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Problem mit brille

s0unsantnanxi hat die Diskussion gestartet


hallo,

interessehalber wollte ich mal fragen, welche möglichen ursachen es gibt, wenn eine brille durch das tragen schwindel und benommenheit auslöst, obwohl die brillengläser weder zu stark noch zu schwach korrigiert sind?

ich habe das gefühl, dass mit meiner brille irgendetwas nicht stimmt. das schwindelgefühl, was ich ständig habe, reduziert sich nämlich, wenn ich längere zeit die brille ablasse. aber die brillenstärke ist exakt und meine augen ansonsten in ordnung, war vor kurzem beim augenarzt. also könnte es doch an der brille liegen? aber an was daran genau?

freue mich über antworten :-)

Antworten
a?uMgenex2pertxe


Welche Werte hast du denn? Bist du Kurzsichtig?

sPusanxnani


ja ich bin kurzsichtig und habe eine hornhautverkrümmung.

rechts: sphäre: -6,00 cylinder: +2,5 Achse: 94

links: sphäre: -6,75 cylinder: +0,50 Achse: 10

A)nt7iVgoxne


eine Möglichkeit

wäre noch, dass die Achse nicht so eingeschliffen wurde, wie sie sein sollte.

Das kann man beim Optiker überprüfen lassen, ob die Gläser so sind, wie sie sein sollen.

Hast du die Brille neu?

Hat sich im Gegensatz zu der vorigen etwas an den Stärken geändert?

lg

sfusannxani


die brillengläser habe ich schon seit 3 jahren. nur das gestell wurde 2mal erneuert, weil die brille 2mal entzwei brach (kunststoffgestell). generell wurde an der brille schon ziemlich viel herumgedoktert. da an dem kunststoffgestell ja keine "nasenstützen" sind und die brille auf meiner nase zu tief saß, wurde die brille in der mitte erwärmt und der kunststoff dort zusammengedrückt, sodass sie höher auf der nase saß.

ich war vor ca. einem monat beim augenarzt und die augenstärke hat sich nicht verändert. aber meine brille ansich hat noch nie jemand kontrolliert.

dieses schwindelige gefühl habe ich auch schon mehrere jahre, habe auch schon alles abklären lassen, jedesmal ohne befund. vielleicht ist es auch psychosomatisch, ich weiß es nicht.

an entspiegelung oder "verdünnung" der gläser kann es nicht liegen oder?

oder daran, ich verstehe nicht viel davon, aber das sind ja konkave gläser, und die schärfste punkt zum sehen liegt in der mitte und zum rand hin wird es unschärfer. vielleicht liegt dieser scharfe bereich nicht genau in der mitte, wo ich hindurch schaue, sodass die gläser falsch eingepasst sind?

gruß

svus[annaxni


ich habe mir grad nochmal meinen brillenpass angesehen.

als ich vor drei jahren diese neuen gläser bekommen habe vom augenarzt, war ich unzufrieden und habe beim optiker die gläser bzw meine sehstärke nochmals kontrollieren lassen. und die werte wurden beim optiker nochmal verändert.

vorher (beim augenarzt):

R: -6,50 +2,50 94°

L: -6,50 +0,50 10°

beim optiker (das sind die gläser, die ich jetzt habe):

R: -6,00 +2,50 89°

L: -6,75 +0,50 20°

ich kann damit nicht viel anfangen. aber sind das gravierende unterschiede?

und was ist mit den achsen?

und wenn ich jetzt immer beim augenarzt war, musste ich ja nur an der wand die zahlenreihe lesen. und da ich das konnte, hieß es, es ist alles in ordnung. der augenarzt weiß aber gar nicht, dass ich meine gläser damals nochmals habe verändern lassen beim optiker. hat das damit vielleicht irgendwas zu tun und die gläser sind doch zu stark?

args ist das verworren. :-/

AOnony|max1


Also ich würde mal die Zentrierung der Brillengläser überprüfen lassen. Es ist nämlich schon wichtig, dass das Zentrum der Brillengläser auch da ist, wo Du durchschaust.

Denn wenn, wie Du schreibst, an Deinem Brillengestell schon so viel geändert wurde, siehst Du natürlich an einer anderen Stelle durch die Gläser, als bei der Anpassung. Was sich auf das Sehen auswirken kann.

Falsche Werte sind natürlich eine andere Möglichkeit. Und rechts ist der Unterschied immerhin 0,5 Dioptrien. Und bei einem Zylinder von 2,5 können auch 5° Unterschied bemerkbar sein.

Bevor der Arzt das auf die Psyche schiebt, würde ich definitiv sowohl Deine Augen (also auf die korrekten Werte) als auch die Zentrierung der Brille überprüfen lassen.

PS: Zu starke Gläser kann man durch Akkomodation ausgleichen. D.h. auch mit etwas zu starken Gläsern kannst Du die Zahlentafel lesen, genauso wie mit einer etwas falschen Astigmatismus-Achse... Für eine richtige Bestimmung der Werte sollte sich der Optiker/Augenarzt so lange Zeit nehmen, bis Du das optimale Ergebnis erreichst, und nicht, bis Du irgendwie eine bestimmte Zahlenreihe lesen kannst.....

SAeggSel


Angesichtsdessen dass Deine Brillengläser schon 2x in eine andere Fassung umgesetzt bzw. umgeschliffen wurden, liegt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an der korrekten Zentrierung (opt. Mittelpunkt der Gläser im Bezug auf den Augenabstand) und vielleicht auch noch an der Achse des rechten Glases.

