» »

Grauer Star durch Kortison - wie schnell wird es schlechter ?

L7inay.x2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich nehme seit 7 Jahren Kortison (habe Sarkoidose) und vor ein paar Tagen erfahren, dass ich mit 39 Jahren schon einen grauen Star habe - eben als Nebenwirkung vom Kortison.

Seit ca. einem halben Jahr schmerzen meine Augen häufig, ich bin sehr lichtempfindlich geworden und kann nicht mehr so genau in die Ferne schauen, bzw. es ist unscharf.

Vorher war ich gaaanz leicht weitsichtig (Brille war überhaupt nicht nötig) und nun bin ich kurzsichtig lt. Augenarzt. Er hat mir jetzt eine Brille verschrieben...

Meine Frage an euch ist, ob mir jemand sagen kann, vielleicht auch aus eigener Erfahrung, was nun auf mich zukommt...wie schnell werden meine Augen wohl schlechter (mir ist klar, dass es individuell verschieden ist, aber so als ca. Wert) ? Es soll ja wohl durch Medikamente/Kortison begünstigt, schneller gehen, aber was heißt das...Monate, Jahre und ist eine OP unausweichlich ?

Gibt es eurer Erfahrung nach etwas, was den Verlauf der Krankheit verlangsamen oder im besten Fall aufhalten kann ? Der Augenarzt meinte Q10 Tabletten wären ein Versuch wert, was haltet ihr davon ?

Ich bin irgendwie bezüglich der Diagnose noch ziemlich durch den Wind...und würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

LG Lina

Antworten
Liin,a.x2


Huhu,

kann denn niemand was dazu sagen ???

Würde mich freuen...

LG Lina

mHinian8anas


Hallo Lina,

es wundert mich, dass die Ärzte bei Dir so ehrlich sind und es zugeben, dass Kortison den Grauen Star verursacht. Es steht zwar in den Nebenwirkungen, aber bei meinem Schwiegervater stritten es die Ärzte ab.

Er bekam anfangs täglich 30 mg, später als Erhaltungsdosis 5 mg täglich. Nach ca. 6 Monaten hat er bereits die Sehverschlechterung bemerkt - er bekam dann sofort die Diagnose Grauer Star.

Er wurde mehrmals gelasert, um den Grauen Star zu stoppen. Die Sehschwäche dadurch bildet sich nicht zurück. Anfangs war von einer OP die Rede, aber jetzt nicht mehr. Allerdings nimmt er nun schon über ein Jahr kein Kortison mehr! Ich nehme an, deswegen benötigt er keine OP mehr. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er das Kortison nicht benötigt hätte. Tja, wenn auf kleine Krankenhäuser hört.

Pauschale Aussagen kann hier niemand treffen. Ist auch gut so. Dies ist nur ein Laienforum und wir sind keine Fachleute. Ganz speziell kann Dich nur Dein AA beurteilen.

Ist eine Augenklinik in Deiner Nähe? Sie haben auch ambulante Termine. Dort wärst Du sicher gut aufgehoben. Wie hoch ist Deine tägliche Kortisondosis?

Ich wünsche Dir alles, alles Gute - Martina

L8ijna.x2


Hallo Martina,

danke für deine Antwort @:)

Mein AA hatte bei den Kontrolluntersuchungen (jedes halbe Jahr, auch wg. Sarkoidose) schonmal erwähnt, dass diesbezüglich aufgepasst werden muß...aber dass es nun tatsächlich so gekommen ist :°(

Ich habe vor 7 Jahren mit 100mg angefangen , bin aber mittlerweile bei einer Erhaltungsdosis von nur noch 5mg jeden zweiten Tag.

Pauschale Aussagen kann hier niemand treffen. Ist auch gut so. Dies ist nur ein Laienforum und wir sind keine Fachleute. Ganz speziell kann Dich nur Dein AA beurteilen.

Ja, das ist schon klar ; ), aber ich hatte gehofft, dass vielleicht jemand der ebenfalls durch Kortison den grauen Star bekommen hat, mir mehr über den Verlauf sagen kann...bzw. wie schnell die Augen schlechter wurden. Natürlich ist mir auch klar, dass es individuell verschieden ist, aber wenn jetzt mehre betroffene Leute sich äußern würden, wäre es zumindest schonmal ein "grobe Richtung"....

