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Okklusionstherapie bei 5 1/2 jährigen

s1aluxle hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Sohn ist 5 1/2 Jahre alt und muß jetzt wieder ein Auge abkleben ( tgl. 4 Std. , er hat noch gerade mal

40 % Sehleistung auf dem Auge) .

Kann mir jemand sagen wie erfolgsversprechend das ist? Kann es denn auch sein, daß die ganze Plagerei

umsonst ist?

Vielen Dank für eure Antworten

Antworten
a>ntjle^2x2


Hallo,

mein Sohn ist 2 1/2 Jahre und wir müssen auch 4 Std. täglich abkleben. Mein Arzt meinte es können JAHRE dauern, echt deprimierend! Aber vielleicht liegt es auch daran, dass er so Jung ist. Zudem meinte der Arzt, dass es mit der Zeit einfacher wird. Warum sagst Du, dass Du wieder abkleben musst, musstest Du Deinem Sohn schon früher das Auge abkleben?

svalxule


Hallo antje,

ja wir mußten schon mal abkleben, da war er auch so ca. 2 1/2 (genau weiß ich das leider nicht mehr).

Das haben wir dann so 1 oder 1 1/2 Jahre gemacht und dann waren beide Augen wieder auf gleicher

Sehleistung. Aber nachdem jetzt sein schlechtes Auge noch schlechter geworden ist (+7,5) hat wieder

sein besseres Auge (+3,75) die Führung übernommen und somit ist seine Sehleistung auch wieder in den

Keller gegangen. Ich hab´ jetzt blos Angst, weil ich mal gehört hab je älter die Kinder sind um so

schwieriger und langwieriger ist die ganze Prozedur.

Naja nachdem wir es schon mal geschafft haben werden wir es hoffentlich diesesmal auch überstehen.

Euch wünsche ich viel Erfolg und gute Nerven. :)z

a`ntXje2x2


Hallo,

danke für die Info. Dann kann ich ja hoffen, dass es sich bei uns vielleicht auch innerhalb eines Jahres verbessert (Das Abkleben ist bei uns echt die Hölle!) Das gibt mir aber doch etwas Hoffnung. Euch wünsch ich alles Gute für die 2. Runde, vielleicht geht es ja sogar schneller, da das Auge ja schon mal besser war. Viel Erfolgt! Du kannst ja in eine paar Monaten mal berichten, würde mich freuen.

O6rthopt;isxtin


Nein, die Plagerei ist nicht umsonst!!! Die Erfolgsaussichten sind sehr, sehr gut! Es wurde einfach viel zu früh mit dem Kleben aufgehört!

Je jünger die Kinder sind, desto schneller spricht das Auge auf die Okklusion an, je älter sie werden, desto länger dauert es. Mit 5 - 6 Jahren sind die Kinder bereits "relativ alt" und man muss deutlich mehr kleben um den gleichen Erfolg zu haben. Da die Sehschärfe aber schon mal seitengleich war, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass dies auch jetzt wieder zu erreichen ist! Sicher stabil wird das ganze so um das 12. Lebensjahr!!! Nicht früher, auch wenn es immer wieder behauptet wird!!!!

Ich persönlich finde 4 Stunden sogar eher etwas zu wenig in diesem Alter (ich würde ganztags minus 2 Stunden - d. h. 2 Stunden frei - kleben.). Je mehr Stunden man täglich klebt, desto schneller geht die Sehschärfe nach oben (diese Aussage gilt, wenn kein zusätzliches Schielen vorhanden ist, das dekompensieren könnte und man daher mehr Stunden mit beiden Augen schauen sollte!!!). Ziel ist die seitengleiche Sehschärfe. Wenn diese dann erreicht ist schleicht man sich langsam aus, d. h. man reduziert die Stunden und schaut, ob alles stabil bleibt und reduziert dann die Stunden weiter usw...

In diesem Alter würde ich die Therapie auch nicht beenden. Die Gründe sind:

- Das Risiko ist zu groß, dass die Sehschärfe wieder absinkt (wie wir hier ja sehen).

- Und man tut sich schwer die Okklusionstherapie wieder einzuführen (Abwehr).

- Mal davon abgesehen, dass man dann auch wieder mit vielen Stunden anfangen muss.

Ich persönlich würde weiterkleben. Zum Beispiel immer eine 1/2 Stunde beim Mittagessen oder Frühstück. Das Kind ist dadurch wenig gestört, der Zeitrahmen von 1/2 Stunde ist erträglich und man geht nicht das Risiko ein dass die ganze Mühe umsonst war. Es ist dann auch nicht so schlimm, wenn man das kleben mal vergisst!

