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Gleitsichtbrille

T#aps


Brillentausch

So nun weiß ich endlich, wie es mit meiner Gleitsichtbrille weitergeht.

Ich bekomme nun als Ersatz kostenfrei zwei separate Brillen (Lese- und Fernbrille) :-D . Muss mir nur noch ein zweites Gestell auswählen.

Werde sehen, wie ich mit dem Wechseln klar komme.

Tgapxs


@ Tortuga

Natürlich habe ich auch schon von positiven Erfahrungen gehört, sonst hätte ich es wohl auch gar nicht probiert.

Vielleicht hängt es bei mir auch mit den so sehr unterschiedlichen Werten rechts und links zusammen, (die man mit einer Brille gar nicht ausgleichen kann) dass die Verzerrung so gravierend und unterschiedlich erscheint.

Als Kontaktlinsen hatte ich li +5,5 re +0,25, in der Brille li +3,5 (+1) re +0,5 (+1). Irgendwo habe ich gelesen, dass der Unterschied nach Möglichkeit nicht größer als 2 Dioptrien sein sollte.

SVeggxel


@ Taps,

soweit ich Deine Posts überblicken kann, hast Du die Gleitsichtbrille bei einem Augenarzt anfertigen lassen.

Wer hat denn die Zentrierung bestimmt und später kontrolliert und vor allem wie und mit welchen Hilfsmitteln?

Laß mich raten: die Arzthelfer-Azubine, die vor 2 Wochen in diese Thematik eingearbeitet wurde. :-/

Selbst mit einer Anisometropie (Stärkenunterschied rechts/links) von 2 dpt ist Gleitsicht normalerweise kein Problem, vorausgesetzt die Refraktion, die Zentrierung und die Qualität der Gläser stimmen!

Kennst du den Glashersteller und die Produktbezeichnung?

TUaps


Wer hat denn die Zentrierung bestimmt und später kontrolliert

Anhand zweier Digitalfotos wurden durch den Arzt selbst am PC mittels Software die Werte (Pupillenabstand, Augenhöhe etc) bestimmt und dann online an den Hersteller übermittelt. Er meinte auch, dass die Passform der Brille (Breite und so) richtig sei.

Bei der Kontrolle wurde die Brille lediglich an den Hersteller gesandt und mit den einmal ermittelten Werten verglichen.

Die Schwester hat sich nur am Gestell "verdient gemacht". Sie war der Meinung, das biegt sie einfach mal ein bischen hin, was ich natürlich abgeleht habe. Mag ja sein, dass die anderen alle ein Normgesicht hatten, aber bei meiner Brille mussten nun mal die Bügel angepasst werden. Ich weiß auch nicht, wie lange die schon Brillen vertreiben, aber länger als 1/2 bis 1 Jahr kann es nicht sein.

Komisch kam mir die Sache schon vor, aber da ich seit zig Jahren bei keinem Optiker war, wusste ich auch nicht so recht, was heutzutage üblich ist. Aber hinterher ist man immer schlauer. Ich hätte sagen können, danke sie sehen mich nie wieder, doch jetzt muss ich da wohl irgendwie durch. Und einen neuen Augenarzt finde ich auch nicht so einfach.

Selbst mit einer Anisometropie (Stärkenunterschied rechts/links) von 2 dpt

Wie kommst du auf 2? Die Kontaktlinsen haben einen Unterschied von 5, die Brille 3, oder?

Zum Produkt selbst muss ich nachher auf der Rechnung nachsehen.

TqapGs


Der Hersteller der Brille ist eine Computer Optik GmbH, die direkt an Augenärzte liefert, aber die können ja nichts dafür.

Zu den Gläsern steht außer den Stärken auf dem Vertrag:

Typ: Be4Ty

Material: Orga 1.50

Permadur+Super -AR

Ich verstehe ja noch, das es sich um Kunststoffgläser mit einem Brechnungsindex von 1,5 handelt und weiß, dass sie entspiegelt sind, aber sonst?

Und klar, ich kann den Augenarzt wechseln, da mir seine Praktiken nicht gefallen, aber momentan finde ich in unserer Region kaum einen anderen, der neue Kassenpatienten annimmt. Und ich brauche ja nicht nur eine Brille bzw. Kontaktlinsen, sondern muss nun mal hin und wieder (halbjährlich) meine Augen untersuchen lassen.

bfuddSleia


So, auch mein Update:

..die Brille ist nun - augenscheinlich mit neuen Gläsern - vom Hersteller wieder beim Optiker eingetroffen, kann abgeholt und getestet werden...ich bin gespannt und werde berichten. ;-)

Sceggxel


Als Kontaktlinsen hatte ich li +5,5 re +0,25, in der Brille li +3,5 (+1) re +0,5 (+1). Irgendwo habe ich gelesen, dass der Unterschied nach Möglichkeit nicht größer als 2 Dioptrien sein sollte.

Hallo Taps,

da habe ich wohl Deine obigen Angaben zu schnell überflogen.

Solch ein Stärkeunterschied rechts zwischen KL und Brille ist sehr ungewöhnlich, da kann irgendetwas nicht stimmen.

Nur eine Ferndiagnose ist in dem Fall sehr schwierig, da müßtest Du schon auf meinen Refrastuhl sitzen und ich die Brille in der Hand halten.

Eine optimale Anpassung, gerade bei einer Gleitsichtbrille, ist unumgänglich.

Diesen Glashersteller bzw. den Gläsernamen kenne ich nicht.

Warum mußt Du halbjährlich Deine Augen untersuchen lassen?

LG

T$axps


Solch ein Stärkeunterschied rechts zwischen KL und Brille ist sehr ungewöhnlich, da kann irgendetwas nicht stimmen.

