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Welche Gläser?

SDophixno hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

mein Augenarzt hat mir meine 1. (Fern-)Brille mit den folgenden Werten:


R: Sph -0,75 , Cyl -0,25

L: Sph -0,75

Hornhautscheitelabstand: 16 mm

Ausführung: Entspiegelung zur Vermeidung von Reflexen 3. Ordnung


verschrieben.

Welche Kunststoffgläser (Hersteller und Index) würdet ihr mir bei einer randlosen Fassung empfehlen?

In welchem Rahmen liegen hier die Preise für die verschiedenen Kunststoffgläser?

Die Gläser direkt beim "Discounter" wie z.B. "Fielmann" machen lassen oder lieber bei einem kleinen Optiker?

Danke im Voraus,

Sophino

Antworten
SEeg}gel


Auf jeden Fall solltest Du Dich bei einer randlosen Brille für Kunststoffgläser mit einem Brechungsindex von 1,6 entscheiden.

Diese bringen Dir zwar in Deiner relativ geringen Stärke keinen Dickenvorteil, aber dafür sind sie wesentlich robuster und zäher als das "normale" 1,5 er Kunststoffmaterial.

S4op"hino


Hallo Seggel,

K-Gläser mit hohem Brechnungindex bringen mir keine Vorteile ausser, dass sie stabiler sind ... stimmt das so?

Welche Gläserherstellern mit sehr guter Preis-Leistung würdet ihr mir empfehlen?

Merci, Sophino

Swegxgel


K-Gläser mit hohem Brechnungindex bringen mir keine Vorteile ausser, dass sie stabiler sind... stimmt das so?

Ja.

Wie gesagt, jede Bohrbrille oder randlose Fassung sollte aus Stabilitätsgründen - das Glas ist ja sozusagen ein tragendes Teil - mit 1,6er K-Gläsern verglast werden.

Lasse Dir aber bloß aus diesem Grund keine Gläser aus Polycarbonat aufschwatzen, das Material ist nicht geeignet für Bohrbrillen. Es ist zwar sehr bruchsicher", aber viel zu empfindlich gegenüber Spannungen am Bohrloch.

Wieviel möchtest Du denn für die Gläser ausgeben?

S.ophi>nxo


Wieviel möchtest Du denn für die Gläser ausgeben?

Ich habe noch keine Ahnung, was Gläser überhaupt kosten :-o . Um die 150€ würde ich maximum für Gläser ausgeben, aber es kommt drauf an, welche Eigenschaften sie besitzen !!

Sie sollen auf jeden Fall superentspiegelt und Kratzsicher sein und keinen Schmutz anziehen.

Ahnonywmax1


Seggel

Echt?

Lasse Dir aber bloß aus diesem Grund keine Gläser aus Polycarbonat aufschwatzen, das Material ist nicht geeignet für Bohrbrillen. Es ist zwar sehr bruchsicher", aber viel zu empfindlich gegenüber Spannungen am Bohrloch.

Das finde ich interessant. Ich habe in meiner Randlosbrille meines Wissens Polycarbonat (Essilor AS Airwear phototrop), die Brille habe ich mittlerweile fast 4 Jahre, und keinerlei Probleme. Womit ich Deine Aussagen keineswegs bestreiten oder hier eventuelle Empfehlungen abgeben möchte (ich bin kein Fachmach). Es überrascht mich nur.

Na ja, mittlerweile würde ich eh wegen der Dicke die 1,67 bevorzugen, die ich in meiner anderen Brille habe (nur damals konnte ich mir die in phototrop nicht leisten, zumal da ich einem Jahr zweimal veränderte Werte hatte....).

Sophino

Also ich hatte schon Gläser verschiedener Markenhersteller (Zeiss, Rodenstock, Hoya, Essilor), und konnte da gerade bei normalen Gläsern keinen Unterschied feststellen.

Auf Deine Frage nach dem Optiker: ich gehe lieber zu einem kleinen Optiker, ganz einfach, weil mir die persönliche Beratung von einem Optiker, der im Laufe der Jahre auch meine Bedürfnisse kennt, wichtig ist. Und ich das dem ständig wechselnden Personal von "Discountern" vorziehe. Wobei es aber sicher überall gute und weniger gute gibt.