Ich hoffe, dass ich um eine OP erstmal rumkomme, denn so schlimm ist es zur Zeit zum Glück noch nicht *dreimal auf Holzklopf*. Und genau da ist es, was mich bischen beunruhigt, dass ich nicht weiß wie schnell es schlechter werden kann...

Aber dass mit dem Lasern klingt interessant, konnte es bei deinem Schwiegervater denn so wirklich aufgehalten werden ?

Danke nochmal,

LG Lina

mXini&anagnxas


Hallo Lina,

lt. den AÄ konnte der Graue Star aufgehalten werden. Immerhin wird jetzt doch nicht operiert.

Bei ihm ging es schnell mit nur 5mg täglich - nach einem halben Jahr ging es schon los.

Wende Dich einfach an eine Augenklinik oder an einen AA, der selbst lasert. Hast Du schon Probleme mit Schleiersehen etc.? Das hatte mein Schwiegervater.

Ich verstehe Dich nur zu gut. Habe selbst Probleme mit den Augen, die laufend schlechter werden. Wegen einem höheren Augeninnendruck sprach der AA bei mir von beginnenden Grünen Star - da wäre mir der Graue Star momentan noch lieber....Bin jetzt auch deutlich lichtempfindlicher geworden. Wenn ich z.B. in Sonnenlicht sehe, sehe ich für einige Sekunden div. helle Blitze. Allerdings nie nachts. Das spricht eigentlich gegen den Grünen Star...

Es werden sich sicher noch einige Betroffene hier melden. Es gibt sehr viele, die Kortison nehmen müssen.

LG - Martina

L$i?na.;2


Hallo Martina,

Probleme mit Schleiersehen, hab ich zum Glück noch nicht, nur dass es in der Ferne eben sehr unscharf/verschwommen geworden ist und mir meine Augen weh tun, grad jetzt wo die Sonne wieder so viel scheint...

Die Lasergeschichte, werd ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, denn jetzt wäre es vielleicht doch noch zu früh ?

Es werden sich sicher noch einige Betroffene hier melden. Es gibt sehr viele, die Kortison nehmen müssen.

Hoffentlich, das wäre toll...

Dir wünsche ich natürlich auch alles Gute,

Danke und LG Lina

T+ortu{g?a


Hallo Lina,

leider war ich eine ganze Weile nicht im Forum, ich hoffe, dass Dich meine Nachricht trotzdem noch erreicht.

Bedingt durch Asthma muss ich seit etwa 10 Jahren auch täglich Cortison nehmen. Vor etwa 4 Jahren wurde mir das erste Mal gesagt, dass sich ein Grauer Star bildet. Da war ich gerade mal 40. Ursache kann das Cortison sein, begünstigt wird die Entwicklung aber durch meine starke Kurzsichtigkeit.

Innerhalb von 3 Jahren hat sich meine Sehfähigkeit stark verändert, so dass ich, abhängig von den Lichtverhältnissen, deutlich schlechter sehen konnte. Seit ich 7 Jahre alt war, trage ich eine Brille und habe mich nie dadurch behindert gefühlt. Doch nun hatte ich echte Probleme.

Also riet mir der Augenarzt zur OP. Die Katarakt-OP ist der weltweit am häufigsten durchgeführte Eingriff und damit eine Routine-OP. Natürlich birgt auch sie, wie alle OPs gewisse Risiken, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie eintreten, sind gering.

Wie schnell sich der Graue Star entwickelt, kann man nicht vorhersagen. Das ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Der eine hat einen leichten Star und weiß es nicht einmal und lebt damit viele Jahre. Der andere merkt schon innerhalb kurzer Zeit eine Verschlechterung. Wann operiert wird, hängt immer vom Patienten ab. Wenn er sich deutlich durch den Star eingeschränkt fühlt, ist es Zeit.

