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-10,0 Dioptrien - Augen lasern möglich und ratsam?

fPr{ycooxk hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wie im Titel steht, habe ich eine recht starke Kurzsichtigkeit.

Ist es halbwegs risikofrei möglich die Augen zu lasern und so die Kurzsichtigkeit komplett wegzubekommen? Oder ist bei solchen Dioptrien davon abzuraten?

Antworten
A5lien 3x6


Beim besten Willen, das kann dir hier keiner sagen. Geh in eine Klinik/Laserinstitut und lass dich ordentlich beraten. Dazu gehört ein bisschen mehr als nur Dioptrien. ;-)

s2turm}-freiOe-bxude


Ich kann dir nur soviel sagen: Bei -10,0 Dioptrien ist eine Kurzsichttigkeit nicht komplett wegzubekommen. Das weiß ich von meinem Augenarzt.

Eine vollständige Beseitigung ginge nur bis -7 Dioptrien. So die Aussage meines Augenarztes.

Bei einer Laseroperation würdest Du dann bei -3 Dioptrien liegen. Was nichts anderes bedeuten würde, als daß Du nach der OP immer noch auf eine Sehhilfe angewiesen wärst.

Sprich aber trotzdem mal mit deinem Augenatzt. Lass' dich vor allem über mögliche Risiken aufklären und die nicht unerheblichen Kosten.

TBechnxa


Hi,

kann mich dem Kommentar von Sturm-freie-Bude nur anschließen. Kurzsichtigkeit wird mit Sicherheit nicht komplett weg sein. Außerdem ist das Lasern in diesem hochgradigen Bereich nicht ganz unkompliziert. Es muß auf jeden Fall eine gründliche Untersuchung stattfinden. Kann sein, daß die Augenärzte abraten, weil die Hornhaut evtl. schon zu 'dünn' ist an manchen Stellen. Würdest du es trotzdem machen, wäre die Gefahr von Komplikationen groß. Andere Möglichkeit wäre, eine Kunstlinse einzusetzen (ähnlich wie bei Staroperation), ist aber nicht jedermanns Sache. Ich persönlich finde es gruselig, dann lieber Brille mit hochbrechenden Gläsern.

TihomaisMünBchexn


Auf zwei Dinge kommt es beim Lasern an:

1. Die Menge Hornhaut, die entfernt werden muss, um die Kurzsichtigkeit auszugleichen -

je mehr Dioptrien, desto mehr Hornhaut-Abtrag.

2. Die (individuell verschiedene) Dicke der Hornhaut. Sie muss erstmal bei einer Untersuchung bestimmt werden.

Um -10 Dioptrien mit dem Laser auszugleichen, muss die Hornhaut auf eine relativ große Tiefe hin abgetragen werden. In der Regel reicht die individuelle Hornhautdicke dafür nicht aus, die Hornhaut droht instabil zu werden, mit unguten Komplikationen nach der OP.

Das Problem ist, dass du, wenn du bei mehreren Operateuren Klinken putzen gehst, früher oder später jemanden finden wirst, der dich (mit Hinweis auf die besonderen Qualitäten seines Lasers) auch mit -10 dpt operiert. Selbstverständlich mit dem üblichen Vorbehalt, dass ein Erreichen von +/- 0 dpt nicht garantiert werden kann (je höher die Werte, desto unwahrscheinlicher das genaue Treffen dieser theoretischen Normalsichtigkeit).

Dann kannst du Glück haben und hinterher trotzdem ohne Sehhilfe auskommen, oder aber du bleibst darauf angewiesen, wenn auch nicht so extrem wie jetzt. Aber ob sich das viele Geld für die OP gelohnt hat, wenn du bloß starke Brillengläser gegen weniger starke eintauschst, das mußt Du Dir überlegen. Und dazu kommt wie gesagt das Risiko von Komplikationen, etwa extreme Sehprobleme bei Dunkelheit, oder trockene Augen und Kontaktlinsen-Unverträglichkeit.