SPeggxel


@ Anonyma1

Polycarbonat-Gläser sind in den USA ziemlich weit verbreitet, denn da drüben muß ja alles "schußsicher" sein, was PC bestimmt ist.

Und dieses Glasmaterial ist eben vor Jahren über den großen Teich geschwappt.

Wir Deustche denken ja immer, daß alles aus den USA das Nonplusultra darstellt.

Nur leider ist das beim PC, wie auch in vielen anderen Bereichen, eben nicht so.

PC ist spannungsempfindlich, läßt sich besch... randbearbeiten (schleifen), besch... bohren, besch... rillen, besch... feilen, Spiritus (in der Optik seeehr weit verbreitet) ist der Tod für alle PC-Gläser usw.

Der einzige Vorteil ist eben die Schußfestigkeit, aber brauchen wir das hier in Deutschland?

Ich glaube nicht!

A'nonfymxa1


Seggel

Nein, schusssichere Gläser brauche ich bei der Schreibtischarbeit sicher nicht ;-D

Ich kann mich nur erinnern, dass früher ja phototrope Gläser für Randlosbrillen überhaupt nicht gingen (da es die ja auch nicht in Kunststoff in höheren Indices gab). Und wie ich diese Brille gekauft habe, sagte mir mein Optiker, dass es jetzt eben diese Gläser gibt, mit denen es geht (also randlos mit selbsttönend). Und bis heute hatte ich mit der Brille keine Probleme. Vorteile gegenüber normalem Kunststoff sehe ich aber auch nicht. Bei neuen Gläsern, die ich irgendwann mal brauche (da die Werte nicht mehr ganz stimmen) würde ich ohnehin wegen der Dicke Kunststoff 1,67 nehmen.

Und ja, dass ich diverse Brillenreiniger nicht verwenden soll, hat mir mein Optiker auch gesagt.

S^egg]el


Bei den "alten" phototropen Gläsern muß man zw. dem Produkt von Rodenstock (in der Masse gefärbt) und allen anderen Glasherstellern (Transitions, oberflächenbedampft) unterscheiden.

Das alte phototrope Rodenstock-Kunststoffmaterial war wirklich für Bohrbrillen nicht geeignet, weil viel zu spröde.

Mit den 1,5er Transitions-Gläsern war das jedoch nicht so problematisch, auch wenn es nicht die Zähigkeit des 1,6er Materiales hatte.

Aber die neue Generation von Rodenstock ist da schon wesentlich besser geeignet, allen voran natürlich das 1,6er und 1,67er Material

Soop-hixno


Hallo,

ich habe mir jetzt ein paar Angebote geholt und muss dabei festellen, dass die Preise für MARKENgläser (Hoya und co. ...) mit einem 1,6-Brechungsindex ab 210€ (das Paar) kosten.

ProOptik verlangt für seine Gläser (Hersteller heisst SELEST oder so, aus BadenWürttemberg) 160€.

Im Internet sind die Preise deutlich billiger.

Ich bin am Überlegen, ob ich die Gläser doch im Internet bestelle und sie dann bei einem Optiker hier vor Ort schleifen lasse.

Hat jemand schon Erfahrung mit solchen Bestellungen aus dem Internet?

mVurkdyy


Hallo Sophino!

Dann such dir aber erstmal einen Optiker, der dir die Gläser aus dem Internet auch einarbeitet, ich denke, das wird schwierig werden...

Ich würde dir auch nicht empfehlen, die Gläser im Internet zu bestellen, weißt du wirklich, was du da bekommst?

Was machst du, wenn du anschließend aus irgendwelchen Gründen mit der Brille nicht klar kommst? Dann hast du das Geld in den Sand gesetzt, du wirst nichts erstattet bekommen, wenn die Gläser geschliffen wurden. Bei einem Optiker hast du normalerweise eine Verträglichkeitsgarantie auf Gläser, die du da kaufst...

Gruß Murkyy

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