Vor ca. einem Jahr wurde ich, im Abstand von zwei Wochen, an beiden Augen operiert und bin super-glücklich. Es ist alles sehr gut verlaufen und nach der OP kann ich besser sehen, als jemals zuvor. Nach mehr als 30 Jahren "fast blindem" Fledermaus-Leben konnte ich zum ersten Mal wieder auch ohne Brille sehen. Zwar brauche ich immer noch eine Brille, aber die Werte sind bei Weitem nicht mit den vorherigen zu vergleichen (vorher -16/-18 – hinter her -1,5/-0,75).

Habe also keine Angst vor der OP. Sie ist nicht schlimm und macht Dir Dein Leben wieder leichter. Wenn Du dazu noch weitere Fragen hast, beantworte ich diese gern.

Übrigens, ich habe noch nie etwas von einer Laserbehandlung gehört, die Grauen Star aufhalten kann. Manchmal kann sich nach einer OP ein sogn. Nachstar entwickeln, der dann mit Laser schnell beseitigt ist. Aber sonst…noch nie und ich habe viel zu diesem Thema recherchiert. Soweit ich herausfinden konnte, gibt es kein Mittel, um einen Grauen Star aufzuhalten.

Liebe Grüße

Tortuga

Ltinax.2


Hallo Tortuga,

ich danke dir für deine ausführliche Antwort @:)

Innerhalb von 3 Jahren eine solche Verschlechterung, dass dann schon die OP nötig war, ist schon heftig.

Aber es ist schon ein wenig beruhigend zu hören, dass du den Eingriff gut überstanden hast und zufrieden bist, sprich wieder gut sehen kannst.

Hattest du denn ein eingeschränktes Sichtfeld und "Schleiersicht" und haben deine Augen geschmerzt ?

Wie ist es denn jetzt mit den künstlichen Linsen, halten die ein Lebenlang, oder müssen die irgendwann erneuert werden ? Und welche Form der OP und Linsen hast du gewählt, denn da gibt es ja wohl verschiedene Möglichkeiten ?

Ich hoffe ja wirklich sehr, dass ich noch viele Jahre ohne OP klarkomme *optimistisch.sei*, aber trotzdem finde ich es wichtig viele "Infos zu sammeln".

Hast du vielleicht schonmal was davon gehört, dass der graue Star so schleichend vorangegangen ist, dass nie eine OP nötig war ?

Zur Zeit tun mir meine Augen schon weh, aber ich weiß nicht, ob es vielleicht auch an der für mich befremdlichen Kurzsichtigkeit liegt. Werde mich demnächst um die verschrieben Brille kümmern, dann müßte ich es ja spätestens wissen ?!

Es wird mit Sicherheit sehr ungewohnt sein, eine Brille zu tragen...

Achso, bzgl. der Lasergeschichte, konnte ich auch nichts weiter finden...

Nun hab ich doch so einige Fragen |-o

Vielen Dank nochmal

und liebe Grüße

Lina

mFinpiananxas


Warum lasern dann die Augenärzte/Augenkliniken? Bei meinem Schwiegervater hieß es anfangs 2 Lasertermine würden reichen, dann wurden deutlich mehr daraus.

Anfangs hieß es, eine OP müsse sein. Nach dem Lasern wurde nie wieder von einer OP geredet. Er war erst Ende April wieder beim AA.

Dient es dann mehr der Einnahmequelle? Zuerst wurde er in einer Uni-Augenklinik gelasert, dann bei einem AA in unserer Nähe.

Seit dem Lasern hat er auf diesem einen Auge ziemlich oft Entzündungen. Die AÄ sehen aber nicht die Ursache des Laserns darin.

Ich war selbst dabei, das der Arzt der Augenklinik meinte, dass durch das Lasern das Sehen nicht besser werden würde, aber es käme zum Stillstand. Er wurde vor dem Lasern "fotografiert". Waren es Einblutungen, die dadurch zum Stillstand kamen?

AJlkienx35


Warum lasern dann die Augenärzte/Augenkliniken? Bei meinem Schwiegervater hieß es anfangs 2 Lasertermine würden reichen, dann wurden deutlich mehr daraus.

Anfangs hieß es, eine OP müsse sein. Nach dem Lasern wurde nie wieder von einer OP geredet. Er war erst Ende April wieder beim AA.

Dient es dann mehr der Einnahmequelle? Zuerst wurde er in einer Uni-Augenklinik gelasert, dann bei einem AA in unserer Nähe.

