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Computerarbeit schädlich?

M=alte-UMusNtermaxnn hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich bin 18 Jahre alt (~ - 2,5 Dioptrin -> kurzsichtig) und habe folgende Fragen:

1) Wie viel Computerarbeit kann dem Auge irreparablen (=nicht heilbaren) Schaden zufügen bzw. kann der Computer das überhaupt?

Heutzutage macht man unglaublich viele Dinge am PC, sei es Arbeit / Nebenjob / Freunde / Freizeit / TV. Da ist es denke ich sinnvoll, wenn man über die möglichen Folgen Bescheid weiß.

2) Gibt es langfristig gesehen einen Unterschied zwischen Naharbeit und Computerarbeit? Wie viel Naharbeit ist schädlich? Wie kann man solche Prozesse aufhalten?

Antworten
m)ea cuxlpa


mein optiker hat meiner mutter immer versichert, dass der computer nicht der grund wäre. soweit ich weiß ist die hauptgefahr vorm pc, zu trockene augen und dadurch entzündungen oder ähnliches zu bekommen. beide meine eltern sind kurzsichtig, mein bruder und ich sitzen ständig am pc - ich hab gut 7 dioptrien (die sich nun mit 22 aber langsam eingependelt haben), er gar nichts. wüsste jetzt auch keinen grund, warum der monitor dem auge schaden sollte.

MFalte-cMust%ermanxn


"wüsste jetzt auch keinen grund, warum der monitor dem auge schaden sollte."

Habe nun schon ein paar Mal gelesenen, dass sich durch viel Naharbeit das Auge danach ausrichtet und der Augapfel in die Länge wächst -> Kurzsichtigkeit. Auf anderen Webseiten stehen Schäden durch den Computer jedoch als Mythen.

-> Daher bin ich nun etwas verunsichert, da ich schließlich die Macht darüber habe, wie viel Nah-/Computerarbeit ich verrichte.

Trockene Augen bekommt man dagegen so weit ich weiß durch zu wenig Blinzeln und Bewegung, nur ist dieser Vorgang meine ich langfristig überhaupt kein Problem.

N2ae1my


Also ich kann zwar nur von mir selbst sprechen, aber ich glaube fest daran, dass zuviel (und das sind mehr als 6 stunden täglich vor dem Rechner) PC den Augen erheblich schadet.

Seit ich arbeits- und hobbybedingt soviel davor sitze, habe ich mit Kurzsichtigkeit und seit kurzem auch mit trockenen Augen zu kämpfen. Ich bin mir auch sicher, dass es schlimmer werden würde, würde ich immernoch soviel am Rechner sitzen, ohne Pausen zu machen.

MAaltec-Mulstermxann


Danke schonmal an alle bisherigen Antworten!

@ Naemy:

Wobei das natürlich auch ein Trugschluss sein kann:

- Trockene Augen habe ich oben schon einmal angeschnitten.

- Dazu strengt Computerarbeit die Augen an, was schnell als schlecht assoziiert wird (Stichwort: Lesen-bei-schlechtem-Licht).

- Darüber hinaus bemerkt man die Kurzsichtigkeit oft erst am Computer.

-> Daraus kann dann natürlich leicht eine subjektive Meinung entstehen, ein Trugschluss.

AEnon`ymxa1


Also inwiefern die Computerarbeit zu Kurzsichtigkeit führt oder Kurzsichtigkeit verstärkt, ist wirklich umstritten. Tatsache ist, dass alleine die Computerarbeit nicht daran schuld sein kann, da es genügend Leute gibt, die trotz stundenlanger täglicher Computerarbeit keine Brille bzw. stabile Werte haben. Kann also bestenfalls ein Mit-Faktor sein, der eine entsprechende Veranlagung vielleicht verstärkt.

Ähnliches gilt für trockene Augen: Computerarbeit kann durch das starre Blicken (und dadurch automatisch weniger Blinzeln - und wer denkt schon bei der Arbeit bewusst daran, ständig zu blinzeln.....) auf den Bildschirm entsprechende Probleme verstärken. Teilweise sind an trockenen Augen im Büro aber auch so Faktoren wie trockene Luft durch Heizung / Klimaanlage mitverantwortlich, und nicht alleine die PC-Arbeit. Alleine der Bildschirm ruft die also nicht hervor.

M'alte*-MuHsterVmanxn


Gibt es niemand anderen, der hier Bescheid weiß?

JEDER der hier angemeldeten User benutzt einen PC und wohl jeder wird auch viel Naharbeit/PC-Arbeit verrichten.