Geh´ zu Deinem Optiker und lasse die Zentrierung nochmal überprüfen, auch im Bezug auf die Augendrehpunktforderung, falls es sich bei Deinen Gläsern um sog. asphärische handelt.

s,usaWnnanxi


hallo,

vielen dank für die antworten!

also geschliffen wurde meiner meinung nach nicht an den gläsern, da es zwar immer ein neuen gestell war, aber mit genau der gleichen form, also die gleiche art der brille.

dann werd ich morgen also mal zum optiker gehen. wenn das wirklich die ursache ist, wäre es natürlich sehr erleichternd.

und wie ist das denn mit kontaktlinsen. spielt da eine zentrierung auch eine rolle? wäre es da einfacher mit der "anpassung"?

gruß

susan

syusfannxani


@ seggel

habe eben nachgeschaut was asphärisch bedeutet. also ich habe solche gläser, die zum rand hin nicht so dick werden wie normale gläser. und warum sollte das überprüft werden?

gruß

S*e)ggexl


Weil man asphärische BG nicht nur nach der horizontalen (Augenabstand), sondern auch auch nach der vertikalen Richtung (Höhenzentrierung) exakt eingeschleifen muß, gerade bei Deinen mittelhohen Werten.

Woher willst Du denn wissen, ob an Deinen BG nicht rumgeschliffen werden mußte?

Abgesehen davon ist die Zentrierung auch von der Stegweite der Fassung abhängig.

Du sagtest ja selbst, daß bei der letzten Fassung der Steg "gekröpft" werden mußte, weil sie zu Anfang zu tief gesessen war.

Natürlich ist auch bei Linsen eine gute Zentrierung wichtig, nur hat das z.T ganz andere Gründe (Sitzverhalten, Belastung der Hornhaut..usw.). [weiche Linsen zentrieren sich meist immer sehr gut]

Ob in Deinem Fall eine Anpassung von KL leicht wäre kann ich von der Ferne nur sehr schwer beurteilen...das ist von sehr vielen Faktoren abhängig wie zum Bsp. Radienverhältnis, Abflachung der HH, Tränenfilm, Lidspannung und und und....

Falls Du ernsthaft über KL nachdenkst, dann würde ich mir formstabile (auch harte genannt) KL anpassen lassen.

s}usan=nani


hallo,

ich war heute beim optiker und nach einem sehtest sind folgende neue werte herausgekommen:

R: -6,0 +2,0 90°

L: -6,5 +0,5 10°

man sagte mir das sind unwesentliche unterschiede zu meinen bisherigen werten und es kommt auch auf die tagesform an, beim nächsten mal wären die werte vielleicht wieder leicht verändert. kurz um die werte sind in ordnung und diese geringen unterschiede hätten nicht viel auswirkungen auf mein sehen...

insgesamt war ich unzufrieden. ich musste mehrfach fragen und darauf bestehen, dass die gläser und die zentrierung kontrolliert wurden. sie sagte, durch das leichte zusammendrücken des steges beim anpassen würden nur millimeterleichte veränderungen des mittelpunktes entstehen und das ist nicht weiter zu beachten. kontrolliert hat sie es dann aber und meinte alles ist o.k.. auf die asphärischen gläser ist sie nicht weiter eingegangen, sie sagte nur nach kurzer eingewöhnung müsste das kein problem sein und das schwindelige gefühl würde nicht davon kommen.

sie meinte, der schwindel könnte durch die randverzerrungen, durch die chromatische aberation eventuell entstehen, wenn ich da durch schaue und ich könnte mit tageslinsen ausprobieren, ob es damit besser klappt. aber sie sagte, weiche linsen würden das dann sein und keine harten...

so richtig weiß ich jetzt auch nicht weiter, wahrscheinlich werde ich die tageslinsen dann wohl mal ausprobieren. :-|

s`uvsaxnnanxi


ich würde mich über meinungen noch freuen!*:)

mUurkxyy


Hallo Susannani!

Ich würde mal den Optiker wechseln, und zwar schnell!

Wenn die Tante behauptet, dass "millimeterleichte" Veränderungen keine Auswirkungen auf dein Sehen haben, dann hat sie schlichtweg keine Ahnung! Gerade bei höheren Werten ist es extrem wichtig, dass alles passt. Je höher die Werte, umso stärker wirkt sich eine Fehlzentrierung aus. Dann kommt noch hinzu, dass du asphärische Gläser trägst (siehe dazu die Erklärung von Seggel...).

Mich würde auch mal interessieren, wie die Dame die Gläser "überprüft" hat. Auf deiner Nase mit Anzeichnung? Oder mal schnell in der Werkstatt verschwunden, ein bischen rumgeklappert und anschließend behauptet, dass alles ok ist?

Geh zu einem Optiker, der sich Zeit nimmt für dich. Die gibt es nämlich auch...

Gruß Murkyy

s;usnann#axni


hallo!

also sie hat die brille erst unter ein gerät gehalten, danach mit einem stift punkte auf den gläsern markiert und hat sie mir dann wieder aufgesetzt, nachgeschaut und gemeint, es ist in ordnung. also gehe ich davon aus, dass sie die zentrierung damit überprüft hat.

und könnte es wirklich daran liegen, dass ich durch die randunschärfe bei der brille so beim sehen gestört werde, dass mir schwindlig wird? sodass das ausprobieren von tageslinsen (focus dailies wurde mir empfohlen) auch sinnvoll ist? denn da gibt es ja keine randunschärfen? sind tageslinsen (focus dailies) denn auch asphärisch?

schönen gruß

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