Seit dem Lasern hat er auf diesem einen Auge ziemlich oft Entzündungen. Die AÄ sehen aber nicht die Ursache des Laserns darin.

Ich war selbst dabei, das der Arzt der Augenklinik meinte, dass durch das Lasern das Sehen nicht besser werden würde, aber es käme zum Stillstand. Er wurde vor dem Lasern "fotografiert". Waren es Einblutungen, die dadurch zum Stillstand kamen?

Dein Schwiegervater wurde sicher nicht aufgrund einer Katarakt (Grauer Star) gelasert.

Denn wie Tortuga schon gesagt hat

Übrigens, ich habe noch nie etwas von einer Laserbehandlung gehört, die Grauen Star aufhalten kann. Manchmal kann sich nach einer OP ein sogn. Nachstar entwickeln, der dann mit Laser schnell beseitigt ist. Aber sonst…noch nie und ich habe viel zu diesem Thema recherchiert. Soweit ich herausfinden konnte, gibt es kein Mittel, um einen Grauen Star aufzuhalten.

Dito

T]ortNuga


@ Lina

Ja, die Verschlechterung ging ganz schön schnell voran. Daran war aber wohl nicht allein das Cortison schuld, sondern auch die Tatsache, dass ich extrem kurzsichtig bin. Das scheint den Grauen Star noch zu begünstigen.

Das einzige, was ich vom Grauen Star bemerkt habe, war, dass ich deutlich schlechter sehen konnte.

Ich hatte keine Schmerzen, keine Schleier o.ä. – einzig auffällig war, dass ich bei hellem Licht mehr Probleme hatte, als wenn es eher dunkel/dämmrig war. Bei schummrigem Licht konnte ich komischerweise besser sehen. Der Arzt meinte, dass bei dunkleren Lichtverhältnissen die Pupille kleiner wird und damit das Bild "schärfer".

Soweit ich weiß, halten die Linsen ein Leben lang, müssen also unter Normalumständen nicht ausgetauscht werden – obwohl auch das mittlerweile ohne Probleme möglich ist. Auch die durch die OP erreichte Sehverbesserung ist i.d.R. dauerhaft.

Da mein Augenarzt selbst Spezialist für Katarakt ist und in seiner Praxis einen eigenen OP hat, hat er mich operiert. Glücklicherweise hat er mir angeboten, den Eingriff in Vollnarkose zu machen. Meist wird der Eingriff zwar in örtlicher Betäubung gemacht und dauert nur 15-20 Minuten inkl. Vorbereitung. Aber die Vollnarkose war für mich "Schisser" genau das richtige.

Ich habe eine normale Linse eingesetzt bekommen. Es gibt heute zwar auch sogn. Multifokal-Linsen (Mehrstärkenlinsen), die Nah- und Fern-Sehen ermöglichen, allerdings gibt es wohl viele Leute, die damit nicht zurecht kommen. Man sieht dann zwar gänzlich ohne Brille, aber dafür insgesamt etwas schlechter. Hier findest Du Infos dazu: [[http://www.freevis.de/laser/miol.html]]

Mit der normalen Linse sehe ich jetzt in einem mittleren Bereich (etwa Armeslänge) auch ohne Brille sehr gut. Im sehr nahen Bereich und in der Ferne sehe ich dagegen etwas verschwommen und trage daher nun eine Gleitsichtbrille, mit der ich sehr gut zurecht komme.

Anfangs wollte ich auch nichts von der OP hören und habe das weit von mir geschoben. Doch ich habe mich mit der steten und schnellen Verschlechterung der Sehschärfe doch sehr gequält. Und nach der OP habe ich mich gefragt, warum. Jetzt ist mein Leben viel leichter.

Das Dir die Augen wehtun, kann in der Tat an der Kurzsichtigkeit liegen. Die Augen müssen sich schon sehr anstrengen, wenn nicht durch eine Brille korrigiert wird. Wenn die Schmerzen allerdings auch mit der Brille anhalten, solltest Du auf jeden Fall noch mal zum Arzt gehen.