Deshalb finde ich es schon merkwürdig, dass über solch grundlegenden Sachen nicht nachgedacht wird / sich nicht informiert wird.

AHlie~n36


Die Meinungen der Fachwelt zu dieser Thematik tendieren von ja zu nein. Du wirst also keine eindeutige Antwort bekommen. Ist einfach so wie Anonyma1 sagt.

M'altre-M0ustermxann


Hm, und wie soll man dann damit umgehen? Man kann nun mal selbst bestimmen, wie viel Naharbeit/Computerarbeit man verrichtet.

MzaltNe-Muste(rmanxn


Gibt es außerdem irgendwelche Richtlinien, wie sich mögliche Folgen verhindern lassen? Z.B. ein Maximum an Naharbeit/PC-Arbeit, Pausen, usw.? Werden dadurch dann die negativen Folgen beseitigt?

Ich bin da momentan echt unsicher und weiß überhaupt nicht, wie ich das alles zuordnen soll und wie ich damit im Alltag umgehen soll, schließlich kann man selbst darüber bestimmen, wie man mit seinen Augen umgeht. Dadurch hat ja selbst Bücher-Lesen schon eventuelle negative Folgen. Danke für alle Antworten.

UyweUx63


Ich weiß nicht, hier scheint es nur um Kurzsichtigkeit zu gehen. Ich bin jetzt 44 und brauche mittlerweile eine Lesebrille. Die Hälfte meines Lebens (wirklich ziemlich genau 22) Jahre habe ich beruflich mit Bildschirmarbeit verbracht und dabei waren mir Abstände um Bildschirm ziemlich egal ziemlich egal, 10cm ging genauso gut wie 100 cm. Auch habe ich mir nie um maximale Arbeitszeiten Gedanken gemacht. Trotzdem waren Sehtests in den ersten 20 Jahren nie ein Problem. Dann kam's ziemlich schleichend bei schlechtem Licht. Vor anderthalb Jahren brauchte ich eine Lesebrille, nun ja +0,75 Dioptrien sind nicht viel, aber hilfreich, wenn man beruflich viel am Computer und mit Ausducken in kleiner Schrift zu tun hat. Sehr verwundert war ich als ich nach einem Jahr schon glatt das Doppelte brauchte. Die Optikerin meinte, mehr sei nícht sinnvoll, sonst würde der Bereich, den ich mit Brille scharf sehen kann zu klein. Zunächst sollte sie Recht haben. Alles über 50cm war unscharf. Allerdings sind das im letzten halben Jahr schon wieder deutlich mehr (2-3m) geworden und ich befürchte, bald noch mehr Dioptrien, vielleicht sogar eine Fernbrille, zu brauchen.

Einerseits will ich damit sagen, dass Computerarbeit wohl nicht zwangsläufig zu Kurzsichtigkeit führen muss. Andererseits frage ich mich, ob eine so schnelle Entwicklung von Weitsichtigkeit in meinem Alter im Rahmen des Normalen liegt. Führt Computerarbeit vielleicht nur dazu, dass eine Fehlsichtigkeit (in welche Richtung auch immer) bei entsprechender genetischer Exposition einfach nur früher ausgebildet wird? Da die Lebenserwartung der Menschen erst in entwicklungsgeschichtlich jüngerer Zeit stark angestiegen ist, war es der Evolution wohl egal, wie scharf wir ab 40 ohne HIlfsmittel noch sehen können.

Was die Frage nach Vorschriften und Regeln betrifft, so weiß ich, dass der Betriebsrat in unserem großen, DAX-notierten Unternehmen immer wieder mal darauf verweist und sogar eine Betriebsvereinbarung dazu existiert. Allrdings wüsste ich niemanden, der am Computer arebeitet, diese Vorschriften genau kennt und sich wirklich daran hält und auch niemanden, der die Einhaltung kontollieren und durchsetzen würde.

S_al[a?tgurkxe


Mir ergeht es ähnlich wie Uwe, das ist schwer zu beurteilen.

In meinem Fall fing die verschlechterung der Kurzsichtigkeit vor ca 2 bis 3 Jahren an, als ich hauptberuflich auf den Pc starren "musste".

Paradoxerweise habe ich einige Jahre davor auch - mehr oder weniger viel - in den Bildschirm gestarrt. (Hobbyprogrammiererei, Spiele, Langeweile, das übliche)

Dann gings von ungefähr l/r 0,5/0,75 auf jetzt irgendwo zwischen 2 und 3 l/r. Das hat mich etwas schockiert und man sucht Gründe, vor allem wenn man erst mitte 20 ist und quasi sein ganzes Berufsleben noch vor sich hat.