Man sollte nicht vergessen, dass die Laser-OP nicht den Grund der Kurzsichtigkeit behebt - den zu langen Augapfel -, sondern an einer anderen Stelle, auf der Hornhaut, diese Überlänge auszugleichen versucht. Was das über lange Jahre und besonders im Alter bedeutet, ist noch nicht hinreichend geklärt.

Ich bin ähnlich stark kurzsichtig wie du, *:) ziehe aber meine über viele Jahre problemlosen harten Kontaktlinsen einer OP entschieden vor. Auch wenn es zugegebenermaßen manchmal Situationen gibt, in denen ich mich ohne diese Abhängigkeit von Sehhilfen wohler fühlen würde.

C<on+sta,nvze1x0


Hallo frycook!

Also ich kenne mehrere Leute, die sich mit Kurzsichtigkeit > -10 die Augen haben lasern lassen. Das ist überhaupt kein Problem gewesen. Und falls deine Hornhaut die dafür benötigten Eigenschaften nicht hat (sprich zu dünn ist), kannst du dir auch eine künstliche Linse einsetzen lassen, die sogenannte Artisan Linse. Dieses Verfahren wird bei Kurzsichtigkeit bis zu -23,5 Dioptiren eingesetzt und erscheint mir auch das bessere Verfahren zu sein, weil die Hornhaut nicht angegriffen wird. Es wird lediglich eine künstliche Linse eingesetzt. Ich überlege mir auch gerade, ob ich diese OP wagen soll, da ich aufgrund trockener Augen Angst vor der Laser OP habe. Allerdings kostet das Einsetzen einer Artisan-Linse etwas mehr, da bist du mit ca. 4500 Euro dabei.

Lg,

Constanze

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Augen-, Brust-, Nasen-Ops werden doch nur aus kosmetischen Gründen durchgeführt, es sind also operative Manipulationen an eigentlich gesunden Organen. Nur wenn das psychische Wohlbefinden dadurch gesteigert wird, würde ich eventuell solche "Schönheitsoperationen" akzeptieren. Für mich käme es erst in Frage, wenn meine Fehlsichtigkeit weder durch Brille noch durch Kontaktlinsen ausgeglichen werden könnte. Das Risiko ist eben dasselbe wie bei allen operativen Eingriffen.

Mfg

Silvana

C)ons t8aDnzxe10


naja... also ich würde eine Augen-OP jetzt nicht unbedingt als schönheits-OP bezeichnen. vielleicht wenn jemand sich mit -2 Dioptrien lasern lässt.. mit wenig dioptrien kann man ja wirklich noch komfortabel brille tragen und kann im schwimmbad oder beim sport auch ohne brille auskommen.

aber bei -10 (oder bei mir -12) ist das leben mit brille schon sehr eingeschränkt. meine alte brille ist zu schwer und macht mir kopfschmerzen. in meiner neuen, leichten Kunststoffbrille spiegelt sich die halbe welt, was total störend ist. (siehe anderer Thread :-)) und ohne brille bin ich so gut wie blind. wer kontaktlinsen nicht verträgt, ist mit brille echt sehr eingeschränkt. ich würde mich nie aus eitelkeit operieren lassen, da sind mir die risiken zu hoch.... aber eine Augen-OP kann die lebensqualität enorm verbessern, das erzählen mir alle, die es bereits gewagt haben

I8talOiana1x983


......wenn nicht wie bei jeder Operation nicht ein Risiko bestünde.

Cponstan*ze.1x0


Ja da hast du leider recht..

Deshalb hadere ich immer noch mit mir. Es gibt einfach noch keine Langzeitstudien bei diesen OPs.

Aber ich favorisiere ja das Einsetzen einer Artisan-Linse. Dieses Verfahren erscheint mir relativ risikofrei zu sein, weil es reversibel ist (man kann die Linse wieder entfernen oder eine andere einsetzen, falls sich die Sehschärfe wieder verschlechtern sollte) Außerdem wird die Hornhaut nicht verändert bei diesem Verfahren..

hm... im moment fehlt mir eh noch das Geld, da muss ich noch mindestens 1 Jahr sparen. So lange kann ich noch überlegen :-)

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