@ Martina

Vielleicht wurde aus anderen Gründen gelasert. Es klingt für mich z.B. eher nach Problemen mit der Netzhaut. Die Netzhaut kann sich lösen, ein- oder abreißen. Werden solche Netzhautablösungen rechtzeitig entdeckt, können sie mit Laser behandelt werden. Dabei wird die Netzhaut sozusagen am Hintergrund festgeschweißt. So werden kleine Löcher mit Schweißpunkten umrandet oder "dünne Stellen" vorsorglich befestigt. Dies kann u.U. in mehreren Sitzungen gemacht werden. Gelingt es damit die Netzhaut zu stabilisieren, ist eine Operation nicht notwendig. Aber es kann eben auch sein, dass operiert werden muss, um die Netzhaut wieder zu befestigen und damit das "Augenlicht" zu retten.

Liebe Grüße

Tortuga

Luinax.2


Hallo Tortuga,

danke für die Beantwortung meiner Fragen und den interessanten Link ! Das was du jetzt über deine OP etc. berichtet hast, hat mir auf jeden Fall ein bischen die Angst vor der OP genommen, falls/wenn sie irgendwann auf mich zukommen sollte.

Wenn die Augenschmerzen trotz Brille nicht weggehen, werde ich auch nochmal zu AA gehen...

Liebe Grüße

Lina *:)

M{ons ti


Dieser Faden ist zwar schon uralt, doch habe ich jetzt das gleiche Problem. Der Augenarzt sagte mir, dass sich der Cortison-Star auch wieder zurückbilden kann. Wie sind da Eure Erfahrungen?

Zur Entwicklung des Grauen Stars kam es bei mir extrem schnell. Seit Anfang Dezember nehme ich wegen einer sehr aktiven Psoriasis-Polyarthritis Urbason. Angefangen hatte ich mit 40 mg und wollte wie üblich ganz schnell wieder runter. Doch ab 20 mg klappte es nicht mehr. Mühsam bin ich jetzt bei 10 mg gelandet, was auf die Dauer immer noch zu viel ist. Dass ich deutlich schlechter sehe, merkte ich vor drei Wochen. Inzwischen ist es so, dass ich selbst mit meiner Brille mit der Nase fast auf dem Bildschirm klebe, um die Schrift noch lesen zu können. Autofahren geht gar nicht mehr. Besuch beim Augenarzt mit der Diagnose Kurzsichtigkeit (hatte ich vorher nie, ich war nur alterssichtig und brauchte Prismenbrillen) und starke Linsentrübung. Mit neuen Brillen warte ich derzeit noch, weil ich die Hoffnung habe, dass es nach weiterem Herunterschleichen des Cortisons wieder besser wird. Deshalb meine Frage, ob sich die Augenprobleme nach dem Absetzen des Cortisons wieder geben.

Danke und liebe Grüße

MOonsxti


Hallo zusammen,

seit Anfang Mai bin ich vom Cortison weg. Der Star ist geblieben bzw. hat sich besonders im rechten Augen so massiv verstärkt, dass ich am 19. Juli operiert werde. Das linke Auge ist wahrscheinlich ein halbes Jahr später fällig.

Was mich betrifft, entwickelte sich der Cortison-Star in geradezu atemberaubendem Tempo. Mittlerweile ist der Visus im rechten Auge bei 0,13 angekommen. Ich sehe nur noch milchglasscheibenmäßig und freue mich nun auf die neue Linse.

LG

MaonGstxi


Nun mache ich hier doch gleich weiter. Meine Sehfähigkeit nimmt weiterhin täglich ab. Nun lässt auch mein linkes Auge schwer nach. Was ich noch vor einer Woche erkennen konnte, geht inzwischen nicht mehr. Wenn es in dieser Geschwindigkeit weitergeht, werde ich bereits in einem Monat mit beiden Augen nur noch wie durch Milchglas sehen und wäre somit schwer sehbehindert. Ist es möglich, dass sich ein Cortison-Star derart schnell entwickeln kann? Augenärztlich wurde alles andere ausgeschlossen, außer einer beginnenden Makuladegeneration, die das Phänomen vielleicht noch etwas verstärkt.

Verzweifelte Grüße

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Augen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Hals, Nase und Ohren


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH