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Starke Kurzsichtigkeit

F&useseline


Hallo turnschwester,

schön von dir zu lesen. Ich war am Freitag in der Klinik um die Brechkraft der neuen Linsen bestimmen zu lassen. Nach den Untersuchungen meinte der Optiker, dass es doch Sinn macht wenn ich Thorische Linsen nehmen würde, die verbessern meine Hornhautverkrümmung von -3,25 auf -0,5. Ich habe zugestimmt. Muss aber 2000€ zuzahlen.

Nach den neuesten Messungen bin ich nun rechts bei -21 und links bei -12. Die Hornhautverkr. liegt bei -3,25. Bin gespannt was ich erkennen kann wenn im Januar das 1. Auge operiert ist. Wie gleiche ich mit Brille den Diop. Unterschied für 6 Wochen bis zur nächsten OP aus? Tagsüber geht das mit Linsen d.h. ich trage halt nur noch auf einem Auge eine Linse, aber Abends mit Brille? Weiss nicht wie ich das machen soll. Nun ja jetzt kommt erst mal Weihnachten und Silvester und dann die OP.

Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung und Kopf hoch. :)* :)* :)* :)*

LG

tMurnsc_hwxester


@ Fusseline,

oh, wusste gar nicht, dass es die Linsen auch in torisch gibt, aber es kann auch sein, dass es die eben nur als Hinterkammerlinse gibt und ich daher nicht die Wahl hatte. 2000€ mehr hätte ich auch nicht bezahlt.

Ich bin sicher, dass du sofort nach der OP ganz toll siehst. Da ja nichts an der Hornhaut gemacht wird hast du doch gleich "freie Sicht!.

Der lange Abstand zwischen den OPs kann ich wieder am Unterschied Vorderkammer/Hinterkammerlinse liegen, wenn so tief ins Auge eingegriffen wird ist vielleicht doch die Gefahr, dass da was verletzt wird etwas höher.

Ich hab mir ja einige OPs auf youtube angesehen und kann mir das jetzt besser vorstellen.

T$or{tu1ga


@ Fusseline

Das mit den torischen Linsenimplantaten habe ich noch nie gehört. Schade, dass ich das nicht wusste, denn ich hätte gern etwas dazubezahlt, wenn dadurch die Hornhautverkrümmung reduziert worden wäre. Bei mir ist sie nach der OP sogar etwas gestiegen. Ich werde meinen Augenarzt beim nächsten Mal danach fragen. Aber nichts destotrotz bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.

Wow, Deine Werte sind ja deutlich unterschiedlich. So eine Anisometropie ist ja sicher nicht einfach zu verkraften. Merkst Du den Unterschied? Oder hast Du (bzw. Dein Gehirn) im Laufe der Zeit so daran gewöhnt, dass Du den krassen Unterschied von 9 Dpt. nicht mehr merkst?

Als bei mir das 1. Auge operiert war, bin ich ja von -18 auf -1,5 gekommen. Da hatte das andere Auge aber noch -16. Die ersten Tage waren sehr merkwürdig, weil das Gehirn den Unterschied zwischen -1,5 und -16 zunächst nicht ausgleichen konnte. Ich habe dann teilweise das noch nicht operierte Auge zugeklebt, weil mir das zu anstrengend war. Dann bin ich auf die Idee gekommen, aus der Brille das Glas für das operierte Auge herauszunehmen. Das sieht zwar komisch aus, ging dann aber ganz gut.

Glücklicherweise bin ich bereits zwei Wochen später an dem anderen Auge operiert, so dass diese Phase nicht so lange dauerte. Mein Arzt meinte, dass man zwar gern 6 Wochen zwischen den beiden OPs vergehen lässt. Das Auge braucht ca. 6 Wochen bis es sich an die neue Situation gewöhnt hat und die implantierte Linse sozusagen endgültig ihren Platz gefunden hat und so eingewachsen ist, dass sich die Werte nicht mehr verändern. Dann kann eben auch eine Brille (meist eine Gleitsichtbrille, weil das Auge selbst nicht mehr "gleiten" kann) angepasst werden

Aber in Ausnahmefällen kann der Abstand auch kürzer sein. Ganz selten gibt es sogar Patienten, bei denen beide Augen in einer OP gemacht werden. Bei mir waren es eben nur zwei Wochen, so habe ich für die "Regenerationsphase" für beide Augen zusammen nur 6 Wochen gebraucht. In dieser Zeit konnte ich eben auch nicht arbeiten und ich wollte meinem Arbeitgeben nicht zweimal 6 Wochen Ausfall zumuten.