In jedem Fall muss man mindestens Vierteljährlich kontrollieren wenn die Sehschärfe wieder seitengleich ist. Denn alles kann wieder abfallen. Wie gesagt - mit zunehmenden Alter wird alles stabiler: Kontrollen können gestreckt werden, Okklusion kann eingestellt werden.

Ich wünsch ganz viel Geduld und Erfolg

P.S.: Sein gutes Auge wird immer die Führung behalten und nicht abgeben!!!

sialWulxe


Hallo Orthoptistin,

vielen Dank für die Antwort. Wir kleben auf jeden Fall weiter ab. Ich möchte nicht von meinem Sohn später mal hören, daß er dank uns nicht richtig schauen kann. Auserdem ist er ein sehr verständiger kleiner Junge und er macht eigentlich beim Abkleben keine Probleme.

Meine Bedenken daß alles umsonst sein könnte sind dank Ihrer Antwort auch viel kleiner geworden.

Nochmals vielen Dank und alles Gute. *:)

P.S.: Später mit einer 1/2 Stunde abkleben finde ich eine Prima Idee ( wenn alles wieder o.K. ist!).

S(ain=dra(577


Hallo,

hier mal die Geschichte meines Sohnes:

Als er knapp 1,5 Jahre alt war, begann er zu schielen. Wir sind sofort zur Augenärztin. Sie stellte eine für uns unfassbar (er sah jeden Fussel!) hohe Weitsichtigkeit (ca. + 5) fest. Beim nächsten Besuch verordnete sie die Okklusionstherapie, 2 x pro Woche Abkleben des rechten Auges, da das linke öfter schielte. Dies zogen wir strikt durch ca. 10 Monate lang. Zu diesem Zeitpunkt wurde festgestellt, dass er nun mit beiden Augen gleich oft schielt, was auch das Ziel war. Kurze Zeit später begann er, mit dem ehemals besseren Auge öfter zu schielen, und seit ein paar Monaten rutscht nur noch dieses Auge weg. Ich bin natürlich sehr verärgert darüber, denn meiner Meinung nach war die ganze Plagerei umsonst und ist - ja eigentlich noch viel schlimmer - ins Gegenteil umgeschlagen. Kann mir vielleicht jemand erklären, wie so etwas passieren kann? Von der Augenärztin bekam ich nur die ungenügende Antwort : "So etwas kann schon mal passieren." Seit Freitag, er ist inzwischen gut 3,5 Jahre alt, kleben wir nun das ehemals schlechtere (linke)Auge 3 x pro Woche ab. Die Werte sind inzwischen auf + 7,25 und + 7,75 gestiegen.

Für Ihre/Eure Antworten bin ich sehr dankbar!

s~alulxe


Hallo,

ich wollte blos mal kurz berichten, wie unser letzter Augenarzttermin gelaufen ist - und der hat mich echt

positiv überrascht.

Also wir waren nach ca. 3 Monate wieder bei der Kontrolle und siehe dar mein Sohn hat wieder eine

Sehleistung von 90% (R) und 100%(L). Ich (mein Sohn natürlich auch) bin darüber natürlich total happy ;-D.

Wir sollen jetzt weitere 3 Monate abkleben (4Std. tgl.) und danach können wir hoffentlich die tägliche

Stundenzahl reduzieren.

Liebe Antje22 ich hoffe ich konnte Die damit etwas mehr Hoffnung machen, daß bei Euch auch nicht alles

umsonst ist.

Liebe Sandra 577, zu Dir kann ich leider nicht viel sagen, ich weiß nur, daß die Werte bis zu einem gewissen

Alter leicht seigen werden und danach allerdings wieder leicht sinken sollen. Meine große Tochter ist jetzt

8 1/2 und bei Ihrem letzten Termin ist ein Wert leicht gefallen aber bis dahin hat es sich von mal zu mal

verschlechtert. Ich hoffe jetzt natürlich, daß es sicht nicht mehr verschlechtert sondern nur noch besser

wird.

salule

ORrthdop`tistxin


@ Salule

Ist doch super gelaufen!!! Da ist man doch gleich etwas besser motiviert!!!