Eine Überlegung war, dass es ggf. mit dem Bildschirm zusammenhängen könnte (Monitor, dann Tft in Bezug auf Helligkeit, Strahlung, Raumbeleuchtung udgl), schlau daraus wurde ich nicht. Könnte auch mit der Intensität des Reinschauens zu tun haben, Möglichkeiten gibt´s viele, Beweis dafür keinen. ;-D

Ein pauschales "Ja, Computerarbeit macht die Augen kaputt" kann es meiner Meinung nach deswegen nicht wirklich geben, weil´s viele Leute überhaupt nicht betrifft. In den Büros neben mir sitzen Kollegen, die keinerlei Probleme mit den Augen haben aber seit vielen Jahren ebenfalls in den Monitor starren müssen.

Ich denke, dass bei gesunden Augen der Bildschirm nichts verändern kann (analog zum Fernseher?). Als Laie würd ich vermuten, dass eine Fehlsichtigkeit durch Bildschirmarbeit oder durch eine ähnliche Überbelastung der Augen maximal verstärkt wird. Wenn man sich die Ursache für Kurzsichtigkeit (als Beispiel) ansieht und dann überlegt, warum der Bildschirm schuld sein soll/kann, kommt man ins Grübeln. :-/

Jedenfalls, und das schadet sicherlich keinem, solltest du so oft es geht Pausen machen, mal die Augen schließen, in die Ferne blicken...

Dnoxm1


Ich kenn mich da nich so aus, weil ich nich wegen jedem Driss ne Paranioa bekommen möchte...aber in der Werbeagentur meines Vertrauens haben zum Beispiel fast alle ne Brille. Auch bei der Zeitung für die ich gearbeitet hab waren so gut wie alle Brillenträger...Zufall? Ich weiß es auch nich. :D

S<alaxtgu%rke


Nachtrag zu meinem Beitrag:

ich habe/hatte seit meiner hauptberuflichen Tätigkeit vor dem Pc immer das Gefühl, dass die Kombination aus konzentriertem Suchen/Lesen am Bildschirm und viele Blickwechsel zum Papier danaben bzw. auf die Tastatur dem Aug´ nicht allzu gut bekommt.

Das ganze in Verbindung mit den heutzutage großen Bildschirmen (17", 19" ++) und der damit verbundenen hohen Auflösung -> viele Augenbewegungen unter Anstrengung.

Vielleicht liegt darin der Hund vergraben; auf privater Ebene arbeitet man anders (kommt mir zumindest vor), da wird kontinuierlich aber weniger starr in die Röhre geguggt und weniger Monitor-Umwelt gewechselt. ???

In meinem Fall der Verschlechterung würd´s eine plausible - wenn vielleicht auch unsinnige - Erklärung sein.

w,agxsch


Hi !

Auch ich bin brillentragender "Vor-dem-PC-Sitzer"!

Eine Brille trage ich jedoch schon seit ich 6 bin. Die Dioptrienen haben sich kontinuierlich verschlechtert. Momentan (bin 28) bin ich bei etwa -6 Dioptrien angekommen.

An dem PC sitze ich seit etwa 15 jahren. Erst als Hobby und seit 8 Jahren auch beruflich.

Ich bin auch der Meinung, dass die berufliche PC Sitzerei anstrengender ist, da man ja dort mehr lesen und konzentrierter sein muss.

Es schädigt aber auch nicht nur die Augen. Auch die Haltung, Muskulatur etc. , wenn man kein Ausgleich findet!

Ich habe mal gelesen, dass man bei der PC Arbeit sich öfters mal die Zeit nehmen sollte in die Ferne zu schweifen! Einfach mal aus dem Fenster schauen und weit entferte Bäume fixieren und langsam den Blick darüber schweifen lassen.

Weiterhin spielt die Position und Größe des TFT eine Rolle. Es sollten keine Reflektionen vom zBsp. Fenster darin sein, mindestens 19", mindestabstand Augen<->TFT von ca. 30 cm ... !

@ Malte

Warum sich bisher da keiner drüber Gedanken gemacht hat?

Was soll man denn machen, wenn man muss?? Soll ich die Arbeit verweigern?

So einfach ist das nicht.

Außerdem hat doch heute alles irgendwie mit PC zu tun. Es ist halt einfach und bequem! ;-)

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