Vielleicht kannst Du nach der 1.OP, wenn Du weißt, wie Du alles überstanden hast, fragen, ob die 2.OP etwas schneller folgen kann.

Liebe Grüße

Tortuga

F8ussxelignTe


Hallo Tortuga

den Diop.-Unterschied merke ich nicht. Bin doch so geboren. Was aber komisch ist, ist, dass ich wenn ich die linke Linse nicht trage das nicht mal sonderlich merke. das hat auch die Ärzte in der Klinik erstaunt. Das linke Auge wird bei mir auch als 1. operiert. Bin gespannt wie ich das auf die Reihe bekomme.

Das Entfernen des einen Brillenglases hat mir mein Operateur bereits empfohlen. Ich lasse aber ein planes Glas bei Fielmann einarbeiten. Das kostet nur 7€. Dann Ende März werde ich mir eine schicke Fernbrille machen. Freu! Endlich keine Glasbausteine mehr.

Dein Diopthrienrückgang ist aber auch enorm. Hast du bzw. dein Gehirn das als unangenehm empfunden, als der Verband am nächsten Tag weggenommen wurde? Davor habe ich nämlich auch etwas Bammel.

Also diese Torischen Linsen verbessern ja meine Astigmatismus ganz enorm (von -3,25 auf -0,5) und mein Mann sagte: Wenn schon etwas an den Augen gemacht wird, dann aber richtig. Darum ist es auch nicht schlimm 2000€ zu zahlen. Das rechnet sich, denn die Hornhautverkrümmung müsste ich später lasern lassen und das muss man dann auch selbst bezahlen. Da kommt mir der Gedanke: Was zahlt die Kasse eigentlich noch? Abgesehen von Wellnesskram wie Joga und Gymnastikkursen und anderen unnützen Schei.. wie Abnehmkursen. Ich kann alleine zunehmen, also kann ich auch alleine wieder abnehmen. Oder?

Wir, die sich die Krankheit nicht aussuchten, werden mit Eigenbelastung gestraft, während Extremsportler (Skifahrer, Inlinefahrer, Kletterer...) ihre sich selbstzugefügten Verletzungen von den Kassen bezahlt bekommen. Skifahrer werde ja sogar noch in die Heimat per Heli gebracht. Das kostet gewiss mehr als 2000€. Wo bleibt denn hier noch die Gerechtigkeit?

Liebe Grüße

Fusseline

T-orDtugxa


Hallo Fusseline,

Als der Verbnd abgenommen wurde, habe ich es noch nicht so gemerkt, weil ich so von dem neuen Sehgefühl überwältigt war. Später war die Umstellung durch die enorme Verbesserung der Werte schon erstmal ziemlich anstrengend. Daher habe ich ja auch zeitweilig das eine Auge abgeklebt.

Mein Arzt hat mir erklärt, dass jedes Auge ein eigenes Bild an das Gehirn schickt und diese beiden Bilder durch den extremen Dioptrien-Unterschied so verschieden sind, dass das Gehirn "Mühe hat", die beiden Bilder zu einem zusammenzufassen. Aber das hat sich dann auch gegeben, denn irgendwann "schaltet" das Gehirn den Seheindruck des schwächeren Auges einfach ab.

Die 2000€ hätte ich auch gern gezahlt, um meine Sehschwäche noch weiter zu reduzieren. Das wäre es mir allemal wert gewesen. Außerdem hätte ich dadurch einige Kosten für die Brille sparen können (geringere Werte = weniger Kosten).

Die Krankenkasse zahlt ja schon lange nichts mehr. Das finde ich auch ungerecht, denn es ist ja ein krankhafter Zustand, den ich mir nicht freiwillig ausgesucht habe. Ich finde schon, dass man in solchen "Härtefällen" etwas dazubekommen sollte. Mich hat das immer besonders getroffen, denn meine Brillen haben immer Mimimum 800€ gekostet, wobei mindestens 2/3 für die Gläser drauf gingen. Aber ich wollte eben auch immer das Beste und in diesem Fall die leichtesten Gläser.