@ Sandra557

Die Antwort ist zwar wirklich unbefriedigend, aber ich kann dir versichern, dass alles perfekt läuft. Mit der Okklusionstherapie versucht man den Rückstand eines Auges soweit aufzuholen, dass beide Augen gleichwertig werden. Es wir immer (!!!) so sein, dass wenn beide Augen offen sind, ein Auge in Teilbereichen ausgeschaltet wird. Das Gehirn tut dies um sich vor Doppelbildern zu schützen. Das Gehirn nimmt einfach in diesem Moment das Auge, das einen minimalen Nachteil hat und schaltet dieses (vereinfacht gesagt) aus. Aber durch das Ausschalten verschlechtert sich dieser minimale Nachteil und die Situation verschiebt sich. So kommt es, dass auch das vorher bessere Auge zum schlechteren werden kann. Wichtig ist nur, dass man immer regelm. kontrolliert und dann das entsprechend richtige Auge zuklebt. Die Zukleberei wird dich begleiten, bis das Kind ca. 12 Jahre alt ist!!!! Es bedeutet nicht, dass man so lange kleben muss, aber so lange muss man aufpassen, dass nicht wieder ein Auge schlechter wird (und evtl. wieder ein bisschen kleben). Wenn man in deinem Fall ungefähr gleiche Sehschärfe erreicht hat, dann sollte man über einen längeren Zeitraum alternierend kleben (Montags rechts, Dinstags links, usw. für 1 Stunde), damit kann man das abwechseln fördern.

Was die Weitsichtigkeit betrifft: Diese nimmt nicht wirklich zu, sondern in der Regel mit zunehmendem Alter eher ab. Dass die Werte jetzt momentan ansteigen liegt daran, dass man einfach mit zunehmendem Alter die Werte besser messen kann, die Tropfen besser reingehen und die Linse bereits entspannt ist. Kinder sind in der Lage Weitsichtigkeiten selbst auszugleichen - daher ist euch vorher auch nichts aufgefallen. Sie krümmen die Linse im Auge und stellen damit das Bild scharf. Da wir diesen Vorgang (Akkommodation) aber eigentlich nur für die Nähe benötigen (z. B. zum Lesen) ist damit auch ein Einwärtsdrehen der Augen verbunden. Immer wenn wir etwas in der Nähe fixieren drehen sich die Augen nach innen (Konvergenz). So entstand wahrscheinlich auch das Schielen bei deinem Kind.

Weitsichtigkeit bedeutet, dass das Auge etwas zu klein geraten ist. Durch das Wachstum des Kindes insgesamt wächst auch das Auge und damit nimmt die Weitsichtigkeit eher ab (Bei der Kurzsichtigkeit ist es genau anders herum.).

Ich hoffe, man kann das alles etwas verstehen - ist immer schwierig aufzuschreiben!

Liebe Grüße

B$etruexger


Hallo!

Ich hoffe, ich "darf" mich hier mal dazu gesellen.

Meine Tochter ist 2,5 Jahre alt, hat mit ca. 2 Jahren eine Brille bekommen und wir müssen seit April diesen Jahres abkleben.

Sie hat auf beiden Augen um die +6 Dioptrien.

@ Orthoptistin:

Kann es echt sein, wie bei Salule, dass innerhalb von 3 Monaten eine fast 100%ige Sehleistung erreicht wird und das mit 4h Abkleben ??? Sowas macht mir ja echt Hoffnung. Aber wie gesagt, meine Tochter hat auf beiden Augen eine ähnliche Sehschwäche, deshalb müssen wir wechselseitig abkleben (2 Tage links, 2 rechts, 2 frei lassen), aber sie soll das Pflaster gleich nach dem Aufstehen drauf bekommen. Beim Mittagschlaf wird es abgemacht und danach bekommt sie es wieder bis zum ins-Bett-gehen drauf. Ist das okay so? Oder würde z.B auch eine kürzere Zeit zum Abkleben reichen?

Im Juni haben wir wieder Augenarzttermin. Kann es echt sein, dass sich bis dahin schon etwas gebessert hat ??? Braucht man dann sofort wieder neue Gläser mit neuer Stärke?

Wir haben ihr im September eine Brille für 150€ gekauft. Nun im April wegen Gesichtswachstum eine neue Brille mit gleicher Gläserstärke für 214 €. Nun ist ein dicker Kratzer auf dem einen Glas (trotz dieser Kratzschutzschicht), d.h. evt. müssen wir nochmal um die 65 € für das Glas zahlen und dann im Juni neue Gläser ??? Wo soll das hinführen ??? ;-) Wir machen es für unsere Tochter ja gerne und wir möchten auch alles getan haben was möglich ist, um eine bessere Sehstärke zu erreichen. Aber ich denk dann immer an die Eltern, die sich das nicht so leisten können. Gibt es eigentlich irgendwelche Unterstützungen in der Sache, denn die Krankenkasse zahlt ja nicht wirklich viel...