Die Kontaktlinsen haben die richtige Stärke, die ich brauche. Bei einer Brille dürfe man re/li keinen so großen Unterschied machen - hat man mir erklärt.

Warum mußt Du halbjährlich Deine Augen untersuchen lassen?

Na zumindest theoretisch wegen der Kontaktlinsen, meist waren es dann doch 9-10 Monate.

T'axps


@ Seggel

Ich vergaß, zum besseren Ausgleich sollte ich ja li noch zusätzlich eine Kontaktlinse von +1,5 tragen.

Sweggexl


Na dann sieht die Sache natürlich wieder anders aus.

Was mich jedoch stutzig macht ist, dass beiderseits kein Astigmatismus befunden wurde.

Das ist recht ungewöhnlich, gerade bei Gleitsichtgläsern ist es sehr, sehr wichtig, dass die Werte bis aufs i-Pünktchen exakt stimmen, sonst ist ein Scheitern schon vorprogrammiert.

Ich gehe mal davon aus, dass die Werte +1,00 in den Klammern die Addition darstellen.

TIaps


@ Seggel

Naja ich habe ja nicht die kompletten Brillenwerte gepostet, ich habe die eh nicht im Kopf (sollten nur Anhaltspunkte sein).

gerade bei Gleitsichtgläsern ist es sehr, sehr wichtig, dass die Werte bis aufs i-Pünktchen exakt stimmen

Was ist mit der Zentrierung, wenn je nachTagesform der Schielwinkel ein anderer ist und Messungen andere Pupillenabstände ergeben?

blirdixe


Hallo,

auch ich hatte Probleme in Form von Schwindel mit einer Gleitsichtbrille, die ich vor ca. 2 1/2 Jahren gekauft hatte, aber nicht unmittelbar nach dem Kauf, sondern erst wochenlang danach.

Und das war das Problem. Kein Arzt konnte sich erklären, woher der Schwindel kam, auch nicht der Augenarzt, den ich zur Kontrolle der Brille aufgesucht hatte. Die Kontrolle ergab keine Fehler.

Weil mir die ständigen "Peilübungen" zum Finden des Schärfepunktes immer lästiger wurden, habe ich mich dazu entschieden, wieder auf Einstärkenbille umzusteigen.

Jetzt habe ich wieder zwei Brillen, eine Fernbrille und eine sog. "Bürobrille", die von der Leseentfernung bis zu ca. 1 m Entfernung scharf machen soll. Diese Brille war schon fertiggestellt, ich musste sie aber reklamieren, weil die Degression für meine Monitorentfernung zu schwach war. Sie wird in den nächsten Tagen fertig.

Bis dahin behelfe ich mir am PC mit einer uralten Lesebrille, die inzwischen für das Lesen zu schwach geworden ist. Die Stärke kommt in Monitorentfernung in etwa hin.

Der Schwindel ist verschwunden, seitdem ich die Gleitsichtbrille nicht mehr trage.

Ich werde so eine Brille wohl nicht mehr kaufen.

Gruß, birdie

b0uddlXeia


Ich muss...

...in Anbetracht der Umstände den Faden wieder aus der Versenkung holen. ;-)

Die damals neu hergestellte zweite Gleitsichtbrille hatte den gleichen Effekt: Kopfschmerzen, die sich im Laufe des Tages so ins Unerträgliche steigerten, dass ich kurz vor dem Erbrechen war.

Nach Abnehmen der Brille verschwanden diese innerhalb kurzer Zeit.

In der Zwischenzeit habe ich weiter meine die Kurzsichtigkeit korrigierende Einstärkenbrille getragen, bin damit, auch beim Lesen weitestgehend zurechtgekommen.

Inzwischen ist das Lesen aber deutlich schwieriger geworden, ich muss hierzu, selbst bei der Buchstabengröße eines Zeitungsartikels, die Brille abnehmen, dann sehe ich die Buchstaben ohne Probleme scharf.

Meine Fragen mit Dank für Antworten:

Gibt es eventuell tatsächlich eine prinzipielle Unverträglichkeit von Gleitsicht bei einzelnen Menschen?

(Der Optiker bezweifelte damals meine Symptomatik, so etwas gäbe es nicht, die Brille sei jetzt in Ordnung. %-| ).

Wenn ja: welche Alternativen habe ich?

Wenn nein: worauf ist jetzt zu achten?

Ist bei jetzt deutlich schlechterer Sehschärfe in der Nähe ein erneuter Versuch mit Gleitsicht sinnvoll?

bVuddlVeixa


*schubs*

Zu komplex? ;-)

MperoVnymy


Alternativen sind, denke ich:

a.) Jetzige Praxis beibehalten (also ohne Brille zu lesen).

b.) Zwei Brillen für nah und fern, die für Nähe mit schwächerer Minusstärke.

c.) Bifokal.

Nachteil von (a.) und (b.): Geht schlecht, wenn du etwas machst, wo du öfters zwischen Sehdistanzen wechselst (z.B. etwas von einer Tafel abschreiben).

Nachteil von (c.): Ästhetik (Man sieht die unterschiedlichen Glasstärken und es wirkt 'mittelalterlich'

Nachteil von allen drei (so weit ich das verstanden habe): Nicht für verschiedene Distanzen des Nahbereichs, z.B. Lesen eines Beipacktextes vs. Lesen vom Computerbildschrim (was sicher bei fortgeschrittener Alterssichtigkeit eine größere Rolle spielt).

Keine Ahnung, ob es prinzipielle Unversträglichkeiten gibt, aber wenn du dich fast übergibst, musst du es ja auch nicht erzwingen.

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