich der optiker bin und weiß was ich mach...

-> also hin zum optiker und nen neuen sehtest fordern, und in dem falle auf kostenlose neue gläser bestehen.

S:eggxel


Ich durfte dann an dem Gerät für die Sehschärfenbestimmung an einem Rädchen drehen, bis ich mit der eingestellten Stärke scharf sehen konnte.

Das erinnert mich an meine ersten Unterrichtsstunden in Refraktion am Astiprüfblock (das Teil muß man als Laie nicht kennen) als wir mit dem Kreuzzylinder noch nicht arbeiten durften.

Also, wie borkmann schon sagte, das ist nicht der neueste Stand einer modernen Augenglasbestimmung.

Wobei auch sie zum Ziel führen kann, wenn man dabei einiges beachtet und der Prüfling über eine sehr gute Beobachtungsgabe verfügt und dabei der Sitz der Meßbrille nicht verändert wird.

Das nur am Rande.

Wobei das nicht heißen soll, daß der Threadersteller hier der Schuldige ist...ganz im Gegenteil!

@ Henrik

Wie alle schon gesagt haben, das Problem liegt eindeutig an der Achse

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