So, nun wurde es doch länger als gedacht. Danke für eine Antwort @:) @:)!

eOrtn9sxts


Also Unterstützungen außer den "normalen" Kassensätzen der Krankenkassen (die wirklich nicht besonders hoch sind) sind mir nicht bekannt. Das Einzige, was in einem solchen Fall evtl. was bringt ist eine Brillenversicherung. Viele Optiker bieten welche an - natürlich mit unterschiedlichen Konditionen oder es gibt ja auch diese Zahnersatz/Brillenzusatzversicherungen, wo es z.B. jährlich einen gewissen Betrag zur Brille gibt. Meine Mutter kriegt beispielsweise alle 2 Jahre 150 Euro zur Brille dazu. Aber auch bei der Variante gibt es viele verschiedene Möglichkeiten...

Kratzschutzschicht kann leider Kratzer nicht vermeiden aber ohne sie sehen gerade Kinderbrillen ganz schnell aus wie Milchglasscheibe... Wenn der Kratzer nicht im direkten Blickfeld (also genau vorm Auge) ist, ist das auch nicht ganz sooo tragisch - ich würde dann bis Juni warten ob evtl. neue Gläser verordnet werden. Und bis dahin ist es auf jeden Fall möglich, dass sich schon etwas gebessert haben kann. Bei meinem Sohn hat sich die Sehleistung auch deutlich gebessert in relativ kurzer Zeit und er ist auch bei Visus 1.0 (das was viele als 100% bezeichen, obwohl es eigentlich nicht ganz richtig ist...)

Zur Abkleberei kann ich leider nichts weiter sagen weil ich mich da nicht auskenne. Nur soviel: ich musste als Kind auch die Kleberei haben und bin meinen Eltern und unserem Augenarzt und der Orthoptistin bis heute dankbar weil ich echt einen super Visus hab trotz mittelschwerer Kurzsichtigkeit. :)z

OYrthoptwixstin


Also, was das Thema Brille betrifft, insbesondere bei Kleinkindern habe ich eine sehr radikale Meinung. Ich weiß, die Optiker springen mir jetzt wahrscheinlich gleich ins gesicht aber trotzdem:

Eine Kinderbrille sollte klein im Durchmesser sein, in diesem Alter mit besonderem Nasensteg und sog. Gespinstbügeln.

Ich würde das einfachste Kunstoffglas nehmen, höchstens eine einfache Entspiegelung und das war es. In diesem Alter wachsen die Kinder unglaublich schnell, Brillenwerte ändern sich oft und die Kinder gehen mit den Brillen äußerst rabiat um. Ich halte eine höhere Entspiegelung, besondere Kratzschutzversiegelungen oder hochbrechende Gläser für absolut unnötig. Die Kosmetik spielt für die Kinder in diesem Altern noch keine Rolle (höchstens für die Eltern.. ]:D). Das Geld kann man auf die Seite legen und später in eine gute Brille investieren! Übrigens sind Kinder nicht so empfindlich was Kratzer betrifft und wenn diese nicht genau im Zentrum liegen darf man sie ruhig eine Weile ignorieren.

Es gibt leider keine Hilfen für die Eltern. Evtl. gibt es Zusatzversicherungen - hier ist aber immer die Frage was sich besser rechnet...

Was das Abkleben betrifft möchte ich mich etwas zurückhalten, da ich nicht weiß, warum deine Tochter so schlecht sieht. Du sagst die Sehschärfe wäre auf beiden Augen reduziert - warum? Und wie stark reduziert? Es ist auch etwas unklar, da ja lediglich eine Hyperopie vorliegt, ohne Astigmatismus - oder ist eine organische Erkrankung der Augen bekannt?

Eine weitere sehr wichtige Frage ist: hat die Kleine Stereosehen? Wenn ja, würde ich die Stundenzahl reduzieren. Es wird hier außerdem "alternierend" geklebt (im Wechsel), kein Auge wird bevorteilt. Das bedeutet, dass kein Auge speziell trainiert werden muss. Warum wird überhaupt geklebt? Wenn volles Stereosehen vorhanden ist und die Sehschärfe auf beiden Augen gleich schlecht ist, kein Astigmatismus vorhanden und keine organische Erkrankung vorliegt sollte man das Kleben reduzieren, wenn nicht sogar langsam beenden! Eine Stunde täglich im Wechsel würde in diesem Fall ausreichen!