Aber: Ich bin superglücklich mit meinen "neuen Augen". Es ist einfach ein ganz anderes Lebensgefühl. Und auch wenn ja trotzdem weiterhin viele Augenprobleme da sind (immer noch die Gefahr, dass die Netzhaut reißt und leider besteht auch ein Grüner Star), bin ich sehr dankbar.

Leider ist meine Brille jetzt zwar deutlich leichter (randlos, wiegt keine 10g), aber immer noch ähnlich teuer wie vorher (wg. Gleitsicht). Du schreibst, dass Du Dir eine schicke Fernbrille zulegen willst. Bist Du sicher, dass Du mit einer Fernbrille auskommst. Denn nach dem Linsentausch kann das Auge selbst ja nicht mehr allein die unterschiedlichen Entfernungen ausgleichen. Das muss dann über die Gleitsichtbrille passieren.

Ich bin glücklicherweise gleich sehr gut damit zurecht gekommen. Nur Autofahren und Fernsehen und Lesen (gemütlich mit einem Buch im Kuschelsessel) mag ich damit nicht. Dafür habe ich dann noch jeweils eine einfach Fern- bzw. Nah-Brille.

Und am tollsten überhaupt finde ich, dass ich nun eine Sonnenbrille mit meinen Werten habe. Früher musste ich immer mit so Vorhängern rumhebeln, die die ohnehin schwere Brille noch schwerer machten.

Liebe Grüße

Tortuga

FVuss`el;ixne


Hallo Tortuga,

bei mir werden die Augen dank torischen Linsen so korrigiert, dass ich im Nahbereich alles klar und deutlich lesen kann. In der Ferne brauche ich dann eine Fernbrille. Auch wie wird das schön sein, wenn man selbst zum Einkaufen keine Lesebrille mehr benötigt.

Auf die Sonnenbrille in meiner Stärke freue ich mich auch besonders. Im Übrigen lag ich mit meiner Brille immer bei 800-900€ und mit den Kontaktlinsen die ich ja unbedingt tagsüber brauchte lag ich bei 450€

Du siehst also die 2000€ Zuzahlung amortisieren sich recht schnell. Immerhin nehmen ich diese Linsen mit ins Grab.

So nun muss ich mal wieder an die Arbeit.

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag. Ich schaue heute Abend nochmal hier vorbei.

LG @:)

F{ussmelinxe


Tortuga

noch ne Frage: Wie hoch ist den dein Astigmatismus? Liegt der auch bei -3,25?

LG *:)

THoirtuxga


Hallo Fusseline,

mein Astigmatismus liegt bei beiden Augen bei -2,0 -leider-. Wie gesagt, vor der OP war er etwas niedriger. Aber alles in allem sind das für mich Traumwerte.

Liebe Grüße

Tortuga

Frusse$linxe


Guten Morgen Tortuga

dein Astigmatismus ist recht hoch. Dir hätten die torischen Linsen sehr geholfen.

Das ist die Homepage des Linsenherstellers. Sehr informativ.

[[http://www.acrysof-toric.de/ihr-auge]]

LG

Fusseline

FpusIselxine


Hallo

ich bin gestern am Star operiert worden. Heute wurde der Verband abgenommen, da kam der Schock: Ich sehe fast nichts alles unscharf und außerdem sehe ich, wenn ich auf was helles schaue einen weissen schlierigen Strich der nach der Seite abweicht. Ich bin mit den Nerven am Ende. Nicht ein mal die Brille kann ich tragen. Mit der sehe ich jetzt alles doppelt. Mein Augenarzt hat mich zusammengestaucht, weil ich nach Verbandsabnahme weinte. Wer kann mir helfen und mich richtig aufklären?

Ich wurde für die Nähe mit torischer Linse korrigiert und benötige angebl. (laut Aussage vor der OP des Arztes in der Klinik) nur noch eine Brille für die Ferne. Bis jetzt glaube ich das nicht. Wenn mein Auge so bleibt, dann brauche ich bestimmt wieder eine dicke Brille. Wie gesagt meine Nerven liegen blank.

