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Schlieren auf Kunststoggläsern gehen nicht ab. Beschädigung?

M'ar=kus_xK hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

eine Frage, die weniger meine Augen, sondern meine Brille betrifft:

Ich habe diese seit ca. 1/2 Jahr, Kunststoff"gläser", superentspiegelt, gehärtet, Index 1,6, meiner Information nach von Hoya.

Das die superentspiegelten kritischer beim Reinigen sind was Schlieren angeht, habe ich mittlerweile mitbekommen, aber mit täglichem Reinigen (mit Wasser gespült und mit nem Microfasertuch getrocknet, ab und zu mal Spüli zur "Intensivreinigung") hat das eigentlich immer super geklappt,

Nur in den letzten tagen fiel mir auf, dass sie irgendwie ständig leicht "verschmiert" gewirkt haben. Jetzt hab ich sie mal wieder gründlich mit Spülmi(ohne Hautbalsam o.ä.) gereinigt und nachher bemerkt, dass die Gläser beide in der Mitte ganz feine kreisförmige Schlieren haben, die offenbar nicht weggehen.

Man sieht sie aber nur dann, wenn man die Brille gegen eine Lichtquelle hält, am besten bei so kleinen Halogenspots, oder halt wenn ich sie aufhabe, da merke ich auch dass von punktförmigen Lichtquellen so leichte "Strahlen" weggehen.

Habt ihr sowas schonmal gesehen? Ich habe die Vermutung, dass das irgendwas an der Beschichtung ist. Kann mir aber echt nicht vorstellen, woher das kommen soll. Wie gesagt, ich reinige die Brille immer nass, höchstens ganz selten, dass ich mal trocken drüberwische, dann aber auch nur mit Microfaser und nachdem ich den Staub abgepustet habe. Das sollten gehärtete Gläser doch abkönnen, oder? Meine letzte Brille hatte ich über 4 Jahre, die Kunststoffgläser sind nicht gehärtet und bis auf einige ganz feine Kratzer sehen die aus wie neu. Ist also ganz sicher nicht so, dass ich unvorsichtig mit meinen Brillen umgehe.

Die Schlieren bilden auch einen richtigen Kreis, sieht nicht so aus, als wären die beim Putzen entstanden.

Ich denke, ich werde morgen mal beim Optiker vorbeischauen, aber vielleicht hat ja jemand noch einen Tipp.

Hoffe nicht, dass das Beschädigungen sind, denn dann wird man eher schlechte Karten haben, das auf Garantie zu bekommen, oder?

Gruß

Tobi

Antworten
AQnon~yma1


Hast Du die Gläser vielleicht mal versehentlich mit heißem Wasser gewaschen oder sonst irgendwo an einem Ort liegen gelassen, wo es zu heiß wird?

Das ist mir nämlich einmal passiert, und führte dazu, dass die Beschichtung beschädigt wurde (sah so ähnlich aus, wie Du das beschreibst....).

Wenn es dagegen wirklich ein Materialfehler der Gläser ist, müsste die Garantie gelten. Da das die Schuld des Glasherstellers (und nicht des Optikers) ist, glaube ich auch nicht, dass sich der Optiker da groß "querstellen" wird. Schließlich ist er ja auch daran interessiert, Dich als zufriedenen Kunden zu behalten.....

MQarku!s_xK


Hallo,

also mit richtig heißem Wasser nicht, normal mit lauwarmen Wasser und wenn sie etwas schmutziger waren auch mal etwas wärmer, aber nie so heiß als dass es zu dampfen begonnen hätte.

Mit meinen alten Brillen hab ich das auch immer so gemacht.

Ansonsten ist die Brille immer entweder auf meiner Nase oder im Etui am Schreibtisch, also auch nie im heißen Auto oder so...

Aber genau das mein ich, dass der Hersteller einem in dem Fall sicher erstmal falschen Umgang mit den Gläsern unterstellen wird. Hab keine Lust, die Brille jetzt wochenlang aus der Hand zu geben und am Ende dann noch mit Kratzern im Gestell wieder zurückzukriegen (war teuer, ist aber offenbar etwas empfindlich, was die Lackierung angeht).

Aber wird wohl erstmal nix anderes übrigbleiben, als morgen mal zum Optiker zu schauen...

s"aAbrsixni


Wenn die Gläser erst ein Jahr alt sind und man sieht, dass es ein Materialfehler ist dann sind die Glasfirmen eigentlich sehr tolerant, wenn man aber sieht, dass es Selbstverschulden ist, d.h. höhere Wärme dann ist's immer ein wenig heikler.

Muarkuxs_K


Hallo,

na da bin ich ja mal gespannt auf die Kulanz des Optikers - ist die erste Brille, die ich von diesem gekauft habe, nachdem mein alter Optiker irgendwie nen Höhenflug in Sachen Preisgestaltung bekommen hat.

Ich kenn es halt so, dass viele Hersteller, egal in welchem Bereich einem gerne mal Selbstverschulden andichten und man dann zusehen kann, wie man das Gegenteil beweist.

Naja, morgen weiß ich mehr. Hoffentlich endet das nicht in wochenlangem "Einschicken", wie bei manch anderen Sachen.

Ärgerlich, bisher hab ich immer nur mittel entspiegelte Gläser ohne Hartschicht genommen und hatte wie gesagt nie Probleme, und diesmal mit den "besseren" gibt's Ärger... Naja, was solls...

s"abrzini


Die Entspiegelung ist eigentlich bei allen Gläsern sehr empfindlich, egal ob Hartschutzschicht oder nicht.

Hmmm sgeht bei uns sind die Glasherstellungsfirmen sehr kulant in der Regel

zSongoor


Also bei einer Brille meiner Frau ist sowas auch schon vorgekommen.

Da hat sich das dann als Materialfehler rausgestellt, und der Optiker meinte noch, das wäre bereits die dritten Gläser, die das Problem hätten. Schlechte Charge gewesen.

Richtig, geh also zum Optiker, der weiss, wo er die Gläser herhat.

M:arku.s_xK


Hallo,

ja, war gestern beim Optiker, die Gläser werden eingeschickt.

Er meinte auch, dass es nach nem Materialfehler aussieht und es wohl auf Garantie gehen wird. Aber das letzte Wort hat da natürlich der Hersteller Hoya.

Jetzt muss ich halt minderstens eine Woche mit meiner alten Brille rumlaufen. Am Anfang ganz schön anstrengend, wieder mit den schwächeren Gläsern klarzukommen, aber mittlerweile gehts ganz gut.

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