Aber wie gesagt: ich kenne den Befund nicht!!! Meine Empfehlung ist sozusagen ins blaue gerichtet... Wenn du hier lieber nicht so viele Daten reinschreiben möchtest, dann gerne auch unter: weltbeste.sahneschnitte@hotmail.de

Ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen

mDedit~errrana


Ich würde das einfachste Kunstoffglas nehmen, höchstens eine einfache Entspiegelung und das war es. In diesem Alter wachsen die Kinder unglaublich schnell, Brillenwerte ändern sich oft und die Kinder gehen mit den Brillen äußerst rabiat um. Ich halte eine höhere Entspiegelung, besondere Kratzschutzversiegelungen oder hochbrechende Gläser für absolut unnötig. Die Kosmetik spielt für die Kinder in diesem Altern noch keine Rolle (höchstens für die Eltern.. ). Das Geld kann man auf die Seite legen und später in eine gute Brille investieren! Übrigens sind Kinder nicht so empfindlich was Kratzer betrifft und wenn diese nicht genau im Zentrum liegen darf man sie ruhig eine Weile ignorieren.

Erleichterung ist bei mir eingetreten. Unsere ist zwar schon 8, aber wir haben uns auch bei ihrer Bifokalbrille für einfache Kunststoffgläser entschieden.

B;eturu&egexr


Hallo!

Vielen Dank für die Antworten!

Unsere Tochter hat zu ihrer Weitsichtigkeit auch eine Hornhautverkrümmung. Verhält es sich mit der Abkleberei dann anders?

Stereosehen weiß ich gar nicht :-/.

Mmh, also braucht man diese extra "Kinderkratzschutzbeschichtung" nicht? Der tiefe Kratzer ist leider genau im Sichtfeld, sonst würde ich mir auch keine Gedanken machen.

Welchen Nasensteg empfehlt ihr? Sie hatte bei ihrer ersten Brille einen kompletten über die Nase und jetzt nur noch die 2 einzelnen "Punkte". Der Optiker meinte, der komplette Nasensteg sei jetzt überflüssig, weil sie die Nase diese Ausprägung bekommt. Vom Gestell her blieb uns nichts anderes übrig, das hat er extra noch für ihr kleines Gesicht mit anderen Bügeln versehen. Was sind Gespinstbügel?

eIrtAnsts


Hallo Betrueger!

Also ich würde auf die Hartschicht nicht verzichten - ausser wenn das Kind alle 4 Woche sowieso neue Gläser bekommt. Da kann man sich das Geld echt sparen. Wenn es aber so ist, wie bei meinem Sohn, der jetzt schon ein halbes Jahr keine Veränderung hat, lohnt es sich auf jeden Fall. Denn kleinen Kratzern, die durch das Putzen der Brille entstehen können, beugt die Hartschicht schon vor. :)z Wenn die Brille allerdings runterfällt und auf den Gläsern landet nützt die beste Beschichtung nichts...ich finde, es muss jeder selbst wissen, wie viel Geld er ausgibt. Man sollte sich über die Vor- und Nachteile gut informieren und dann entscheiden.

Die Hornhautverkrümmung ist nichts tragisches und ist auch eine Art Sehschwäche, genau wie Weit- oder Kurzsichtigkeit. Ich denke daher nicht, dass das Einfluss auf die Klebetherapie hat. Aber vielleicht meldet sich ja Orthoptistin nochmal zu Wort - die kann da ganz genau sagen, ob das Einfluss hat, oder nicht.

Und was den Steg betrifft, ist es richtig, dass wenn sich der Nasenrücken weit genug entwickelt hat, es nicht mehr zwingend notwendig ist, einen sog. Sattelsteg zu wählen. Allerdings gibt es auch Schlaufenstege aus Silikon, die man an Stelle der einzelnen Pads dranmachen kann. Aber wenn die Brille auch mit den normalen Pads hält, braucht es nicht unbedingt den Sattelsteg. Gespinstbügel sind die, die komplett um das Ohr herumgehen. Manche sagen auch Sportbügel dazu. Die sind wirklich für kleinere Kinder ganz praktisch weil sie echt gut halten. :)^ Und wenn das Kind irgendwann nicht mehr den Drang hat, ständig an der Brille herumzuzerren, kann man auch da ganz normale Bügel lassen. Dann ist es auch einfacher, die Brille auf- und abzusetzen...

Liebe Grüße, Steffi *:)

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