LG

TKorQtugxa


@ Fusseline

Oh, Gott, Fusseline, es tut mir so leid, dass das Ergebnis Deiner OP nicht so glücklich ist. Ich hätte es Dir so gegönnt, dass Du diesen besonderen Moment nach der OP hättest genießen können.

Die OP ist eine der weltweit am häufigsten durchgeführte OP und ist heute reine Routine. Aber natürlich gibt es trotzdem Risiken und Komplikationen sind möglich. Aber das heißt nicht, dass diese irreversibel sind.

Zu den Komplikationen zählt z.B. eine Schwellung der Netzhautmitte. Sie tritt in etwa 1 % der Fälle auf und führt zur Wahrnehmung starker Verzerrungen. Sie lässt sich mit Tropfen behandeln und verschwindet meist wieder nach einigen Wochen.

Verliere nicht den Mut und gib nicht auf!!! Vielleicht wendet sich doch noch alles zum Guten. Hat denn der Arzt nichts dazu gesagt, dass Du nicht richtig sehen kannst und wie er jetzt weiterverfahren will.

Dein Augenarzt ist ja nicht gerade ein einfühlsamer Mensch. Es ist doch wohl klar, dass die Emotionen hoch schlagen, wenn statt des erwarteten klaren Blicks Du noch erstmal noch schlechter siehst als vorher. Ist das Dein niedergelassener Arzt oder einer in der Klinik. Ist es der Operateur selbst? Ich würde umgehend darauf bestehen, dass der Operateur sich das Ganze ansieht und klärt, was nun zu tun ist. Oder ggf. mir einen anderen unabhängigen Arzt suchen, um eine zweite Meinung einzuholen.

Liebe Fusseline, ich drück Dich mal ganz doll :°_

Und natürlich drücke ich ganz besonders die Daumen, dass sich für Dich auch noch schnell zum Guten wendet.

Liebe Grüße

Tortuga

W5a$ter(li


Wenn ich nach ner OP noch ne Brille tragen müsste, würde ich das auch nicht machen. Dafür würd ich das Risiko nicht eingehn, entweder ich werd die Brille los oder gar nicht... :-/

Mgero#nymy


Aber wenn du über -20D hast, ist's einfach nicht nur eine Sache von "Brille weg", sondern eine schwache Brille ist dann schon eine ganz große Erleichterung, wie es Fusseline ja auch in ihren Postings beschrieben hat.

Fiusiselixne


Hallo

ich war gestern in der Klinik. Der Operateur kennt das nicht, dass seitl. weisse Streifen weggehen wenn man ins Licht schaut. Er ist ratlos. Das Auge ist ok, Netzhaut in Ordnung und die Hornhaut ist auch nicht aufgequollen. Keine Einblutung vorhanden. Der Augendruck liegt bei 17.

Heute habe ich mit der Herstellerfirma der Linsen telefoniert. Auch die können sich keinen Reim auf das Schlierensehen machen. Sie überprüfen aber ob etwas mit dem Material nicht stimmt. Es gibt nämlich noch ein Geschwisterpaar als Rückstellmuster von meinen Linsen. Die Firma ist sehr bemüht mir zu helfen.

1 Tag nach OP konnte ich mit Gläsern beim Arzt 50% sehen in der Klinik gestern waren es 60% heute kommt es mir so vor als könnte ich mit Gläsern gute 70% sehen. Ich merke das, weil ich das Nachbarhaus (ohne Korrektur) besser sehen kann als gestern. Nur eben diese Schlieren. Ich traue mich nicht aus dem Fenster zu schauen, denn es leuchten die Laternen und da sehe ich seitlich weglaufend diese weissen Striche. Die Striche sind so groß wie die Lichtquelle. Also so groß wie das Display des Handy, der Glühbirne in den Laternen oder der Fernseher. Ins Bad traue ich mich fast nicht, denn da hängt ein Spiegelschrank von 140 cm Breite und fast so breit ist auch die Neonröhre. Grauenvoll dieses Geschmiere. Weiss jemand von euch Rat?

Ich könnte heulen so verzweifelt bin ich.

LG

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